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	<title>Koblenz-Lay - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koblenz-Lay&amp;diff=301343&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-10-15T06:03:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Lay&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Koblenz&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Lay COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ortswappen des Ortsteils Lay&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/19/16&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 7/32/23&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-RP&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 2.55&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 1796&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.koblenz.de/downloads/aemter-und-eigenbetriebe/statistikstelle/querschnitt/koblenz-in-zahlen/koblenz-in-zahlen-2023.pdf?cid=30hc Koblenz in Zahlen 2023 (PDF 907 kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1970-11-07&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 56073&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 02606&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = Stadtteilkarte Koblenz-Lay.png&lt;br /&gt;
| Poskarte                = &lt;br /&gt;
| Bild                    = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koblenz-Lay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] von [[Koblenz]]. Er liegt an der [[Mosel]] und wurde 1970 [[Eingemeindung|eingemeindet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner Zugehörigkeit zur Großstadt Koblenz, hat sich der Ort den Charakter eines typischen Weindorfes an der Mosel bewahrt. Im historischen Ortskern sind noch einige sehenswerte Winzerhäuser des 15. bis 18. Jahrhunderts erhalten, wie beispielsweise der auf 1626 datiere Marienstätter Hof. Die Layer Weinlagen heißen „Hamm“ und „Hubertusborn“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich ausgedehnten Obstwiesen am Nordhang oberhalb Lay sind heute nur noch reliktisch erhalten und verbuschen Jahr um Jahr mehr. Die Hanglagen von Lay sind heute vor allem ein beliebter Wohnstadtteil mit modernen Ein- und Zweifamilienhäusern und individuell gestalteten Gärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Lay liegt rechts der Mosel an einem Hang, am Fuße des [[Hunsrück]], und ist von [[Wald]] und [[Weinberg]]en umgeben. Über dem Ort thront der so genannte „Layer Kopf“ (380 m). Bis zur Koblenzer Innenstadt sind es etwa 8 km. Moselaufwärts beträgt die Entfernung nach [[Cochem]] etwa 43 km. Südwestlich gegenüber der Mosel liegt [[Winningen]], moselabwärts der Koblenzer Stadtteil [[Koblenz-Moselweiß|Moselweiß]] und moselaufwärts [[Dieblich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Layer Kuoleroffer.JPG|mini|hochkant|Layer &amp;quot;Kuoleroffer&amp;quot; (am Kirchenvorplatz)]]&lt;br /&gt;
Die geschichtlichen Wurzeln von Lay gehen in die [[Römisches Reich|römische]] Zeit zurück, wie Funde der Überreste einer römischen &amp;#039;&amp;#039;Villa rustica&amp;#039;&amp;#039; mit Badeanlage aus dem 1. bis 3. Jahrhundert belegen (21 × 35 m, rechteckig mit Innenhof und Säulenhalle, aus Grauwacke mit Innenausmalung, am heutigen Schwedenpfad, 1985 entdeckt). Aus [[Fränkisches Reich|fränkischer Zeit]] wurden Gräberfelder am östlichen Ortseingang und im Bereich der römischen Villa entdeckt (5. bis 7. Jahrhundert). 26 mit Ziegel- und Schieferplatten abgedeckte Gräber mit Grabbeigaben (Messer, Lanzenspitzen, Keramik, Glas, Schmuck) wurden in den Jahren 1985 bis 1989 freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Ortes ist von dem Wort „[[Ley]]“ abgeleitet und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Fels&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Schiefer&amp;#039;&amp;#039;. Mit den Jahren entwickelte sich der Name von „Leia“ (1139) über „Leie“ (1149), „Ley“ (1261) und „Laye“ (1473) zum heutigen Namen „Lay“ (seit 1720).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde erstmals 803 als „Leia“ im Rahmen einer Schenkung von Weinbergen an das [[Kloster Fulda|Benediktinerkloster Fulda]] urkundlich erwähnt. Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]] schenkte den Ort „Legia“ 1019 dem [[Kloster Kaufungen|Frauenkloster Kaufungen]]. Das [[Abtei St. Michael (Siegburg)|Benediktinerkloster Siegburg]] kaufte 1095 einen Teil des [[Salhof]]es von „Leie“. Im Jahr 1241 kam es zu einem Streit zwischen den Klöstern Kaufungen und Siegburg um das [[Patronatsrecht]] der Kirche [[St. Martinus (Koblenz)|St. Martinus]]. Erzbischof [[Theoderich II. von Wied]] schlichtete diesen Streit dahingehend, dass beide Klöster sich das Patronatsrecht teilen sollten. Veranlasst durch [[Nikolaus von Kues]], übertrug Papst [[Eugen IV.]] 1440 das [[Zehnt]]- und Patronatsrecht auf das [[Stiftskirche St. Martin und St. Severus|Stift Münstermaifeld]], das es bis zur [[Säkularisation]] 1802 behielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Mittelalter]] lassen sich einige geistliche und adlige [[Hofgut|Hofgüter]] in Lay nachweisen. Ein Hofgut der [[Deutschordenskommende Koblenz]] wurde bereits 1276 erwähnt. Auch die Stifte [[St. Kastor (Koblenz)|St. Kastor]], Münstermaifeld sowie die [[Abtei Marienstatt]] hatten Hofgüter in Lay. Eine [[Moselfähre Koblenz-Lay|Fähre]] über die Mosel ist für das Jahr 1320 belegt. Aus alten Urkunden ist eine Ortsbefestigung mit der Fahrpforte und der Luckenpforte an der Mosel überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Lay gehörte seit dem 11. Jahrhundert zum [[kurtrier]]ischen Amt Koblenz. Ein eigenes Schöffengericht, bestehend aus 7 Schöffen und einem [[Schultheiß]], ist ab 1358 belegt. Französische Revolutionstruppen eroberten 1794 das [[Linkes Rheinufer|linke Rheinufer]]. Lay wurde innerhalb des [[Arrondissement de Coblence]] der Mairie Winningen im Kanton Rübenach zugeschlagen. Nach Übernahme des [[Rheinprovinz|Rheinlands]] durch die [[Preußen]] 1815 ([[Wiener Kongress]]) wurde es dem [[Landkreis Koblenz]] zugeordnet. Auf die preußische Zeit geht die Symbolfigur des Layer &amp;#039;&amp;#039;Kuoleroffer&amp;#039;&amp;#039; (= Kugelraffer) zurück. Arme Bewohner wanderten auf die [[Koblenz-Karthause|Karthäuser]] Schießstände, um verschossene Kugeln zu sammeln und das Material weiterzuverkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. November 1970 wurde Lay in die Stadt Koblenz eingemeindet.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=168}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St Martinus 01 Koblenz 2012.jpg|mini|Die Pfarrkirche [[St. Martinus (Koblenz)|St. Martinus]] in Koblenz-Lay]]&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche [[St. Martinus (Koblenz)|St. Martinus]], 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Carolaturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den spätmittelalterlichen Fachwerkbauten ist insbesondere das Gebäude Kaufunger Straße 16/Ecke Hirtenstraße 1 mit zwei Schwebegiebeln am Hauptgiebel und Zwerchhaus bemerkenswert, das wahrscheinlich zu dem Hofgut der [[Kartause Koblenz|Karthäuser]] auf dem Beatusberg gehörte (seit 1469) und sich im 18. Jahrhundert im Besitz der Layer Hofschultheißen Johann und Carl Martin Mader (Vater und Sohn) befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1784 stammt die &amp;quot;Alte Schule&amp;quot; in Fachwerk (ursprünglich Backhaus) in der Hirtenstraße 7, die wechselnden Nutzungen ausgesetzt war (Schule, Rathaus, Armenhaus, Gemeindehaus, Zwangsarbeiter- und Notunterkunft im Zweiten Weltkrieg, seit 1985 in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere denkmalgeschützte Häuser – teilweise in Fachwerk, teilweise massiv – befinden sich an der Ecke Maistraße 1a/Kaufunger Straße 4 (Winzerhaus mit Marienstatue als Konsolenfigur und Winzermotiven als Zierfachwerk, um 1700), Kaufunger Straße 1 (1417), Kaufunger Straße 25 (16. Jahrhundert) und Maistraße 8 (ebenfalls ein typisches Winzerhaus, 1562, heute noch ein Weingut).