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	<title>Kojote - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kojote&amp;diff=45957&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rübenkopf: /* Merkmale */ wikilink</title>
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		<updated>2026-05-01T05:42:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Merkmale: &lt;/span&gt; wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Kojote&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Canis latrans&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Thomas Say|Say]], 1823&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wolfs- und Schakalartige&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Canis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Hunde&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Canini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hunde&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Canidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hundeartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Caniformia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Raubtiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Carnivora&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = 2009-Coyote-Yosemite.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Kojote, [[Yosemite-Nationalpark]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Canis latrans range map.png|mini|Verbreitungskarte – Grün eingezeichnet sind die Regionen, in denen der Kojote heute vorkommt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mother Coyote Sitting, Watching Over Den, Photo 1 of 2 (47924154788).jpg|mini|Kojote in [[Colorado]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Canis latrans walking.jpg|mini|Laufender Kojote]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SevenCoyotePups08.jpg|mini|Sieben Kojoten-Welpen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kojote2010 cut.JPG|mini|Kojote in Nordkanada]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kojote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Canis latrans&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Coyote&amp;#039;&amp;#039;; von [[Nahuatl|aztek.]] &amp;#039;&amp;#039;coyōtl&amp;#039;&amp;#039;), auch bekannt als nordamerikanischer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Präriewolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Steppenwolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gehört zur Familie der [[Hunde]] (Canidae) und sieht einem kleineren [[Wolf]] ähnlich. Das [[Verbreitungsgebiet]] dieser Art erstreckt sich heute von [[Zentralamerika]] bis in die nördlichen Regionen [[Kanada]]s und [[Alaska]]s. Ursprünglich war das Verbreitungsgebiet auf die [[Prärie]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;regionen&amp;lt;/nowiki&amp;gt; und das Buschland im Westen und [[Mittlerer Westen|Mittleren Westen]] [[Nordamerika]]s begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Rückgang des Wolfsbestandes und die Veränderungen des Lebensraums infolge der sich ausbreitenden Besiedelung Nordamerikas hat der Kojote sich jedoch neuen Lebensraum erobern können. Während der letzten Jahrzehnte hat er die gesamte westliche Hälfte Nordamerikas besiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haskell151&amp;quot;&amp;gt;David George Haskell: &amp;#039;&amp;#039;The Forest Unseen – A Year’s Watch in Nature.&amp;#039;&amp;#039; Viking, New York 2012, ISBN 978-1-101-56106-5, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als anpassungsfähiger [[Kulturfolger]] ist diese Art mittlerweile auch in Stadtgebieten anzutreffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.us-ostkueste-invasion-der-steppenwoelfe.96d7b74c-5770-408b-9517-64b6166dd62c.html Stuttgarter Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;US-Ostküste – Invasion der Steppenwölfe&amp;#039;&amp;#039;], aufgerufen am 7. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Kojote erreicht eine Gesamtlänge von 110&amp;amp;nbsp;cm. Die Schulterhöhe beträgt 50&amp;amp;nbsp;cm. Das Gewicht liegt im Schnitt bei 14&amp;amp;nbsp;kg und kann zwischen 9 und 22&amp;amp;nbsp;kg liegen. Seine [[Fell]]farbe (siehe auch [[Kojotenfell]]) variiert geographisch. Kojoten in höheren Gebieten haben dunkleres Fell als die, die in Wüsten leben und beige oder grau sind. Kehle und Brust sind weiß. [[Albinismus|Albinos]] sind sehr selten. Die Haare der nördlichen Unterarten sind länger als die der südlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Wolf ist er durch seine deutlich geringere Größe zu unterscheiden, wobei er auch magerer erscheint. Außerdem hat er eine schmalere, im Verhältnis zum Körper längere Schnauze, größere Ohren und kürzere Beine als sein großer Verwandter. Er weist weniger Farbvarianten als der Wolf auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für den Kojoten ist der große, buschige Schwanz, den er meist tief am Boden hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Kojoten bewohnen den nordamerikanischen Kontinent vom subpolaren Norden [[Kanada]]s und [[Alaska]]s über die gesamten [[Vereinigte Staaten|USA]] und [[Mexiko]] bis nach [[Panama]]. Sie haben sich einer Vielzahl von [[Habitat]]en angepasst und können in dichten Wäldern ebenso leben wie in der [[Prärie]]. Sie breiteten sich erst nach der Ankunft der Siedler aus, davor waren sie nur in der Prärie vorhanden. Wegen der Ausrottung der Wölfe konnten sie deren Lebensraum übernehmen. Es besteht die Sorge, dass der Kojote sich weiter nach Südamerika verbreiten könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Der Kojote hat ein weniger ausgeprägtes und festgelegtes [[Sozialverhalten]] als der Wolf. Abhängig von seinem jeweiligen Lebensraum jagt er entweder alleine oder in kleinen Gruppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haskell152&amp;quot;&amp;gt;David George Haskell: &amp;#039;&amp;#039;The Forest Unseen – A Year’s Watch in Nature.&amp;#039;&amp;#039; Viking, New York 2012, ISBN 9781101561065, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kojoten haben den Ruf, [[Aasfresser]] zu sein. Obwohl sie tatsächlich auch von [[Aas]] leben, erjagen sie den Großteil ihrer Nahrung selbst. [[Mäuse]] und [[Hasen]] stellen etwa 90&amp;amp;nbsp;Prozent der [[Beutetier]]e, viel seltener werden [[Vögel]], [[Schlangen]], [[Fuchs (Raubtier)|Füchse]], [[Opossum]]s und [[Waschbär]]en gefressen, daneben auch Jungtiere größerer Säugetierarten. Ausgewachsene [[Hirsche]] können, wenn sie krank oder alt sind, von einem Rudel Kojoten erlegt werden; sie können sogar Bärenjunge reißen. Im Osten Nordamerikas, wo Kojoten generell größer sind als ihre westlichen Artgenossen, gibt es einzelne Populationen, die sich zunehmend auf Arten wie den [[Weißwedelhirsch]] spezialisieren. Sie profitieren dabei davon, dass der Bestand des Weißwedelhirschs in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haskell154&amp;quot;&amp;gt;David George Haskell: &amp;#039;&amp;#039;The Forest Unseen – A Year’s Watch in Nature.&amp;#039;&amp;#039; Viking, New York 2012, ISBN 9781101561065, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kojote frisst auch pflanzliche Nahrung als Beikost, zum Beispiel [[Frucht|Früchte]] und [[Beere]]n. Im [[Death-Valley-Nationalpark|Death Valley]] fressen sie im Frühling große Mengen an Käfern und Raupen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cordey, Huw |Titel=North America: A World in One Continent |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |Seiten= |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erlegen [[Klapperschlangen]], indem sie sie an den Köpfen packen und dann schütteln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klauber, Lawrence Monroe |Titel=Rattlesnakes: Their Habits, Life Histories, and Influence on Mankind |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |Seiten= |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kojoten wurden wiederholt dabei beobachtet, wie sie gemeinsam mit [[Silberdachs|Silberdachsen]] jagen. Diese Form der lockeren Jagdkooperation beruht auf dem unterschiedlichen Beutesuchverhalten beider Arten: Während Kojoten Beutetiere wie [[Erdhörnchen]] oberirdisch verfolgen, graben Dachse nach ihnen in ihren unterirdischen Bauen. Durch das gleichzeitige Vorgehen beider Tiere erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Beutetier bei der Flucht entweder dem Kojoten an der Oberfläche oder dem Dachs im Bau begegnet. Für Kojoten ist diese Zusammenarbeit nachweislich vorteilhaft, da ihr Jagderfolg dadurch deutlich steigt. Sie profitieren davon, dass Dachse Beutetiere aufschrecken oder aus dem Bau treiben. Ob auch die Dachse in gleichem Maße profitieren, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Die Interaktion gilt als Beispiel für eine lose, opportunistische Form der Kooperation zwischen zwei räuberischen Arten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Steven Minta, Kathryn Minta, Dale Lott |Titel=Hunting Associations Between Badgers (Taxidea taxus) and Coyotes (Canis latrans) |Sammelwerk=Journal of Mammalogy |Band=73 |Nummer=4 |Datum=1992 |Seiten=814-820}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Konflikt mit dem Menschen kommt es unter anderem, weil sie auch Haustiere töten. [[Hausschaf|Schafe]] gehören durchaus in ihr Beutespektrum. In der Nähe von Wohngebieten gehen Kojoten zunehmend an die Abfalltonnen und suchen dort nach Fressbarem. Sie fressen aber auch herumstreunende [[Hauskatze]]n und kleinere [[Haushund|Hunde]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haskell153&amp;quot;&amp;gt;David George Haskell: &amp;#039;&amp;#039;The Forest Unseen – A Year’s Watch in Nature.