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	<title>Kochhart - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:24:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kochhart&amp;diff=1318993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: Falsch verschachtelte Tags small bitte nicht über Zeilenumbrüche oder Einrückungen spannen siehe auch Hilfe:Tags#Inline-Elemente + kl. Panoramen untereinander statt versetzt</title>
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		<updated>2024-01-02T16:12:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/misnested-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/misnested-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Falsch verschachtelte Tags&lt;/a&gt; small bitte nicht über Zeilenumbrüche oder Einrückungen spannen siehe auch &lt;a href=&quot;/index.php/Hilfe:Tags#Inline-Elemente&quot; title=&quot;Hilfe:Tags&quot;&gt;Hilfe:Tags#Inline-Elemente&lt;/a&gt; + kl. Panoramen untereinander statt versetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Kochhart&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= Kochhartgraben, Kochenhartgraben&lt;br /&gt;
| SORTNAME= Kochhart&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Neckar- und Tauber-Gäuplatten]]&lt;br /&gt;
* [[Obere Gäue]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
** [[Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/238162&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Rhein&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Ammer (Neckar)/Ammer/Neckar//Rhein//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 46.042&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 15.664&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;mit linkem Oberlauf &amp;#039;&amp;#039;Tiefenschleipf&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss/LÄNGE|PREFIX=|WERT=8.681|NACHWEIS={{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}|SUFFIX=}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;ab Zusammenfluss &amp;#039;&amp;#039;Tiefenschleipf/Haldengraben&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Ursprung&lt;br /&gt;
| QUELLE= &amp;lt;small&amp;gt;Quelle des Tiefenschleipf:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;zwischen [[Jettingen|Ober- und Unterjettingen]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &amp;lt;small&amp;gt;des &amp;#039;&amp;#039;Tiefenschleipf&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;/small&amp;gt; ca.&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 550&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NHN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;des &amp;#039;&amp;#039;Haldengrabens&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;/small&amp;gt;{{Infobox Fluss/HÖHE|PREFIX=ca.|WERT=520|HÖHENBEZUG=DE-NHN|NACHWEIS={{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Zusammenfluss zum &amp;#039;&amp;#039;Kochhart&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;/small&amp;gt;{{Infobox Fluss/HÖHE|PREFIX=ca.|WERT=453|HÖHENBEZUG=DE-NHN|NACHWEIS={{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}}}&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 48/32/21.07/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 08/49/21.94/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-BW&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in [[Reusten]] in die [[Ammer (Neckar)|Ammer]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 391&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NHN&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 48/32/25.84/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 08/55/20.96/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-BW&lt;br /&gt;
