<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kollegiatstift_Neuessing</id>
	<title>Kollegiatstift Neuessing - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kollegiatstift_Neuessing"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kollegiatstift_Neuessing&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T10:54:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kollegiatstift_Neuessing&amp;diff=254020&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kollegiatstift_Neuessing&amp;diff=254020&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-20T05:45:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2010-05-08 Neuessing (7).JPG|mini|Ehemaliges Kollegiatstift Neuessing]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kollegiatstift Neuessing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Kollegiatstift]] in [[Essing]] im [[Landkreis Kelheim]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Gebäudekomplex aus Kirche, Stiftshaus, Stiftsdekanei und [[Siechenhaus]] liegt am Südeingang in den Unteren Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das dem [[Heiliger Geist|Heiligen Geist]] und dem [[Martin von Tours|hl. Martin]] geweihte [[Stift (Kirche)|Stift]] wurde 1367 von Ulrich dem Älteren von [[Abensberg (Adelsgeschlecht)|Abensberg]] und seinen Söhnen Dietrich, Johann Ulrich, Albrecht und Wilhelm auf ihrem erblichen Eigentum unterhalb ihrer [[Veste]] [[Burg Randeck (Landkreis Kelheim)|Randeck]] gestiftet. Es war für sechs [[Kanoniker|Chorherren]] und zwölf [[Seiche|Sieche]] vorgesehen. Die Chorherren hatten auch die Pfarrei von [[Altessing]] und [[Prunn (Riedenburg)|Prunn]] zu betreuen. Das Stift kam jedoch nie richtig in Blüte, da es finanziell ungenügend ausgestattet war. Ein Großteil der Einkommensquellen – Höfe (z. B. in [[Waltenhofen]]) und Pfarreien in umliegenden Ortschaften – fiel zudem in der [[Reformation]] weg, als [[Pfalz-Neuburg]] protestantisch wurde. Wenige Jahrzehnte später wurde das [[Hospital]] nicht mehr als solches geführt, und ab 1610 waren auch die [[Kanonikat]]e nicht mehr besetzt. Zuletzt residierte im Stift selber nur noch der [[Stiftsdechant]], während die Pfarrer der inkorporierten Pfarreien zugleich als nicht-residierende Kanoniker fungierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1672 kam das Stift zusammen mit der [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] Randeck an die [[Jesuitenkolleg Ingolstadt|Ingolstädter Jesuiten]] und fiel nach dem [[Aufhebung des Jesuitenordens|Jesuitenverbot]] 1782 an den [[Souveräner Malteserorden|Malteserorden]]. Im Zuge der [[Säkularisation in Bayern]] wurde die Ordensgüter 1808 eingezogen, was auch zur endgültigen Aufhebung des Stifts Neuessing führte. In der Folgezeit wurde die Kirche Pfarrkirche und das Stiftsgebäude Pfarrhof bzw. Pfarrheim. Heute wird die Pfarrei mit 850 Katholiken (2024) vom Pfarrer von [[Painten]] mitversorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftsgebäude ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Chorherrengebäude, ein unter [[Dekan (Kirche)|Dekan]] Christoph Fuenk 1630 von Maurermeister Schaluin errichteter [[Renaissance]]bau, ist im Westen der Kirche als ein zweigeschossiger Langflügel angebaut und mündet in einen etwas vorspringenden Querbau, dem Wohn- und Verwaltungsgebäude des Stiftsdekans (heute Unterer Markt 22), dessen abgetreppte Giebelseite zur Straße hin ausgerichtet ist (der Vorgängerbau war 1599 niedergebrannt). An der Nordostecke befindet sich ein zweigeschossiger [[Polygon]]erker auf polygonalem Unterbau und mit Kuppeldach. Das Siechenhaus ist das heutige Wohngebäude Unterer Markt 20, ein eingeschossiger Bau mit steilem Satteldach (17./18. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heilig-Geist-Kirche ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heilig Geist (Essing)}}&lt;br /&gt;
1378 erhielt die mittelalterliche Stiftskirche [[Heilig Geist (Essing)|Heilig Geist]] die Pfarrrechte von [[Altessing]]. Die Kirche wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] stark beschädigt, 1660/61 aber wiederhergestellt. 1711 wurde sie, wie eine [[Inschrift]] am Kirchenportal ausweist, vergrößert und im barocken Stil neu ausgestattet; 1717 war der Umbau vollendet. Der [[Stuck]] ähnelt der [[Wessobrunner Schule]], so dass man vermuten darf, dass der in [[Rohr in Niederbayern|Rohr]] ansässige Maurermeister und Stuckator [[Bader (Künstlerfamilie)#Joseph und Simon Bader|Joseph Bader]] den Ausbau und den Stuck besorgten. Ausgemalt wurde der Kirchenraum von [[Valentin Reischl]] aus [[Waldmünchen]]; er malte unter anderem die Gründung des Stifts an die Decke des Langhauses und die dem Stift [[Zehnt|pflichtigen]] Kirchen in [[Grisaille]]tönen in die [[Stichkappe]]n. Der zweisäulige [[Hochaltar]] zeigt im Altarbild die [[Krönung Mariens]] und als Seitenfiguren die [[Apostelfürst]]en [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]]. Die Altarbilder der beiden zweisäuligen Seitenaltäre stellen [[Mariä Verkündigung]] und den hl. [[Leonhard von Limoges|Leonhard]] dar. Auf dem [[Schalldeckel]] der Kanzel steht ein großer [[Posaunenengel]]. Aus dem 18. Jahrhundert sind mehrere [[Epitaph|Grabsteine]] von Geistlichen vorhanden. Die Glocken stammen von 1493 und 1748.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Kirche und dem Pfarrhof steht in der Ecke ein [[Bildstock]] mit einer Nischenfigur des [[Josef von Nazaret|hl. Joseph]] (um 1711).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuessing.&amp;#039;&amp;#039; Faltblatt o. J.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Backmund]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kollegiat- und Kanonissenstifte zu Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Windberg 1973.&lt;br /&gt;
* Waltraut Schnepf: &amp;#039;&amp;#039;Das Kollegiatstift zum Heiligen Geist in Essing (1367–1795).&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zur Geschichte des Bistums Regensburg. Beiband 4. Regensburg 1991.&lt;br /&gt;
* Waltraut Jilg: &amp;#039;&amp;#039;Abbé Pièrre de Salabert (1734–1807) und die Widerstände bei der Errichtung der fünften Priesterkommende des Malteserordens in Neuessing.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Winfried Müller (Historiker)|Winfried Müller]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Universität und Bildung. Festschrift [[Laetitia Boehm]] zum 60. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. München 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{KlosterBayern|KS0272||Alten- und Krankenfürsorge im Mittelalter: Stift Neuessing|autor=Christine Riedl-Valder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.9344 |EW=11.7894 |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kollegiatstift|Neuessing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Essing|Kollegiatstift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer religiösen Organisation 1367]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1808]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
	</entry>
</feed>