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	<title>Kolmar von Debschitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-14T11:16:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kolmar-von-Debschitz-1.jpg|mini|Kolmar von Debschitz, preußischer Generalleutnant]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Otto Karl Kolmar von Debschitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Dezember]] [[1809]] in [[Zawonia|Senditz]]; † [[27. November]] [[1878]] in [[Görlitz]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generalleutnant]] und Ehrenritter des [[Johanniterorden]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Debschitz-Wappen.jpg|mini|Wappen der Familie von Debschitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kolmar-von-Debschitz-4.jpg|mini|]]&lt;br /&gt;
Er entstammte dem alten [[Oberlausitz]]er [[Adel]]sgeschlecht [[Debschitz (Adelsgeschlecht)|von Debschitz]] und war der Sohn des [[Gutsbesitzer]]s Ernst von Debschitz (1779–1815), [[Gutsherr]] auf Senditz, und dessen Ehefrau Albertine, geborene von [[Prittwitz|Prittwitz und Gaffron]] (1778–1837).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Debschitz wurde nach dem Tode seines Vaters im Hause seines Onkels auf Gut Pollentschine erzogen. Ab 1. Mai 1822 besuchte er die [[Kadettenhaus Culm]] und wechselte am 5. April 1824 in das [[Kadettenhaus Neubau (Berlin)|Kadettenhaus]] nach Berlin. Als [[Fähnrich|Portepeefähnrich]] wurde er am 30. März 1827 dem [[Leib-Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm III.“ (1. Brandenburgisches) Nr. 8|8. Infanterie-Regiment (genannt Leib-Infanterie-Regiment)]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] überwiesen und dort am 12. Februar 1829 zum überzähligen [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert. Vom 1. Oktober 1833 bis zum 31. Dezember 1835 war er zur Teilnahme an die [[Preußische Kriegsakademie|Allgemeine Kriegsschule]] kommandiert und vom 1. Oktober 1838 bis 30. September 1840 war als Lehrer an der Divisionsschule der [[5. Division (Deutsches Kaiserreich)|5. Division]] tätig. Von August 1840 bis August 1841 war Debschitz [[Adjutant]] des I. [[Bataillon]]s, ab 14. August 1841 bis Oktober 1848 Adjutant der [[6. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|6. Infanterie-Brigade]]. Am 18. November 1845 war er inzwischen zum [[Oberleutnant|Premierleutnant]] befördert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] am 24. Oktober 1848 wurde er [[Kompaniechef]]. Am 7. September 1856 erhielt Debschitz seine Beförderung zum [[Major]] im [[Infanterie-Regiment „Fürst Leopold von Anhalt-Dessau“ (1. Magdeburgisches) Nr. 26|26. Infanterie-Regiment]] in [[Torgau]] und am 6. März 1858 wurde er als Kommandeur des Füsilierbataillons zum 8. Infanterie-Regiment in [[Gorzów Wielkopolski|Landsberg (Warthe)]] versetzt. Dort wohnte er laut Adressbuch von 1863 in der Friedbergerstraße 18. Am 18. Oktober 1861 erfolgte die Beförderung zum [[Oberstleutnant]] und am 29. Januar 1863 die Versetzung als [[Regimentskommandeur|Kommandeur]] zum [[Grenadier-Regiment „Prinz Carl von Preußen“ (2. Brandenburgisches) Nr. 12|2. Brandenburgischen Grenadier-Regiment Nr. 12 (Prinz Carl von Preußen)]] in [[Posen]]. Am 17. März 1863 wurde Debschitz [[Oberst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsch-Dänischer Krieg|Dänischen Krieg]] von 1864 war Debschitz an der Erstürmung der [[Düppeler Schanzen]] beteiligt und erhielt am 22. Februar 1864 den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] III. Klasse mit Schleife. Er nahm 1866 auch am [[Deutscher Krieg|Krieg gegen Österreich]] teil und kam mit seinem Regiment in den Schlachten von [[Schlacht bei Gitschin|Gitschin]] sowie [[Schlacht von Königgrätz|Königgrätz]] zum Einsatz. Für seine Umsicht und Entschlossenheit wurde Debschitz am 20. September 1866 mit dem Orden [[Pour le Mérite]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Oktober 1866 wurde er zum [[Generalmajor]] befördert und unter Stellung [[à la suite]] seines Regiments zum Kommandeur der [[2. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|4. Infanterie-Brigade]] ernannt. Unter Verleihung des [[Kronenorden (Preußen)|Kronenordens]] II. Klasse wurde Debschitz am 9. Januar 1868 mit der gesetzlichen [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] zur [[Z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] erfolgte am 18. Juli 1870 seine Reaktivierung und man ernannte Debschitz zum stellvertretenden Kommandeur der [[9. