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	<title>Koelnmesse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Tippfehler</title>
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		<updated>2026-02-23T12:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Koelnmesse GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Koelnmesse Logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1922&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Köln]], {{DEU}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = Gerald Böse&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Vorsitzender der Geschäftsführung)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br&amp;gt;Oliver Frese&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;(Geschäftsführer)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = rund 960&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 134,2 Mio. Euro (2021)&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.koelnmesse.de/unternehmen/wir/geschaeftsbericht/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = 2022-05-30&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Messe (Wirtschaft)|Handelsmessen]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [https://www.koelnmesse.de/ www.koelnmesse.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:KoelnMesse Logo bis 2002.svg|mini|Köln Messe (Logo bis 2002)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koelnmesse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine international tätige [[Messe (Wirtschaft)|Messegesellschaft]] mit Sitz in [[Köln]]. Die Koelnmesse organisiert und betreut jedes Jahr rund 80 Messen, Ausstellungen und Gastveranstaltungen. Bis zu 2000 Tagungen und sonstige Veranstaltungen finden jährlich während und außerhalb der Messen in den [[Congress-Centrum Koelnmesse|Kongresszentren der Koelnmesse]] und weiteren Orten statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsitzender der [[Geschäftsführung (Deutschland)|Geschäftsführung]] und damit Messechef ist seit 1. März 2008 Gerald Böse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ksta.de/html/artikel/1197547511303.shtml |wayback=20071214204507 |text=Grünes Licht für Kölns neuen Messe-Chef}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben ihm sind Oliver Frese und bis 2022 Herbert Marner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ag |url=https://www.report-k.de/koelnmesse-geschaeftsfuehrer-herbert-marner-geht-in-ruhestand/ |titel=Kölnmesse-Geschäftsführer Herbert Marner geht in Ruhestand |werk=Report-K |datum=2022-05-30 |sprache=de-DE |abruf=2022-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitglieder der Geschäftsführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Koelnmesse GmbH hält die [[Köln|Stadt Köln]] 79,07 % und das [[Nordrhein-Westfalen|Land NRW]] 19,99 %. Die restlichen 0,94 % werden von Industrie-, Handels- und Handwerkskammern sowie Wirtschafts- und Handelsverbänden der Region gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag Handelsregister Köln HRB 952 vom 31. August 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Köln war bereits im [[Mittelalter]] eine bedeutende Messestadt. Die erste Ostermesse fand hier bereits im Jahre 967 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Edith Ennen: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Wirtschaft im Früh- und Hochmittelalter&amp;#039;&amp;#039;, in: Hermann Kellenbenz, &amp;#039;&amp;#039;Zwei Jahrtausende Kölner Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band I, 1975, S. 113&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorbild für die Messen der [[Neuzeit]] war die [[Kölner Werkbundausstellung]] vom Mai 1914. Auf Betreiben der [[Handwerkskammer zu Köln]] wurde 1916 die „Kölner Musterausstellungs-GmbH“ gegründet, die Vorstufe der heutigen Messegesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Marko Gebert, [https://books.google.de/books?id=drwzbPQjMyUC&amp;amp;pg=PA388&amp;amp;dq=K%C3%B6lner+fr%C3%BChjahrsmesse+1924&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=sx2HVdkiwuVS26iBqA8&amp;amp;ved=0CEYQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=K%C3%B6lner%20fr%C3%BChjahrsmesse%201924&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Festung und Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039;], 2013, S. