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	<title>Kobylniczka - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T09:53:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kobylniczka&amp;diff=1931881&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund am 2. April 2025 um 21:04 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-02T21:04:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Kobylniczka&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Słupsk&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Słupski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Kobylnica&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 26&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 20&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 16&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 59&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 32&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner  = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum  = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GSL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga krajowa 21|DK 21]]: [[Słupsk]]–[[Miastko]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Polnische Staatsbahn|PKP-]]Linie: [[Bahnstrecke Piła–Ustka|Piła-Ustka]]&amp;lt;br&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Bahnstation: [[Kobylnica|Kobylnica Słupska]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kobylniczka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adlig Kublitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Kaschubische Sprache|kaschubisch]]&amp;lt;ref name=Naum127 &amp;gt;Im Jahr 1867 gab es unter den Einwohnern des [[Kreis Stolp|Kreises Stolp]] noch 188 [[Kaschuben]] in einigen Dörfern in der Nähe der Küstenseen und im Südosten ([[Rokity (Czarna Dąbrówka)|Groß Rakitt]]); vergleiche [[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 127–128, Ziffer 4 ([https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA127 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Szlacheckô Kòbëlnica&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Teil der Stadt [[Kobylnica]] (&amp;#039;&amp;#039;(Königlich) Kublitz&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt in [[Hinterpommern]] und ist der südliche Teil von [[Kobylnica]] (&amp;#039;&amp;#039;Kublitz&amp;#039;&amp;#039;) – am südlichen Stadtrand von [[Słupsk]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp&amp;#039;&amp;#039;). Sie  grenzt im Osten an die Uferwiesen der [[Słupia|Stolpe]] und im Süden an ausgedehnte Ackerflächen bis hin nach [[Łosino]] (&amp;#039;&amp;#039;Lossin&amp;#039;&amp;#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Cobelniz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cubbelitze&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Cubbelnitz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Cubbelnie&amp;#039;&amp;#039; sind als frühere Ortsbezeichnungen überliefert. Die Ortschaft bildete bereits bei ihrer Gründung mit (Königlich) Kublitz ein Dorf, das die Form eines [[Gassendorf]]es hatte. Erstmals taucht der Name in einer Urkunde von 1315 auf, als [[Waldemar von Brandenburg]] dem [[Kasimir Swenzo]] und seinen Erben den Besitz des Dorfes als Lehen bestätigte. Ein Teil von Kublitz wurde ein Lehen der Familie [[Puttkamer]], die auf [[Łosino|Lossin]] (&amp;#039;&amp;#039;Łosino&amp;#039;&amp;#039;) und [[Krępa Słupska|Krampe]] (&amp;#039;&amp;#039;Krępa Słupska&amp;#039;&amp;#039;) begütert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nördlich des &amp;#039;&amp;#039;Kamenz-Bachs&amp;#039;&amp;#039; gelegene Teil von Kublitz wurde 1734/35 von Angehörigen der Familie Puttkamer auf [[Płaszewo|Plassow]] (Płaszewo) an den Domänenfiskus verkauft und dann dem Amt Stolp zugeschlagen. Die andere Hälfte verblieb im Hause Lossin der Puttkamers und wurde seit dem 18. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Adlig Kublitz&amp;#039;&amp;#039; genannt. Um 1784 wurden hier sieben Bauern, zwei [[Kossät]]en und insgesamt 13 Haushaltungen gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA955 S.955-956, Nr. 24].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1877 war &amp;#039;&amp;#039;[[Maximilian von Puttkamer]]&amp;#039;&amp;#039; bis 1904 Besitzer auf Lossin mit Adlig Kublitz. Im Jahr 1925 wurden in Adlig Kublitz 63 Wohngebäude gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1939 war der Ort ein Bauerndorf mit 54 landwirtschaftlichen Betrieben. Die Gemeindefläche betrug 463 Hektar. In der Gemeinde gab es insgesamt vier Wohnorte:&amp;lt;ref&amp;gt;Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: {{Webarchiv | url=http://gemeinde.adlig-kublitz.kreis-stolp.de/ | wayback=20190818202445 | text=Die Gemeinde Adlig Kublitz im ehemaligen Kreis Stolp}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adlig Kublitz&lt;br /&gt;
* Chausseehaus&lt;br /&gt;
* Untermühle&lt;br /&gt;
