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	<title>Kolonialtruppen - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Herrgott: /* Italien */</title>
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		<updated>2025-10-20T14:10:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Italien&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kolonialtruppen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren [[militär]]ische Formationen, die von den europäischen Kolonialmächten in [[Überseegebiet|überseeischen]] [[Kolonie]]n stationiert wurden und im Gegensatz zu [[Kolonialpolizei]]en nicht nur der Aufrechterhaltung der kolonialen Herrschaft, sondern auch der [[Kriegführung]] gegen andere Kolonialmächte oder der Erweiterung der Kolonialherrschaft in [[Kolonialkrieg]]en dienten. Die letzten europäischen Kolonialtruppen wurden 1974 nach der Beendigung des [[Portugiesischer Kolonialkrieg|Portugiesischen Kolonialkriegs]] aufgelöst.&lt;br /&gt;
[[Datei:Französische Kolonialtruppen um 1900 Zeitgenössische Darstellung.jpg|mini|Französische Kolonialtruppen um 1900 (zeitgenössische Darstellung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitgenössische Definition ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kolonialtruppen, dauernd im Interesse von Kolonien verwendete und dort ständig [[garnison]]ierende Truppen. Ihre Organisation hängt von Größe, Lage, politischer und wirtschaftlicher Bedeutung pp. der betreffenden Kolonie wie auch des Mutterlandes ab.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: (vgl. Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Kolonialtruppen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Meyers Konversations-Lexikon|Meyers Großes Konversations-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd., 11, 6. Aufl. Leipzig/Wien (Bibliographisches Institut) 1905, S. 290)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakter von Kolonialtruppen ==&lt;br /&gt;
Vor allem aus klimatischen Gründen, aber auch zur Schonung eigener humaner Ressourcen für die Kriegführung in Europa bildeten die Kolonialmächte Truppen und Hilfstruppen aus [[Indigene Völker|Eingeborenen]], die besser an das Klima und Terrain angepasst waren als Europäer oder Nordamerikaner. In den [[Tropen]], insbesondere in der [[Karibik]], waren die Verluste durch klimatische Einflüsse und Krankheiten unverhältnismäßig hoch. So betrug die jährliche Sterberate der britischen [[Garnison]]en in [[Geschichte Belizes|Britisch-Honduras]] und [[Jamaika]] zwischen 1808 und 1828 15,5 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese lokal aufgestellten Truppen wurden oftmals auch in anderen Kolonialgebieten eingesetzt. Der französische Militärtheoretiker [[André Beaufre]] unterschied grundsätzlich drei Modelle europäischer Kolonialtruppen: das [[Britisches Weltreich|britische]], [[Frankreich|französische]] und [[Spanien|spanische]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Frühzeit der Koloniegründungen gab es ein Konglomerat von&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* staatlichen ([[Söldner]])Truppen,&lt;br /&gt;
* Söldnertruppen der Handelskompanien (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Britische Ostindien-Kompanie]], [[Niederländische Ostindien-Kompanie]]),&lt;br /&gt;
* [[Miliz (Volksheer)|Siedlermilizen]]&lt;br /&gt;
* indigenen Hilfstruppen,&lt;br /&gt;
* Aufgeboten aus afrikanischen [[Sklaverei|Sklaven]] bzw. deren Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurden die Kompanien aufgelöst und ihre Truppen übernommen bzw. verstaatlicht. Die im 19. Jahrhundert in den meisten europäischen Staaten eingeführte [[Wehrpflicht]] wurde in der Regel nicht dazu genutzt, Kolonialtruppen zu verstärken, da der Dienst in den Kolonien aus diversen Gründen in der Bevölkerung wenig populär war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz eingeborener Hilfstruppen beschränkte sich nicht auf die Bekämpfung Aufständischer, sondern sie wurden auch gegen konkurrierende Kolonialmächte eingesetzt. Dies wirkte sich auch auf die Art der Kriegführung aus, so z.