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	<title>Koinobitentum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koinobitentum&amp;diff=80832&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Zönobiten|Siehe auch: [[Cenobite Rocks]].}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Man kann das nicht auf die orthodoxen Klöster beschränken und ohne jeglichen Beleg ist das für den Leser nicht nachprüfbar oder nachollziehbar. Bitte Diskussionseite beachten! --[[Benutzer:Enzian44|Enzian44]] ([[Benutzer Diskussion:Enzian44|Diskussion]]) 00:57, 5. Aug. 2013 (CEST)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:StPakhom.jpg|mini|Hl. Pachomios der Große]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koinobitentum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ein [[Mönchtum|Mönchsleben]], in dem die besitzlosen Mönche (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zönobiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Coenobiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) „gemeinsam unter einem Dach lebten“ (von {{grcS|κοινός βίος|koinós bíos}} „gemeinsames/gemeinschaftliches Leben“) und durch eine [[Mauer]] von der [[Außenwelt]] getrennt waren. Die Leitung übernahm ein [[Archimandrit]] oder [[Abt]], der ein oder mehrere Gemeinschaftshäuser betreute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Antonius Kloster BW 7.jpg|mini|Das [[Antoniuskloster (Ägypten)|Antoniuskloster]] in Ägypten (gegründet 356)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Koinobitentum&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Zönobitentum,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Coenobitentum),&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz zum [[Eremit]]entum (siehe auch [[Anachoret]]en), ist die Bezeichnung für eine Form klösterlicher Gemeinschaft. Im Mönchstum der [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen Kirchen]], zum Beispiel auf der Klosterhalbinsel [[Athos]] (Nord[[griechenland]]), entstand ebenfalls diese Lebensform. Die erste koinobitische [[Ordensregel|Mönchsregel]] aus der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts stammte vermutlich von [[Pachomios]] (um 292–346) und wurde in [[Koptische Sprache|koptischer Sprache]] verfasst. Pachomios entstammte dem Soldatenberuf, daher gilt es als wahrscheinlich, dass seine – an straffe [[militär]]ische Vorgaben erinnernden – Regeln durch seine frühere Berufs- und Lebenserfahrung beeinflusst waren. Die Regeln legten weiterhin unbedingten [[Gehorsam]], Besitzlosigkeit und Eingliederung in den Tagesablauf fest. Zu Zeiten des Pachomios entstanden am großen Nilbogen ([[Oberägypten]]) in [[Tabennisi]] nach seinem Muster elf Klöster, die eine starke Wirtschaftsmacht entwickelten. In der Folgezeit entstanden in Ägypten viele weitere Klöster, die eine Blüte vom 5. bis ins 7. Jahrhundert hatten (verbunden mit Persönlichkeiten wie [[Schenute von Atripe]], dem Abt des [[Weißes Kloster (Sohag)|Weißen Klosters von Sohag]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegfried G. Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom mönchischen Leben. Entwicklungslinien des Mönchtums in Ägypten.&amp;#039;&amp;#039; In: H. Behlmer, M. Tamcke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Christen in Ägypten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Orientforschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band IV, 60). Wiesbaden 2015, S. 25–40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch in der Zeit nach der islamischen Eroberung im 7. Jahrhundert waren die Klöster Ägyptens bis in das 12. Jahrhundert hinein Zentren christlichen Lebens. In der Neuzeit erfuhr das Koinobitentum eine Renaissance in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, eine Entwicklung, die für das koptische Christentum existentiell wichtig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried G. Richter: &amp;#039;&amp;#039;Das koptische Ägypten. Schätze im Schatten der Pharaonen.