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	<title>Kollunder Wald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:33:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kollunder_Wald&amp;diff=1116465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Naticarl: /* Geschichtliches */ Aktualisiert</title>
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		<updated>2026-01-21T21:29:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichtliches: &lt;/span&gt; Aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kollunder-Wald-2020-1.jpg|mini|Kollunder Wald mit Steilküste zur [[Flensburger Förde]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kollunder Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Kollund Skov&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Flensborg Byskov&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.dk-kem.dk/flensborg.html |wayback=20210922012249 |text=Flensborg Byskov |archiv-bot=2026-01-12 15:25:31 InternetArchiveBot }} und  [https://www.megalithic.co.uk/article.php?sid=6338556 Megalithic. Kollund Skov]&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein etwa 130 [[Hektar]] großer [[Forst]], der an der [[Flensburger Förde]] ([[dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Flensborg Fjord&amp;#039;&amp;#039;) zwischen den Dörfern [[Kruså]] und [[Kollund (Aabenraa Kommune)|Kollund]] in [[Dänemark]] liegt. Seit Oktober 2017 gehört der Forst &amp;#039;&amp;#039;Den Danske Naturfond&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nordschleswiger.dk/de/nordschleswig-tingleff/naturfond-hat-kollunder-wald-gekauft Der Nordschleswiger: Naturfond hat Kollunder Wald gekauft (Kjeld Thomsen), 4. Oktober 2017], abgerufen am 14. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Schneise.JPG|mini|Frisch geschlagene Schneise im Kollunder Wald]]&lt;br /&gt;
Typisch für den Kollunder Wald ist eine hügelige Landschaftsform, die ebenso wie die Wälder auf der deutschen Seite der Flensburger Förde durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Weichsel-Kaltzeit]]&amp;#039;&amp;#039; geprägt worden ist. Neben der unmittelbaren Nähe zum Strand sind steile Hänge für den Kollunder Wald kennzeichnend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Natur her ein &amp;#039;&amp;#039;Laubmischwald&amp;#039;&amp;#039;, wurden auch hier im Laufe der Jahrhunderte von Menschen raschwüchsige Nadelholzarten angepflanzt, wie beispielsweise die [[Sitkafichte]] aus Nordamerika.&lt;br /&gt;
Der Wald bietet, neben seiner Artenvielfalt und der Nähe zur Förde, ein ausgeprägtes Wegenetz und dient sowohl dänischen als auch deutschen Bürgern als Naherholungsgebiet. Außer einer kleinen Grillanlage gehören zahlreiche Bänke zu den Erholungseinrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls in Nähe des Kollunder Waldes befindet sich das ökologisch wertvolle &amp;#039;&amp;#039;[[Krusau-Tunneltal]]&amp;#039;&amp;#039; sowie der [[Klueser Wald]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Erholungswald Wassersleben&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches ==&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert stand der Kollunder Wald kurz vor seiner völligen [[Rodung]]. Daraufhin kaufte die Stadt Flensburg 1883 auf Initiative von [[Ernst Maria Großheim]] (1832–1880) den Forst mit dem Ziel, den Wald zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/der-retter-des-kollunder-waldes-id1631326.html Flensburger Tageblatt: Der Retter des Kollunder Waldes (Bernd Philipsen), 2. September 2011], abgerufen am 14. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden alle kommunalen deutschen Liegenschaften in Dänemark [[Enteignung|zwangsenteignet]], mit Ausnahme des Kollunder Waldes. 75 Hektar des Kollunder Forstes waren somit weiterhin Eigentum der Stadt [[Flensburg]] und wurden von der zuständigen Stadtförsterei bewirtschaftet. Die übrige Fläche gehörte dem dänischen Staat bzw. privater Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 beschloss der Rat der Stadt Flensburg aufgrund seiner schlechten Finanzlage den Verkauf des Kollunder Waldes. Ein erster Versuch, den Wald an den dänischen Staat zu verkaufen, scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=https://www.welt.de/print-welt/article166297/Daenemark-kauft-Flensburger-Wald-nicht.html| wayback=20161201061202| text=Die Welt: Dänemark kauft Flensburger Wald nicht}}, [[Die Welt]] 22. September 2005&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Winter im Kollunder Wald.jpg|mini|Winter im Kollunder Wald]]&lt;br /&gt;
Als Kaufpreis wurden 1,2 Mio. Euro veranschlagt; neue Interessenten waren der &amp;#039;&amp;#039;Flensburger Verschönerungsverein&amp;#039;&amp;#039;, der mit Spenden die Kaufsumme zu finanzieren versuchte und einen Verkauf an eine Privatperson verhindern wollte, sowie ein dänischer Geschäftsmann. Schließlich erhielt der dänische Privatmann den Zuschlag. Seither befinden sich die 75 Hektar in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 scheiterte die Flensburger Wählergemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;Flensburg wählen!&amp;#039;&amp;#039; mit einer Initiative, den Wald als Gesamtpaket von 130 Hektar zu einem Preis von 22,5 Millionen Kronen (etwa 3 Mio. Euro) durch die Stadt Flensburg kaufen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/wald-sucht-kaeufer-stadt-winkt-ab-id256983.html Flensburger Tageblatt: Wald sucht Käufer - Stadt winkt ab (Gunnar Dommasch), 21. Dezember 2012], abgerufen am 13. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Organisation &amp;#039;&amp;#039;[[Den Danske Naturfond]]&amp;#039;&amp;#039; hat im Oktober 2017 den Kollunder Wald erworben und möchte daraus ein grenzenloses Naturparadies machen. Der Wald gilt in Dänemark als einzigartig, weil er durch seine südliche Lage viele Tier- und Pflanzenarten beherbergt, die aufgrund des Klimas in nördlichen Landesteilen nicht vorkommen. Für 16,75 Millionen Kronen hat &amp;#039;&amp;#039;Den Danske Naturfond&amp;#039;&amp;#039; den Wald nach eigenen Angaben übernommen. Das Gesamtbudget beträgt 20 Millionen Kronen. Teile des Waldes sollen unberührt bleiben, andere Abschnitte werden einer [[Renaturierung]] unterzogen, ehe auch sie sich quasi selbst überlassen werden. Mit dem Kauf und der ursprünglichen Gestaltung des Waldes erhoffen sich Naturfond und die [[Aabenraa Kommune|Kommune Apenrade]] eine Aufwertung des insgesamt 74&amp;amp;nbsp;km langen Gendarmenpfads, der durch den Kollunder Wald führt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nordschleswiger.dk/de/nordschleswig-tingleff/naturfond-hat-kollunder-wald-gekauft Der Nordschleswiger: Naturfond hat Kollunder Wald gekauft (Kjeld Thomsen), 4. Oktober 2017], abgerufen am 14. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufwertung des Kollunder Waldes durch eine weitere Entwicklung von einem Nadel- zu einem Laubwald und einer besseren Erlebbarkeit durch einen Ausbau des Wegenetzes und einfache Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten wurde im Jahr 2018 angegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/einfachst-herberge-im-forst-id19661796.html Flensburger Tageblatt: Kollunder Wald bei Flensburg - Einfachst-Herberge im Forst (Carlo Jolly), 23. April 2018], abgerufen am 24. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; 2022 wurden die Renaturierungsmaßnahmen abgeschlossen. Es wurden Nadelbäume geschlagen und einstige Waldmoorbereiche wiedervernässt. Die jetzt wieder feuchten Bereiche werden nicht nur dem Bergmolch, anderen Amphibien und wasserlebenden Insekten zugutekommen. Durch die Vernässung wird auch die Zersetzung von Torf gestoppt, bei der viel klimaschädigendes Kohlendioxid freigesetzt wird. Kommt es zur Bildung von Torfmoosen in den wiedererstandenen Feuchtgebieten, wird zusätzlich Kohlendioxid dauerhaft in dem dann neu gebildeten Torf gebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordschleswiger.dk/de/nordschleswig-apenrade-tingleff-daenemark-suedschleswig/waldmoor-renaturierung-im-kollunder-wald |titel=Waldmoor-Renaturierung im Kollunder Wald erfolgreich {{!}} Der Nordschleswiger |datum=2022-07-24 |sprache=de |abruf=2026-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Impression.JPG|mini|Impression Kollunder Wald]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schusterkate Brücke.jpg|mini|Grenzübergang Schusterkate, der in den Kollunder Wald führt]]&lt;br /&gt;
Durch den Kollunder Wald verläuft der &amp;#039;&amp;#039;[[Gendarmstien]]&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|der Gendarmenpfad}}), heute ein Wanderweg zwischen [[Padborg]] und [[Höruper Haff]] im Süden der Insel [[Alsen]]. Seit der Vereinigung [[Nordschleswig]]s mit Dänemark im Jahr 1920 diente der &amp;#039;&amp;#039;Gendarmstien&amp;#039;&amp;#039; den dänischen Grenzgendarmen für Patrouillengänge. 1958 ging diese Aufgabe an die Polizei über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten des Waldes entspringt die Abrahamquelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://strand-und-steine.de/landschaft/eiszeitlandschaftselemente/tunneltal/tunneltal.htm Strand und Steine. Krusautal-Wanderung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kongelig-classic.com/fileadmin/KC_pdf/Gendarmstien_vandreguide_DE_WEB.pdf |wayback=20141222144714 |text=Der Gendarmenpfad, Ein Wanderführer der Augen öffnet (PDF)}}, Seite 15; abgerufen am: 12. Oktober 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Besonderheit ist der &amp;#039;&amp;#039;Grenzübergang Schusterkate&amp;#039;&amp;#039;. Über eine kleine Brücke gelangt man von der Siedlung [[Wassersleben]] auf dänisches [[Staatsgebiet|Territorium]] und direkt auf den &amp;#039;&amp;#039;Gendarmstien&amp;#039;&amp;#039;, der in den Kollunder Wald führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2019 begann Dänemark, seine Grenze zu Deutschland mit einem Wildschweinzaun gegen die [[Afrikanische Schweinepest]] zu schützen. Die Stadt Flensburg ist der Meinung, dass hier eine entsprechende Klausel im Kaufvertrag, laut der die Stadt auch nach dem Verkauf ein Vetorecht bei Bauprojekten hat, gilt. Die dänische Regierung betrachtet diese Regelung rechtlich als nicht relevant, da das vom [[Folketing]] verabschiedete Gesetz zum Bau des Zauns und die damit einhergehende [[Enteignung]] über den Rechten von Grundbesitzern und ehemaligen Besitzern stehe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sara Wasmund  |url=https://nordschleswiger.dk/de/daenemark-politik/ministerium-stellt-klar-enteignet-ist-enteignet |titel=Ministerium stellt klar: Enteignet ist enteignet |titelerg= |werk=nordschleswiger.dk |hrsg= |datum=2019-04-11 |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2019-05-30|abruf-verborgen= |format= |sprache= |kommentar= |zitat= |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kollund Skov|Kollunder Wald}}&lt;br /&gt;
* [http://www.krusaa-tunneldal.dk/d/natur/walder.shtml Weiterführende Infos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54/50.3//N |EW=9/25.6//E |type=landmark |region=DK-83}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Aabenraa Kommune)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naticarl</name></author>
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