&amp;amp;nbsp;B. 1640 im [[Niederländisch-Portugiesischer Krieg|Niederländisch-Portugiesischen Krieg]] in [[Brasilien]], als die portugiesischen Truppen die eindringenden Holländer mit Hilfe von indianischen Hilfstruppen und einer [[Guerilla]]taktik attackierten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die von den Portugiesen verfolgte Guerillataktik mit Angriffen aus dem [[Hinterhalt]] und der rücksichtslosen Behandlung Gefangener hatte [[Prinz]] [[Johann Moritz (Nassau-Siegen)|Johann Moritz]] und seine Führung dazu veranlasst, entschieden die Einhaltung europäischer Kriegsregeln zu fordern, andernfalls massive Repressalien gegen die Zivilbevölkerung anstünden. Umgekehrt wurden die Niederländer von den Autoritäten in [[Salvador (Bahia)|Bahia]] und dem [[Klerus]] als „[[Piraterie|Piraten]]“ verteufelt und beschuldigt, sich mit den [[Kannibalismus|menschenfressenden]] [[Miritis-tapuias|Tapuja]]-Indios verbündet zu haben. In der Tat entsprach die Form des militärischen Konflikts nicht den europäischen Gepflogenheiten, selbst wenn man unterstellt, daß während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] auch in Europa die kriegsrechtlichen Bestimmungen nicht eingehalten wurden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. [[Horst Pietschmann]], &amp;#039;&amp;#039;Portugal – Amerika – Brasilien&amp;#039;&amp;#039;, S. 76f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kolonialtruppen nach Staaten ==&lt;br /&gt;
=== Belgien ===&lt;br /&gt;
Die [[Force Publique]] im [[Belgisch Kongo|Belgisch-Kongo]] rekrutierte sich aus afrikanischen Söldnern und europäischen Söldneroffizieren; zeitweise diente in ihr auch der preußische Berufsoffizier [[Hermann von Wissmann]]. Sie war maßgeblich an den [[Kongogräuel]]n beteiligt und wurde im Ersten Weltkrieg gegen die Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika und im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in Nordafrika gegen das [[Deutsches Afrikakorps|deutsche Afrikakorps]] eingesetzt. 1960 war sie entscheidend am [[Putsch]] gegen [[Patrice Lumumba]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Britisches Weltreich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Madras Army.jpg|mini|[[Madras Army]]]]&lt;br /&gt;
Vor 1858 setzte sich das Trio der &amp;#039;&amp;#039;Presidency Armies&amp;#039;&amp;#039; in Indien ([[Bengal Army]], [[Bombay Army]] und [[Madras Army]]) zum geringeren Teil aus „europäischen“ Einheiten, regulären indischen Truppen und indischen Hilfstruppen zusammen. Das britische Modell war idealtypisch in der [[Britisch-Indische Armee|Britische Indienarmee]] verwirklicht und orientierte sich am Konzept der indirekten Kolonialherrschaft („[[indirect rule]]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indienarmee diente dem [[Britisches Weltreich|Empire]] auch als [[Weltweit|globale]] militärische Eingreifreserve. So waren Einheiten der Armee im Jahre 1900 zeitgleich im [[Boxeraufstand]] in [[Kaiserreich China|China]], in [[Britisch-Somaliland]], im [[Zweiter Burenkrieg|Zweiten Burenkrieg]] in [[Südafrika]] und im [[Krieg um den goldenen Stuhl]] an der [[Goldküste (Kolonie)|Goldküste]] eingesetzt. Um 1930 besaß die Indienarmee eine Personalstärke von gut 300.000 Mann einschließlich eigener [[Luftstreitkräfte]]. Neben der [[Royal Navy]], die von einem weltweit angelegten Stützpunktsystem aus operierte, war die Indienarmee das zweite Standbein globaler britischer Herrschaft (siehe auch [[Indische Armee im Zweiten Weltkrieg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingliederung der europäischen Regimenter des &amp;#039;&amp;#039;Presidency Armies&amp;#039;&amp;#039; in dem britische Armee ab 1858, wie zum Beispiel der 2nd Bengal (European) Fusiliers, ließ die britische Armee eine große Zahl ihrer regulären Truppen durch Indien und andere überseeische Besitzungen rotieren, um die lokalen Kolonialkräfte zu verstärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Indienarmee waren in den amerikanischen, afrikanischen und pazifischen Kolonien Kolonialtruppen stationiert, die sich meist aus „weißen“ Siedlern rekrutierten. Hinzu kamen lokale Milizen und gegen Ende des 19. Jahrhunderts regionale Seestreitkräfte wie die australische (Royal Navy Auxiliary Squadron, ab 1887) oder die indische [[Marine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit unter den britischen Kolonialtruppen bildeten die [[West India Regiment|Westindien-Regimenter]], die sich ausschließlich aus der indigenen Bevölkerung der karibischen Kolonien oder afrikanischen Sklaven rekrutierte. Daher besaß die britische Regierung das Recht, gegenüber aus Afrika eintreffenden Sklavenhändlern als Erstkäufer aufzutreten. Aufgrund dieses Verfahrens wurden zwischen 1795 und 1808 gut 13.400 Soldaten rekrutiert. Am Ende der [[Koalitionskriege]] existierten 12 Westindien-Regimenter. Da sich das Personal außerordentlich resistent gegen Krankheiten zeigte, wurden die sie auch in [[Westafrika]] eingesetzt, so in [[Sierra Leone]]. Als einzige britische Kolonialtruppe trug sie eine [[Zuaven]]uniform. Das Westindien-Regiment existierte in unterschiedlicher Formation und Stärke von 1795 bis 1927 und erneut von 1958 bis 1962. Nach seiner Auflösung bildete es den Kern der [[Jamaica Defence Force]] und der [[Trinidad and Tobago Defence Force]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsches Reich ===&lt;br /&gt;
