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	<title>Koblenz-Pfaffendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em; background:#FFDEAD;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Koblenz-Pfaffendorf&lt;br /&gt;
|--- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| {{Imagemap Koblenz|Stadtteilkarte Koblenz-Pfaffendorf.png|250px|Lage des Stadtteils Koblenz-Pfaffendorf}}&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Basisdaten&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadtteil]] seit: || 1937&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Flächeninhalt|Fläche]]: || 1,04 [[Quadratkilometer|km²]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Einwohner]]: || 2.927&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.koblenz.de/downloads/aemter-und-eigenbetriebe/statistikstelle/querschnitt/koblenz-in-zahlen/koblenz-in-zahlen-2020.pdf?cid=1lmx Koblenz in Zahlen 2020 (PDF 876 kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;small&amp;gt;(31. Dez. 2019)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Bevölkerungsdichte]]: || 2.814 Einwohner je km²&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Postleitzahl]]: || 56076&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Telefonvorwahl|Vorwahl]]: || 0261&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Kfz-Kennzeichen]]: || &amp;lt;code&amp;gt;KO&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koblenz-Pfaffendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] von [[Koblenz]]. Er liegt auf der rechten [[Rhein]]seite zwischen den Stadtteilen [[Koblenz-Ehrenbreitstein|Ehrenbreitstein]] und [[Koblenz-Horchheim|Horchheim]] an einem schmalen Uferstreifen. Auf den Höhen der [[Gemarkung]] des 1937 [[Eingemeindung|eingemeindeten]] Stadtteils wurden in den 1960er Jahren die [[Koblenz-Pfaffendorfer Höhe|Pfaffendorfer Höhe]] und 1982 der [[Koblenz-Asterstein|Asterstein]] eigenständige Stadtteile. Von hier führt die [[Pfaffendorfer Brücke]] über den Rhein in die Innenstadt von Koblenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits in der [[Bronzezeit]] siedelten hier Menschen. Funde aus der [[Hallstattkultur]] über die [[Kelten]] bis hin zu den [[Römisches Reich|Römern]] belegen eine Nutzung dieses Gebietes. Bei Ausgrabungen wurde eine römische [[Villa rustica|Villa]] entdeckt. Durch Pfaffendorf verlief auch die rechtsrheinische [[Römerstraße|Heerstraße]] der Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] schenkte 1018 dem Trierer Erzbischof [[Poppo von Babenberg]] den fränkischen Königshof in Koblenz mitsamt den [[Weinberg]]en in Pfaffendorf. Der Name Pfaffendorf wurde erstmals urkundlich in einer Schenkung 1047 erwähnt, in der Erzbischofs Poppo dem Koblenzer Stift [[St. Kastor (Koblenz)|St. Kastor]] den [[Zehnt]]en überließ. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Pfaffe]]n&amp;#039;&amp;#039; dieses Stiftes hatten hier ihre Weinberge. Der Anbau von [[Wein]] in Terrassenform in den Berghängen wurde erstmals im 10. Jahrhundert eingeführt. Wegen dieser Terrassenbauweise gaben vorbeifahrende [[Binnenschifffahrt|Schiffer]] Pfaffendorf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Rheinisches Nizza&amp;#039;&amp;#039;. Der letzte Wein wurde hier 1950 geerntet. Die [[Vogt]]ei gehörte bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts den [[Grafen von Arnstein]], dann wurde sie von dem Trierer Erzbischof [[Arnold II. von Isenburg]] erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der französischen Besetzung von Koblenz 1794 gehörte Pfaffendorf noch bis 1803 zu [[Kurtrier]]. Danach kam es durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] erst an das [[Herzogtum Nassau]] und schließlich 1815 aufgrund der auf dem [[Wiener Kongress]] getroffenen Vereinbarungen an [[Preußen]]. Der Ort gehörte zunächst