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	<title>Kohlepfennig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kohlepfennig&amp;diff=122590&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Markscheider: /* Verfassungsmäßigkeit */</title>
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		<updated>2025-08-06T16:07:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verfassungsmäßigkeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kohlepfennig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Preispolitik|Preisaufschlag]] auf die [[Strompreis]]e der [[Energieversorgungsunternehmen]] in der Bundesrepublik Deutschland zur Finanzierung des [[Steinkohle]]abbaus. Der Kohlepfennig wurde von Verbrauchern in den [[Westdeutsche Länder|alten Bundesländern]] von 1974 bis 1995 entrichtet und abgeschafft, nachdem er vom [[Bundesverfassungsgericht]] als verfassungswidrige [[Sonderabgabe (Deutschland)|Sonderabgabe]] (Verstromungsabgabe) befunden wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BVG&amp;quot;&amp;gt;[[BVerfG]], Beschluss vom 11. Oktober 1994, {{Rspr|2 BvR 633/86}} – Kohlepfennig&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ziel des Kohlepfennigs war die Finanzierung des [[Steinkohlenbergbau#Einstellung des Steinkohlenbergbaus in Deutschland|Steinkohleabbaus in Deutschland]], der ohne den Kohlepfennig gegenüber dem Ausland nicht konkurrenzfähig gewesen wäre. Das Aufkommen betrug im Jahr 1975 rund 780 Millionen DM (entspricht kaufkraftbereinigt {{Inflation|DE|0.78|1975|r=1}} Milliarden Euro) und war bis 1992 auf rund 5,5 Milliarden DM ({{Inflation|DE|5.5|1992|r=1}} Milliarden Euro) angestiegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BVG&amp;quot; /&amp;gt; Die Höhe des Zuschlags auf die individuelle Stromrechnung war je nach Bundesland unterschiedlich, 1990 betrug sie durchschnittlich 8,25 %. Geplant war, den Kohlepfennig ab 1996 in halber Höhe auch in den [[Neue Länder|neuen Bundesländern]] zu erheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzelnen Bundesländer profitierten in unterschiedlichem Umfang von der Abgabe: So zahlten die bayerischen Verbraucher von 1976 bis 1987 in den Verstromungsfonds rund 2,2 Milliarden DM ({{Inflation|DE|2.2|1987|r=1}} Milliarden Euro) mehr ein, als der bayerischen Elektrizitätswirtschaft an Zuschüssen zuging. Dagegen hatte [[Nordrhein-Westfalen]] im gleichen Zeitraum ein Positivsaldo von mehr als 4,8 Milliarden DM ({{Inflation|DE|4.8|1987|r=1}} Milliarden Euro).&amp;lt;ref name=&amp;quot;BVG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfassungsmäßigkeit ==&lt;br /&gt;
Am 11. Oktober 1994 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass der Kohlepfennig verfassungswidrig ist. Die RWE hatte in letzter Instanz gegen einen Verbraucher verloren, der die Zahlung des als Kohlepfennig titulierten Aufschlags verweigert hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BVG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundesverfassungsgericht argumentierte, der Kohlepfennig sei nicht zu rechtfertigen, da er eine Allgemeinheit von Stromkunden belaste, die keine besondere Finanzierungsverantwortlichkeit für Steinkohle aus Deutschland habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BVG&amp;quot; /&amp;gt; Mit Ablauf des Jahres 1995 wurde deshalb der Kohlepfennig abgeschafft. Seither wurde der Steinkohleabbau aus dem Staatshaushalt [[Subvention|subventioniert]]. Zwischen 1975 und 2002 betrug die Gesamthöhe der [[Subvention]] insgesamt etwa 80 bis 100 Milliarden Euro (Preisstand 2003).&amp;lt;ref&amp;gt;Staffan Jacobsson, [[Volkmar Lauber]], &amp;#039;&amp;#039;The politics and policy of energy system transformation—explaining the German diffusion of renewable energy technology&amp;#039;&amp;#039;. [[Energy Policy]] 34, (2006), 256–276, S. 270, [[doi:10.1016/j.enpol.2004.08.029]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Verstromungsgesetz]]&lt;br /&gt;
* [[Kohleabgabe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans-Georg Dederer&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Jörg Menzel]]&lt;br /&gt;
   |Titel=BVerfGE 91, 186 – Kohlepfennig. Zur Verfassungsmäßigkeit von Sonderabgaben: das Kriterium der Finanzierungsverantwortlichkeit der materiell Abgabebelasteten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Verfassungsrechtsprechung. Hundert Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts in Retrospektive&lt;br /&gt;
   |Verlag=Mohr Siebeck&lt;br /&gt;
   |Ort=Tübingen&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-16-147315-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=551–555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4164589-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (deutsche Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Kohlebergbaus (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiepolitik (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energiewirtschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preispolitik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Markscheider</name></author>
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