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste staatliche Anerkennung als Messestadt konnte Köln auf der Reichsmessekonferenz im Februar 1920 erringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schüller, [https://books.google.de/books?id=xUlrrlLfUsEC&amp;amp;pg=PA179&amp;amp;lpg=PA179&amp;amp;dq=stadtsparkasse+k%C3%B6ln+Messeneubau&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=xFjN2Z6ERb&amp;amp;sig=uE-Y-2YCZmB8V87R41qDdb2COMw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=bHD0VJ3MNYTKOcbngcgD&amp;amp;ved=0CEAQ6AEwBzgU#v=onepage&amp;amp;q=stadtsparkasse%20k%C3%B6ln%20Messeneubau&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Wiederaufbau und Aufstieg der Kölner Messe 1946-1956&amp;#039;&amp;#039;], 1999, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Stadtverordnetenversammlung vom 8. April 1920 wurde auf Initiative des [[Liste der Oberbürgermeister der Stadt Köln|Kölner]] [[Oberbürgermeister]]s [[Konrad Adenauer]] das Messeprojekt für die geplante „Rheinische Musterschau“ ausführlich präsentiert. Am 2. März 1922 genehmigte die Stadtverordnetenversammlung, „dass am [[Deutz (Köln)|Deutzer Ufer]], auf dem Gelände der ehemaligen Werkbundausstellung, Gebäude zu Versammlungs-, Ausstellungs- und Messezwecken“ mit einer Grundfläche von 30.000 m² errichtet werden sollten; der [[Grundsteinlegung|Grundstein]] wurde am 21. Juni 1922 gelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Zentralblatt der Bauverwaltung, Band 44, 1924, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hans Verbeek (Architekt)|Hans Verbeek]] (Leiter des städtischen Hochbauamtes) und [[Hans Pieper (Architekt)|Hans Pieper]] planten die Messehallen mit Baukosten von 150 Millionen Reichsmark. Nach nur elf Monaten Bauzeit waren im Mai 1923 alle Arbeiten für das neue Ausstellungsgelände abgeschlossen. Die Eröffnung fand am 11. Mai 1924 mit der Kölner Frühjahrsmesse als erster [[Messe (Wirtschaft)|Messe]] in Anwesenheit von [[Reichspräsident]] [[Friedrich Ebert]] und [[Reichskanzler]] [[Wilhelm Marx]] statt. Diese Gründung war Teil des Planes, Kölns einstige wirtschaftliche Vormachtstellung im [[Rheinland]] zurückzugewinnen. Die erste Messe erfüllte dieses Ziel mit 600.000 Besuchern und 2.800 Ausstellern, während die Leipziger Frühjahrsmesse des Jahres 1924 lediglich 176.500 Besucher zählte.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schüller, &amp;#039;&amp;#039;Wiederaufbau und Aufstieg der Kölner Messe 1946-1956&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Die endgültige Ausstattung des Messegeländes und dessen Erweiterung erfolgte bis 1928 durch [[Adolf Abel (Architekt)|Adolf Abel]]; er umbaute die Messehallen und ergänzte sie um den [[Messeturm Köln|Messeturm]], die [[Rheinhallen]], das „Staatenhaus“ und eine Gartenanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schüller, &amp;#039;&amp;#039;Wiederaufbau und Aufstieg der Kölner Messe 1946-1956&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 24 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies erfolgte rechtzeitig zur Ausstellung [[Pressa]]: In 6 Monaten Ausstellungszeit dieser international beachteten Zeitungs- und Kommunikationsmesse kamen ab dem 12. Mai 1928 insgesamt 5 Millionen Besucher. 1.500 Aussteller (davon 1.000 aus Deutschland) aus 43 Ländern sorgten für ein internationales Medienereignis. Die Messehallen boten hierfür eine Ausstellungsfläche von 66.500 m².