&amp;#039;&amp;#039; Viking, New York 2012, ISBN 9781101561065, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; In städtischen Gebieten des südlichen Kalifornien enthielt jeder fünfte untersuchte Kothaufen eines Kojoten Überreste von Katzen,&amp;lt;ref&amp;gt;Rachel N. Larson, Justin L. Brown, Tim Karels, Seth P. D. Riley: &amp;#039;&amp;#039;Effects of urbanization on resource use and individual specialization in coyotes (Canis latrans) in southern California.&amp;#039;&amp;#039; PLOS, Februar, 2020, [[doi:10.1371/journal.pone.0228881]].&amp;lt;/ref&amp;gt; in New York war es hingegen nur jeder zwanzigste.&amp;lt;ref&amp;gt;Carol S. Henger et al.: &amp;#039;&amp;#039;DNA metabarcoding reveals that coyotes in New York City consume wide variety of native prey species and human food.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;PeerJ.&amp;#039;&amp;#039; 10: e13788, 2022, [[doi:10.7717/peerj.13788]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kojoten haben eine Tragzeit von etwa 60 Tagen und bringen in einem Wurf durchschnittlich vier bis sechs [[Welpe]]n zur Welt, meist Ende April oder Anfang Mai. Die mittlere Lebenserwartung in freier Wildbahn beträgt sechs bis acht Jahre, das maximale Alter 14,5 Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Bekoff: &amp;#039;&amp;#039;Canis latrans.&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 79, 1977, S. 1–9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Elternteile helfen bei der Fütterung der Welpen. Im Herbst suchen sich die Jungen ihr eigenes Jagdgebiet, meist innerhalb von 15 Kilometern. Im Alter von einem Jahr sind sie geschlechtsreif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kojoten und [[Haushund]]e sind untereinander fruchtbar. Es kommt gelegentlich zu solchen Paarungen zwischen verwilderten Hunden und Kojoten; die daraus entstehenden [[Hybride]] werden in Nordamerika &amp;#039;&amp;#039;Coydogs&amp;#039;&amp;#039; genannt. Es kommt aber auch vor, dass viele dieser &amp;#039;&amp;#039;Coydogs&amp;#039;&amp;#039; lediglich besonders große Kojoten sind und daher verwechselt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Zimen: &amp;#039;&amp;#039;Der Hund.&amp;#039;&amp;#039; C. Bertelsmann Verlag, München 1988, ISBN 3-570-00507-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso ist es zu Paarungen von Kojoten und [[Rotwolf|Rotwölfen]] gekommen. Ob es in freier Wildbahn zu einer Paarbildung des eigentlichen [[Wolf]]s mit dem Kojoten kommen kann, ist umstritten, denn Kojoten gehören zur Jagdbeute des Wolfs. Doch wird auch vom &amp;#039;&amp;#039;Coywolf&amp;#039;&amp;#039; berichtet, der deutlich aggressiver ist als der Kojote. Vermutlich sind auch der [[Rotwolf#Taxonomischer Status|Rotwolf]] und der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Eastern timber wolf&amp;#039;&amp;#039; (eine Unterart des Grauwolfs), die beide kleiner sind als dieser, Hybriden aus Kojote und Wolf. Jedenfalls weisen sie gegenüber dem Kojoten keine langen getrennten genetischen Entwicklungslinien auf, was durch (regional unterschiedlich starke) Einkreuzung überlagert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Bridgett M. von Holdt, James A Cahill, Zhenxin Fan u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Whole-genome sequence analysis shows that two endemic species of North American wolf are admixtures of the coyote and gray wolf.