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Koblenz-Lay}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung Lays ist zu gut drei Vierteln [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]], zu 12 % [[evangelisch]] und zu 13 % [[konfessionslos]]. Die katholische Pfarrkirche St. Martinus stellt mit ihrer Silhouette das größte und markanteste Gebäude des Ortsbildes dar. Der spätromanische, einschiffige Bau mit Chorturm stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde im Jahr 2004 aufwändig restauriert, zum größten Teil durch die Arbeit der Ortsvereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Für den Stadtteil Lay wurde ein [[Ortsbezirk]] gebildet. Dem [[Ortsbeirat]] gehören sieben Beiratsmitglieder an, den Vorsitz im Ortsbeirat führt der direkt gewählte Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Koblenz |url=https://www.koblenz.de/downloads/aemter-und-eigenbetriebe/buero-ob/ortsrecht/01-verfassung/01-01-hauptsatzung.pdf?cid=w2p |titel=Hauptsatzung |titelerg=§ 9 bis 11 |datum=2019-07-05 |format=PDF |abruf=2019-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zusammensetzung des Ortsbeirats siehe die [[Ergebnisse der Kommunalwahlen in Koblenz#Ortsbezirk Lay|Ergebnisse der Kommunalwahlen in Koblenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] setzte sich Thomas Jost (CDU) mit einem Stimmenanteil von 51,1 % gegen den bisherigen Ortsvorsteher Gerd Baulig durch, der ehemals für die SPD kandidierte und nun für die Wählergruppe Schängel antrat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Steinert |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/koblenz-und-region_artikel,-spdortschef-baulig-will-als-parteiloser-mehr-menschen-ansprechen-er-verlaesst-die-partei-zum-wohl-von-_arid,2569815.html |titel=SPD-Ortschef Baulig will als Parteiloser mehr Menschen ansprechen: Er verlässt die Partei zum Wohl von Lay |werk=Rhein-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2024-03-08 |abruf=2024-07-21 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Steinert |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/koblenz-und-region_artikel,-waehlergruppe-schaengel-baulig-soll-ortsvorsteher-von-lay-bleiben-_arid,2644914.html |titel=Wählergruppe Schängel: Baulig soll Ortsvorsteher von Lay bleiben |werk=Rhein-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2024-04-16 |abruf=2024-07-21 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rlp-wahlen.de/M211/OVLay2024//ergebnisse_ortsbezirk_1110000021.html |titel=Wahlergebnis Ortsvorsteher Lay 2024 |hrsg=Stadt Koblenz |abruf=2024-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jost wurde am 15. September 2024 im Amt vereidigt. Sein Vorgänger Baulig wurde einstimmig zu seinem Stellvertreter gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erwin Siebenborn |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/koblenz-und-region_artikel,-neuer-ortsvorsteher-von-lay-ist-im-amt-thomas-jost-cdu-will-das-beste-fuer-den-koblenzer-stadtteil-_arid,2691596.html |titel=Neuer Ortsvorsteher von Lay ist im Amt: Thomas Jost (CDU) will das Beste für den Koblenzer Stadtteil |werk=Rhein-Zeitung |datum=2024-09-15 |sprache=de |abruf=2024-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Ortswappen von Lay&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = Auf schwarzem Schild eine silberne Rose mit goldenen Butzen und grünen Kelchblättern, oben belegt mit einem roten dreilätzigen Turnierkragen.&lt;br /&gt;
|Quelle          = &lt;br /&gt;
|Begründung      = Am 29. Dezember 1322 siegelte Heinrich von Leye als Koblenzer Schöffe eine Urkunde, nach der Heinrich, genannt Heiden, und seine Frau Aleyde aus „Gulse“ ([[Koblenz-Güls|Güls]]) bekundeten, dass Komtur und Brüder des [[Deutschordenskommende Koblenz|Deutschen Ordens in Koblenz]] ihnen die Insel im Moselstrom gegenüber „Wiss“ ([[Koblenz-Moselweiß|Moselweiß]]) in Erbpacht überlassen haben. Der Urkunde hängen die gut erhaltenen Siegel der Schöffen „Godebertus“ und „Henricus de Leyge“ an. Das letztgenannte Siegel wurde 1938 vom Rat der Gemeinde Lay als Vorlage für ein Wappen gewählt. Das Siegel des Heinrich von Leye zeigt eine Rose mit Butzen und Kelchblättern, darüber einen dreilätzigen Turnierkragen. Da über die Familie dieses Adligen wenig bekannt