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	<title>Kofferen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T07:10:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kofferen&amp;diff=637847&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2024-09-10T14:42:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Kofferen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Linnich&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/00/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/19/10/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 97 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 97&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 100&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 405&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 52441&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02462&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kofferen Flaggen.jpg|mini|Kofferen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kofferen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ländlicher Ortsteil der Stadt [[Linnich]] im [[Kreis Düren]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Das Dorf liegt zwischen [[Glimbach]] und [[Hottorf]] abseits der Hauptverkehrswege. Kofferen wird auch als das [[Musikant]]endorf im Jülicher Land bezeichnet. Die Einwohner nennen sich selbst &amp;#039;&amp;#039;Kofferaner&amp;#039;&amp;#039;. Am Westrand des Dorfes befindet sich ein [[Löschwasserteich]], genannt „Schroof“. Dieser Begriff geht auf die keltische Bezeichnung für &amp;#039;&amp;#039;Sumpf&amp;#039;&amp;#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Kofferen wurde 1336 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter gehörte Kofferen zum [[Herzogtum Jülich]] und lag im [[Dingstuhl]] [[Körrenzig]] des Amtes Boslar. Im 8. Jahrhundert soll bereits eine Filialkapelle der Kirche zu [[Boslar]] bestanden haben. Im 12. Jahrhundert soll [[Bernhard von Clairvaux]] hier eine [[Kreuzzug]]spredigt gehalten haben, was Kofferen später zu einem [[Wallfahrtsort]] machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Brandkatastrophe im Jahr 1758 brannte fast das gesamte Dorf nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorfbewohner waren an den in Richtung [[Lövenich]] gelegenen Wäldern Buchholzbusch und Müntz-Hottorfer Busch beteiligt. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Wälder vollständig gerodet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 1945 wurde Kofferen von [[GI (Soldat)|amerikanischen Soldaten]] der [[102. US-Infanteriedivision|102. Infanteriedivision]] der [[Ninth United States Army|9. US-Armee]] im Zuge der [[Operation Grenade]] eingenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HyperWar&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurde Kofferen als Ortsteil der bisherigen Gemeinde Körrenzig nach Linnich umgegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bünermann99&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikanten und Geheimsprache ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kofferen Musikantenbrunnen.jpg|mini|„Musikantenbrunnen“ am Schroof]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kofferaner Musikantensprache}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang bis Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich im Dorf ein neues Berufsbild. Wandernde Musikantengruppen zogen von Kofferen aus in die nähere und weitere Umgebung, um zum [[Tanz]] aufzuspielen. Dies geschah bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untereinander benutzten sie eine [[Geheimsprache]], die mit dem [[Rotwelsch]]en verwandt war. Noch heute können einige ältere Dorfbewohner diese Sprache verstehen und sich darin unterhalten. Überliefert sind 320 [[Vokabel]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kofferen Kirche.jpg|mini|Pfarrkirche St. Margareta]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Margareta (Kofferen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung ist überwiegend katholisch. Die Kirche ist St. [[Margareta von Antiochia|Margareta]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche [[St. Margareta (Kofferen)|Pfarrkirche]] wurde 1945 gesprengt und in den Jahren 1953/54 wieder aufgebaut. Sie gilt im Volksmund „als die Mutterkirche der ehemaligen Christianität Jülich“. In der Südwand des wiederaufgebauten Kirchenschiffs ist ein Wandstück der mittelalterlichen Kapelle aus dem 11. Jahrhundert integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Kirmes, immer veranstaltet am 2. Wochenende im Juli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Heimatfreunde Kofferen&lt;br /&gt;
* [[Feuerwehrverein|Feuerwehr-Förderverein]]&lt;br /&gt;
* Katholische Frauengemeinschaft&lt;br /&gt;
* Kofferene Blaskapelle&lt;br /&gt;
* St. Margaretha Schützenbruderschaft&lt;br /&gt;
* Sportverein Kofferen 1919&lt;br /&gt;
* Trommler- &amp;amp; Pfeifercorps Kofferen 1970 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 hat die [[Freiwillige Feuerwehr]] Kofferen den größten Schwibbogen der Welt gebaut. Dies wurde durch einen Eintrag ins &amp;#039;&amp;#039;Guinness Buch der Rekorde&amp;#039;&amp;#039; amtlich beurkundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Aachener Verkehrsverbund|AVV]]-Buslinie 287 des [[Rurtalbus]] verbindet Kofferen mit dem Nachbarorten Gevenich und Hottorf sowie mit Linnich und Titz. Bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019 wurde diese Buslinie vom [[BVR Busverkehr Rheinland]] bedient. Zusätzlich verkehrt zu bestimmten Zeiten ein [[Anruf-Sammel-Taxi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|287}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|ASTJK}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* Der Kofferaner, Jahresband der „Heimatfreunde Kofferen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Honnen]]: &amp;#039;&amp;#039;Geheimsprachen im Rheinland. Eine Dokumentation der Rotwelschdialekte in Bell, Breyell, Kofferen, Neroth, Speicher und Stotzheim&amp;#039;&amp;#039;. (= Rheinische Mundarten, Band 10). Köln 2. Aufl. 2000. Mit einer CD. ISBN 3-7927-1728-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kofferen|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.linnich.de/leben-in-linnich/ortschaften/kofferen.php Kofferen auf der Homepage der Stadt Linnich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://offenedaten.kdvz-frechen.de/dataset/d29-einwohner-nach-wohsitzart-ortsteil-und-geschlecht-linnich&lt;br /&gt;
 |titel=D29 Einwohner nach Wohsitzart, Ortsteil und Geschlecht Linnich&lt;br /&gt;
 |werk=offenedaten.kdvz-frechen.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Linnich&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-01-17&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HyperWar&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=Charles B. MacDonald&lt;br /&gt;
| Titel=The Last Offensive&lt;br /&gt;
| Hrsg=Office of the Chief of Military History Department of the Army&lt;br /&gt;
| Verlag=&lt;br /&gt;
| Ort=Washington, D.C.&lt;br /&gt;
| Datum=1973&lt;br /&gt;
| Sprache=en&lt;br /&gt;
| ISBN=&lt;br /&gt;
| Kapitel=Chapter VIII: Operation GRENADE – The First Day on the East Bank&lt;br /&gt;
| Seiten=154&lt;br /&gt;
| Online=https://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-E-Last/USA-E-Last-8.html&lt;br /&gt;
| Abruf=2021-01-22&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bünermann99&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Martin Bünermann&lt;br /&gt;
 | Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
 | Datum=1970&lt;br /&gt;
 | Verlag=Deutscher Gemeindeverlag&lt;br /&gt;
 | Ort=Köln&lt;br /&gt;
 | DNB=456219528&lt;br /&gt;
 | Seiten=99}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Linnich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Linnich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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