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	<title>Kohlenstaub - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:01:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kohlenstaub&amp;diff=239033&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Werren am 12. April 2023 um 22:14 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ermewa Wagen Braunkohlenstaub.jpg|mini|Silowagen zum Transport von Braunkohlenstaub, [[Gefahrentafel]] mit [[UN-Nummer]] 1361]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kohlenstaub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist [[staub]]förmige [[Braunkohle|Braun-]] oder [[Steinkohle]]. Dieser Staub entsteht beim [[Abbau (Bergbau)|Abbau]]vorgang der Kohle in der Lagerstätte oder der Staub wird in [[Mühle|Mahlanlagen]] gezielt hergestellt. Kohlenstaubpartikel haben eine maximale [[Korngröße]] von 0,5&amp;amp;nbsp;mm. Gröbere Körnungen werden [[Kohlengrus]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohlenstaub wird für die [[Feuerung]] in [[Kohlekraftwerk]]en verwendet, wo er vor Ort erzeugt wird, sowie für die Fertigung von [[Brikett]]s ([[Hausbrand (Brennstoff)|Hausbrand]]). Gelegentlich wurde er bis in die 1970er Jahre in [[Dampflokomotive]]n verwendet. Da er aus den kleinsten [[Klassieren (Verfahrenstechnik)|Klassierungen]] hergestellt werden kann, ist er ein relativ günstiger Energieträger. Vorteil des Staubs gegenüber einer Rostfeuerung mit Industriebriketts ist die schnelle Anpassungsfähigkeit an geforderte Leistungsschwankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feinstkohle ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Coal.jpg|mini|Steinkohle, hier: Anthrazitkohle]]&lt;br /&gt;
[[Anthrazitkohle|Anthrazit]]-Feinstkohle mit 75 % &amp;lt; 0,060 mm war ein Produkt der 2001 geschlossenen [[Zeche Niederberg]] in [[Neukirchen-Vluyn]]. Sie wurde unter dem Markennamen „Carborat“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://klaushardelauf.de.tl/Carboratanlage.htm &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Steinkohlenbergwerks Niederberg, Tagesbetrieb&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; vermarktet. Das Erzeugnis (trotz der Namensgleichheit nicht mit der chemischen Verbindung Carborat zu verwechseln) hatte Eigenschaften, die sich von anderen Kornklassen unterschieden. Es wurde sowohl als Brennmaterial, als auch als Grundstoff für die chemische Industrie verwendet. So wurde Carborat als Füllstoff verschiedenen Kunststoffen, wie etwa den Gehäusen von Autobatterien beigemischt. Auch Carbofol&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.naue.com/de/geokunststoffe/kunststoffdichtungsbahn-carbofol &amp;#039;&amp;#039;Kunststoffdichtungsbahn CARBOFOL®&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;  bzw. NB-Folie, die als Dach-, Teich-, oder Deponie-, und Straßenfolie teilweise in riesigen Ausmaßen verlegt wurde, bekam durch Carborat als Füllstoff seine Eigenschaften. Ebenso fand Carborat als [[Zuschlagstoff|Zuschlag]] für Autoreifen und als Filterkohle für die [[Wasseraufbereitung|Trinkwasseraufbereitung]] Verwendung. Es ließ sich ähnlich wie Öl in [[Silofahrzeug | Tankwagen]] transportieren und mit Förderluft durch Rohre und Schläuche fördern. Damit wurde Anthrazitkohle etwa so bequem und kostengünstig handhabbar wie Heizöl. Diese Eigenschaft erhielt das Produkt durch Mahlen in feinste Körnung im Bereich von Tausendstel Millimeter. Durch die fast vollständige Wasserfreiheit von &amp;lt; 1 % gab es zwischen den mikroskopisch feinen Körnern keine Haftbrücken und das Erzeugnis wurde fließfähig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Explosionsgefahr bei Mischung mit Luft ==&lt;br /&gt;
Kohlenstaub bildet mit Luft in bestimmten Konzentrationsgrenzen ein explosionsfähiges Gemisch und kann zu [[Staubexplosion]]en führen. Dies erfordert besondere Maßnahmen bei Transport und Lagerung. Im Kohlebergbau sind [[Kohlenstaubexplosion]]en eine häufige Ursache von [[Grubenunglück]]en. Als Gegenmaßnahme finden im Steinkohlenbergbau [[Wassertrogsperre]]n und [[Gesteinstaubsperre]]n Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für niederrheinische Braunkohle werden als untere und obere [[Explosionsgrenze]]n in Luft angegeben: UEG = 40 g/m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;, OEG = 7000 g/m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Wolfrum, E. Scherrer: {{Webarchiv|url=http://www.zkg.de/100/media/downloads/1981/1981-08-417.pdf |wayback=20160929072910 |text=Braunkolenstaub – Eigenschaften und sicherheitstechnische Aspekte bei der Verwendung }} Zement-Kalk-Gips, Nr. 8, 1981, 134. Jahrgang, S. 417–423.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://esb.bra.nrw.de/2-technische-richtlinien-und-rundverfuegungen/27-brandschutz-explosionsschutz/kohlenstaub-pruefbestimmungen Kohlenstaub-Prüfbestimmungen] – Bestimmungen für die Prüfung und Beurteilung der Explosionsgefährlichkeit von Kohlenstaub, Landesoberbergamt NW, Dortmund, 27. Mai 1974 (40-Liter-Testkammer, 200-m-Explosionsstrecke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4164533-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohletechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staub nach Entstehung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Werren</name></author>
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