[[Deutsches Kaiserreich|Deutsche]] Kolonialtruppen existierten lediglich von 1889 bis 1919. Diese als [[Schutztruppe]]n bezeichneten Einheiten waren in [[Kamerun (deutsche Kolonie)|Kamerun]] ([[Schutztruppe für Kamerun]]), [[Deutsch-Südwestafrika]] ([[Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika]]) und [[Deutsch-Ostafrika]] ([[Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika]]) stationiert. Sie waren nie Teil des [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Reichsheers]] und unterstanden auch nie dem [[Preußisches Kriegsministerium|Preußischen Kriegsministerium]] als de facto Reichskriegsministerium, sondern hintereinander dem [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]], dem [[Reichsmarineamt]] und ab 1907 dem soeben gegründeten [[Reichskolonialamt]] und dem [[Kommando der Schutztruppen|Oberkommando der Schutztruppen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ost-Afrika.png|mini|Ost-Afrika]]&lt;br /&gt;
Da der europäische Kriegsschauplatz und der erwartete Zweifrontenkrieg gegen Frankreich und [[Russisches Kaiserreich|Russland]] im deutschen militärischen Denken absolute Priorität besaß, wurden die Schutztruppen als lästige Bürde betrachtet, die unnötig personelle und materielle Ressourcen verschlangen, ohne in einem zukünftigen (europäischen) Krieg auch nur eine taktische Bedeutung zu besitzen. Daher wurde in Deutschland nie wie in Frankreich oder Italien ein zentrales [[Arsenal|Depot]] errichtet, in dem die zukünftigen Kolonialtruppen nach einheitlichen Richtlinien ausgebildet und auf den Einsatz in den Kolonien vorbereitet werden konnten. Wie in anderen Kolonialarmeen auch, bestanden die Schutztruppen mit Ausnahme von Deutsch-Südwestafrika praktisch ausschließlich aus afrikanischen [[Söldner]]n, die in Deutsch-Ostafrika als [[Askari]]s bezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in anderen Marinen der Kolonialmächte wurden die deutschen [[Seebataillon]]e in [[Kiel]] (I.&amp;amp;nbsp;Bataillon), [[Wilhelmshaven]] (II.&amp;amp;nbsp;Bataillon) und [[Cuxhaven]] (III.&amp;amp;nbsp;Stammbataillon) auch als koloniale Eingreifreserve betrachtet und eingesetzt, vor allem im [[Völkermord an den Herero und Nama|Aufstand der Herero und Nama]]. In [[Kiautschou|Tsingtau]] diente das [[III. Seebataillon (Deutsches Kaiserreich)|III.&amp;amp;nbsp;Seebataillon]] als ständige Besatzung der Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Schutztruppen wurden aufgrund der Bestimmungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrags]] aufgelöst und fanden weder in der [[Reichswehr]] noch der [[Wehrmacht]] institutionelle Nachfolger. Pläne für Kolonialtruppen in der [[Deutscher Kolonialismus in der Zeit des Nationalsozialismus|Zeit des Nationalsozialismus]] kamen nicht zur Ausführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frankreich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cipahis troupes indigènes.jpg|mini|Cipahis troupes indigènes]]&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Jahrhundert waren in Frankreich die 1622 aufgestellten Marinetruppen (&amp;#039;&amp;#039;Troupes de Marine&amp;#039;&amp;#039;) die Hauptträger kolonialer Eroberungen. Vor allem die Kolonialkriege in Nordafrika ab den 1830er Jahren führten zur Aufstellung zahlreicher indigener Truppen bzw. Hilfstruppen:&lt;br /&gt;
* [[Zuaven]],&lt;br /&gt;
* [[Tirailleurs sénégalais|Senegalschützen]],&lt;br /&gt;
* Tirailleurs algériens&lt;br /&gt;
* Tirailleurs marocains,&lt;br /&gt;
* Tirailleurs tonkinois (in [[Indochina]]),&lt;br /&gt;
* Tirailleurs tunisiens,&lt;br /&gt;
* [[Marokkanische Gum]] (&amp;#039;&amp;#039;Goumiers marocains&amp;#039;&amp;#039;),&lt;br /&gt;