&amp;#039;&amp;#039; In: Science Advances 2(2016)7. [[DOI: 10.1126/sciadv.1501714]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Der Kojote wird von der [[IUCN|International Union for Conservation of Nature and Natural Resources]] (IUCN) aufgrund seines großen Verbreitungsgebietes als nicht gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;least concern&amp;#039;&amp;#039;) eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kojoten sind in Nordamerika nicht geschützt. Während der [[Wolf]] durch die Nachstellung des Menschen immer seltener wurde, hat der Kojote hiervon profitiert. Der Biologe [[David G. Haskell|David George Haskell]] begründet dies unter anderem damit, dass europäische Siedler eine kulturbedingte Ablehnung gegenüber dem Wolf hatten. Gleichzeitig überformten die europäischen Siedler die nordamerikanische Landschaft in einer Weise, die dem Wolf das Überleben in diesen Regionen erschwerten. In der Folge kam es in großen Regionen Nordamerikas zu einer vollständigen Ausrottung der Art oder zur Hybridisierung. Der anpassungsfähigere Kojote rückte in die vom Wolf nicht mehr besetzten [[Habitat]]e nach und hat diese Art an der Spitze der [[Nahrungskette]] vielerorts abgelöst. Der Kojote bildet größere Rudel und wird im neu besiedelten Osten Nordamerikas auch durchschnittlich größer als im Westen. Welche Auswirkungen die Einwanderung des Kojoten im Osten Nordamerikas hat, ist nach Ansicht Haskells nicht abzuschätzen: &lt;br /&gt;
{{Zitat|Kojoten haben den Bestand an Waschbären, Opossums und&amp;amp;nbsp;– zur Verärgerung von Katzenhaltern&amp;amp;nbsp;– auch den von Katzen reduziert. Diese Reduktion kleiner Raubsäuger hatte einen unerwarteten positiven Effekt auf Vögel. Gebiete, in denen Kojoten vorkommen, sind für Singvögel sicherere Orte, um Nester zu bauen und Nachwuchs groß zu ziehen. Die Hinzufügung des Kojoten zum Wildtierbestand des [östlichen] Waldes lässt nichts unberührt. Er macht das Leben sicherer für die Beutetiere seiner Beutetiere, aber zweifellos ist dies nicht seine einzige Wirkung. Der Kojote tanzt über die gesamte Nahrungskette. Er frisst Früchte, er frisst die Nagetiere, die Früchte fressen, und er frisst den Waschbären, der Früchte und Nagetiere frisst&amp;amp;nbsp;– darum ist die ökologische Wirkung des [eingewanderten] Kojoten schwer abzuschätzen. Ist die Verbreitung von Pflanzensamen dadurch gefördert oder eingeschränkt? Wie wird sich der Zeckenbestand verändern mit weniger Mäusen, aber mehr Vögeln?|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;David George Haskell: &amp;#039;&amp;#039;The Forest Unseen – A Year’s Watch in Nature.&amp;#039;&amp;#039; Viking, New York 2012, ISBN 9781101561065, S. 154. Im Original lautet das Zitat: &amp;#039;&amp;#039;Cojotes also reduce populations of raccoons, Opossums, and, to the Konsternation of pet owners, domestic cats. The suppression of these small omnivores has an unexpected silver lining for birds. Areas with coyotes are safer places for songbirds to build Nests and raise young. The addition of the coyote to the forest&amp;#039;s troupe therefore sende ripples and Lurches throughout. The predator makes life safer for the prey&amp;#039;s prei. No doubt other parts of the forest also feel tugs and puls. Because the coyote prances across the food web, eating fruits, killing the rodents that eats fruits, eating the raccoons that eat fruits and rodents, the coyote&amp;#039;s ecological effects are hard to predigt. Is seed dispersal helped or hindered? How do ticks fare with fewer mice but more birds?&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dont feed the coyotes.JPG|mini|Hinweisschild: „Kojoten nicht füttern“, [[Pima County]], [[Arizona]]]]&lt;br /&gt;
Der Nordosten Nordamerikas wurde von Kojoten in den 1930er und 1940er Jahren besiedelt. In den 1950er Jahren begann die Art, ihre Verbreitungsgrenze immer weiter nach Süden auszudehnen. In Florida wurden Kojoten erstmals in den 1980er Jahren gesichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haskell151&amp;quot; /&amp;gt; Auch durch massenhafte [[Jagd]] konnte die Art in ihrem gesunden Bestand nicht gefährdet werden. Kojoten besiedeln als [[Kulturfolger]] zunehmend amerikanische Großstädte, wo sie sich in der Regel von menschlichen Abfällen ernähren. So wurde im April 2006 als letzte amerikanische Metropole auch [[Washington, D.C.|Washington D.C.]] vom Kojoten „erobert“. Im März des Jahres 2006 sorgte ein Kojote im New Yorker [[Central Park]] für Aufsehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;New York Times&amp;#039;&amp;#039; vom 23. März 2006: &amp;#039;&amp;#039;[http://query.nytimes.com/gst/fullpage.html?res=9D00E5D81630F930A15750C0A9609C8B63 A Coyote Leads a Crowd on a Central Park Marathon]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Chicago haben Forscher beobachtet, dass Kojoten Ansätze zu einem „Verständnis“ der Straßenverkehrsordnung zeigen: Beim Überqueren von Einbahnstraßen schauen sie nur in eine Richtung nach entgegenkommenden Fahrzeugen, bei mehrspurigen Straßen nutzen sie den Mittelstreifen als Zwischenhalt.&amp;lt;ref&amp;gt;Emily Badger: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.theatlanticcities.com/neighborhoods/2012/10/youve-heard-urban-coyotes-urban-bears-could-be-next/3561/ You&amp;#039;ve Heard of Urban Coyotes. Urban Bears Could Be Next]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Atlantic|The Atlantic Cities]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kojoten in der Kultur ==&lt;br /&gt;