| KARTE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Kochhartgraben MichaD 1.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Kochhart(graben) im NSG „Kochhartgraben und Ammertalhänge“ bei Reusten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kochhart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der mit fast 16 Kilometern auf dem Hauptstrang längste Nebenbach des Neckarzuflusses [[Ammer (Neckar)|Ammer]] im mittleren [[Baden-Württemberg]].  Er wird auch als &amp;#039;&amp;#039;Kochhartgraben&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kochenhartgraben&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und mündet nach einem Lauf in südöstlicher bis ostnordöstlicher Richtung in [[Reusten]] von rechts in die Ammer. Das Tal im Unterlauf der Kochhart wird ebenfalls als &amp;#039;&amp;#039;Kochhartgraben&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet; es ist Teil des Naturschutzgebiets [[Kochhartgraben und Ammertalhänge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kochhart&amp;#039;&amp;#039; fließt am Nordrand des Gemeindegebietes von [[Bondorf]] aus ihrem amtlich als Hauptoberlauf angesehenen linken Oberlauf &amp;#039;&amp;#039;Tiefenschleipf&amp;#039;&amp;#039; und ihrem rechten Oberlauf &amp;#039;&amp;#039;Haldengraben&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Der Tiefenschleipf entsteht zwischen [[Jettingen|Ober- und Unterjettingen]], läuft anfangs östlich, dann länger südöstlich, nimmt zuletzt von rechts und vom Nordrand [[Mötzingen]]s her das unbeständige [[Zigeunerbrünnle]] auf, bis er sich nach 7&amp;amp;nbsp;km mit dem kürzeren Haldengraben vereint, der am Südrand von Mötzingen entsteht und durchweg etwa ostnordöstlich zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kochhart selbst fließt von da an ostsüdöstlich bis ostnordöstlich durchs Bondorfer Gemeindegebiet, wechselt dann über in das von [[Hailfingen]], wo sie den Ort selbst nördlich passiert und erreicht danach [[Reusten]], wo sie nach 15,7&amp;amp;nbsp;km ab dem Tiefenschleipf-Ursprung und 8,7&amp;amp;nbsp;km nach dem Zusammenfluss ihrer Oberläufe von rechts in die [[Ammer (Neckar)|Ammer]] einfließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist der untere Abschnitt der Kochhart bei Reusten, ein ungefähr fünfzig Meter tiefer Geländeeinschnitt mit einem Bach, Felsen und Kalkmagerrasen, der als 107&amp;amp;nbsp;ha großes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] ausgewiesen ist. Es ist mit seinen Kalkfelsen eines der schönsten Täler des Landkreises. Das Naturschutzgebiet „[[Kochhartgraben und Ammertalhänge]]“ besteht aus acht Teilgebieten, wobei der Kochhartgraben die größte Fläche einnimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2018-11-15 |url=http://www.ammerbuch.de/06schutzkiko.html |text=Kurze Beschreibung mit Link auf Übersichtskarte und Schutzgebietsverordnung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
Neben kleineren hat die Kochhart unterhalb ihres Zusammenflusses zwei große Zuflüsse, beide von rechts. Der [[Schelmengraben (Kochhart)|Schelmengraben]] entsteht bei den Herdweghöfen westlich von Bondorf, durchfließt das Dorf und mündet schließlich östlich von Bondorf, der längere Oberlauf [[Weihergraben (Kochhart)|Weihergraben]] des danach bei Hailfingen mündenden [[Förenlochgraben]]s nimmt seinen Anfang im Süden von Bondorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Kirchberg in Reusten.jpg|mini|Panoramaaufnahme des Kirchbergs bei [[Reusten]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kochhartgraben.jpg|mini|Kochhartgraben bei Reusten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kochhartgraben im Schnne Januar 2009 kl.jpg|mini|Kochhartgraben bei Reusten im Winter]]&lt;br /&gt;
Das Tal der Kochhart ist, weil der lokale [[Oberer Muschelkalk|Obere Muschelkalk]] stark [[Karst|verkarstet]] ist, weithin ein [[Trockental]]. Nach [[Färbeversuch (Hydrogeologie)|Färbeversuchen]] fließt das im Karst versickernde Wasser meist zur [[Bronnbachquelle]], die oberhalb von [[Rottenburg am Neckar]] am Rand des Neckartals liegt. Im Unterlauf der Kochhart wurden auch Verbindungen zu Quellen bei Reusten festgestellt, zudem fließt im Oberlauf bei Jettingen versickerndes Wasser einer Quelle südlich von Herrenberg zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Fernando M. D’Affonseca, Michael Finkel, Olaf A. Cirpka: &amp;#039;&amp;#039;Combining implicit geological modeling, field surveys, and hydrogeological modeling to describe groundwater flow in a karst aquifer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hydrogeology Journal.