* [[Sipahi|Spahi]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1900 bis 1961 verfügte Frankreich in der &amp;#039;&amp;#039;[[Armée coloniale]]&amp;#039;&amp;#039; eine genuine Kolonialarmee, die in den nordafrikanischen Kolonien stationiert war. Eine französische Besonderheit war und ist die [[Légion étrangère|Französische Fremdenlegion]]. Sie wurde speziell für die Kriegführung in Nordafrika aufgestellt und bestand ausschließlich aus „weißen“ europäischen Söldnern, die von französischen Offizieren kommandiert wurden. Sie war auch das Vorbild für die [[Legión Española|Spanische Fremdenlegion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Italienische Kolonialtruppen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Italienische Kolonialtruppen|Kolonialtruppen]] des [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreichs Italien]] bestanden von 1885 bis 1943. Jede [[Italienische Kolonien|italienische Kolonie]] hatte eine eigene Kolonialtruppe mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Regio Corpo Truppe Coloniali&amp;#039;&amp;#039; (RCTC) oder „Königliches Kolonialtruppenkorps“. Diese setzten sich hauptsächlich aus einheimischen lokalen [[Askari]]s zusammen, die bei Bedarf auch in anderen Kolonien eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niederlande ===&lt;br /&gt;
Die [[Koninklijk Nederlandsch-Indisch Leger|Königlich Niederländische Ostindien-Armee]] setzte sich sowohl aus [[Niederlande|niederländischen]] Soldaten, europäischen Söldnern und vor allem indigenen Truppen zusammen. Der deutsche Anteil am europäischen Kontingent betrug Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts bis zu 20 %, vor 1850 offenbar sogar um die 50 %. Im Kriegsfall wurde die Armee durch so genannte [[Schutterey]]en (Niederländisch: Schützengesellschaft oder [[Schützenverein]]), eine Kolonisten-Miliz, unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Guerillabekämpfung wurde 1890 eine besondere Polizeieinheit gegründet, das [[Korps Marechaussee te voet]] (Marechaussee-Korps zu Fuß), dessen Mannschaften und Unteroffiziere sich aus Ambonesen und Javanesen rekrutierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Portugal ===&lt;br /&gt;
Auch Portugal rekrutierte Indianer und afrikanische Sklaven als Hilfstruppen. Eine besondere Rolle spielten die [[Bandeirantes]] in Brasilien. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kämpften Kolonialtruppen in [[Mosambik]] vergeblich gegen die [[Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika|Schutztruppe Deutsch-Ostafrika]] unter [[Paul von Lettow-Vorbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Portugiesischer Kolonialkrieg|Portugiesischen Kolonialkrieg]] wurden in den drei afrikanischen Kolonien [[Guinea-Bissau]], [[Angola]] und Mosambik, offiziell als Überseeprovinzen bezeichnet, hauptsächlich [[Wehrpflicht]]ige eingesetzt. Da der Krieg im Mutterland durchaus unbeliebt war, flüchteten Wehrpflichtige vor Dienstantritt oft ins Ausland. Zur Unterstützung der Armee und Polizei wurden erneut indigene Hilfstruppen aufgestellt. Die [[Geheimpolizei]] [[Polícia Internacional e de Defesa do Estado|PIDE]], die maßgeblich an der Kriegführung beteiligt war, stellte die so genannten [[Flechas]] (Portugiesisch: [[Pfeil (Geschoss)|Pfeile]]) auf, die sich aus gefangenen oder übergelaufenen Mitgliedern der Befreiungsbewegungen rekrutierten und u.&amp;amp;nbsp;a. in so genannten Pseudo-Operationen zum Einsatz kamen, d.&amp;amp;nbsp;h., sie traten im Einsatzgebiet als angebliche Guerilleros auf, um echte Widerstandskämpfer in [[Hinterhalt]]e zu locken. Die Armee wiederum stellte die [[Grupos Especiais]] (GE) aus Afrikanern auf. Die GE gehörten der Armee formal nicht an, wurden aber von Offizieren geführt, die in Spezialeinheiten gedient hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spanien ===&lt;br /&gt;
[[Datei:El Castillo-01.jpg|mini|El Castillo-01]]&lt;br /&gt;
In [[Hispanoamerika|Spanisch-Amerika]] und auf den [[Philippinen]] wurden generell reguläre spanische Truppen stationiert, die aus dem Mutterland rekrutiert wurden. Im 16. Jahrhundert war noch das [[Agrarstrukturen in Lateinamerika|Encomiendasystem]] Träger der Verteidigungslasten, d.&amp;amp;nbsp;h., dass Indios durch Abgaben oder Dienstleistungen den Unterhalt von Pferden, Waffen und Ausrüstung finanzieren mussten. Die regulären Truppen wurden durch Milizen und im Kriegsfall durch Hilfstruppen aus Indigenen oder schwarze Sklaven unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Aufgaben wurden nach und nach von der spanischen [[Monarchie|Krone]] übernommen. Dabei wurden als größte militärische Bedrohung der amerikanischen Kolonien nicht indigene Aufständische, sondern konkurrierende Kolonialmächte wie England oder Holland angesehen. Gegen die oftmals als [[Freibeuter]] (&amp;#039;&amp;#039;filibusteros&amp;#039;&amp;#039;) operierenden Konkurrenten wurden im 17. Jahrhundert [[Festung]]en nach italienischer Manier errichtet; am