* In der [[Mythologie]] vieler [[Indianer Nordamerikas|nordamerikanischer Indianerstämme]] nimmt der Kojote eine zentrale Rolle ein. Er wird meist als listiger [[Trickster]] dargestellt.&lt;br /&gt;
* In den Cartoons &amp;#039;&amp;#039;[[Road Runner und Wile E. Coyote]]&amp;#039;&amp;#039; ist der Kojote als stets hungrig und vom Pech verfolgt dargestellt. Den Road Runner fängt er nie. [[Wegekuckuck]]e werden tatsächlich wohl selten von Kojoten erbeutet. Jedoch sind Kojoten etwa doppelt so schnell wie sie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.10000birds.com/how-fast-can-a-roadrunner-run.htm |titel=How Fast Can A Roadrunner Run? |werk=10,000 Birds |datum=2011-04-04 |abruf=2019-12-03 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Aktions-Künstler [[Joseph Beuys]] hat einen Kojoten in seine Aktion [[I like America and America likes Me]] einbezogen.&lt;br /&gt;
* Die Rockband [[Modest Mouse]] veröffentlichte ein Video, in dem ein Kojote mit der Straßenbahn durch Portland fährt, inspiriert von einer wahren Begebenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Visions&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 1. Februar 2015: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.visions.de/news/21939/Modest-Mouse-veroeffentlichen-tierisches-Video-zu-Coyotes Modest Mouse veröffentlichen tierisches Video zu Coyotes]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evolution und Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=&amp;lt;small&amp;gt;Phylogenetische Systematik der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Canis&amp;#039;&amp;#039; nach Koepfli et al. 2015&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koepfli et al. 2015&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
      |1={{Klade&lt;br /&gt;
            |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Lycaon pictus]]&amp;#039;&amp;#039; (Afrikanischer Wildhund)&lt;br /&gt;
            |2={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Cuon alpinus]]&amp;#039;&amp;#039; (Rothund)&lt;br /&gt;
                  |label2=&amp;#039;&amp;#039;Canis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                  |2={{Klade&lt;br /&gt;
                        |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Canis aureus]]&amp;#039;&amp;#039; (Goldschakal)&lt;br /&gt;
                        |2={{Klade&lt;br /&gt;
                              |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Canis simensis]]&amp;#039;&amp;#039; (Äthiopischer Wolf)&lt;br /&gt;
                              |2={{Klade&lt;br /&gt;
                                    |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Canis&amp;amp;nbsp;lupaster]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(Afrikanischer&amp;amp;nbsp;Goldwolf)&lt;br /&gt;
                                    |2={{Klade&lt;br /&gt;
                                          |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Canis latrans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Kojote)&lt;br /&gt;
                                          |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Canis lupus]]&amp;#039;&amp;#039; (Wolf; + [[Haushund]])&lt;br /&gt;
                                          }}&lt;br /&gt;
                                    }}&lt;br /&gt;
                              }}&lt;br /&gt;
                        }}&lt;br /&gt;
                  }}&lt;br /&gt;
            }}&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
            |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Lupulella mesomelas]]&amp;#039;&amp;#039; (Schabrackenschakal)&lt;br /&gt;
            |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Lupulella adusta]]&amp;#039;&amp;#039; (Streifenschakal)&lt;br /&gt;
            }}&lt;br /&gt;