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinhallen Köln - Gedenktafel KZ-Außenlager.jpg|mini|hochkant|links|Mahnmal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F051497-0033, Köln, ANUGA, Messehallen.jpg|mini|Ehemaliger Eingang der Messehallen, Stand 1977 während der Anuga]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koelnmesse Nordeingang.jpg|mini|hochkant=1.2|Eingang zu den Nordhallen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koelnmesse, Eingang Ost-0010.jpg|mini|Osteingang, Stand 2018]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gamescom 2009 - Koelnmesse Südeingang (5473).jpg|mini|Südeingang, Stand 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MesseCity Köln, Messehallen der Koelnmesse - Luftaufnahme-0078.jpg|mini|Heutiges Messegelände mit Bahnhof Messe/Deutz (unten), MesseCity im Bau, Osthallen (Bildmitte) und Nordhallen (Hintergrund), Stand 2020]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Messehallen der Koelnmesse - Luftaufnahme-0849.jpg|mini|Luftbild des Messegeländes, vom [[Rheinpark (Köln)|Rheinpark]] aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurden die Messehallen häufig für messefremde Zwecke missbraucht. Bereits kurz nach der [[Machtergreifung]] sprach hier [[Adolf Hitler]] am 19. Februar 1933 auf einer Wahlkundgebung der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Vom 22. bis 30. April 1933 fand hier die „Deutsche Woche“ unter dem Titel „Denk deutsch – kauf deutsch“ statt. Es folgten Messen, die die Vorstellungen der Nationalsozialisten von einer „gesunden Rasse“ spiegelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Wilhelm, &amp;#039;&amp;#039;Das große Köln-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2005, S. 355&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1939 internierte die [[Wehrmacht]] in den Messehallen polnische Kriegsgefangene, im Mai 1940 folgten französische.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Blank/Jörg Echternkamp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Kriegsgesellschaft 1939 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 422&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Mai 1940 wurden die Hallen als Zwischenlager für [[Juden]] sowie [[Sinti]] und [[Roma]] genutzt, die von Köln aus nach Polen [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]] wurden. Außerdem wurden dort [[Arisierung|Zwangsversteigerungen]] von jüdischem Eigentum vorgenommen, das die Deportierten in ihren Wohnungen zurücklassen mussten. Das Mahnmal zum [[Messelager Köln|Messelager]] am Fuß des Messeturms erinnert an die Zweckentfremdung des Messegeländes während des Nationalsozialismus. Im November 1941 war das Deutzer Messegelände zu einem Sammel- und Auffanglager umfunktioniert worden. Im Juni 1942 wurde der Messebetrieb komplett eingestellt. Der Initiator der Messe, Konrad Adenauer, wurde am 23. August 1944 von der [[Gestapo]] im Zusammenhang mit Verdächtigungen wegen des [[Attentat vom 20. Juli 1944|Hitler-Attentats]] verhaftet&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schüller: &amp;#039;&amp;#039;Wiederaufbau und Aufstieg der Kölner Messe 1946-1956&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in das „Arbeitserziehungslager Messe Köln“ gebracht, am 25. September 1944 in das [[Abtei Brauweiler#Konzentrationslager und Gestapo-Gefängnis|Zuchthaus Brauweiler]] überführt, dort am 26. November 1944 wieder entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Frielingsdorf: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren Konrad Adenauers durch Köln: Konrad Adenauers Wirken als Oberbürgermeister von Köln (1917-1933 und 1945)&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
In Köln, international seit Jahrzehnten als [[Messestadt]] etabliert, begann am 14. September 1947 [[Nachkriegszeit in Deutschland|nach dem]] [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] auf notdürftig repariertem Gelände die &amp;#039;&amp;#039;Kölner Herbstmesse&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Fuchs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik zur Geschichte der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1991, S. 276.