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|9. Infanterie-Brigade]]. Am 12. September 1870 wurde er der Inspektion der beiden Reserve-[[Korps]] bei [[Berlin]] und [[Glogau]] zur Verwendung überwiesen. Am 26. Oktober 1870 übernahm er das Kommando über ein selbständiges [[Landwehr (Militär)|Landwehr]]-[[Detachement]], mit dem er am aktiven Kriegsgeschehen teilnahm und maßgeblich an der [[Belagerung von Belfort]] beteiligt war. Dafür erhielt er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse. Er nahm auch an der [[Schlacht an der Lisaine]] sowie den Gefechten bei Roches, [[Glay (Doubs)|Glay]] und [[Blamont]] teil. Nach dem [[Vorfrieden von Versailles]] erhielt Debschitz am 24. März 1871 das Eiserne Kreuz I. Klasse und einen Tag später wurde er unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als Generalleutnant in das inaktive Dienstverhältnis zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Ruhestand verlebte er in Görlitz, wo er bereits seit 1869 wohnte. Debschitz war Mitglied in der „Gesellschaft für Wissenschaft“ in Görlitz und Ehrenritter des Johanniterordens der [[Ballei]] Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Er heiratete am 11. Dezember 1862 auf Gut Berneuchen, [[Landkreis Landsberg (Warthe)|Landkreis Landsberg]] Pauline [[Borne (Adelsgeschlecht)|von dem Borne]] (1830–1912) aus dem Hause Berneuchen. Sie war die Tochter des Gutsbesitzers Gustav von dem Borne, Gutsherr auf Gut Berneuchen, und der Pauline [[von der Osten]] aus dem Hause Warnitz. Ihr Bruder [[Max von dem Borne]] (1826–1894) war ein Pionier der Fischzucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Debschitz hatte mit seiner Frau mehrere Kinder:&lt;br /&gt;
* Hans (1863–1921), Fischereidirektor in Berneuchen ⚭ 1898 Elsbeth Sander (1868–1961)&lt;br /&gt;
* Marie (1865–1946) ⚭ 1896 [[Hans Meier-Kassel]] (1872–1952), Maler&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lot-tissimo.com/de/i/963037/hans-meyer-kassel-1872-1952-oel-auf-leinwand-darstellung-eines-alten-bauern-im-blauen-arbeitskittel lot-tissimo.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.onlinenevada.org/articles/hans-meyer-kassel | wayback=20160629235109 | text=&amp;#039;&amp;#039;Hans Meier-Kassel&amp;#039;&amp;#039;}} bei onlinenevada.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Martha (1866–1869)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Debschitz|Wilhelm]] (1871–1948), Maler&lt;br /&gt;
:⚭ 1898 [[Wanda von Debschitz-Kunowski|Wanda von Kunowski]] (1870–1935)&lt;br /&gt;
:⚭ 1924 Hedwig Naumann (1880–1947)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]]. Adelige Häuser.&amp;#039;&amp;#039; Reihe A, Band XXIV, Band 111 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1996, {{ISSN|0435-2408}}.&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1939], {{DNB|367632829}}, S. 183, Nr. 2223.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Taschenbuch der Ritter- und Adels-Geschlechter.&amp;#039;&amp;#039; Brünn 1877, 1878 und 1886.&lt;br /&gt;
* Elster u. Schlee: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Rheinischen Feldartillerie bis zur Teilung in vier Regimenter 1.10.1899.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adligen Häuser.&amp;#039;&amp;#039; Gotha 1900.&lt;br /&gt;
* [[Jahrbuch des deutschen Adels]], 3. Band, 1899, S. 121&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nekrologe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Lausitzisches Magazin]].&amp;#039;&amp;#039; Band 55, Görlitz 1879 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/12051/453/ digital.slub-dresden.de]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offizier-Stammliste des Grenadier-Regiments Prinz Carl von Preußen (2. Brandenburgisches) Nr. 12&amp;#039;&amp;#039; von der Errichtung des Regiments am 1. Juli 1813 bis 30. April 1913 auf Befehl des Regiments bis zum 1. März 1901 zusammengestellt, erweitert und vervollständigt bis 30. April 1913, Oldenburg und Leipzig 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1236441559|VIAF=741162547222643740001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Debschitz, Kolmar von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenritter (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Debschitz (Adelsgeschlecht)|Kolmar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Debschitz, Kolmar von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Debschitz, Johann Otto Karl Kolmar von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Dezember 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zawonia|Senditz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. November 1878&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Görlitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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