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	<title>Koknese - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koknese&amp;diff=249885&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sebastian Gasseng: ganz sicher noch eine stadt,</title>
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		<updated>2026-01-07T09:14:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ganz sicher noch eine stadt,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Lettland&lt;br /&gt;
|Name DE           = Kokenhusen&lt;br /&gt;
|Name LV           = Koknese&lt;br /&gt;
|Wappen            = Kokneses ģerbonis.png&lt;br /&gt;
|lat_deg           = 56&lt;br /&gt;
|lat_min           = 39&lt;br /&gt;
|lat_sec           = &lt;br /&gt;
|lon_deg           = 25&lt;br /&gt;
|lon_min           = 26&lt;br /&gt;
|lon_sec           = &lt;br /&gt;
|Gebiet            = Livland&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Bezirk Aizkraukle&lt;br /&gt;
|Fläche            = &lt;br /&gt;
|Einwohner         = 2818&lt;br /&gt;
|Stand             = 2015-6-3&lt;br /&gt;
|Höhe              = 89&lt;br /&gt;
|Stadtrecht        = 1277&lt;br /&gt;
|Website           = www.koknese.lv&lt;br /&gt;
|Bild1             = 12 Kokneses-pils-no-pret-kr-29sep07.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1 = Burgruine Kokenhusen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koknese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Kokenhusen&amp;#039;&amp;#039;; {{ruS|Кукейнос}}) ist eine Stadt in [[Lettland]]. Sie liegt am rechten Ufer der [[Düna]], etwa 100 Kilometer östlich von [[Riga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kokneses pils 1700.jpg|mini|links|Ansicht der Burg Kokenhusen, um 1700]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich an der Stelle von Koknese eine [[Lettgallen|lettgallische]] und [[Selonen|selonische]] Siedlung mit Namen „Kukenois“. Um das späte 12. Jahrhundert war diese lehnspflichtiges Unterfürstentum des russischen Fürstentums [[Polazk|Polozk]]. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts begannen die deutschen Kreuzritter des [[Schwertbrüderorden]]s unter der Führung von [[Albert von Buxhövden]] die Küsten der [[Rigaischer Meerbusen|Rigaer Bucht]] zu besetzen. Der russische Statthalter [[Wjatschko]] gab 1207 die Hälfte seines Landes an die Kreuzritter ab und erhielt Kukenois als Lehen. 1209 wurde das Gebiet ganz vom Orden übernommen. Danach ordnete Albert den Bau einer gemauerten [[Burg Kokenhusen|Burg]] an, um die hölzernen Befestigungen der Letten am Zusammenfluss von Düna und [[Pērse (Düna)|Pērse]] zu ersetzen. Die formale Herrschaft von Polozk wurde 1215 widerrufen. 1238 fiel das Gebiet an den [[Erzbischof]] von [[Riga]]. Burg Kokenhusen war Teil der strategischen Burgenkette Dünamünde-Riga-Holme-Üexküll-Lennewarden entlang der [[Düna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Burg entwickelte sich eine Ansiedlung, die 1277 [[Stadtrecht]]e erhielt. Die Stadt gedieh während des 14. Jahrhunderts als Teil der [[Hanse]]. Kokenhusen war ein häufiger Streitgegenstand zwischen den Bischöfen und der Familie derer [[Tiesenhausen|von Tiesenhausen]], denen sie 1269 als Lehen übergeben worden war. Der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]] unterstützte die Ansprüche der Tiesenhausen, um die bischöfliche Macht zu schwächen. Dem Erzbischof [[Johannes von Wallenrode|Johann&amp;amp;nbsp;V. von Wallenrodt]] gelang es, den Streit zu schlichten und das Gebiet 1397 wieder für die Kirche zu gewinnen. 1420 wurde Burg Kokenhusen Sommersitz der [[Liste der Erzbischöfe von Riga|Erzbischöfe von Riga]] und im 16. Jahrhundert deren Hauptsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Livländischer Krieg|Livländischen Krieg]] fiel das Heer des russischen Zaren [[Iwan IV. (Russland)|Iwan&amp;amp;nbsp;IV. des Schrecklichen]] 1577 in das Gebiet ein, verwüstete die Stadt und verschleppte die Einwohner. 1582 kam der Ort an [[Polen-Litauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im 17. Jahrhundert, während der Kriege zwischen Polen, Russland und [[Schweden]], wechselte die Stadt mehrmals den Besitzer. 