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	<title>Kodok - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Herzi Pinki: region iso fix, siehe ISO 3166-2:SS</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;region iso fix, siehe &lt;a href=&quot;/index.php/ISO_3166-2:SS&quot; title=&quot;ISO 3166-2:SS&quot;&gt;ISO 3166-2:SS&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |maplevel=adm1st |map=right |NS=9/53/11/N |EW=32/6/39/E |type=city |region=SS-NU|article=/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kodok&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Faschoda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Stadt im Bundesstaat [[Upper Nile]] im [[Südsudan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf 390 m Meereshöhe, rund 650 km südlich von [[Khartum]] am westlichen Ufer des [[Weißer Nil|Weißen Nil]], auf dem Siedlungsgebiet der [[Schilluk (Volk)|Schilluk]] und [[Dinka (Volk)|Dinka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pachodo.png|mini|Ansicht von Faschoda.&amp;lt;br/&amp;gt;Aufnahme von [[Charles Gabriel Seligman]], 1910]]&lt;br /&gt;
Während der [[Geschichte des Sudan#Osmanisch-ägyptische Herrschaft|Eroberung des Sudan durch Ägypten]] wurde hier [[1820]] ein kleines [[Fort]] errichtet, das nach Beginn des [[Mahdi-Aufstand]]es [[1883]] geräumt wurde. [[1898]] lag der Ort im von [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]] und [[Frankreich]] gleichermaßen beanspruchten Interessensgebiet und war Schauplatz der [[Faschoda-Krise]]. Der Streit wurde [[1899]] im [[Sudanvertrag]] beigelegt. Nach der britisch-französischen &amp;#039;&amp;#039;[[Entente cordiale]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr [[1904]] wurde Faschoda in Kodok umbenannt, um die Erinnerung an diesen Konflikt zu tilgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelikale [[Church Mission Society]] (CMS) erhielt 1898 Gebiete ab Kodok nach Süden von der britischen Kolonialverwaltung zur Missionierung zugesprochen, nachdem ihr der Standort [[Khartum]] versagt worden war. Die [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] [[Verona-Patres]] erhielten das Gebiet westlich vom Nil, die [[Presbyterian Church (U.S.A.)]] durfte von Kodok nach Osten bis zur [[Äthiopien|äthiopischen]] Grenze missionieren. Ab [[1900er|1900]] waren die Missionare in geringer Zahl und ohne Probleme vor Ort, ab den [[1920er]] Jahren beschwerte sich die CMS bei der Kolonialregierung über eine Expansion der Katholiken über deren Gebiet hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;M. W. Daly: &amp;#039;&amp;#039;Empire on the Nile. The Anglo-Egyptian Sudan 1895–1934.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press 2003, S. 251&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Januar]] [[1933]] wurde in Kodok die katholische [[Mission sui juris]] eingerichtet, die [[1938]] zu einer [[Apostolische Präfektur|apostolischen Präfektur]] wurde (seit 1974 [[Bistum Malakal|Diözese von Malakal]]), ab den [[1930er]] Jahren war Kodok auch ein Zentrum der [[Presbyterianische Kirchen|Presbyterianer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1955]] lag die Einwohnerzahl bei etwa 9100. Während des [[Sezessionskrieg im Südsudan#Erster Bürgerkrieg|Ersten Sudanesischen Bürgerkrieges]] war Kodok [[1964]], in der Regierungszeit von [[Muhammad Ahmad Mahdschub]], Schauplatz eines [[Massaker]]s durch das Militär. Ähnliche Massaker fanden 1964 und [[1965]] auch in anderen Städten im Südsudan statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hungersnot]] in den [[1990er]] Jahren versuchten in [[Malakal]] stationierte [[Hilfsorganisation]]en unter dem Dach der [[Operation Lifeline Sudan]] zu bekämpfen. In den Jahren [[2004]] und [[2005]], am Ende des [[Sezessionskrieg im Südsudan#Zweiter Bürgerkrieg|Zweiten Bürgerkrieges]], war das [[Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen|UNHCR]] in Kodok tätig und betreute zurückkehrende Bürgerkriegs[[flüchtling]]e. Die Sicherheitslage galt 2004 als sehr kritisch, es wurde von Übergriffen [[sudan]]esischer Soldaten auf die Zivilbevölkerung berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schilluk um Kodok betreiben hauptsächlich [[Subsistenzwirtschaft|Subsistenzlandwirtschaft]] und bauen als Nahrungsgrundlage [[Sorghumhirsen|Hirse]] an, [[Rinderproduktion|Rinderzucht]] hat eine geringere wirtschaftliche Bedeutung als bei den [[Dinka (Volk)|Dinka]]. Zwischen beiden [[Volksgruppe]]n kommt es in dem Gebiet zwischen Kodok und dem südlich am Nil gelegenen Malakal immer wieder zu Kämpfen um Landrechte und Wasserverteilung. Es sind alte ungelöste Konflikte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sudantribune.com/spip.php?article29847 Manyang Mayom: &amp;#039;&amp;#039;Hundreds flee clashes in Malakal.&amp;#039;&amp;#039; Sudan Tribune, 13. Januar 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Gegend wachsen [[Schwarzdorn-Akazie]]n und [[Seyal-Akazie]]n. Ab Mitte der 1990er Jahre wurde mit der [[Marketing|Vermarktung]] von [[Gummi arabicum]] begonnen, das aus der Seyal-Akazie gewonnen und an arabische Händler aus dem Norden verkauft wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Faschoda-Krise]], 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Südsudan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Upper Nile]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Nil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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