bekanntesten ist bis in die Gegenwart [[Castillo de los Tres Reyes del Morro|El Morro]] in [[Havanna]]. Auf der Grundlage von Bauten des königlichen Ober[[ingenieur]]s [[Tiburzio Spannocchi]] in Spanien konstruierte [[Bautista Antonelli]] (1647–1616) diverse Festungen im karibischen Raum nach neuitalienischer Manier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die maritimen Zugänge zu [[Mittelamerika]] wurden durch Festungen gesichert, so in [[Guatemala]] durch die Festung [[Castillo de San Felipe de Lara]] am [[Izabal-See]] und in [[Nicaragua]] durch das 1675 errichtete [[Castillo de la Inmaculada Concepción]] am [[Río San Juan (Nicaragua)|Río San Juan]]. Letzteres wurde 1780 im Kontext des [[Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg|Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges]] durch [[Horatio Nelson, 1. Viscount Nelson|Horatio Nelson]] erobert, um [[Granada (Nicaragua)|Granada]] am [[Nicaraguasee]] zu überfallen, was jedoch scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bourbonischen Reformen des [[José de Gálvez y Gallardo]] im 18. Jahrhundert führten auch im spanisch-amerikanischen Militärapparat zu gravierenden Veränderungen. Das nunmehrige Amerikaheer (&amp;#039;&amp;#039;Ejército de América&amp;#039;&amp;#039;) setzte sich aus drei Teilen zusammen:&lt;br /&gt;
# dem reformierten stehenden Heer,&lt;br /&gt;
# Verstärkungseinheiten (aus Spanien),&lt;br /&gt;
# der reformierten Miliz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Presidio La Bahía.jpg|mini|Presidio La Bahía]]&lt;br /&gt;
Danach war ein &amp;#039;&amp;#039;[[Presidio (Festung)|Pesidio]]&amp;#039;&amp;#039;, ähnlich einem [[Fort]], oder eine &amp;#039;&amp;#039;plaza&amp;#039;&amp;#039; ([[Festung]]) idealtypischer Weise gegliedert in:&lt;br /&gt;
* einen &amp;#039;&amp;#039;Estado mayor de la plaza&amp;#039;&amp;#039; (Stab),&lt;br /&gt;
* ein [[Infanterie]]-Regiment à zwei [[Bataillon]]e,&lt;br /&gt;
* zwei [[Artillerie]][[Kompanie (Militär)|kompanie]]n,&lt;br /&gt;
* eine Marineabteilung,&lt;br /&gt;
* Milizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum von 1769 bis 1802 wurden für folgende Kolonien Vorschriften für deren Milizen erlassen:&lt;br /&gt;
* [[Kuba]] und [[Puerto Rico]],&lt;br /&gt;
* [[Cartagena (Kolumbien)|Cartagena]] (heute [[Kolumbien]])&lt;br /&gt;
* [[Panama]]&lt;br /&gt;
* [[Yucatán (Bundesstaat)|Yucatán]] und [[Campeche (Bundesstaat)|Campeche]] (heute [[Mexiko]]),&lt;br /&gt;
* [[Vizekönigreich Peru]],&lt;br /&gt;
* [[Vizekönigreich Neugranada]] und&lt;br /&gt;
* [[Vizekönigreich des Río de la Plata]].&lt;br /&gt;
Die regulären Einheiten (Regimiento Fijo) dienten neben den Milizen im spanischen Louisiana und anderen Kolonien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.laregt1776.org/history.html |title=Regimentsgeschichte 1769 - 1821 |website=El Regimiento Fijo de la Luisiana Española ist eine Gruppe, die die Geschichte lebendig nachstellt.  |date=2016-01-30 |quote=Der Zweck des festen Regiments bestand darin, die lokale Bevölkerung in die eigene Verteidigung einzubinden. Feste Regimenter wechselten im Gegensatz zu den spanischen [iberischen] Halbinselregimentern nicht den Standort und blieben in den Kolonien, in denen sie dienten.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Spanische und portugiesische Kolonialtruppen um 1900.jpg|mini|Spanische und portugiesische Kolonialtruppen um 1900]]&lt;br /&gt;
Eigens für die Kolonialgebiete in Nordafrika wurden die [[Regulares]] und die [[Legión Española|Spanische Fremdenlegion]] aufgestellt; beide nach französischem Vorbild. Im frühen 19. Jahrhundert kamen auch Strafeinheiten zum Einsatz. Die Regulares, populär Moros genannt, spielten eine wichtige Rolle im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] und waren de facto eine Schocktruppe [[General]] [[Francisco Franco]]s. Beide Formationen existieren bis in die Gegenwart (2015) und werden bevorzugt für Auslandseinsätze verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für die spanischen Kolonialtruppen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war ein [[Drillich]]anzug aus meist blaugestreifter [[Baumwolle]], der als [[Rayadillo]] bezeichnet und später als Symbol der spanischen Kolonialherrschaft angesehen wurde (siehe Abbildung rechts, linke Bildhälfte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im europäischen Kontext ungewöhnliche und hoch spezialisierte Kolonialtruppe waren die [[Dragones de Cuera|Cuera-Dragoner]], die jedoch nur im [[Vizekönigreich Neuspanien]] aufgestellt wurden. Sie gehörten der spanischen Armee an, wurden jedoch hauptsächlich aus [[Mestize]]n rekrutiert und dienten vor allem als Grenzpolizei zu den Indianergebieten von der [[Kalifornien|kalifornischen]] Küste im Westen bis zur [[Texas|texanischen]] Grenze zur französischen Kolonie [[Louisiana (Kolonie)|Louisiana]] im Osten. Sie wurden nach der Unabhängigkeit Mexikos 1821 nicht aufgelöst, sondern in das neue mexikanische Nationalheer integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USA ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Chesty Puller and Ironman Lee.jpg|mini|Chesty Puller und Ironman Lee]]&lt;br /&gt;
