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	<title>Kohlestation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:50:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kohlestation&amp;diff=255015&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chrischerf: Intrawikilink</title>
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		<updated>2024-11-15T08:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Intrawikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Kohlestationen im Eisenbahnwesen?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kohlestation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden während der [[Dampfschiff]]zeit Küstenorte bezeichnet, die zur Versorgung von zivilen und militärischen Dampfschiffen mit [[Kohle]] sowie mit [[Proviant]] und Trink- und Brauchwasser eingerichtet wurden. Kohlestationen befanden sich weltweit entlang der Schifffahrtsrouten in [[Hafenstadt|Hafenstädten]] auf dem Festland und auf [[Insel]]n oder wurden vom Militär an strategischen Punkten eingerichtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kohlestationen waren notwendig, da die Dampfschiffe einen großen Kohleverbrauch hatten und die Kohlebunkerkapazitäten begrenzt waren. Mit der Umstellung der Schiffsantriebe von Kohle auf [[Öle|Öl]] und der damit verbundenen Vergrößerung der Reichweiten wurden die Kohlestationen im Laufe der Jahre überflüssig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Coaling stations.jpg|mini|left|hochkant=2.5|Kohlestationen auf einer britischen Weltkarte von 1914]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Deutsche Marine bis 1918 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 137-004068, China, Tsingtau, Werft, Kohlenverladung.jpg|mini|Kohlenübernahme an der [[Tsingtauer Werft]], Foto 1897–1914]]&lt;br /&gt;
Bis zur Entstehung des [[Deutsche Kolonien und Schutzgebiete|deutschen Kolonialreiches]] verfügte die [[Kaiserliche Marine]] über keine eigenen Kohlestationen in Übersee. Jedoch wurden dem Deutschen Reich beispielsweise im [[Freundschaftsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Tonga|Freundschaftsvertrag mit Tonga]] (1876), auf [[Jaluit]] (1878) und auf den [[Karolinenfrage|spanischen Karolinen-Inseln]] (1885) Kohlestationen zugestanden. Von diesen Rechten wurde jedoch nur wenig Gebrauch gemacht. Die Küsten in den deutschen Kolonien, über die Deutschland ab 1884/85 verfügte, besaßen wenige sichere Häfen und kaum örtliche Kohlevorkommen. Eine Ausnahme bildete hierbei das Pachtgebiet [[Kiautschou]] in China, das auch unter diesem Gesichtspunkt 1898 gegründet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Jahrhundertwende unternahm die deutsche Marine Versuche, Kohlestationen an der Schifffahrtsroute in den [[Ferner Osten|Fernen Osten]] aufzubauen. Auf den arabischen [[Farasan-Inseln]] bestand um 1900 kurzzeitig eine deutsche Kohlestation, die aber nicht genutzt und 1902 gänzlich aufgegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Willi A. Boelcke: &amp;#039;&amp;#039;So kam das Meer zu uns – Die preußisch-deutsche Kriegsmarine in Übersee 1822 bis 1914.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt a. M./Berlin/Wien 1981, ISBN 3-550-07951-6, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Pachtung der Insel [[Pulau Langkawi]] vor der Küste Malaysias auf Vermittlung der Firma [[Behn Meyer]] in Singapur scheiterte ebenfalls.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Siever, Volker Schult: &amp;#039;&amp;#039;Abenteuerlust und Fernweh. Deutsche Spuren in Asien.&amp;#039;&amp;#039; ATE, Münster 2013, ISBN 978-3-897-81224-6, S.&amp;amp;nbsp;218&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kriegsfall waren alle überseeischen Kohledepots der deutschen Marine durch die rasche Ausschaltung bedroht, insbesondere mit Großbritannien als Kriegsgegner. Deutschland entwickelte daher ein flexibleres Etappensystem mittels deutscher Handelsschiffe, die für den Kriegsfall zu Versorgungsaufgaben herangezogen wurden. Da diese Schiffe überwiegend von fremden Häfen aus operieren mussten, waren sie jedoch vom Wohlwollen neutraler Staaten abhängig.&amp;lt;ref&amp;gt;John Walter: &amp;#039;&amp;#039;Piraten des Kaisers. Deutsche Handelsstörer 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-613-01729-6, S. 33ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bekohlungsanlage]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeschifffahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Marinegeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chrischerf</name></author>
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