&amp;#039;&amp;#039; 28, 2020, [[doi:10.1007/s10040-020-02220-z]], S. 2779–2802, hier S. 2787, Abb. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Einzugsgebiet der Kochhart liegt im Regenschatten des Schwarzwaldes und ist mit einer jährlichen Niederschlagsmenge von knapp unter 700&amp;amp;nbsp;mm eines der trockeneren Gebiete in Baden-Württemberg. Der von mehreren Quellen im [[Lettenkeuper]] gespeiste Bach versickert bei Hailfingen nach und nach im Untergrund. Nach Angaben von 1923 floss damals kein Wasser oberirdisch über die Gemarkungsgrenze nach Reusten. Heute fließen bei Trockenwetter 400 bis 600&amp;amp;nbsp;m³ Wasser pro Tag aus der [[Kläranlage]] für den Rottenburger Stadtteil Hailfingen und die Gemeinde Bondorf ab, die an der Straße von Hailfingen nach [[Tailfingen (Gäufelden)|Tailfingen]] liegt. Ein erheblicher Teil des Abflusses versickert, allerdings trocknet der Bach im weiteren Talverlauf nicht mehr völlig aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/wuerdigung/4/4265.htm &amp;#039;&amp;#039;Würdigung zum Naturschutzgebiet „Kochhartgraben“ und Ammertalhänge bei Reusten.&amp;#039;&amp;#039;], 9. Februar 1994 bei der &amp;#039;&amp;#039;Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ammer und Kochhart haben sich bei [[Reusten]] tief in eine Muschelkalkschicht eingegraben&amp;amp;nbsp;– die Kochhart formte dabei den Kochhartgraben. Beide Bäche durchschneiden den so genannten Reustener Sattel, der sich vor rund fünf Millionen Jahren im [[Pliozän]] aufwölbte. Damals hoben sich auch [[Schwäbische Alb]] und [[Schwarzwald]] und Ammer und Kochhart flossen wohl schon auf den heutigen Strecken. Der Untergrund stieg so langsam empor, dass ihnen genügend Zeit blieb, sich ins Gestein einzutiefen, ohne ihren Lauf ändern zu müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.cityinfonetz.de/das.magazin/2002/35/artikel5.html |text=„Die Erde wirft in Reusten Wellen“, Schwäbisches Tagblatt das.magazin |wayback=20080508205839 |archiv-bot=2019-04-23 14:23:46 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Kochhartgrabens befindet sich der etwa 500 Meter lange, schmale linke Mündungssporn [[Kirchberg (Reusten)|Kirchberg]] über [[Reusten]], benannt nach einer Kirche, die früher beim Friedhof auf der Höhe stand. Dort etwa ist das Zentrum des ovalen, im Durchmesser zwei bis vier Kilometer großen Muschelkalk-Sattels und man hat an der Stelle guten Längsblick in die beiden [[Canyon]]s, die Ammer und Kochhart in diesen eingeschnitten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vegetation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturschutzgebiet Kochhartgraben Schild 3.jpg|mini|Tafel mit der Beschreibung des Naturschutzgebietes]]&lt;br /&gt;
Die linke Talseite des Kochhartgrabens ist verhältnismäßig steil. Auf ihrer ganzen Länge ein Südhang, ist sie mit einem Halb-[[Trockenrasen]] bedeckt und wurde seit jeher als Schafweide genutzt. Die ganztägige Besonnung sorgt für einen Reichtum an Pflanzenarten: [[Küchenschellen]], [[Frühlingsfingerkraut]], blaue [[Blausterne|Scilla]], [[Zypressenwolfsmilch]], [[Sichelblättriges Hasenohr]], [[Bocks-Riemenzunge]], das [[Helmknabenkraut]], die [[Händelwurz]], deutscher [[Enziane|Enzian]], [[Fransenenziane]], Kalk-, Gold- und [[Silberdistel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwaben-kultur.de/pdfs/2008-2.pdf Gerhard Strnisko „Naturschutz im Tübinger Gau“] (PDF; 4,8&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der aus dem Hauptmuschelkalk herausgetretene [[Kirchberg (Reusten)|Kirchberg]] zählt zu den ältesten Siedlungsgebieten Württembergs, hier wurden Funde aus der Stein- und Bronzezeit entdeckt. Auch eine umfangreiche mittelalterliche Burganlage ist hier nachgewiesen. Ungefähr 6,5&amp;amp;nbsp;m nordwestlich der Kirchhofmauer quert ein etwa 20&amp;amp;nbsp;m langer, in der Mitte noch 0,5&amp;amp;nbsp;m hoher Wall den Rücken. Vor ihm ist kein Graben, doch zwischen Wall und Kirchhofstor liegt eine flache Mulde. Demnach handelt es sich wahrscheinlich um den Außenwall eines jetzt aufgefüllten