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	<title>Kohärer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T08:55:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koh%C3%A4rer&amp;diff=81188&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niclas Kramer: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:1|1|0 */</title>
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		<updated>2025-05-03T18:11:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|1|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Cohere(Ag-Ni).jpg|miniatur|Kohärer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritter.svg|miniatur|Prinzipieller Aufbau]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kohärer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|cohaerere}}&amp;#039;&amp;#039; „zusammenhängen“, engl. &amp;#039;&amp;#039;coherer&amp;#039;&amp;#039;), im Deutschen auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet (vom Verb &amp;#039;&amp;#039;fritten&amp;#039;&amp;#039; für „zusammenbacken lassen“),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wissen.de/fremdwort/fritten Was bedeutet fritten?] Abgerufen: 18.&amp;amp;nbsp;August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; dient zur Detektion von [[elektromagnetische Welle|elektromagnetischen Wellen]] im Frequenzbereich von [[Radiowelle]]n. Damit ist er ein Vorgänger der [[Detektorempfänger|Detektor]][[diode]]. Er besteht in der ursprünglichen Bauform aus einem elektrisch isolierenden Rohr, in der Regel Glas, aber auch Hartgummi/[[Ebonit]], das teilweise mit [[Metallpulver|Metallspänen]], beispielsweise Eisenfeilspänen („Eisenfeilicht“) gefüllt ist. Das Rohr wird an beiden Enden mit [[Elektrode]]n abgeschlossen, über die die anzuzeigenden elektromagnetischen Wellen von der [[Antennentechnik|Antenne]] zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kohärer wurde in den 1880er Jahren von dem Italiener [[Temistocle Calzecchi-Onesti]] entwickelt. Seine Berichte in der italienischen Fachzeitschrift „Il Nuovo Cimento“ fanden jedoch in der Fachwelt außerhalb Italiens wenig Beachtung. Unabhängig davon entwickelte in den 1890er Jahren [[Édouard Branly]] einen relativ empfindlichen [[Indikator (Technik)|Indikator]] für elektromagnetische Wellen. Kohärer werden heute nicht mehr eingesetzt und sind als historisches Gerät zu bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Dekohärer}}Funktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Coherer Rcvr.jpg|miniatur|Empfänger mit Kohärer nach [[Guglielmo Marconi|Marconi]]]]&lt;br /&gt;
Im Grundzustand ist die mit Metallspänen teilweise ausgefüllte Strecke zwischen den beiden Elektroden elektrisch praktisch nicht [[Leiter (Physik)|leitfähig]]. Treffen die von der Antenne eingefangenen elektromagnetische Wellen auf den Kohärer, so wird die Verbindung infolge Überschreitung der [[Frittspannung]], auch Frittschlussspannung, niederohmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Kohärer nach dem Eintreffen elektromagnetischer Wellen leitfähig bleibt, muss er wieder in den nichtleitenden Zustand zurückversetzt werden. Dazu reicht es aus, ihn mechanisch zu erschüttern, was z. B. beim [[Telegrafie#Telegrafie per Funk|Telegrafen]] durch einen Klöppel, ähnlich dem Klöppel einer elektrischen Klingel, bewirkt wird. Dieser Klöppel, auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dekohärer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, wird gleichzeitig mit dem Morseschreiber durch das Telegrafenrelais angesteuert und entspricht funktionell dem [[Wagnerscher Hammer|Wagnerschen Hammer]]. Wichtig ist, dass der Klöppel mechanisch in der Richtung angeordnet ist, dass mit dem Abbrechen des Signals der Klöppel durch Federkraft auf den Fritter geschlagen wird und damit den Fritter nichtleitend macht. Erst wenn erneut ein Signal eintrifft, bewegen sich erneut Klöppel und ggfs. Relais.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kombination aus Fritter, Klöppel, Telegrafenrelais und Morseschreiber ermöglichte in der Anfangszeit der [[Funktechnik]], die damals sogenannten „[[drahtlos]]en [[Telegramm]]e“ automatisch aufzuzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quecksilberbasierter Kohärer ==&lt;br /&gt;
Eine Erweiterung, welche die meist aufwändigen mechanischen Konstruktionen zur Rücksetzung in den nichtleitenden Zustand vermied, war der quecksilberbasierte Kohärer. Er besteht aus einer flachen, mit [[Quecksilber]] gefüllten Schale. Das Quecksilber stellt eine Elektrode dar. Darüber befindet sich eine dünne Schicht elektrisch nichtleitenden Öls. In die Ölschicht wird von oben eintauchend eine dünne Metallplatte als zweiter elektrischer Kontakt angebracht. Die Metallplatte wird dabei so justiert, dass im Ruhefall der dünne Ölfilm zwischen Quecksilber und Metallplatte nicht abreißt – damit sind diese beiden Anschlüsse elektrisch voneinander getrennt. Trifft ein hochfrequentes Signal mit ausreichender Spannung auf die beiden Elektroden, so entsteht zwischen den Anschlüssen eine elektrisch leitfähige Verbindung, die auch für [[Gleichspannung]] durchlässig ist. Die Verbindung reißt selbständig wieder ab, wenn die hochfrequente Spannung abgeschaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteil dieser Konstruktion ist die notwendige genaue Justage der Metallplatte und die Lageempfindlichkeit der Anordnung, weshalb der quecksilberbasierte Kohärer keine weite Verbreitung fand. Der Quecksilberkohärer war sehr empfindlich. Erfunden wurde er von Luigi Solari nach einer Entdeckung von Prof. Tommassina in Genf 1899.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;MARCONI&amp;#039;&amp;#039; 1942, Luigi Solari, Paul List Verlag Leipzig, Seite 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Antifritter}}Antikohärer ==&lt;br /&gt;
„Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antikohärer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besteht aus einer dünnen Metallfolie, die durch eine zickzackförmig eingeritzte feine Linie so durchschnitten ist, dass diese Trennungslinie auf kleiner Fläche eine möglichst große Länge erreicht. Verbindet man die beiden Folienhälften, bez. deren Anschlussklemmen in der Weise, dass ein [[Galvanische Zelle|Element]], ein [[Galvanometer|Vertikalgalvanometer]] und der Antikohärer in einen Stromkreis hintereinandergeschaltet sind, so wird das Galvanometer einen Ausschlag zeigen, wenn man durch zartes Behauchen einen geringen Feuchtigkeitsüberzug auf der Metallplatte hervorruft. Treffen jetzt elektrische Wellen auf den Apparat, so wird der Widerstand des Antikohärers plötzlich &amp;#039;&amp;#039;größer&amp;#039;&amp;#039;, und das Galvanometer geht in seine Nulllage zurück, um nach Aufhören der Bestrahlung wieder einen Ausschlag zu geben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Preisliste PHYSIK 1905, Fa. Max Kohl Präzisionsmechaniker in Chemnitz, Chemnitz in Sachsen&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Antikohärer wird auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Antifritter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Coherers}}&lt;br /&gt;
{{Webarchiv | url=http://www.kefk.net/Research/Funk/funktechnik.html | wayback=20090430103846 | text=Funktechnik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koharer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funkempfängertechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Hörfunks]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Gerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niclas Kramer</name></author>
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