      }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kojote wird der Gattung der [[Wolfs- und Schakalartige]]n (&amp;#039;&amp;#039;Canis&amp;#039;&amp;#039;) als &amp;#039;&amp;#039;Canis latrans&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt; Dabei werden neben der [[Nominatform]] &amp;#039;&amp;#039;Canis latrans latrans&amp;#039;&amp;#039; weitere 18 Unterarten unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Vorstellung der [[Genom]]sequenz des [[Haushund]]es wurde von Lindblad-Toh et al. 2005 eine phylogenetische Analyse der [[Hunde]] (Canidae) auf der Basis molekularbiologischer Daten veröffentlicht. Der Kojote wird dabei dem [[Wolf]] (&amp;#039;&amp;#039;Canis lupus&amp;#039;&amp;#039;) und dem Haushund (&amp;#039;&amp;#039;Canis lupus familiaris&amp;#039;&amp;#039;) als [[Schwesterart]] gegenübergestellt. Die Schwesterart dieses Taxons wiederum ist der [[Goldschakal]] (&amp;#039;&amp;#039;Canis aureus&amp;#039;&amp;#039;). Im Rahmen dieser Darstellung wurde die [[Monophylie]] der [[Wolfs- und Schakalartige]]n (Gattung &amp;#039;&amp;#039;Canis&amp;#039;&amp;#039;) angezweifelt, da der [[Streifenschakal]] (&amp;#039;&amp;#039;Canis adustus&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Schabrackenschakal]] (&amp;#039;&amp;#039;Canis mesomelas&amp;#039;&amp;#039;) Schwesterarten als basalste Arten allen anderen Vertretern der Gattung sowie zusätzlich dem [[Rothund]] (&amp;#039;&amp;#039;Cuon alpinus&amp;#039;&amp;#039;) und dem [[Afrikanischer Wildhund|Afrikanischen Wildhund]] (&amp;#039;&amp;#039;Lycaon pictus&amp;#039;&amp;#039;) gegenübergestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lindblad-Toh et al. 2005&amp;quot; /&amp;gt; Der Schabrackenschakal und der Streifenschakal sind deshalb in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Lupulella&amp;#039;&amp;#039; verschoben worden, damit &amp;#039;&amp;#039;Canis&amp;#039;&amp;#039; als monophyletische Gattung Bestand hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Canis latrans &amp;amp; Canis lupus.jpg|hochkant=2|mini|Kojote (links) und Wolf (rechts)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marc Bekoff: &amp;#039;&amp;#039;Canis latrans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mammalian Species.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 79, Juni 1977, {{ISSN|0076-3519}}, S.&amp;amp;nbsp;1–9.&lt;br /&gt;
* Elli H. Radinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Wölfe von Yellowstone.&amp;#039;&amp;#039; Von Döllen, 2004, ISBN 978-3933055156.&lt;br /&gt;
* Elli H. Radinger: &amp;#039;&amp;#039;Die wilden Hunde Gottes. Kojoten, Schakale &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wolf Magazin.&amp;#039;&amp;#039; 1-2012. edition tieger, Autorenhaus-Verlag, 2012, ISBN 9783866710979.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Riepe]]: &amp;#039;&amp;#039;Yellowstone: Im Land der Wölfe und Kojoten.&amp;#039;&amp;#039; [[Monsenstein und Vannerdat]], 2005, ISBN 3-86582-124-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Canis latrans|Kojote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://digital-desert.com/wildlife/coyote.html Kojote bei Digital Desert] (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.taz.de/pt/2006/07/18/a0120.1/text taz-Artikel: Kojote besiedelt zunehmend amerikanische Großstädte]&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2012|ID=3745|ScientificName=Canis latrans|YearAssessed=2008|Assessor=E. M. Gese u. a.|Download=25. März 2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN|Year=2012|ID=3745|ScientificName=Canis latrans|YearAssessed=2008|Assessor=E. M. Gese u. a.|Download=25. März}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lindblad-Toh et al. 2005&amp;quot;&amp;gt;Kerstin Lindblad-Toh et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genome sequence, comparative analysis and haplotype structure of the domestic dog.&amp;#039;&amp;#039; Nature 438, Dezember 2005; Seite 803–819. ([http://www.nature.com/nature/journal/v438/n7069/abs/nature04338.html Abstract]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot;&amp;gt;Don E. Wilson &amp;amp; DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): [https://www.departments.bucknell.edu/biology/resources/msw3/browse.asp?id=14000718 &amp;#039;&amp;#039;Canis latrans&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Koepfli et al. 2015&amp;quot;&amp;gt;Klaus-Peter Koepfli et al.: &amp;#039;&amp;#039;Genome-wide Evidence Reveals that African and Eurasian Golden Jackals Are Distinct Species.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Current Biology.&amp;#039;&amp;#039; 2015, {{DOI|10.1016/j.cub.2015.06.060}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4175548-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rübenkopf</name></author>
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