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 450 inländischen Aussteller verzeichneten 60.000 Gäste, welche sich über die erste Nachkriegsproduktion informieren wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Schüller, &amp;#039;&amp;#039;Wiederaufbau und Aufstieg der Kölner Messe 1946-1956&amp;#039;&amp;#039;, 1999, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; Köln war damit nach Leipzig (Mai 1946) und Hannover (August 1947) die dritte deutsche Großstadt, die eine erste Nachkriegsmesse mit überregionaler Ausstrahlung organisieren konnte. Der in Deutschland einsetzende Wirtschaftsaufschwung reflektierte auch auf die Kölner Messen. Am 6. Mai 1950 eröffnete die erste [[Photokina]], am 6. Oktober 1951 folgte nach 14-jähriger Unterbrechung die [[Anuga]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1951/41/anuga-in-koeln &amp;#039;&amp;#039;Anuga in Köln.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeit.Online&amp;#039;&amp;#039;, 11. Oktober 1951&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;hier wird erstmals der Werbeslogan „Bitte ein Bit“ der [[Bitburger Brauerei]] vorgestellt&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Messen von internationalem Rang folgten. Im Jahr 1956 wurde wieder das Ausstellungsvolumen der Vorkriegszeit von 66.000 m² erreicht, 1974 stand eine Ausstellungsfläche von 159.000 m² zur Verfügung, am 17. August 1967 wurde die neue Halle 13 ihrer Bestimmung übergeben. 1977 stieg die Ausstellungsfläche durch die Ost-Hallen auf 203.000 m².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisherige &amp;#039;&amp;#039;Messe- und Ausstellungsgesellschaft mbH&amp;#039;&amp;#039; [[Firma|firmierte]] im Oktober 2000 in &amp;#039;&amp;#039;KölnMesse GmbH&amp;#039;&amp;#039; um. Die Gebäude der Rheinhallen wurden noch bis Juli 2005 von der Koelnmesse genutzt und dann vorzeitig von der Stadt Köln zurückgekauft. Die Messeverwaltung zog im August 2005 in das Hochhaus der ehemaligen [[Deutz AG|Klöckner-Humboldt-Deutz AG]]. Im Rahmen eines &amp;#039;&amp;#039;Masterplan2006&amp;#039;&amp;#039; stellte die kölnmesse ihr Konzept eines an anderer Stelle neu zu errichtenden Messe- und Kongresszentrums vor, das in einer Bauzeit von 16 Monaten mit 11 Hallen auf 284.000 m² Fläche bis zum 16. Januar 2006 rechtzeitig zur [[imm cologne|Internationalen Möbelmesse]] realisiert wurde. In den leerstehenden Rheinhallen entstand bis Mai 2010 innerhalb der historischen Backsteinfassade ein Bürokomplex für [[RTL Deutschland]] und Teile der 2006 vom [[Talanx]]-Versicherungskonzern übernommenen [[Gerling|HDI-Gerling Versicherung]]. Vom 6. bis 10. Juni 2007 fand auf dem Gelände der Koelnmesse ein Großteil der Veranstaltungen zum [[Deutscher Evangelischer Kirchentag 2007|31. Deutschen Evangelischen Kirchentag]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Gelände ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Messehochhaus koelnmesse.jpg|mini|Verwaltung der Kölnmesse im ehemaligen, 61 Meter hohen KHD-Hochhaus (Januar 2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände der Koelnmesse befindet sich größtenteils im rechtsrheinischen Stadtteil [[Deutz (Köln)|Deutz]], also in der Kölner [[Köln-Innenstadt|Innenstadt]], weshalb sich die Messe als &amp;#039;&amp;#039;Citymesse im Herzen Europas&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Messe ist über den [[Bahnhof Köln Messe/Deutz]] an den [[S-Bahn Köln|S-Bahn]]-, Regional- und Fernverkehr angeschlossen, wobei auch der linksrheinische [[Köln Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] nur knapp 1 Kilometer entfernt ist. Die Fahrzeit mit der Bahn zum [[Bahnhof Köln/Bonn Flughafen|Flughafen Köln/Bonn]] beträgt 11 Minuten, mit dem [[Intercity-Express|ICE]] zum [[Bahnhof Düsseldorf Flughafen|Flughafen Düsseldorf]] 28 Minuten und zum [[Frankfurt am Main Flughafen Fernbahnhof|Flughafen Frankfurt]] 48 Minuten. Mit vier Linien an zwei Haltestellen ist die Messe auch mit der [[Stadtbahn Köln|Stadtbahn]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf / Anmerkungen&lt;br /&gt;
