<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kohnstamm-Effekt</id>
	<title>Kohnstamm-Effekt - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Kohnstamm-Effekt"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kohnstamm-Effekt&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-20T17:26:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kohnstamm-Effekt&amp;diff=1126553&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Docosanus: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0 */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kohnstamm-Effekt&amp;diff=1126553&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-01T16:53:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:2|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kohnstamm-Effekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kohnstamm-Phänomen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) beschreibt eine unwillkürliche Anspannung der [[Muskulatur]] nach vorheriger intensiv mentaler Anspannung. Der Begriff geht auf den deutschen [[Neurologie|Neurologen]] und [[Psychiatrie|Psychiater]] [[Oskar Kohnstamm]] (1871–1917) zurück, der ihn 1915 einführte.&amp;lt;ref&amp;gt;O. Kohnstamm: &amp;#039;&amp;#039;Demonstration einer Katatonieartigen Erscheinung beim Gesunden (Katatonusversuch).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neurol. Zentral Bl.&amp;#039;&amp;#039; 34S, 1915, S. 290–291.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einem konzentrierten Denkvorgang oder einer Meditation können Muskeln kleinste Ruck- und Zuckbewegungen durchführen, welche mit gedanklichen Inhalten und Vorstellungen unbewusst [[Koordination|koordiniert]] sind. Die kleinsten muskulären Bewegungen sind gut messtechnisch erfassbar und können auch von einzelnen Personen gefühlt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kohnstamm-Effekt spielt möglicherweise zusammen mit dem [[Carpenter-Effekt]] eine Rolle bei der Entstehung der Bewegungen von [[Wünschelrute]]n bei Rutengängern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primär meint der Kohnstamm-Effekt die Nachkontraktion eines Muskels nach längerer Ausübung von Muskelkraft ([[Psychomotorik]]). Beispiel: Man stelle sich seitlich an eine Wand und drücke den Handrücken an dieser Seite bei hängendem Arm für 30 Sekunden mit voller Kraft gegen die Wand. Tritt man danach zur Seite, hebt sich der Arm wie von allein in die Höhe. Das Phänomen wird häufig im [[Qigong]]-Unterricht eingesetzt, um die besonders entspannte Qualität von Armhebebewegungen im Qigong zu veranschaulichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. Duclos: &amp;#039;&amp;#039;Cerebral correlates of the “Kohnstamm phenomenon”: An fMRI study.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;NeuroImage.&amp;#039;&amp;#039; Vol 34, Issue 2, 15. Januar 2007, S. 774–783.&lt;br /&gt;
* J. Mathis: &amp;#039;&amp;#039;Facilitation of motor evoked potentials by postcontraction response (Kohnstamm phenomenon).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Electroencephalogr Clin Neurophysiol.&amp;#039;&amp;#039; August 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurophysiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Docosanus</name></author>
	</entry>
</feed>