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	<title>Kollm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw-Quelle; Fläche; Einleitung; Weblinks</title>
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		<updated>2026-04-05T13:19:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw-Quelle; Fläche; Einleitung; Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Ort Kollm bei Niesky. Zu den beiden Orte [[Weißkollm]] und [[Schwarzkollm]] bei Hoyerswerda und dem westsächsischen Ort [[Collm]] siehe dort.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Quitzdorf am See&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/16//N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/44//E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 165&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.533&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/146298 |titel=Gemarkung Kollm, Gemeinde Quitzdorf am See |werk=GEOindex |abruf=2026-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 274&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angabe der Gemeinde Quitzdorf am See.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1994-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02906&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03588&lt;br /&gt;
| Bild                   = Quitzdorf Kollm Kirche.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Kirche Kollm]]&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:KLG 0204 Kollm.jpg|mini|Kollm, Luftaufnahme (2019)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kollm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{hsbS|Chołm|Audio=Hsb-Chołm.ogg}}) ist ein [[Dorf]] und seit 1994 ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Quitzdorf am See]] im sächsischen [[Landkreis Görlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Kollm liegt im östlichen Teil des [[Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft|Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft]], südwestlich der Stadt [[Niesky]] am Westufer des [[Stausee Quitzdorf|Stausees Quitzdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Orte sind [[Steinölsa]] im Nordwesten, [[Sproitz]] im Nordosten, und von südost nach südwest [[Diehsa]], [[Thräna (Hohendubrau)|Thräna]] und [[Groß Radisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Kollm wurde erstmals 1346 als „dorffe zu Kollme“ urkundlich erwähnt. Ebenfalls in das 14. Jahrhundert fällt der Bau der ersten Kirche. Der Ort hat die Form einer Gutssiedlung mit [[Rundweiler]]kern sowie eine Guts[[blockflur]] von etwa 900 Hektar. Etwa 1560 erfolgte der Bau der heutigen [[Kirche Kollm]], nachdem der Vorgängerbau durch einen Brand zerstört worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 1010015 Quitzdorf am See-Kollm. Oberlausitzkarte, Schenk, 1759.jpg|mini|links|Karte von Kollm (1736)]]&lt;br /&gt;
Nach der 1815 erfolgten Abtretung des östlichen Teils der [[Oberlausitz]] von Sachsen an Preußen wurde Kollm dem 1816 gegründeten [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)]] zugeordnet. Im Februar 1874 wurde der „[[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Diehsa“ geschaffen, der die Landgemeinden Collm, Diehsa, [[Quitzdorf (Oberlausitz)|Quitzdorf]] und Steinölsa sowie die vier gleichnamigen [[Gutsbezirk]]e umfasste. Die Gutsbezirke wurden bis 1928 in die Landgemeinden eingegliedert. Der Amtsbezirk wurde 1933 aufgelöst und die Gemeinden in die umliegenden Amtsbezirke eingegliedert. Kollm kam mit Steinölsa zum „Amtsbezirk Ölsa“, der 1937 in „Amtsbezirk Weigersdorf“ umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorbische Wissenschaftler [[Arnošt Muka]] ermittelte in den 1880er Jahren, dass sich die Einwohnerschaft Kollms zu je etwa 50&amp;amp;nbsp;Prozent aus [[Sorben]] und Deutschen zusammensetzt. Er ordnete daraufhin Kollm dem zentralen sorbischen Sprachgebiet zu. Interessant hierbei ist, dass er dem Nachbarort Quitzdorf zu dieser Zeit keine größere Beachtung schenkte, da er außerhalb des sorbischen Sprachgebiets lag. Zu den sorbischen Pfarrern des 19. Jahrhunderts in Kollm gehörte Jan Wahoda (&amp;#039;&amp;#039;Jan Łahoda&amp;#039;&amp;#039;), der von 1832 bis 1871 der Kollmer Pfarrgemeinde vorstand und dessen Grabmal sich an der Kirche befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Verwaltungsreform von 1952]] wurde Kollm dem [[Kreis Niesky]] zugeordnet. Am 1. März 1994 schloss sich die Gemeinde Kollm mit Sproitz zur Gemeinde [[Quitzdorf am See]] zusammen. Der Gemeindesitz ist in Kollm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hov.isgv.de/Kollm |titel=Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen |abruf=2008-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1871 || 1885 || 1910 || 1925 || 1933 || 1939 || 1946 || 1990&amp;lt;ref name=&amp;quot;StatLA&amp;quot;&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idReg=3612|Abruf=2008-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1993 || 2014&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 383 || 451 || 421 || 370 || 433 || 426 || 404 || 480 || 379 || 363 || 284&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der deutsche Name &amp;#039;&amp;#039;Kollm&amp;#039;&amp;#039; leitet sich wie bei [[Weißkollm]] und [[Schwarzkollm]] vom sorbischen Namen &amp;#039;&amp;#039;{{lang|hsb|chołm}}&amp;#039;&amp;#039; für ‚Hügel‘ ab. Es sind also Orte auf oder an einem Hügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert haben die beiden Orte bei Hoyerswerda ein Namenspräfix zur besseren Unterscheidung bekommen. Kollm befand sich, trotz der relativ geringen Entfernung zu ihnen, seit Jahrhunderten in einem gänzlich anderen Verwaltungskreis, so dass hier ein entsprechendes Präfix wahrscheinlich als nicht nötig angesehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Felix von Gutschmid|Felix Freiherr von Gutschmid]] (1843–1905), deutscher Gesandter in Chile und Japan&lt;br /&gt;
* [[Walther von Miquel]] (1869–1945), deutscher Regierungspräsident und Gutsbesitzer in Kollm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lusatia Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Bautzen&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |Seiten=287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://www.quitzdorf-am-see.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=212079 &amp;#039;&amp;#039;Kollm&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Quitzdorf am See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften in der Gemeinde Quitzdorf am See}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quitzdorf am See]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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