Abschnittgrabens. Der eigentliche Stirnwall der Anlage dürfte sich bereits innerhalb des Friedhofs befunden haben. Auf halber Höhe der steilen Südwestseite des Berges zog früher ein weiterer Wall entlang, der in neuerer Zeit durch den dort betriebenen Steinbruch zerstört wurde. Man erkennt noch verschiedene Wälle, über die der Weg westlich am Friedhof vorbeiführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burg Kräheneck]], deren Grundriss fünfeckig war, errichteten die [[Grafen von Nagold]] und später [[Tübingen]] durch den Ausbau einer alemannischen Fluchtburg als Gerichtsstandort; sie wurde ungefähr von 1000 bis 1200 n. Chr. genutzt. Kräheneck war eine typische [[Zungenburg]], die an drei Seiten durch ihre natürliche Lage geschützt war. In den Jahren 1921 bis 1929 unternahm die Universität Tübingen hier Ausgrabungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Steinbruch am Kirchberg, den die Stadt [[Tübingen]] von 1932 bis 1970 zur Schottergewinnung betrieb, liegt heute ein See, der direkt an den Kirchberg stößt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2018-11-15 |url=http://www.ammerbuch.de/06schutzkiko.html |text=Landschaftsschutzgebiet Kirchberg und Kochhartgraben}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Nutzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schafe im Kochharttal.jpg|mini|Schafweide im Kochharttal (2009)]]&lt;br /&gt;
Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts baute man auf einem großen Teil der Hänge Wein an; nicht nur am Südhang des Kochhartgrabens – hier bis 1828 –, sondern auch am Breiten Berg zwischen [[Altingen]] und Reusten, im Augental und am Kornberg an der Straße zwischen [[Poltringen]] und Reusten. Weinbergmauerreste lassen dies bis heute erkennen. Danach nutzte man die Hänge für den Anbau von Streuobst und legte hier Gärten an; überwiegend jedoch machte man aus ihnen Schafweiden. Ein großer Teil liegt heute brach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muschelkalk wurde im vorigen Jahrhundert in Steinbrüchen abgebaut, zur Schottergewinnung und seltener auch zur Gewinnung von Bausteinen aus dem anstehenden Nodosuskalk. Die inzwischen aufgelassenen Brüche liegen zum Teil heute noch brach, in ihren Gruben stehen Grundwasserseen. Den von 1935 bis 1944 abgebauten Muschelkalk vom westlichen Teil der Halde auf [[Hailfingen|Hailfinger]] Gemarkung verwendete man zum Bau eines Militärflugplatzes,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2018-11-15 |url=http://www.ammerbuch.de/pdf/06schutzkikoamm3.pdf |text=Auszug aus dem Pflege und Entwicklungsplan zum Naturschutzgebiet (PDF; 20&amp;amp;nbsp;kB)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Bruch war das [[KZ-Außenlager Hailfingen-Tailfingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autobahnbrücke ===&lt;br /&gt;
Die Autobahn [[Bundesautobahn 81|A&amp;amp;nbsp;81]] überquert den Kochhart-Graben, der auch Kochenhartgraben genannt wird, zwischen den Ausfahrten [[Herrenberg]] und [[Rottenburg am Neckar]] auf einer 30 Meter hohen und 252 Meter langen Autobahnbrücke.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.brueckenweb.de/2content/datenbank/bruecken/2brueckenblatt.php?bas=4389 Kochhartgrabenbrücke]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panorama ==&lt;br /&gt;
{{Panorama|Kochhardgraben Panorama 3.jpg|1000|float=left|Panoramaaufnahme des Kochhartgraben bei Reusten mit Blick in nord-östlicher Richtung (August 2008)}}&lt;br /&gt;
{{Panorama|Kochharttal vom Kirchberg aus.jpg|1000|float=left|clear=left|Panoramaaufnahme des Kochhartgraben vom Kirchberg mit Blick in westlicher Richtung (Juli 2009)}}&lt;br /&gt;
{{absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ammer (Neckar)#Zuflüsse|Liste der Zuflüsse der Ammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kochhart|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fließgewässer im Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ammerbuch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jettingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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