Eigentliche Kolonialtruppen wurden von den USA, mit Ausnahme der okkupierten Philippinen und Puerto Ricos, nicht aufgestellt. Diese Funktion übernahm das [[United States Marine Corps]], das 1895 aufgrund der technischen Entwicklung in der [[United States Navy]] kurz vor der Auflösung gestanden hatte und nun den [[Bananenkriege]]n eine Rolle als &amp;#039;&amp;#039;[[Kolonialpolizei|colonial constabulary]]&amp;#039;&amp;#039; zugewiesen bekam. In den [[Protektorat]]en [[Nicaragua]], [[Haiti]] und der [[Dominikanische Republik|Dominikanischen Republik]] bildeten die Marines [[Nationalgarde]]n aus einheimischen Bürgern, die nach dem Abzug des Korps die Funktion von Militär und Polizei übernahmen wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Guardia Nacional de Nicaragua]], die erst 1979 im Zuge der [[Nicaraguanische Revolution|nicaraguanischen Revolution]] aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Verwendung von Kolonialtruppen in den beiden Weltkriegen sowie im Spanischen Bürgerkrieg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alliierte Kolonialtruppen auf dem westlichen Kriegsschauplatz ca. 1915.jpg|mini|Alliierte Kolonialtruppen auf dem westlichen Kriegsschauplatz ca. 1915]]&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Kolonialtruppen der [[Triple Entente]] und der [[Westmächte]] auch auf dem europäischen Kriegsschauplatz gegen die [[Mittelmächte|Mittel-]] und [[Achsenmächte]] eingesetzt, nach dem Ersten Weltkrieg im [[Rheinland]] auch als Besatzungstruppen. Das britische Westindien-Regiment (siehe oben) wurde sowohl in Deutsch-Ostafrika als auch noch kurzfristig in [[Palästina (Region)|Palästina]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] wurden nordafrikanische Kolonialtruppen von Seiten der Putschisten von General [[Francisco Franco]] gegen regierungstreue Truppen und die [[Internationale Brigaden|Interbrigaden]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marine und Marinetruppen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marine Frankreich (Meyers).jpg|mini|Marine Frankreich (Meyers)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amiral Charner SLV Green.jpg|mini|Amiral Charner SLV Green]]&lt;br /&gt;
Sowohl bei der Eroberung als auch der Sicherung der Kolonien sowie als imperiale Reserve spielten die Seestreitkräfte der Kolonialmächte eine oft unterschätzte, aber entscheidende Rolle. Nicht nur das Empire, sondern auch Frankreich, das deutsche Kaiserreich und die USA besaßen ein globales Netz von [[Marinestation|Auslandsstationen]], von denen aus nicht nur die Seewege kontrolliert, sondern bei Bedarf auch [[Kreuzer (Schiffstyp)|Kreuzer]] und [[Kanonenboot]]e als „koloniale [[Feuerwehr]]“ in Aufstandsgebiete entsandt werden konnten. Ohnehin waren in Kolonien mit großen Flüssen Kanonenboote bzw. Flusskanonenboote stationiert, um die internen Wasserwege zu kontrollieren, so dem [[Nil]], [[Niger (Fluss)|Niger]] oder [[Ganges]]. Frankreich und Italien entwickelten Anfang der 1930er Jahre einen speziellen Schiffstyp für den Kolonialdienst, den [[Kolonialkreuzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Praktisch alle Kolonialmächte setzten neben Schiffsbesatzungen auch ihre [[Marineinfanterie]] (zum Beispiel [[Royal Marines]], deutsche [[Seebataillon]]e) zeitweilig als Kolonialtruppen ein. Da diese jedoch ausschließlich aus europäischem Personal bestanden, waren sie für einen langfristigen Einsatz in den Tropen nicht geeignet, wie sich explizit an der Verwendung der deutschen Marineinfanterie im [[Völkermord an den Herero und Nama|Aufstand der Herero und Nama]] zeigen sollte. Andererseits demonstrierte dieser Aufstand durch den Einsatz des Kanonenboots &amp;#039;&amp;#039;[[Habicht (Schiff, 1880)|Habicht]]&amp;#039;&amp;#039;, dass ein kleines, aber (auch handwerklich) gut ausgebildetes [[Landungskorps]] von [[Matrose]]n in der Lage war, innerhalb kürzester Zeit eine von den Aufständischen nicht nachhaltig zerstörte, [[Strategie (Militär)|strategisch]] außerordentlich bedeutsame [[Eisenbahn]]linie wieder in Stand zu setzen und gegen erneute Angriffe zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflösung, Umwandlung in nationale Streitkräfte ==&lt;br /&gt;
