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	<title>Kognitive Wende - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:20:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kognitive_Wende&amp;diff=405402&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: falsches Minuszeichen durch Halbgeviertstrich ersetzt</title>
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		<updated>2025-05-25T19:54:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falsches &lt;a href=&quot;/index.php/Minuszeichen&quot; title=&quot;Minuszeichen&quot;&gt;Minuszeichen&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php/Halbgeviertstrich&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kognitive Wende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für eine Entwicklung innerhalb der [[Paradigma|Paradigmen]] der [[Psychologie|psychologischen]] [[Wissenschaftsgemeinde]] vom [[Behaviorismus]] hin zum [[Kognitivismus]]. Der Begriff der kognitiven Wende ({{enS|cognitive revolution}}) geht auf William Dember zurück, der ihn 1974&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEMBER&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=William N. Dember |Titel=Motivation and the cognitive revolution |Sammelwerk=[[American Psychologist]] |Band=29 |Nummer=3 |Datum=1974 |Seiten=161-168 |DOI=10.1037/h0035907}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals in einer Publikation verwendete. Über den Zeitpunkt, zu dem die Wende stattfand, besteht keine Einigkeit, die Angaben reichen von den 1940er bis zu den 1970er Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOBBS&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sandy Hobbs, Mecca Chiesa |Titel=The myth of the “cognitive revolution” |Sammelwerk=European Journal of Behavior Analysis |Band=12 |Nummer=2 |Ort=Oslo |Datum=2011 |ISSN=1502-1149 |Seiten=385-394 |Online={{Webarchiv |url=http://www.ejoba.org/PDF/2011_2/Hobbs_Chiesa_2011.pdf |text=ejoba.org |wayback=20140725075942}} |Format=PDF |KBytes=182 |Abruf=2014-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Eine wichtige Station in der kognitiven Wende war [[Noam Chomsky]]s Behaviorismus-Kritik (die selbst Gegenstand der Kritik ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;MACC&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kenneth MacCorquodale |Titel=On Chomsky’s Review of Skinner’s Verbal Behavior |Sammelwerk=Journal of the Experimental Analysis of Behavior |Band=13 |Nummer=1 |Datum=1970 |Seiten=83-99 |PMC=1333660}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), die er in seiner Besprechung&amp;lt;ref name=&amp;quot;NC&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Noam Chomsky |Titel=Verbal Behavior. By B. F. Skinner |Sammelwerk=Language |Band=35 |Nummer=1 |Ort=New York |Datum=1959 |ISSN=0097-8507 |Seiten=26–58 |Online=[http://www.chomsky.info/articles/1967----.htm online] |Abruf=2014-07-17 |DOI=10.2307/411334}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[Burrhus Frederic Skinner|B.F. Skinners]] Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Verbal Behavior]]&amp;#039;&amp;#039; formuliert hat. Berühmt wurde sein Satz&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=It is quite possible – overwhelmingly probable, one might guess – that we will always learn more about human life and human personality from novels than from scientific psychology.&lt;br /&gt;
 |Autor=Chomsky, Language and Problems of Knowledge: The Managua Lectures, Lecture 5, 1988, S. 159}}&lt;br /&gt;
(Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Es ist durchaus möglich − überaus wahrscheinlich, könnte man annehmen – dass wir allemal mehr über menschliches Leben und menschliche Persönlichkeit aus Romanen lernen werden als durch die wissenschaftlich betriebene Psychologie.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pionierarbeit leistete [[Albert Bandura]] 1965 mit seinem [[Bobo doll study|„Bobo-doll-Experiment“]], dessen Ergebnisse seiner Meinung nach nicht mehr mit behavioristischen Prinzipien erklärt werden konnten, sondern kognitive Prozesse verlangten (siehe [[Sozialkognitive Lerntheorie]]). Außerdem hat [[Ulrich Neisser]]s &amp;#039;&amp;#039;Cognitive Psychology&amp;#039;&amp;#039; von 1967 dem Erkenntnisstand der „[[Kognitionspsychologie|kognitiven Psychologie]]“ in der Wissenschaftsgemeinde zum Durchbruch verholfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Kritiker&amp;lt;ref name=&amp;quot;ODO&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=William O’Donohue, Kyle E. Ferguson, Amy E. Naugle |Titel=The structure of the cognitive revolution. An examination from the philosophy of science |Sammelwerk=The Behavior Analyst |Band=26 |Nummer=1 |Ort=Kalamazoo Mich |Datum=2003 |ISSN=0738-6729 |Seiten=85–110 |PMC=2731437}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sprechen der kognitiven Wende den Charakter einer wissenschaftlichen Revolution (im Sinne von [[Thomas S. Kuhn]]) ab. Der behavioristische Ansatz wurde demnach – auch nach Ansicht führender Vertreter der kognitiven Wende – nicht im Sinne von [[Karl Popper]] [[Falsifikation|falsifiziert]], er ertrank nicht in einem „Meer von Anomalien“&amp;lt;ref name=&amp;quot;KUHN&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas S. Kuhn |Titel=Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen |Verlag=Suhrkamp |Ort=Berlin |Datum=1967 |ISBN=978-3-518-27625-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und er war kein „degenerierendes Forschungsprogramm“ im Sinne von [[Imre Lakatos]]. Auslöser der kognitiven Wende war kein Versagen des behavioristischen Konzepts bei der Erklärung von Phänomenen, sondern vielmehr ein (soziologisch zu erklärender) Wechsel der Interessen der Forscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Empirie widerspricht zudem der These, dass die kognitive Wende einen Umbruch in der wissenschaftlichen Psychologie darstellt: So wurden von 1979 bis 1988 mehr Artikel in behavioristischen als in kognitiven Fachzeitschriften veröffentlicht; zudem wurden diese Artikel häufiger zitiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FRI&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Patrick C. Friman, Keith D. Allen, Mary L. Kerwin, Robert Larzelere |Titel=Changes in modern psychology: A citation analysis of the Kuhnian displacement thesis |Sammelwerk=American Psychologist |Band=48 |Nummer=6 |Ort=Washington, DC |Datum=1993-06 |ISSN=0003-066X |Seiten=658-664 |Online=[http://psycnet.apa.org/journals/amp/48/6/658/ Abstract] |Abruf=2014-07-17 |DOI=10.1037/0003-066X.48.6.658}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wäre der behavioristische durch den kognitivistischen Ansatz &amp;#039;&amp;#039;abgelöst&amp;#039;&amp;#039; worden, wäre als Befund zu erwarten gewesen, dass zunehmend kognitivistische Arbeiten veröffentlicht und diskutiert werden. Auch die Behauptung, die (behavioristische) Psychologie habe sich vor der kognitiven Wende kaum mit dem [[Denken]], [[Fühlen (Psychologie)|Fühlen]] usw. beschäftigt, trifft nicht zu. Sandy Hobbs und Mecca Chiesa&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOBBS&amp;quot; /&amp;gt; überprüften diese These und fanden zahlreiche Belegstellen in einführenden Lehrbüchern der Jahre 1941–1964 (der angeblichen Blütezeit des Behaviorismus), in denen Psychologie als die Wissenschaft vom Verhalten und Erleben (oder [[Bewusstsein]] usw.) definiert und behandelt wird. Kein einziges Lehrbuch beschrieb die Psychologie nur als die Wissenschaft vom Verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[George A. Miller]]&lt;br /&gt;
   |Titel=The cognitive revolution: a historical perspective&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=TRENDS in Cognitive Sciences&lt;br /&gt;
   |Band=Vol. 7&lt;br /&gt;
   |Nummer=3&lt;br /&gt;
   |Datum=2003-03&lt;br /&gt;
   |Sprache=en&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.cs.princeton.edu/~rit/geo/Miller.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=76}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Psychologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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