! Takt {{nowrap|(Mo–Fr)}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Rhein-Sieg|U1}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Rhein-Sieg|U3}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Rhein-Sieg|U4}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Rhein-Sieg|U9}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Areal teilt sich in zwei Hallenkomplexe auf, die „Osthallen“ –&amp;amp;nbsp;Erweiterungen aus den 1960er- bis 1980er-Jahren&amp;amp;nbsp;– und die im Januar 2006 eröffneten „Nordhallen“. Diese befinden sich auf dem damaligen Werksgelände der [[Deutz AG]] (vormals KHD genannt) und der benachbarten ehemaligen [[Sporthalle (Köln)|Kölner Sporthalle]]. Als Sitz der Messeverwaltung wird seit 2005 das denkmalgeschützte frühere KHD-Hochhaus genutzt, welches unmittelbar am neuen Nordeingang liegt und heute &amp;#039;&amp;#039;Messehochhaus&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Seit 2017 bis voraussichtlich 2025 wird die &amp;#039;&amp;#039;MesseCity&amp;#039;&amp;#039; gebaut, in dessen Zuge auch der Südeingang überarbeitet und mit einem Messebalkon neu gestaltet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.messecity-koeln.de/ |titel=MesseCity Köln – Wo die Welt sich trifft. |sprache=de-DE |abruf=2022-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Koelnmesse ist ein wichtiger Faktor für die [[Wirtschaft Kölns]] und den Wirtschaftsstandort Köln. Die Ausgaben der Aussteller und Besucher generieren jährlich 2,02 Milliarden Euro Umsatz bundesweit. Rund 12.000 Vollzeitarbeitsplätze hängen allein in Köln vom Messegeschäft direkt oder indirekt ab, insgesamt sind es mehr als 18.500.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koelnmesse.de/Koelnmesse/Presse/Pressemitteilungen/index.php?aktion=pfach&amp;amp;p1id=kmpresse_kmu&amp;amp;format=html&amp;amp;base=&amp;amp;tp=k3content&amp;amp;search=&amp;amp;pmid=kmeigen.kmpresse_1429714622&amp;amp;start=0&amp;amp;anzahl=10&amp;amp;channel=kmeigen&amp;amp;language=d&amp;amp;archiv= |titel=Kölner Messen sorgen bundesweit für einen Umsatz von mehr als 2 Milliarden Euro |titelerg=Pressemitteilung zu ifo-Studie |werk=koelnmesse.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150526070511/https://www.koelnmesse.de/Koelnmesse/Presse/Pressemitteilungen/index.php?aktion=pfach&amp;amp;p1id=kmpresse_kmu&amp;amp;format=html&amp;amp;base=&amp;amp;tp=k3content&amp;amp;search=&amp;amp;pmid=kmeigen.kmpresse_1429714622&amp;amp;start=0&amp;amp;anzahl=10&amp;amp;channel=kmeigen&amp;amp;language=d&amp;amp;archiv= |archiv-datum=2015-05-26 |abruf=2022-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hälfte der Übernachtungsgäste in Köln sind Kongress- oder Messeteilnehmer aus aller Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GmbH_0519&amp;quot;&amp;gt;Porträt der Koelnmesse{{Toter Link |url=https://www.koelnmesse.de/redaktionell/Koelnmesse/downloads_10/presse/Portrait-der-Koelnmesse-GmbH_0519.pdf |date=2022-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Koelnmesse organisiert jedes Jahr rund 80 Messen, Ausstellungen, Gastveranstaltungen und Corporate Events im In- und Ausland. Für mehr als 25 Branchen stellen diese Veranstaltungen die Weltleitmessen dar, wie z. B. die [[Anuga]]. Mit annähernd 400.000 m² Hallen- und Außenfläche (Stand: Juli 2025) ist die Koelnmesse die drittgrößte Messe in Deutschland und gehört zu den Top Ten weltweit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GmbH_0519&amp;quot;/&amp;gt; Insgesamt nehmen rund 2,5 Millionen Besucher aus mehr als 220&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Nach unterschiedlichen Angaben (siehe etwa [[Liste der Staaten der Erde]] oder Fischer Weltalmanach 2012) gibt es maximal 200 als „Staaten“ zu verstehende Gebiete auf der Erde. Daher werden zu dieser Angaben der Koelnmesse entstammenden Zahl auch weitere nicht genau definierte autonome Gebiete zählen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nationen und über 49.000 ausstellende Unternehmen aus 129 Ländern an den Messen und Veranstaltungen der Koelnmesse teil. Das Gelände bietet Kapazitäten für Tagungen mit über 19.500 Teilnehmern und den Rahmen für Kongresse mit begleitenden Ausstellungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschäftsbericht der Koelnmesse 2024 {https://www.koelnmesse.de/unternehmen/wir/geschaeftsbericht/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftlichen Einbußen infolge der Pandemie 2020 waren gravierend. Die Koelnmesse erzielte einen Umsatz von 94,3 Millionen Euro im Jahr 2020.