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	<title>Kochbeutel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:06:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kochbeutel&amp;diff=1698632&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PatrickBrauns: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2023-09-18T19:06:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Kochbeutel 1.JPG|mini|[[Parboiled]]-Reis im Kochbeutel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kochbeutel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein meist aus temperaturbeständiger [[Kunststofffolie]] bestehender [[Beutel]], in dem Lebensmittel gegart oder angewärmt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Erfindung des Kochbeutels lässt sich nicht eindeutig datieren. In Hanf- oder Leinensäckchen gekochte Zutaten zu Getränken (Tee, Wein) sind jedoch schon lange bekannt (siehe hierzu [[Teebeutel#Geschichte]]). Zurückführen lässt sich die Erfindung des modernen Kochbeutels auf die Ursprünge der industriellen Reisfertigung, die vor allem durch das im Jahre 1943 weiterentwickelte [[Parboiling|Parboiled]]-Verfahren vorangetrieben wurde. Das Patent mit dem Titel „Kochbeutel“, das am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1975 durch [[Uncle Ben’s]] (heute &amp;#039;&amp;#039;Ben’s Original&amp;#039;&amp;#039;) beantragt wurde, erhielt im Jahre 1976 die Freigabe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bema-verpackungen.de/vakuumbeutel/kochbeutel/ |titel=Geschichte des Kochbeutels |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-08-19 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet &amp;#039;&amp;#039;Schlauchkochbeutel&amp;#039;&amp;#039;, die aus den folgenden drei Schichten aufgebaut sind: [[Polyamid]], einem dazwischen liegenden Haftvermittler zur Verbindung mit der nächsten Schicht und [[Polyethylen]]. Diese Schichten weisen in der aufgeführten Reihenfolge etwa Materialstärken von 90&amp;amp;nbsp;µm, 20&amp;amp;nbsp;µm und 70&amp;amp;nbsp;µm auf. Kochbeutel dieser Art sind von −40&amp;amp;nbsp;°C bis 115&amp;amp;nbsp;°C temperaturbeständig. Diese [[Kältebeständigkeit]] ist wichtig, falls nach dem Kochen das fertige Produkt sofort [[Tiefkühlen|tiefgekühlt]] werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kochschrumpfbeutel&amp;#039;&amp;#039; werden für [[Kochschinken]] verwendet und haben ähnlich wie [[Schrumpfschläuche]] die Eigenschaft, bei Hitzezuführung zu schrumpfen. Damit liegen sie am kleiner werdenden Kochgut immer dicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siegelrandkochbeutel&amp;#039;&amp;#039; bestehen aus orientiertem Polyamid, einem Haftvermittler und [[Polypropylen]]. Orientiertes Polyamid ist solches, in dem die Molekülketten des [[Polymer]]s in einer hochgeordneten Weise ausgerichtet sind. Dies sorgt selbst bei einer dünnen Folie für eine hohe Reißfestigkeit. Siegelrandkochbeutel haben meist eine Stärke von 85&amp;amp;nbsp;µm&amp;amp;nbsp;Polyamid, 15&amp;amp;nbsp;µm Haftvermittler und 70&amp;amp;nbsp;µm Polypropylen und sind von −40&amp;amp;nbsp;°C bis 120&amp;amp;nbsp;°C temperaturbeständig. Siegelrandkochbeutel können auch zum [[Sterilisieren]] von Lebensmitteln verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einschluss des Kochgutes ==&lt;br /&gt;
Die Lebensmittel werden unter [[Vakuum]] in die Beutel eingeschweißt und erst nach dem Kochen herausgeholt. Das Kochen erfolgt also im verschlossenen Beutel, wodurch der Inhalt keinen Kontakt zum Kochmedium Wasser bekommt. Bei [[Reis]] oder [[Dinkel]] ist es unerlässlich, Wasser in den Beutel einzulassen, damit das Kochgut aufquellen kann. In diesem Fall muss der Kochbeutel eine feine [[Perforierung]] haben, die das Wasser einlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konstruktion des Beutels ist zu berücksichtigen, dass er einerseits während des Kochvorgangs sehr widerstandsfähig sein muss, aber nach dem Kochen in heißem Zustand auch leicht geöffnet werden soll. Damit man sich nicht die Finger verbrennt, werden z.&amp;amp;nbsp;T. Aufreißlaschen angebracht, oder es wird empfohlen, an einer bestimmten Stelle mit einem Messer einzustechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweise werden auch bereits fertig zubereitete Lebensmittel im Kochbeutel tiefgefroren und verkauft. Die Speise muss dann nur kurz angewärmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
Vorteil des Kochbeutels ist, dass Geschmack und Aroma der Speisen weitgehend erhalten bleiben, da insbesondere bei den Vakuumbeuteln nichts verloren gehen kann. Die Speisen trocknen nicht aus und können auch nicht anbrennen oder verkleben, Reis bleibt locker und körnig und das „Absieben“ in (oft zu grobkörnigen) Nudel- oder Teesieben entfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteil ist, dass bei falscher Anwendung (z.&amp;amp;nbsp;B. zu wenig Wasser oder Benutzung in der Mikrowelle mit versehentlich eingeschaltetem Grill) eventuell Kunststoffe in die Speisen gelangen können. Auf jeden Fall ist es von großer Bedeutung, die Zubereitungsanweisung genau einzuhalten und den Kochbeutel in eine ausreichend große Menge Wasser zu legen, damit er gut schwimmen kann. Ansonsten könnte er am heißen Topf anliegen, was zu einer Überschreitung der zulässigen Temperatur und damit im Extremfall zur Zerstörung der Kunststofffolie und des Inhalts führt. Im Übrigen fällt durch den Beutel zusätzlicher, nicht biologisch abbaubarer Verpackungsmüll an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Teebeutel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Bleisch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Verpackungstechnik.&amp;#039;&amp;#039; 1.&amp;amp;nbsp;Auflage. Hüthig-Verlag, Heidelberg 2003, ISBN 3-7785-2916-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Packmittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunststoffbehälter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmitteltechnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelbehälter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PatrickBrauns</name></author>
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