1601 fand hier die [[Schlacht von Kokenhusen]] statt, in der die Husaren der [[Husaren#Polnische Flügelhusaren (Husaria)|polnischen Kavallerie]] ihre schwedischen Gegner schlugen. Dennoch wurde die Stadt 1629 Teil der schwedischen Besitztümer und erneut befestigt. Nach weiteren Kriegsjahren war die Stadt 1684 fast gänzlich verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieges]] wurde die Burg schließlich von [[Sächsische Armee|sächsischen Truppen]] erobert und gesprengt, als diese vor den anrückenden Schweden zurückweichen mussten. Nach den Bestimmungen des [[Frieden von Nystad|Friedens von Nystad]] wurde Kokenhusen mit dem übrigen Livland 1721 Teil [[Russisches Kaiserreich|Russlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Eisenbahnlinie, die Kokenhusen durchquerte, wurde 1861 fertiggestellt, die Stadt wurde nun auch zum Erholungsort für Städter. Die [[Deutschbalten|deutschbaltische]] Familie der Freiherrn [[Löwenstern (baltisches Adelsgeschlecht)|von Löwenstern]] errichtete ein herrschaftliches Schloss im [[Neoklassizismus (Kunst)|neoklassizistischen]] Stil, das 1894 vollendet. Während der [[Russische Revolution 1905|Revolution 1905]] nutzten die Rebellen den Keller des Herrenhauses als Gefängnis für die Adelsfamilie. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde das Gebäude zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Unabhängigkeit Lettlands von Russland 1918 wurde der lettische Stadtname „Koknese“ verwendet. Ein Versammlungsort der örtlichen [[Intelligentsia]] erhielt den Namen „Professorenhügel“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des [[Wasserkraftwerk]]s [[Pļaviņas]] begann 1966 und ließ die Grundmauern der Burgruine im Wasser versinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge einer Verwaltungsreform wurden die Gemeinden Bebri, [[Irši]] und Koknese im [[Bezirk Koknese]] (&amp;#039;&amp;#039;Kokneses novads&amp;#039;&amp;#039;) zusammengefasst, der 2021 im neuen [[Bezirk Aizkraukle]] aufging. 2010 waren 6036 Einwohner registriert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kokneses baznīca.jpg|mini|Evangelisch-Lutherische Kirche von Koknese]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kokneses katoļu baznīca. 2000-07-23 - panoramio.jpg|mini|Katholische Kirche von Koknese]]&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der Schlosspark von Koknese, der einen Teil der mittelalterlichen Stadt und der Burgruinen umgibt, beherbergt die größte Holzskulptur des Landes. Sie wurde von [[Ģirts Burvis]] unter Verwendung von Bäumen aus dem Park errichtet und zur 725-jährigen Wiederkehr der Stadtgründung 2002 eingeweiht.&lt;br /&gt;
* Die direkt an der Düna gelegene Evangelisch-Lutherische Kirche von Koknese wurde im 18. Jahrhundert erbaut und erhielt 1819 eine Sakristei sowie 1887 einen Turm im neugotischen Stil.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.visitkoknese.lv/lv/tourism/kokneses-evangeliski-luteriska-baznica visitkoknese.lv]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche St. Johann Baptist wurde 1939 geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.visitkoknese.lv/lv/tourism/kokneses-svjana-kristitaja-katolu-baznica visitkoknese.lv]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Der lettische Dramatiker [[Rūdolfs Blaumanis]] (1863–1908) lebte in den 1880er Jahren in der Stadt.&lt;br /&gt;
* Der lettische Maler [[Julius Fedders]] (1838–1909) wurde hier geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* Koknese ist Mitglied der [[Neue Hanse|neuen Hanse]], einer Vereinigung, die sich die Entwicklung von Wirtschaft und Tourismus in ihren Teilnehmerstädten zum Ziel gesetzt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-412-06889-6|Seite=292 f}}&lt;br /&gt;
* Astrīda Iltnere (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Latvijas Pagasti, Enciklopēdija.&amp;#039;&amp;#039; Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Kakenhausen |Band=13 |Seite=14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.lvm.lv/eng/recreation/recreation_in_nature/central_daugava/?doc=1049 |text=The Koknese park |wayback=20120717103547}} lvm.lv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7548129-7|LCCN=n99253386|VIAF=151456871}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Lettland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Düna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Aizkraukle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hansestadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sebastian Gasseng</name></author>
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