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Koelnmesse |url=https://media.koelnmesse.io/koelnmesse/redaktionell/koelnmesse/download_3/pdf_27/unternehmen/2020_geschaeftsbericht_d.pdf |titel=Geschäftsbericht der Koelnmesse 2020 |werk=koelnmesse.de |hrsg=Koelnmesse |datum=2021-05 |sprache=Deutsch |abruf=2021-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 412,7 Millionen Euro hatte sie 2019 den bis dato höchsten Umsatz ihrer Geschichte erreicht und den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2017, der 357,9 Millionen Euro betrug, deutlich übertroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.diewirtschaft-koeln.de/koelnmesse-mit-rekordumsatz-von-ueber-400-millionen-euro-_id5699.html |titel=Koelnmesse mit Rekordumsatz von über 400 Millionen Euro |werk=DIE WIRTSCHAFT KÖLN |datum=2020-02-04 |sprache=de-DE |abruf=2022-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 blickt die Koelnmesse auf ein erfolgreiches Messejahr zurück: Mit einem Umsatz von 365,8 Millionen Euro, einem Gewinn von 21,3 Millionen Euro und insgesamt 76 Veranstaltungen in Köln und weltweit konnte das Unternehmen seine Position als einer der führenden internationalen Messeveranstalter weiter festigen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.koelnmesse.de/pressemitteilungen/pm_9000_2025_8_DE.xml?title=Wachstum%2C+Premieren%2C+neue+Märkte%3A+Koelnmesse+verzeichnet+starkes+Messejahr+2024+und+präsentiert+neue+Zehnjahresstrategie&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Messen und Kompetenzfelder ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|* [[Anuga]]&lt;br /&gt;
* [[Anuga FoodTec]]&lt;br /&gt;
* [[Art Cologne|ART COLOGNE]]&lt;br /&gt;
* bis 2022: [[Cologne Fine Art &amp;amp; Antiques]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunstmarkt/koelner-kunstmesse-cologne-fine-art-design-wird-eingestellt-17815339.html Frankfurter Allgemeine Kunstmarkt vom 18. Februar 2022: &amp;#039;&amp;#039;Kölner Kunstmesse: Aus für Cologne Fine Art &amp;amp; Design&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 20. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Comic Con Experience]] (CCXP COLOGNE)&lt;br /&gt;
* [[didacta]]&lt;br /&gt;
* [[dmexco]]&lt;br /&gt;
* [[FIBO]]&lt;br /&gt;
* [[gamescom]]&lt;br /&gt;
* [[imm cologne]]&lt;br /&gt;
* [[Intermot|INTERMOT Köln]]&lt;br /&gt;
* [[interzum]]&lt;br /&gt;
* [[Internationale Dental-Schau]] (IDS)&lt;br /&gt;
* [[Internationale Süßwarenmesse]] (ISM Cologne)&lt;br /&gt;
* [[Kind + Jugend]]&lt;br /&gt;
* [[Orgatec]]&lt;br /&gt;
* [[spoga+gafa]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik und Untersuchungen zum Bau Messehallen Nord ==&lt;br /&gt;
Ein Vertrag vom 7. Dezember 2004 zwischen der &amp;#039;&amp;#039;Josef Esch Fonds Projekt GmbH&amp;#039;&amp;#039; (JEFP) und der &amp;#039;&amp;#039;SK-Kapitalbeteiligungs GmbH&amp;#039;&amp;#039; (SBK) – einer Tochter der [[Stadtsparkasse Köln]] – sicherte dieser – im Vorfeld des Messeneubaus – ein Honorar von 9,9 Millionen Euro für den Fall zu, dass der Fonds zum Zuge komme. Am 18. Dezember 2003 entschied sich die Stadt Köln für eine Lösung, bei der Oppenheim-Esch zum Zuge kam. Die Kölnmesse verkaufte daraufhin noch am 18. Dezember 2003 im Rahmen eines [[Öffentlich-private Partnerschaft|PPP-Vertrages]] ein für den Neubau von vier Messehallen benötigtes Grundstück zu einem Preis von 67,4 Millionen Euro an den [[Oppenheim-Esch-Holding|Oppenheim-Esch-Fonds]]. Während der Grundsteinlegung der Messe-Nordhallen im September 2004 nannte der Bauunternehmer die Bausumme von 140 Mio. €, die vier Messehallen verursachten jedoch tatsächliche Baukosten von 235 Millionen Euro. Am 6. August 2004 schloss die Stadt Köln mit Oppenheim-Esch