* Wernersbrunn&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hatte 493 Einwohner, die auf 127 Haushaltungen verteilt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adlig Kublitz gehörte bis 1945 zum Amtsbezirk Lossin im [[Landkreis Stolp]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der [[Provinz Pommern]]. [[Standesamt]]lich war der Ort ebenfalls mit Lossin verbunden, während das zuständige [[Amtsgericht]] dasjenige in [[Słupsk|Stolp]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang März 1945, gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zogen zahlreiche Flüchtlingstrecks durch das Dorf. Am 6. März 1945 wurde für das Dorf der Räumungsbefehl gegeben, am Morgen des nächsten Tages begann ein Teil der Einwohner mit der Flucht, viele blieben aber. Der Flüchtlingstreck kam kaum über Stolp hinaus und wurde von [[Rote Armee|sowjetischen Truppen]] überrollt. In der Nacht zum 8. März 1945 oder am frühen Morgen des 9. März wurde Adlig Kublitz von sowjetischen Truppen besetzt, wobei ein Bauernhof und ein Wohnhaus in Flammen aufgingen. Im Dorf befanden sich zu dem Zeitpunkt mehrere Trecks aus [[Westpreußen]] und [[Ostpreußen]]. Der Bürgermeister der Gemeinde wurde festgenommen und starb im Gefängnis Danzigs. Im September 1945 übernahmen Polen das Dorf und [[Vertreibung|vertrieben]] die deutsche Dorfbevölkerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot;&amp;gt;[[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 371 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Adlig_Kublitz_Pagel.pdf Online; PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Adlig Kublitz wurde in &amp;#039;&amp;#039;Kobylniczka&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden in der [[Bundesrepublik Deutschland]] 231 und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 109 aus Adlig Kublitz vertriebene Dorfbewohner ermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist heute in wieder in das Dorf (seit 2025 Stadt) [[Kobylnica]] eingegliedert. Es gehört zum [[Powiat Słupski]] in der [[Woiwodschaft Pommern]] (1975–1998 [[Woiwodschaft Słupsk]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die vor 1945 in Adlig Kublitz anwesende Bevölkerung war fast ausnahmslos [[evangelisch]]er Konfession. Das Dorf gehörte zur Kirchengemeinde Kublitz (heute polnisch: Kobylnica), die ihrerseits in die Kirchengemeinde der [[Johanneskirche (Słupsk)|Schlosskirche Stolp]] eingegliedert war. Sie gehörte zum [[Kirchenkreis]] [[Słupsk|Stolp-Altstadt]] im Ostsprengel der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 ist die Einwohnerschaft von Kobylniczka überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]. Das Dorf gehört zu der nun selbständigen Pfarrei Kobylnica (&amp;#039;&amp;#039;Kublitz&amp;#039;&amp;#039;), die dem [[Dekanat]] [[Słupsk|Słupsk-Zachód]] (&amp;#039;&amp;#039;Stolp-West&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Köslin-Kolberg]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]] zugeordnet ist. Hier lebende evangelische Kirchenglieder gehören heute zum Pfarramt der [[Kreuzkirche (Słupsk)|Kreuzkirche in Słupsk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Adlig Kublitz und (Königlich) Kublitz hatten vor 1945 eine gemeinsame Schule. Der Sitz des Schulverbandes befand sich in Kublitz, die Schule selbst aber in Adlig Kublitz. Es handelte sich 1931 um eine sechsstufige Volksschule mit sechs Klassen und vier Lehrern, die 242 Schulkinder unterrichteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Mitten durch den Ort verläuft die polnische [[Droga krajowa 21|Landesstraße 21]] (Słupsk – [[Miastko]] (&amp;#039;&amp;#039;Rummelsburg&amp;#039;&amp;#039;), ehemalige deutsche [[Reichsstraße 125]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnanschluss erhält Kobylniczka über die Station [[Kobylnica|Kobylnica Słupska]] an der [[Polnische Staatsbahn|Staatsbahnlinie]] [[Bahnstrecke Piła–Ustka|Piła (&amp;#039;&amp;#039;Schneidemühl&amp;#039;&amp;#039;) - Ustka (&amp;#039;&amp;#039;Stolpmünde&amp;#039;&amp;#039;)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kublitz, zwei Dörfer (Adlig u. Königlich), unweit der Stolpe, Kreis Stolp, Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Kublitz ([https://www.meyersgaz.org/place/11077058 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 369–371, [https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Adlig_Kublitz_Pagel.pdf  &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Adlig Kublitz&amp;#039;&amp;#039; online] (PDF; 645&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA955 S.955-956, Nr. 24.]&lt;br /&gt;
* Paul Maede, &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte von Adlig Kublitz. Wie die Bauern von Adlig Kublitz vor 115 Jahren frei wurden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ostpommersche Heimat&amp;#039;&amp;#039; 1938, Nr. 6.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Fubel, &amp;#039;&amp;#039;Kublitz um die Jahrhundertwende&amp;#039;&amp;#039;, in: Stolper Heimatblatt 1959, S. 67–69. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/pommern/stolp/lossin.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Lossin&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20190818202445/http://gemeinde.adlig-kublitz.kreis-stolp.de/ Die Gemeinde Adlig Kublitz im ehemaligen Kreis Stolp in Pommern] (Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 1911)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Kobylnica}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Kobylnica]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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