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2019, S. 120–127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Ostkirchen]] entwickelte sich in [[Armenien]] unter [[Bischof]] [[Eustathius von Sebaste]] († nach 377) eine Abkehr zu den wirtschaftlichen Machtausübungen der koinobitischen Klöster. Federführend war auch [[Erzbischof]] [[Basilius der Große|Basilius von Caesarea]] ([[Kappadokien]]) (330–379), der den Schwerpunkt der Mönchsarbeit auf die [[Seelsorge]], [[Gesundheits- und Krankenpflege|Krankenpflege]] und Kinderbetreuung verlagerte. Diese neu entwickelte Lebensform übernahm [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]] (339–397) für seine [[Erzbistum Mailand|Diözese Mailand]]. Auf dem [[Konzil von Chalcedon]] (451) wurde beschlossen, dass die Klöster den örtlichen [[Diözese]]n unterstellt werden. Somit stand den Bischöfen das Recht zu, in ihrem [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktionsbereich]] Klöster zu gründen, gleichzeitig führten sie die Aufsicht. Im Gegensatz zum orientalischen Mönchtum wurde das abendländische von den [[Adel|Adligen]] finanziell und politisch gefördert. [[Johannes Cassianus]] (um 360–435) hatte auf seiner Ägyptenreise die Klöster kennengelernt und gründete in [[Gallien|Südgallien]] die ersten Klöster, hierzu gehörte auch ein Kloster in [[Marseille]], ein sogenanntes [[Doppelkloster]]. Durch [[Benedikt von Nursia]] (um 480–529) wurde dann das Koinobitentum zum klassischen Klostermodell, er verband in seinen Klosterregeln die östlichen und westlichen Elemente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensform ==&lt;br /&gt;
Die Mönche lebten auf Lebenszeit in einer engen Gemeinschaft und in abgeschlossenen und abgeschirmten Wohnräumen. Jeder Mönch musste nach den Regeln Pachomios’ auf eigenen Besitz jeglicher Art verzichten. Die Wohnräume befanden sich in einer Anlage, die von einer Mauer umgeben war – heute bezeichnen wir das als Kloster. Es wurde eine einheitliche Lebensweise vorgeschrieben, alle Insassen trugen die gleiche Kleidung, erhielten die gleiche Nahrung und regelten ihren Alltag. Der Alltag war geleitet durch [[Gottesdienst]]e und Arbeit, die sich in regelmäßigen Abständen wiederholten.&lt;br /&gt;
In orthodoxen Klöstern wurde die Leitung von einem Archimandrit und später in den römisch orientierten Klöstern von einem Abt übernommen. Die [[Prügelstrafe]] war ein Bestandteil der Züchtigung und Erziehung. Die Klostergemeinschaft verfügte über den Besitz und stellte die Lebensbedingungen sicher, hierzu gehörten Nahrung, Unterkunft und Bekleidung. Zu den Besitztümern der Klöster zählten Ländereien, Waldgebiete und Werkstätten, aber auch Gebäude, Kunstgegenstände und [[Bibliothek]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Gelmi]]:  In: Bruno Moser (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Das christliche Universum – Die illustrierte Geschichte des Christentums von den Anfängen bis heute&amp;#039;&amp;#039;, Südwest Verlag München, 1. Auflage 1981, ISBN 3-517-00719-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Manfred Jacobs (Theologe)|Manfred Jacobs]] |Titel=Die Reichskirche und ihre Dogmen: von der Zeit Konstantins bis zum Niedergang des weströmischen Reiches |Sammelwerk=Zugänge zur Kirchengeschichte |Band=3 |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=1987 |ISBN=3-525-33531-8 |Online={{Google Buch | BuchID = 1ZM85MZF2sQC | Seite=70 | Hervorhebung=koinobitentum}} |Abruf=2017-01-16}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Casey]]: &amp;#039;&amp;#039;Coenobium. Gedanken zum gemeinsamen Leben&amp;#039;&amp;#039;. EOS editions, St. Ottilien 2023, ISBN 978-3-8306-8200-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.citeaux.net/zchronik/Monchtum02.htm#_ftnref3 Das koinobitische Leben]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4191010-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxe Lebensgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alte Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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