ist, lässt sich heute nicht sagen, welche Bedeutung diese Wappenbilder hatten. Die Rose ist ein oft benutztes Wappenbild (eine der meistgebrauchten Hauptfiguren) und der Turnierkragen wurde häufig als Unterscheidungsmerkmal des erstgeborenen Sohnes gegenüber dem väterlichen Wappen zu dessen Lebzeiten hinzugefügt. Der österreichische Heraldiker [[Georg Scheibelreiter]] stellte zudem fest, dass der niederrheinische Adel den Turnierkragen (auch Bank genannt) häufig als Zeichen der Ausübung der Gerichtsbarkeit führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernhard Peter |url=http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/turnierkragen.htm |titel=Der Turnierkragen in der Heraldik |abruf=2018-02-22 |kommentar=private Website}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vermutung, dass hier der Turnierkragen auf die ritterliche Abstammung der Familie hinweist, ist also berechtigt.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde am 6. Februar 1939 durch Erlass des Oberpräsidenten der [[Rheinprovinz]], [[Josef Terboven]], genehmigt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moselfähre Lay 02 Koblenz 2015.jpg|mini|Die [[Moselfähre Koblenz-Lay]]]]&lt;br /&gt;
Wie bei vielen an der Mosel gelegenen Dörfern, ist auch in Lay der [[Weinanbau]] ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Moselabwärts gesehen, wird Wein in den beiden Lagen &amp;#039;&amp;#039;Layer Hubertusborn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Layer Hamm&amp;#039;&amp;#039; angebaut. Auch ist der Fremdenverkehr für Lay nicht unerheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Mosel führt die [[Bundesstraße 49|B 49]] am Ort entlang. Über die [[Moselfähre Koblenz-Lay]] gelangte man früher auf die andere Moselseite. Der Fährbetrieb wurde 2013 eingestellt, die Fähre am 13. April 2018 abtransportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderwege ==&lt;br /&gt;
Über den &amp;#039;&amp;#039;Layer Bergweg&amp;#039;&amp;#039; gelangt man zum [[Carolaturm]] und zum [[Remstecken]] (dort Anschluss an den [[Rheinburgenweg]]). Ein weiterer Zugang zum Rheinburgenweg auf der [[Koblenz-Karthause|Karthause]] war früher der östlich des Ortsausgangs von der B 49 steil durch Obstplantagen an einer Felswand aus sandigem Tonschiefer auf die Mosel-Höhenterrasse hinaufführende &amp;#039;&amp;#039;Ankerpfad&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem Einsturz der talseitigen Stützwand wurde dieser Weg im Februar 2014 gesperrt; seit August 2021 ist er nach über 6-jähriger Sperrung wieder begehbar&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.lebendiges-koblenz.de/News-Ankerpfad-wieder-geoeffnet-item-8124.html |wayback=20210827231616 |text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und stellt eine weitere Verbindung zur Karthause dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hedwig Herdes, Rolf Morbach und Richard Theisen (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Aus der Geschichte des Ortes Lay an der Mosel.&amp;#039;&amp;#039; Ortsgeschichtliche Beiträge aus Anlass der 1200-Jahrfeier im Jahre 2003, Koblenz-Lay 2003.&lt;br /&gt;
* Manfred Rüttgers: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch]] Lay.&amp;#039;&amp;#039; (= Familien an der Untermosel 12) Cardamina, Koblenz 2022; ISBN 978-3-86424-584-8.&lt;br /&gt;
* Ulrike Weber (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 3.3: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Koblenz. Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039; Werner, Worms 2013, ISBN 978-3-88462-345-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.regionalgeschichte.net/mittelrhein/lay.html Geschichtliche Informationen zu Lay] in: regionalgeschichte.net&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o111000001100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Koblenz|Lay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mosel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Koblenz|Lay]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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