zum kurtrierischen und später ab 1815 zum preußischen [[Amt Ehrenbreitstein]] im [[Landkreis Koblenz]]. Mit Bau des südlichen Abschnitts der rechten Rheinstrecke wurde 1862–1864 die [[Pfaffendorfer Brücke]] über den Rhein errichtet. Um die Zufahrt in die Befestigungen der preußischen [[Festung Koblenz]] zu integrieren, wurde 1864–1867 die [[Horchheimer Torbefestigung]] errichtet. Zum &amp;#039;&amp;#039;System Pfaffendorfer Höhe&amp;#039;&amp;#039; der Festung Koblenz gehörend, lagen das [[Fort Asterstein]], das [[Werk Glockenberg]], das [[Fort Rheinhell]] und die [[Bienhornschanze]] in der [[Gemarkung]]. Die Eingemeindung nach Koblenz erfolgte am 1. Juli 1937. Mit der [[Rheinlandbesetzung (1936)|Remilitarisierung des Rheinlands]] 1936 wurde auf den Höhen die [[Augusta-Kaserne]] und die [[Gneisenau-Kaserne (Koblenz)|Gneisenau-Kaserne]] für die [[Wehrmacht]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] entstanden auf den Höhen neue Wohngebiete. Die Gemarkung Pfaffendorf wurde daraufhin in neue Stadtteile aufgeteilt. Nördlich des Bienhorntals entstanden 1982 der Stadtteil [[Koblenz-Asterstein|Asterstein]] und südlich davon in den 1960er Jahren die [[Koblenz-Pfaffendorfer Höhe|Pfaffendorfer Höhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des extrem niedrigen Rheinpegels wurden im November 2011 eine Reihe von Kampfmitteln aus dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] am Pfaffendorfer Rheinufer gefunden. Zuerst fand man am 19. November 2011 ein [[Nebelsäurefassgerät|Tarnnebelfass]], das am nächsten Tag vom [[Kampfmittelräumdienst]] gesprengt wurde. Am selben Tag entdeckte ein Spaziergänger eine britische 1,8 Tonnen schwere [[Luftmine]], am 24. November 2011 folgte der Fund einer amerikanischen 125 kg schweren [[Fliegerbombe]] und eines weiteren Tarnnebelfasses. Für die [[Evakuierung in Koblenz am 4. Dezember 2011|Entschärfung am 4. Dezember 2011]] musste die größte Evakuierung in der Geschichte der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg durchgeführt werden. Davon waren 45.000 Einwohner der Stadt, ein Gefängnis, zwei Krankenhäuser und sieben Altenheime in einem Radius von 1,8 Kilometern um den Fundort der Luftmine betroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/panorama/vermischtes/bombenfund-halb-koblenz-muss-evakuiert-werden_aid_689997.html Bombenfund in Koblenz] in: [[Focus Online]], 2. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen pfaffendorf koblenz.jpg|mini|hochkant|Früheres Wappen von Pfaffendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Sprengung Tarnnebelfass Koblenz 2011.jpg|Sprengung eines Tarnnebelfasses am Pfaffendorfer Rheinufer am 20. November 2011&lt;br /&gt;
 Fundort Luftmine 06 Koblenz 2011.jpg|Hauptgrund für die großräumige [[Evakuierung in Koblenz am 4. Dezember 2011|Evakuierung in Koblenz 2011]]: Eine britische 1,8&amp;amp;nbsp;Tonnen-Luftmine, gefunden am Pfaffendorfer Rheinufer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche Koblenz-Pfaffendorf]]&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche [[St. Peter und Paul (Koblenz)|St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Bethlehem (Koblenz)|Kloster Bethlehem]]&lt;br /&gt;
* [[Wendelinuskapelle (Koblenz)|Wendelinuskapelle]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Cuno]]&lt;br /&gt;
* [[Wahrschaustation (Koblenz)|Wahrschaustation]], in Betrieb 1907–1947&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Koblenz-Pfaffendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Evangelische Kirche Pfaffendorf 03 Koblenz 2014.jpg|[[Evangelische Kirche Koblenz-Pfaffendorf]]&lt;br /&gt;
 Koblenz im Buga-Jahr 2011 - Kirche St Peter und Paul Pfaffendorf.jpg|[[St. Peter und Paul (Koblenz)|Kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
 Kloster Bethlehem 01 Koblenz 2014.jpg|[[Kloster Bethlehem (Koblenz)|Kloster Bethlehem]]&lt;br /&gt;
