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	<title>Koks - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T06:02:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koks&amp;diff=23068&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yen Zotto: + schönes neues Bild, gespendet von den LWL-Museen für Industriekultur</title>
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		<updated>2026-01-21T20:59:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ schönes neues Bild, gespendet von den &lt;a href=&quot;/index.php/LWL-Museen_f%C3%BCr_Industriekultur&quot; title=&quot;LWL-Museen für Industriekultur&quot;&gt;LWL-Museen für Industriekultur&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Brennstoff Koks; zu anderen Bedeutungen siehe [[Koks (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:LWL-Museen WP25 Koks.jpg|mini|Koks]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koks Brennstoff.jpg|mini|Koksbrocken]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koks&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{enS|coke}}, seltener &amp;#039;&amp;#039;coaks&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;zeno.org: [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Coaks Coaks]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;zeno.org: [http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Koks Koks]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein poröser, stark [[kohlenstoff]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;haltiger Brennstoff mit hoher spezifischer Oberfläche, der aus [[Kohle]] durch Wärmeeinwirkung unter Sauerstoffabschluss ([[Pyrolyse]]) erzeugt wird, wobei die flüchtigen Bestandteile der Kohle abgetrennt werden. Beim Verbrennen von Koks fällt im Vergleich zu Kohle weniger Rauch, Ruß und Schwefel an. Koks wird in [[Hochofen|Hochöfen]] als [[Reduktionsmittel]] bei der [[Stahlherstellung]] und auch zum Heizen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkokung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KokereiProsper2011 21.jpg|mini|[[Kokerei Prosper]] in [[Bottrop]]: glühender Koks im Löschwagen]]&lt;br /&gt;
Der Vorgang der Verkokung von Kohle zu Koks findet in speziellen Industrieanlagen statt, die als [[Kokerei]]en bezeichnet werden. Als Ausgangsstoff wird bevorzugt aschearme [[Fettkohle]] ([[Steinkohle]]) verwendet, diese wird unter Luftausschluss in einem Ofen auf mehr als 1000&amp;amp;nbsp;°C erhitzt, wobei die flüchtigen Bestandteile aufgefangen und gesondert genutzt werden. Der verbleibende feste [[Kohlenstoff]] verbackt mit der verbleibenden [[Asche]] zu Koks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Produkte des Pyrolyse- und [[Destillation]]svorganges entstehen [[Pyrolysegas]]e ([[Kokereigas|Kokerei-Rohgas]]), Pyrolysekoks und kondensierbare Bestandteile (Wasser, [[Teer]], [[Schwefel]]). Aus dem Kokerei-Rohgas werden als [[Nebenprodukt]]e weitere wertvolle Stoffe gewonnen, vor allem [[Steinkohlenteer]], [[Benzol|Rohbenzol]], [[Schwefelsäure]] und Kokerei-Reingas, das früher als [[Stadtgas]] verwendet wurde und heute in vielen Stahlwerken ein [[Energieträger]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koks liegt nach dem Löschen (Abkühlung mit Wasser) in einer [[Korngröße|Körnung]] von etwas über 0 bis etwa 200&amp;amp;nbsp;mm vor. Je nach Anwendungsgebiet wird Koks –&amp;amp;nbsp;gegebenenfalls nach Brechen&amp;amp;nbsp;– durch Sieben in Kokssorten klassiert. Man unterscheidet zwischen Hochofenkoks, Brechkoks und Koksgrus. Der Hochofenkoks (HK) wird in die Sorten HK&amp;amp;nbsp;1 (&amp;gt;&amp;amp;nbsp;80&amp;amp;nbsp;mm), HK&amp;amp;nbsp;2 (&amp;gt;&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;mm), HK&amp;amp;nbsp;3 (&amp;gt;&amp;amp;nbsp;40&amp;amp;nbsp;mm) sowie HK&amp;amp;nbsp;4 (&amp;gt;&amp;amp;nbsp;20 bzw. 25&amp;amp;nbsp;mm) unterteilt. Heute ist HK&amp;amp;nbsp;4 am gängigsten, wobei die untere Korngrenze bei 20 und die obere bei 100&amp;amp;nbsp;mm festgelegt ist. Der Brechkoks (RK) wird in den Sorten RK&amp;amp;nbsp;1 (100–60&amp;amp;nbsp;mm), RK&amp;amp;nbsp;2 (60–40&amp;amp;nbsp;mm), RK&amp;amp;nbsp;3 (40–20&amp;amp;nbsp;mm), RK&amp;amp;nbsp;4 (20–10&amp;amp;nbsp;mm) sowie RK&amp;amp;nbsp;5 (10–6&amp;amp;nbsp;mm) hergestellt. Koksgrus hat üblicherweise eine Körnung von 10–0&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Verkokung wurde 1713 in [[Vereinigtes Königreich|England]] von [[Abraham Darby I]] entwickelt. Ab 1740 wurden hier die Hochöfen mit Koks beschickt, eine Erfindung [[Abraham Darby II|Abraham Darbys II]]. 