einen Vertrag mit der Bezeichnung „Mietvertrag über die Anmietung eines Grundstücks mit vier Messehallen“, in dem die Stadt Köln für 30 Jahre ein Nutzungsrecht an dem Baugrundstück und den darauf zu errichtenden Bauwerken erhielt. Der monatliche Mietzins betrug 1,725 Millionen Euro (jährlich 20,7 Millionen Euro). In einem Vertrag vom 11. August 2004 mit der Bezeichnung „Untermietvertrag über die Anmietung eines Grundstücks mit vier Messehallen“, dessen Wortlaut weitgehend mit dem des Hauptvertrags übereinstimmt, wurde der Kölnmesse von der Stadt Köln die Nutzung der im Hauptvertrag beschriebenen zu errichtenden Bauwerke überlassen. Die Fondsgesellschaft der Investoren erhielt hierdurch langfristig sichere Mietzahlungen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Georg Wellmann |url=https://www.stadtrevue.de/archiv/artikelarchiv/1829-der-lange-schatten-der-messe/ |titel=Der lange Schatten der Messe |werk=stadtrevue.de |datum=2010-02-01 |sprache=de |abruf=2022-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und zwar abgesichert durch eine von der Stadt Köln übernommene faktische Mietgarantie vom August 2004.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Die Stadt Köln trat als Mieter auf und haftet für die Mietzahlungen als [[Gebietskörperschaft (Deutschland)|Gebietskörperschaft]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sicherte dem Fonds überhöhte Mieten von 20,7 Millionen Euro jährlich mit einer Laufzeit von 30 Jahren. In den folgenden Monaten weitete sich der Skandal aus. Es wurde bekannt, dass es deutlich günstigere Angebote und Baualternativen gegeben hätte. Bis zu 360 Mio. € an öffentlichen Geldern seien unnötig ausgegeben worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]]: {{ Webarchiv | url=http://www.wdr.de/themen/wirtschaft/2/oppenheim_esch_krise/chronik.jhtml | wayback=20080927014940 | text= „Teurer Klüngel um neue Hallen?“}}, 12. Oktober 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Messehallen waren am 1. Dezember 2005 fertiggestellt, am 16. Januar 2006 fand die offizielle Eröffnung mit der [[imm cologne|Internationalen Möbelmesse]] in den neuen Gebäuden statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2005 leitete die Kölner Staatsanwaltschaft unter anderem gegen Oberbürgermeister [[Fritz Schramma]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) Ermittlungen wegen Untreue ein. Im Oktober 2006 gab die [[Europäische Kommission|EU-Kommission]] bekannt, dass sie Klage gegen die Stadt Köln wegen Verstoßes gegen das europäische Vergaberecht beim [[Europäischer Gerichtshof|Europäischen Gerichtshof]] (EuGH) einreichen werde. Im Oktober 2009 stellte der EuGH die Rechtswidrigkeit der Vergabe des Messebaus an den Oppenheim-Esch Immobilienfonds fest.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lexetius.com/2009,3060 |titel=EuGH, Urteil vom 29. 10. 2009 – C-536/07 |abruf=2022-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit hatte die Stadt Köln gegen das in Art. 7 Abs. 4 und Art. 11 Richtlinie 93/37/EWG vom 14. Juni 1993 kodifizierte [[Vergaberecht (Europäische Union)|EU-Vergaberecht]] verstoßen und ist zur Rückabwicklung oder Schadenstragung verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EU-Kommission wäre nun berechtigt gewesen, eine dreistellige Millionenstrafe zu verhängen, falls die Stadt Köln keine Konsequenzen eingeleitet hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koeln.de/koeln/stadt_koeln_verstiess_beim_bau_der_messehallen_gegen_eurecht_234623.html |titel=Stadt Köln verstieß beim Bau der Messehallen gegen EU-Recht |werk=koeln.de |sprache=de-DE |abruf=2022-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge berief die Stadt Köln sich gegenüber der Grundstücksgesellschaft auf die Nichtigkeit des Vertrags, sprach hilfsweise die außerordentliche Kündigung aus und stellte die Mietzahlungen ein, woraufhin die Grundstücksgesellschaft die Kündigung wegen Mietrückständen aussprach. Mit Beschluss vom 26. April 2012 stellte die EU-Kommission das Verfahren endgültig ein, da das vom