 Wendelinuskapelle Burg Cuno Koblenz 2012.jpg|[[Haus Cuno]] (oben) und [[Wendelinuskapelle (Koblenz)|Wendelinuskapelle]] (unten)&lt;br /&gt;
 Wahrschaustation 01 Koblenz 2014.jpg|[[Wahrschaustation (Koblenz)|Wahrschaustation]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Pfaffendorf wird von der Bahntrasse der [[Rechte Rheinstrecke|rechten Rheinstrecke]] durchschnitten. Östlich wird der Stadtteil von der [[Bundesstraße 42|B&amp;amp;nbsp;42]] begrenzt, die in den 1930er Jahren als [[Umgehungsstraße]] gebaut wurde. Am nördlichen Ende liegen der Ehrenbreitsteiner Hafen und der rechtsrheinische Brückenkopf der [[Pfaffendorfer Brücke]] in der Gemarkung von Pfaffendorf. Um die Brücke kreuzungsfrei an die B&amp;amp;nbsp;42 anzuschließen, wurde 2003 der [[Glockenbergtunnel]] eröffnet. Seit Januar 2023 wird die Pfaffendorfer Brücke neu gebaut. Hierzu wird die aktuelle Brücke bis zur Fertigstellung der neuen Brücke weiter in Betrieb bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koblenz-baut.de/grossprojekte/pfaffendorfer-bruecke/ |titel=Neubau Pfaffendorfer Brücke |sprache=de |abruf=2024-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschieht jedoch nicht ohne Verkehrseinschränkungen. Daher musste die Abfahrt der Pfaffendorfer Brücke nach Koblenz-Pfaffendorf dauerhaft gesperrt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koblenz-baut.de/grossprojekte/pfaffendorfer-bruecke/verkehrsfuehrung/ |titel=Verkehrsführung |sprache=de |abruf=2024-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1907 bis 1947 regelte die [[Wahrschaustation (Koblenz)|Wahrschaustation]] ([[Seemannssprache]]: wahrschauen = warnen, instruieren) in Pfaffendorf den Schiffsverkehr auf dem Rhein. Wenn die [[Schiffbrücke (Koblenz)|Schiffbrücke]] in Koblenz offen war, gab sie den Schiffen mit einer Fahne die Durchfahrt frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Folgende Persönlichkeiten wurden in Pfaffendorf geboren:&lt;br /&gt;
* 1879: [[Max von Laue]], deutscher [[Physiker]] und [[Nobelpreis]]träger, nach ihm wurde das Koblenzer [[Max-von-Laue-Gymnasium]] benannt&lt;br /&gt;
* 1885: [[Egon van Erckelens]], Landrat&lt;br /&gt;
* 1887: [[Augustina Schumacher]], katholische Ordensgründerin in Sachsen&lt;br /&gt;
* 1888: [[Hans Heinrich von Holstein]], Landrat in Rathenow&lt;br /&gt;
* 1921: [[Heinz Korbach]], Politiker, Landrat des Landkreises Ahrweiler, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Koblenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrike Weber (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 3.3: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Koblenz. Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039; Werner, Worms 2013, ISBN 978-3-88462-345-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Koblenz-Pfaffendorf}}&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/mittelrhein/pfaffendorf.html Geschichtliche Informationen zu Pfaffendorf] in: regionalgeschichte.net&lt;br /&gt;
* [https://www.dilibri.de/content/pageview/3260 Bild von Pfaffendorf aus J.F. Dielmann, A. Fay, J. Becker (Zeichner): F.C. Vogels Panorama des Rheins, Bilder des rechten und linken Rheinufers, Lithographische Anstalt F.C. Vogel, Frankfurt 1833]&lt;br /&gt;
* [https://www.dilibri.de/content/pageview/3238 Bild der Pfaffendorfer Höhe, dito]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o111000001800}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/20/45/N |EW=7/36/14/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4735490-2|VIAF=239213386}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfaffendorf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1018]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sharp111</name></author>
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