Die überwiegende Mehrheit der europäischen Kolonialtruppen wurde bei der Unabhängigkeit der Kolonien in den 1950er/60er Jahren in nationale Streitkräfte umgewandelt, wie analog auch die Kolonialpolizeien in Nationalpolizeien transformiert wurden. Ausnahmen waren ehemalige Kolonien wie Indochina, Algerien, Angola, Mosambik und Guinea-Bissau, in denen die nationalen Streitkräfte aus früheren Befreiungsbewegungen gebildet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Inszenierung von Kolonialtruppen in Film und Fernsehen ==&lt;br /&gt;
* [[Non oder Der vergängliche Ruhm der Herrschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Omaruru (Fernsehserie)|Omaruru]]&lt;br /&gt;
* [[Khartoum (Film)|Khartoum]]&lt;br /&gt;
* [[Morenga (Film)|Morenga]]&lt;br /&gt;
* [[Die Reiter von Deutsch-Ostafrika]]&lt;br /&gt;
* [[Vier Federn (1939)|Vier Federn]]&lt;br /&gt;
* [[Sie fürchten weder Tod noch Teufel]]&lt;br /&gt;
* [[Marschier oder stirb]]&lt;br /&gt;
* [[Nordwest-Passage (Film)|Nordwest-Passage]]&lt;br /&gt;
* [[Alarm in Peking]]&lt;br /&gt;
* [[Das schwarze Bataillon]]&lt;br /&gt;
* [[Flucht aus der Hölle (1960)|Flucht aus der Hölle]]&lt;br /&gt;
* [[Zulu (1964)|Zulu]]&lt;br /&gt;
* [[Aufstand in Sidi Hakim]]&lt;br /&gt;
* [[Schlacht um Algier]]&lt;br /&gt;
* [[Diên Biên Phú – Symphonie des Untergangs]]&lt;br /&gt;
* [[Sandino (Film)|Sandino]]&lt;br /&gt;
* [[The Marines Are Coming]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kolonialpolizei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Fachliteratur ===&lt;br /&gt;
* Peter Abbott: &amp;#039;&amp;#039;Colonial Armies in Africa 1850-1918&amp;#039;&amp;#039;, Nottingham 2006. ISBN 1-901543-07-2&lt;br /&gt;
* [[André Beaufre]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Revolutionierung des Kriegsbildes. Neue Formen der Gewaltanwendung&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart (Kohlhammer) 1973.&lt;br /&gt;
* [https://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/year/2006/docId/15684 W. von Bremen: &amp;#039;&amp;#039;Die Kolonialtruppen und Kolonialarmeen der Hauptmächte Europas. Ihre geschichtliche Entwickelung und ihr gegenwärtiger Zustand&amp;#039;&amp;#039;, Bielefeld/Leipzig (Velhagen &amp;amp; Klasing) 1902. Digitalisat]&lt;br /&gt;
* [[Tanja Bührer]], [[Christian Stachelbeck]], [[Dierk Walter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Imperialkriege von 1500 bis heute. Strukturen – Akteure – Lernprozesse&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 2011, ISBN 978-3-506-77337-1.&lt;br /&gt;
* René Chartrand/Mark Stacey: &amp;#039;&amp;#039;French naval and colonial troops 1872-1914&amp;#039;&amp;#039;, Oxford (Osprey) 2018 (Schriftenreihe: Men-at-arms series, Nr. 517). ISBN 978-1-4728-2619-0. ISBN 1-4728-2619-1&lt;br /&gt;
* Gabriele Esposito/Giuseppe Rava: &amp;#039;&amp;#039;Italian colonial troops 1882-1960&amp;#039;&amp;#039;, Oxford (Osprey Publishing) 2022 (Schriftenreihe: Men-at-arms series, Nr. 544). ISBN 978-1-4728-5126-0. ISBN 1-4728-5126-9. ISBN 978-1-4728-5129-1. ISBN 978-1-4728-5128-4. ISBN 978-1-4728-5129-1&lt;br /&gt;
* [[Lewis H. Gann]]: &amp;#039;&amp;#039;The Rulers of Belgian Africa, 1884-1914&amp;#039;&amp;#039;, Princeton (Princeton University Press) 2015. ISBN 978-1-4008-6909-1&lt;br /&gt;
* Philip J. Haythornthwaite: &amp;#039;&amp;#039;The Colonial Wars Sourcebook&amp;#039;&amp;#039;, London (Arms and Armour Press) 1995. ISBN 1-85409-196-4&lt;br /&gt;
* Daniel R. Headricks: &amp;#039;&amp;#039;The Tools of Empire. Technology and European Imperialism in the Nineteenth Century&amp;#039;&amp;#039;, New York/Oxford 1981.&lt;br /&gt;
* David Killingray/David Omissi (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Guardians of empire. The armed forces of the colonial powers&amp;#039;&amp;#039;, c. 1700-1964, Manchester 2000.&lt;br /&gt;
* Heiko Herold: &amp;#039;&amp;#039;Reichsgewalt bedeutet Seegewalt. Die Kreuzergeschwader der Kaiserlichen Marine als Instrument der deutschen Kolonial- und Weltpolitik 1885 bis 1901&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Militärgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 74, zugleich Phil. Diss. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), München (Oldenbourg Verlag) 2012. ISBN 978-3-486-71297-1&lt;br /&gt;
