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	<title>Koitenhagen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T01:00:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koitenhagen&amp;diff=1497871&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bujo: Autor verlinkt</title>
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		<updated>2025-08-04T18:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Autor verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit Koitenhagen bei Greifswald. Ebenfalls Koitenhagen heißt ein Ortsteil von [[Weitenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen)|Weitenhagen]] im Landkreis Vorpommern-Rügen.}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koitenhagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|køːtn̩ˈhaːgn̩}}] ist ein Teilgebiet des heutigen [[Greifswald]]er Stadtteils [[Groß Schönwalde]] und war ursprünglich eine eigenständige Ortschaft, die aus dem Gutsbezirk Koitenhagen entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstmalige Erwähnungen, Ursprung und Namensherkunft ===&lt;br /&gt;
Schriftliche Erwähnung findet Koitenhagen erstmals 1543 als &amp;#039;&amp;#039;Kotkenhagenn&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--sic--&amp;gt; in einem Pachtextrakt des acht Jahre zuvor durch [[Säkularisation]] des [[Kloster Eldena (Vorpommern)|Klosters Eldena]] entstandenen herzöglichen Amtes Eldena,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hess-23&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung...&amp;#039;&amp;#039; (Volltitel siehe unter [[#Literatur|Literatur]]), S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; dann 1577 als &amp;#039;&amp;#039;Kotkenhagen&amp;#039;&amp;#039;, 1627 als &amp;#039;&amp;#039;Koitkenhagen&amp;#039;&amp;#039;, 1634 als &amp;#039;&amp;#039;Kötkenhagen&amp;#039;&amp;#039; und schließlich 1761 als &amp;#039;&amp;#039;Koitenhagen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Teodolius Witkowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Greifswald&amp;#039;&amp;#039;, Weimar 1978, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Theodor Pyl (Historiker)|Theodor Pyl]] vermutet, dass Koitenhagen identisch mit &amp;#039;&amp;#039;Abbeteswald&amp;#039;&amp;#039; ist,&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Pyl: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Cistertienserklosters Eldena im Zusammenhange mit der Stadt und Universität Greifswald&amp;#039;&amp;#039;, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; welches erstmals in einer Urkunde vom 29. Juli 1280 als neu angelegte &amp;#039;&amp;#039;grangiarum [...] Abbatisuualde&amp;#039;&amp;#039;, 1281 verschiedentlich als &amp;#039;&amp;#039;Abbatiswolt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Abbeteswolt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Abbeteswolde&amp;#039;&amp;#039; und – als letzte überlieferte Erwähnung&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung...&amp;#039;&amp;#039; (Volltitel siehe unter [[#Literatur|Literatur]]), S. 28; Theodor Pyl: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Cistertienserklosters Eldena im Zusammenhange mit der Stadt und Universität Greifswald&amp;#039;&amp;#039;, Teil I, S. 298 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; – 1298 als &amp;#039;&amp;#039;Abbeteswald&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Teodolius Witkowski: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Greifswald&amp;#039;&amp;#039;, Weimar 1978, S. 27; Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung...&amp;#039;&amp;#039; (Volltitel siehe unter [[#Literatur|Literatur]]), S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abbeteswald oder auch Abtswalde (Wald des Abtes) könnte nach Ansicht Witkowskis zunächst die Bezeichnung eines dem Kloster Eldena bzw. dessen Abt unterstehenden Waldes gewesen sein, der dann auf die darin errichtete [[Grangie]], den aus dieser hervorgegangenen Hof sowie die um ihn entstehende Siedlung übertragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Teodolius Witkowski: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen des Kreises Greifswald&amp;#039;&amp;#039;, Weimar 1978, S. 27; siehe ferner Dietrich Rahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Orts- und Flurnamen des Stadt- und Landkreises Greifswald. Ihre Entstehung und ihre Bedeutung für die Pommersche Heimatkunde&amp;#039;&amp;#039;, zugleich Dissertation, Universität Greifswald 1923, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Koitenhagen geht nach Pyl auf einen Familiennamen zurück;&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Pyl: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Cistertienserklosters Eldena im Zusammenhange mit der Stadt und Universität Greifswald&amp;#039;&amp;#039;, Teil I, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hess weist dem zustimmend auf einen Registereintrag von 1570 hin, in dem die Familie Kötzke vermerkt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hess-23&amp;quot; /&amp;gt; Die Endung „-hagen“ ist dabei eine gängige Bezeichnung für Siedlungen, die in einem [[Hag]] entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Entstehung des Gutes Koitenhagen ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet Koitenhagens gehörte zum Amt Eldena (siehe oben), welches 1634 durch die [[Kloster Eldena (Vorpommern)#Verfall im Dreißigjährigen Krieg und in der Schwedenzeit|Schenkung des letzten Pommernherzogs Bogislaw XIV.]] in das Eigentum der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]] übergegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts existierten auf dem koitenhäger Gebiet mehrere Höfe. Das südlich der Straße nach Anklam gelegene Gehöft kam 1844 nach Groß Schönwalde; ein weiteres Gehöft ging ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung...&amp;#039;&amp;#039; (Volltitel siehe unter [[#Literatur|Literatur]]), S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es verblieben Hof 1 im Westen, Hof 2 in der Mitte sowie das Förstergehöft und das Grundstück des [[Gaststätte|Krugs]] im Osten des koitenhäger Gebietes.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung...&amp;#039;&amp;#039; (Volltitel siehe unter [[#Literatur|Literatur]]), Karte 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden verbliebenen Bauernhöfe wurden dann 1864 zu einem Gut mit einem Gesamtgebiet von 177,5 ha zusammengelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung...&amp;#039;&amp;#039; (Volltitel siehe unter [[#Literatur|Literatur]]), S. 90; ferner S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1868 übernahm Feodor Heinsius das Gut Koitenhagen;&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung...&amp;#039;&amp;#039; (Volltitel siehe unter [[#Literatur|Literatur]]), S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang des 20. Jahrhunderts befand es sich dann in der Hand der Familie Becker, die neben dem Gut Koitenhagen auch die Güter [[Eldena (Greifswald)#Bierbrauerei|Eldena]] und Ladebow von der Universität gepachtet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung...&amp;#039;&amp;#039; (Volltitel siehe unter [[#Literatur|Literatur]]), S. 95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koitenhagen nach dem Krieg, in der DDR und heute ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Güter Koitenhagen, Groß Schönwalde 1 und Groß Schönwalde 2 im Oktober 1945 zu Lehr- und Versuchsgütern der Universität Greifswald erklärt; 1956 wurden die Güter Koitenhagen und Groß Schönwalde dann vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft der DDR als [[Volkseigenes Gut|Volkseigene Güter]] (VEG) übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung...&amp;#039;&amp;#039; (Volltitel siehe unter [[#Literatur|Literatur]]), S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koitenhagen gehörte zunächst zur Gemeinde Groß Schönwalde, welche dann 1974 nach Greifswald [[Eingemeindung|eingemeindet]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Biederstedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Besiedlungsgeschichte der Greifswalder Vorstädte und Ortsteile&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Baltische Studien]], NF Bd. 77 (1991), S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das gesamte eingemeindete Gebiet bildete den Stadtteil Groß Schönwalde; an Koitenhagen erinnerte lange Zeit nur noch der Name der &amp;#039;&amp;#039;Koitenhäger Landstraße&amp;#039;&amp;#039;, deren südliche Hälfte in etwa mit der Westgrenze übereinstimmt, die sich für das koitenhäger Gebiet im 19. Jahrhundert konsolidiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedervereinigung besann man sich wieder verstärkt auf die historischen Wurzeln. Die Stadt Greifswald stellte für das südöstlich der Kreuzung von Anklamer Straße und Koitenhäger Landstraße gelegene Gebiet den Bebauungsplan Nr.&amp;amp;nbsp;58 „Gut Koitenhagen“ auf. Das geplante Neubaugebiet wurde von 1997 bis 2002 erschlossen und bietet heute als Wohngebiet „Gut Koitenhagen“ über 600 Einwohnern in Ein-, Doppel- und Reihenhäusern Wohnraum.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.greifswald.de/index.php?id=2899 greifswald.de: Bebauungsplan]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es umfasst zudem Straßen, deren Namen ebenfalls an das historische Koitenhagen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie – Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Koitenhäger Gebiet umfasste – mit Veränderungen der Grenzverläufe im Einzelnen, insbesondere an der Westgrenze – das Gebiet westlich der Kreuzung von Anklamer Landstraße und Schönwalder Landstraße bis zum [[Naturschutzgebiet Eldena|Universitätsforst]], welcher früher zum Gut Eldena gehörte und heute zum Greifswalder Stadtteil [[Eldena (Greifswald)|Eldena]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung...&amp;#039;&amp;#039; (Volltitel siehe unter [[#Literatur|Literatur]]), Karten 7 (1814), 9 (1844), 11 (1865), 15 (1910) und 2 (1937).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Fläche (ha)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| 186&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1824&lt;br /&gt;
| 192,91&lt;br /&gt;
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| 1864&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| 1913&lt;br /&gt;
| 238,72&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
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| 1946&lt;br /&gt;
| 238,73&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Quelle: Hess&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung...&amp;#039;&amp;#039; (Volltitel siehe unter [[#Literatur|Literatur]]), Tabelle 4 (Anhang).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;References /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerhard Hess: &amp;#039;&amp;#039;Die kulturgeographische Entwicklung der akademischen Dörfer Koitenhagen, Groß-Schönwalde, Klein-Schönwalde und Weitenhagen-Potthagen auf historisch-geographischer Grundlage&amp;#039;&amp;#039;, zugleich Dissertation, Universität Greifswald, 1957.&lt;br /&gt;
* Manfred Niemeyer: Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (=Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. Seiten 68&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54/4/40.52|EW=13/25/48.36|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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