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	<title>Kolonialschule - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:09:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kolonialschule&amp;diff=690229&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Nach Sichtung nachgearbeitet. Bibliogr. Kosmetik.</title>
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		<updated>2025-08-29T15:40:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nach Sichtung nachgearbeitet. Bibliogr. Kosmetik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kolonialschulen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren Lehranstalten zur Ausbildung von [[Kolonialbeamter|Kolonialbeamten]] und Siedlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kolonialmächte in West- und Südeuropa ==&lt;br /&gt;
Die älteste derartige Schule wurde in [[Leiden (Stadt)|Leiden]] ([[Niederlande]]) errichtet und später nach [[Delft]] verlegt. In [[Frankreich]] wurde 1885 eine Schule zur Erziehung von jungen [[Kambodschaner]]n gegründet. An diese Einrichtung gliederte man 1889 eine Anstalt zur Vorbildung von Kolonialbeamten an, die 1892 und 1896 erweitert wurde. Eine belgische Kolonialschule entstand in den 1920er Jahren in [[Antwerpen]], später &amp;#039;&amp;#039;Koloniale Hochschule von Belgien&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor= | url=https://vrtnws.be/p.0n3La1BlA | titel=Architektur-Geschichte: Die Hohe Kolonial-Schule | hrsg=Flanderninfo | datum=2018-03-22 | zugriff=2019-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Kolonialschule der italienischen Polizei befand sich in [[Tivoli (Latium)|Tivoli]] bei Rom.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Bernhard: Die »Kolonialachse« – Der NS-Staat und Italienisch-Afrika 1935 bis 1943, in: Lutz Klinkhammer, Amedeo Osti Guerrazzi, [[Thomas Schlemmer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Achse im Krieg 1939–1945 – Politik, Ideologie und Kriegführung 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh, Paderborn/München/Wien/Zürich 2010, ISBN 978-3-506-76547-5, S. 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]] besaß keine staatliche Schule dieser Art, vielmehr bildete man die Kolonialbeamten auf den Universitäten und in den Kolonien selbst aus. Dafür gab es verschiedene Einrichtungen, die sich um die Ausbildung junger Leute kümmerten, die als Ansiedler in die Kolonien gehen wollten, so z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Colonial College and Training Farms]] bei [[Harwich]]. Dieser Einrichtung entspricht das [[Reichsackerbauinstitut]] bei [[Wageningen]] in Holland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Reich ==&lt;br /&gt;
In Deutschland gründete man auf Betreiben des [[Evangelischer Afrikaverein|evangelischen Afrikavereins]] nach dem Vorbild dieser letztgenannten Schulen die [[Deutsche Kolonialschule für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe]] in [[Witzenhausen]] bei [[Kassel]]. Sie wurde aus privaten Mitteln errichtet. Man bezweckte damit vorwiegend die Ausbildung von Kolonisten, Kaufleuten und Pflanzern. Das im Jahr 1887 begründete [[Seminar für Orientalische Sprachen]] der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] diente ebenfalls der Ausbildung von Kolonialbeamten. Weitere deutsche Kolonialschulen bzw. Bildungsstätten mit Kolonialschulungen waren das [[Hamburgisches Kolonialinstitut|Hamburgische Kolonialinstitut]] und später die [[Koloniale Frauenschule Rendsburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 wurde die Kolonial-Akademie an der [[Universität Halle]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archivfuehrer-kolonialzeit.de/grundung-einer-kolonial-akademie-durch-dozenten-der-universitat-halle |titel=Gründung einer Kolonial-Akademie durch Dozenten der Universität Halle |werk=archivfuehrer-kolonialzeit.de |abruf=2025-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Beneke: &amp;#039;&amp;#039;Ausbildung der Kolonialbeamten&amp;#039;&amp;#039;. Berlin (1894)&lt;br /&gt;
* Walter K. H. Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kolonialexperten zum Experten der Entwicklungszusammenarbeit. Acht Fallstudien zur Geschichte der Ausbildung von Fachkräften für Übersee in Deutschland und in der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Saarbrücken, Fort Lauderdale, Breitenbach 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Kolonialschulen v. König: Kolonialschulen,] in: Heinrich Schnee (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Kolonial-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1920, S. 341.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialschule| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Schultyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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