1796 wurde zum ersten Mal in [[Deutschland]], im [[Oberschlesien|oberschlesischen]] [[Gliwice|Gleiwitz]], Koks zur Hochofenbefeuerung eingesetzt. Im [[Ruhrgebiet]] wurde der erste Kokshochofen 1849 angefahren, gleichwohl wurde hier (auf der Zeche [[Zeche Vereinigte Sälzer &amp;amp; Neuack|Sälzer und Neuack]]) bereits ab 1816 Kohle zu Koks verarbeitet. Vorher wurde [[Holzkohle]] in den Hochöfen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koksarten ==&lt;br /&gt;
Wird Rohbraunkohle verkokt, so entsteht [[Grude (Koks)|Grudekoks]], in der Regel als Abfallprodukt der hier Verschwelung genannten Verkokung. Hauptziel der Verschwelung ist es, die in besonders bitumenreicher Braunkohle enthaltenen flüchtigen Bestandteile zu gewinnen ([[Montanwachs]]produktion). In den 1960er-Jahren wurde in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wegen des Mangels an Kokskohle das [[Braunkohlenhochtemperaturkoks|BHT-Verfahren]] entwickelt. Hierbei werden [[Braunkohle]]-[[Brikett]]s verkokt, um aus der eigentlich ungeeigneten Braunkohle einen hochofentauglichen Koks zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koksstrasse-BochumLinden RomanDeckert11042023.jpg|mini|Die Koksstraße in [[Bochum]], einem früheren Zentrum der Kohleförderung und Stahlproduktion.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Metallurgie ===&lt;br /&gt;
Koks aus Kohle wird insbesondere als Brennstoff und als [[Reduktionsmittel]] bei der [[Eisen]]produktion in [[Hochofen|Hochöfen]] eingesetzt. Steinkohle selbst ist dazu nicht geeignet, da bei ihrer [[Verbrennung (Chemie)|Verbrennung]] zu viel Schwefel, [[Ruß]] und [[Rauch]] frei werden. Dies verunreinigt einerseits das gewonnene Eisen und führt außerdem zu einer relativ porösen Kohleschicht im Hochofen, die unter der Last darüberliegender Schichten schnell bricht und daher zu ungünstigen Vermischungen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Metallurgie|Hüttenwesen]] unterscheidet man Hüttenkoks, Gießereikoks (der etwas länger bei niedrigerer Temperatur verkokt wird) und Sonderkokse, sowie Bergwerkskoks (aus [[Steinkohle]]) und [[Braunkohlenkoks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heizung ===&lt;br /&gt;
Zur Feuerung im Haushalt ist Brechkoks 2 oder Brechkoks 3 üblich. Zu kleines Korn fällt durch den Rost, zu großes Korn kann das Nachrutschen behindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koks hat einen [[Heizwert]] von 23–31&amp;amp;nbsp;MJ/kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schwelerei (Kohle)]]&lt;br /&gt;
* [[Petrolkoks]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Buschmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Koks, Gas, Kohlechemie. Geschichte und gegenständliche Überlieferung der Kohleveredlung.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 1993, ISBN 3-88474-028-8.&lt;br /&gt;
* [[Michael Farrenkopf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Koks. Die Geschichte eines Wertstoffes.&amp;#039;&amp;#039; Deutsches Bergbau-Museum, Bochum 2003, ISBN 3-921533-90-2 (2 Bände).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Koks}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Coke (fuel)|Koks}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4164619-8}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Dokumentationszentrum (montan.dok), RAG |url=https://bergbau-im-revier.de/der-kokerei-techniker/ |titel=Bergbau im Revier: Der Kokereitechniker |werk=Multimedia Reportage |datum=2020-01-01 |sprache=de |abruf=2023-01-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4164619-8|LCCN=sh85027885|NDL=00566464}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohleverschwelung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[it:Carbone#Coke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yen Zotto</name></author>
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