* Juan Marchena Fernández: &amp;#039;&amp;#039;Ejército y milicias en el mundo colonial americano&amp;#039;&amp;#039;, Madrid (Editorial MAPFRE) 1992. ISBN 84-7100-548-4&lt;br /&gt;
* Thomas Morlang: &amp;#039;&amp;#039;Askari und Fitafita. &amp;quot;Farbige&amp;quot; Söldner in den deutschen Kolonien&amp;#039;&amp;#039;, Berlin (Ch. Links Verlag) 2008 (Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;Schlaglichter der Kolonialgeschichte&amp;#039;&amp;#039; Band 8). ISBN 3-86153-476-2. ISBN 978-3-86153-476-1&lt;br /&gt;
* Ivan Musicant: &amp;#039;&amp;#039;The Banana Wars. A History of the United States Military Intervention in Latin America from the Spanish-American War to the Invasion of Panama&amp;#039;&amp;#039;, New York 1990, ISBN 0-02-588210-4&lt;br /&gt;
* [[Walter Nuhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Kolonialpolitik und Marine. Die Rolle der Kaiserlichen Marine bei der Gründung und Sicherung des deutschen Kolonialreiches 1884-1914&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 2002. ISBN 3-7637-6241-8&lt;br /&gt;
* David E. Omissi: &amp;#039;&amp;#039;Air power and colonial control. The Royal Air Force 1919-1939&amp;#039;&amp;#039;, Manchester 1990.&lt;br /&gt;
* [[Horst Pietschmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Portugal – Amerika – Brasilien: Die kolonialen Ursprünge einer Kontinentalmacht&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Walther L. Bernecker]]/Horst Pietschmann/[[Rüdiger Zoller]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine kleine Geschichte Brasiliens&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main (Edition Suhrkamp) 2000, S. 11–123, hier S. 76–77. ISBN 978-3-518-12150-4. ISBN 3-518-12150-2&lt;br /&gt;
* Pedro Puntoni: &amp;#039;&amp;#039;A Guerra dos Bárbaros. Povos Indígenas e a Colonização do Sertão Nordeste do Brasil, 1650-1720&amp;#039;&amp;#039;, São Paulo (Ed. Hucitec) 2002. ISBN 85-271-0568-3&lt;br /&gt;
* [[Christian Zentner]]/Gerd Schreiber: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriege der Nachkriegszeit. Eine illustrierte Geschichte militärischer Konflikte seit 1945&amp;#039;&amp;#039;, München ([[Südwest-Verlag]]) 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Memoiren, Belletristik ===&lt;br /&gt;
* [[Gustav Frenssen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Peter Moors Fahrt nach Südwest]]. Ein Feldzugsbericht.&amp;#039;&amp;#039; Berlin (Grohe) 1906, diverse Nachauflagen bis 1953 [http://www.gerhard-rohlfs.de/Grinhalt/peter_moors_fahrt_nach_suedwest.pdf Onlineversion bei gerhard-rohlfs.de]&lt;br /&gt;
* [[Faustin Wirkus]]: &amp;#039;&amp;#039;The White King of La Gonâves.&amp;#039;&amp;#039; Garden City, New York (Doubleday) 1931.&lt;br /&gt;
* [[Werner von Langsdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Flagge über Sand und Palmen. 53 Kolonialkrieger erzählen.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh (Bertelsmann) 1936.&lt;br /&gt;
* [[Jean Lartéguy]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zenturionen.&amp;#039;&amp;#039; Bonn (Verlag der Europäischen Bücherei) 1961.&lt;br /&gt;
* [[António Lobo Antunes]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Judaskuß]].&amp;#039;&amp;#039; München (Hanser) 1987.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Glauser]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Gourrama]].&amp;#039;&amp;#039; Roman aus der Fremdenlegion, Zürich 1940, diverse Nachauflagen bis 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=mBJ-2tLWH7o Dokumentarfilmaufnahme von 1953.] [[Philip, Duke of Edinburgh]], inspiziert Kolonialtruppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Imperialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegs- und Gefechtsführung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asymmetrische Kriegführung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte Lateinamerikas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (britische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Königreich Italien, 1861–1946)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Portugiesische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spanische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialtruppe| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Kolonialgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herrgott</name></author>
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