EuGH beanstandete Vertragsverhältnis nicht mehr bestand. Damit entfielen auch mögliche Strafzahlungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gregor Timmer |url=https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/eu-kommission-stellt-verfahren-um-koelner-messehallen-ein |titel=EU-Kommission stellt Verfahren um Kölner Messehallen ein |titelerg=Beanstandetes Vertragsverhältnis besteht nicht mehr |hrsg=Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit |datum=2012-05-10 |zugriff=2022-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Oberlandesgericht Köln]] wies die im Urkundsprozess verfolgten Mietzins- und Nutzungsentschädigungsansprüche mit Rücksicht auf das europäische Vergaberecht ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2012/1_U_77_11_Urteil_20120330.html |titel=Oberlandesgericht Köln, 1 U 77/11 |werk=justiz.nrw.de |abruf=2022-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Medienberichten vom Anfang 2016 stehen Stadt Köln, der Fonds und die Koelnmesse vor der Unterzeichnung einer Vergleichsvereinbarung – nach den noch ausstehenden Abstimmungen mit verschiedenen Gremien und der Europäischen Kommission.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volker Votsmeier |url=https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/oppenheim-esch-fonds-millionen-streit-um-koelner-messehallen-vor-dem-ende/12858532.html |titel=Oppenheim-Esch-Fonds: Millionen-Streit um Kölner Messehallen vor dem Ende |werk=handelsblatt.com |datum=2016-01-20 |sprache=de |abruf=2022-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Druck der CDU wurde der für diesen Vorgang verantwortliche ehemalige Oberbürgermeister Schramma, gegen den immer noch ein Verfahren wegen Untreue in Sachen Messebau der Staatsanwaltschaft Köln läuft, von dem von CDU und FDP dominierten Stadtrat in den Aufsichtsrat der Messe gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kölner Stadt-Anzeiger]]: {{Webarchiv|url=http://www.ksta.de/html/artikel/1256137025906.shtml |wayback=20091121132758 |text=„Schramma im Messe-Aufsichtsrat“}}, 19. November 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen öffentlicher Kritik nahm Schramma den Posten jedoch nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. November 2019 gab der Rat der Stadt Köln den Auftrag, eine „wissenschaftliche Aufarbeitung der Vergabe zum Bau der Messehallen Nord sowie der Firmenansiedlungen in den „alten Messhallen“ über das öffentliche Ratsinformationssystem in geeigneter Form zu veröffentlichen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle  |url=https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=783968&amp;amp;type=do&amp;amp; |titel=Mitteilung (Öffentlicher Teil). Dokumentation zur Errichtung der Messehallen-Nord (Graeff-Bericht) |werk=ratsinformation.stadt-koeln.de |datum=2020-08-11 |abruf=2020-08-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. August 2020 erfolgte die Veröffentlichung als PDF-Datei (Graeff-Bericht).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graeff-Bericht&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle &lt;br /&gt;
|url=https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=784177&amp;amp;type=do&amp;amp; |titel=Das Zustandekommen der Beschlüsse zur Errichtung der Kölner Messehallen Nord |autor=Peter Graeff |werk=ratsinformation.stadt-koeln.de |datum=2020-08-11 |abruf=2020-08-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.koelnmesse.de/ Website der Koelnmesse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/56/37.79/N|EW=6/58/28.33/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10018816-3|LCCN=no/2015/122086|VIAF=138129898}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltungsdienstleister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausstellungsanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mülheim (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutz (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1922]]&lt;/div&gt;</summary>
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