<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Koblenz-Ehrenbreitstein</id>
	<title>Koblenz-Ehrenbreitstein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Koblenz-Ehrenbreitstein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koblenz-Ehrenbreitstein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T03:08:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koblenz-Ehrenbreitstein&amp;diff=508534&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Koblenz-Ehrenbreitstein&amp;diff=508534&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-07T08:26:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Ehrenbreitstein&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Koblenz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Ehrenbreitstein.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Wappen des Stadtteils Ehrenbreitstein&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/21/37/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/36/54/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.70&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2079&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.koblenz.de/downloads/aemter-und-eigenbetriebe/statistikstelle/querschnitt/koblenz-in-zahlen/koblenz-in-zahlen-2020.pdf?cid=1lmx Koblenz in Zahlen 2020 (PDF 876 kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1937&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 56077&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0261&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Stadtteilkarte Koblenz-Ehrenbreitstein.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Stadtteils Ehrenbreitstein&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Ehrenbreitstein 002.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Koblenz-Ehrenbreitstein, Luftaufnahme (2016)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Koblenz-Ehrenbreitstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] von [[Koblenz]]. Er befindet sich auf der [[Rechtsrheinisch|rechten Rheinseite]] gegenüber dem [[Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck|Deutschen Eck]]. Die vormals eigenständige [[Stadtrecht|Stadt]] wurde im Juli 1937 nach Koblenz eingemeindet. Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert machten die [[Kurtrier|Trierer Kurfürsten]] Ehrenbreitstein zu ihrer Residenz. Oberhalb des Ortes auf dem [[Ehrenbreitstein (Berg)|gleichnamigen Berg]] liegt die namensgebende [[Festung Ehrenbreitstein]]. Seit 2002 gehört die Altstadt von Ehrenbreitstein zum [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet innerhalb des Stadtteils Ehrenbreitstein ist gekennzeichnet von extremen Höhenunterschieden. Während sich das Siedlungsgebiet des Ortes in einem Tal auf dem Niveau des Rheins befindet, ist er eingegrenzt von hohen Hängen im Norden und Osten. Im Norden erhebt sich der 114 m hohe und steil ansteigende [[Felssporn]] Ehrenbreitstein, auf dessen Plateau die namensgebende Festung Ehrenbreitstein thront. Das Tal Ehrenbreitsteins wurde ehemals von zwei Bächen durchflossen, dem Mühlenbach und dem Arzheimer Bach (auch Blindbach oder Griesentalbach genannt), die aber beide im 19. Jahrhundert unter der Stadt entlang zum Rhein hin kanalisiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Das Plateau des Ehrenbreitsteins ist bereits seit 1000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. befestigt. Die kontinuierliche Befestigung eines Ortes über solch einen langen Zeitraum konnte bisher sonst nirgends in Deutschland nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.diefestungehrenbreitstein.de/index.php?id=einbergimwandel |text=Ein Berg im Wandel – 3000 Jahre befestigter Ort |wayback=20131105162304}} in: diefestungehrenbreitstein.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem südlichen Felssporn befand sich etwa von 250 bis 450 ein spätrömischer [[Burgus]] zum Schutz der Moselmündung, der Römerstraßen und des nahe gelegenen [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Limes]]. Eine Römerstraße führte vom Tal Ehrenbreitstein zum [[Kastell Niederberg]] und weiter in den [[Westerwald]]. Im Jahr 49 n.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde eine römische [[Römische Brücken in Koblenz#Römische Pfahlbrücke über den Rhein|Pfahlbrücke über den Rhein]] vom heutigen Kapuzinerplatz auf Ehrenbreitsteiner Seite zum [[Confluentes|Kastel Koblenz]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg/Festung Ehrenbreitstein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Koblenz im Buga-Jahr 2011 - Festung Ehrenbreitstein 45.jpg|mini|Die [[Festung Ehrenbreitstein]], das Dikasterialgebäude unten rechts]]&lt;br /&gt;
Erstmals wurde um 1000 auf dem [[Ehrenbreitstein (Berg)|Ehrenbreitstein]] eine [[Burg]] erwähnt, die von einem &amp;#039;&amp;#039;Erembert&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ehrenbrecht&amp;#039;&amp;#039; aus [[Konradiner|konradinischem Haus]] errichtet wurde. Sie ging 1020 in den Besitz der [[Kurtrier|Erzbischöfe von Trier]] über. Es war ihr Brückenkopf für den rechtsrheinischen Besitz des [[Kurtrier|Kurfürstentums]] und galt als ihre sicherste Burg. Erzbischof [[Hillin von Fallemanien]] ließ ab 1160 diese Burg weiter ausbauen. Auf der Südseite entstand die [[Burg Helfenstein (Koblenz)|Burg Helfenstein]]. Hier residierten vom 12. bis zum 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die &amp;#039;&amp;#039;Herren von Helfenstein&amp;#039;&amp;#039;. Kurfürst [[Richard von Greiffenklau]] ließ Anfang des 16. Jahrhunderts die Burg zu einer [[Festung]] ausbauen. Er ließ auch 1524 die neun Tonnen schwere Kanone [[Greif (Kanone)|Greif]] in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] gießen und auf dem Ehrenbreitstein aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Eine Siedlung in Ehrenbreitstein wird erstmals 1211 genannt, als die Hälfte einer [[Mühle]] namens „villa Mulne sub Herinbrechtstein“ dem [[Benediktinerinnenkloster Koblenz|Benediktinerinnenkloster]] auf dem [[Koblenz-Oberwerth|Oberwerth]] geschenkt wird. Der Name der Siedlung wandelte sich mit der Zeit von 1235 Mulenheim, 1284 Mulinheym, 1304 Molin, 1411 Mulen under Helfenstein bis zu 1532 Mühlheim im Thal. Im Jahr 1355 kommt der einfach Name &amp;#039;&amp;#039;Tal&amp;#039;&amp;#039; für den Ort auf, auch Dail oder 1459 Dael geschrieben. Kurfürst [[Philipp Christoph von Sötern]] ließ den Ort mit Bau von [[Schloss Philippsburg (Koblenz)|Schloss Philippsburg]] offiziell Philippstal nennen. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] bürgerte sich jedoch der Name Ehrenbreitstein ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurfürstliche Residenz und Klöster ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama Dikasterialbau Marstall Ehrenbreitstein.jpg|mini|Links das Dikasterialgebäude, dahinter der Krummstall und rechts der Marstall]]&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1493 wurde in Ehrenbreitstein von [[Johannes von Paltz]] ein [[Augustiner-Eremiten|Augustinereremitenkloster]] gegründet. Er war Theologieprofessor und Lehrer [[Martin Luther]]s, der ihn auf seiner Romreise 1510 in Ehrenbreitstein besucht haben soll. Das Kloster wurde 1573 wieder aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Festung erbaute Kurfürst Philipp Christoph von Sötern 1626 bis 1632 das [[Schloss Philippsburg (Koblenz)|Schloss Philippsburg]] und verlegte seine Residenz aus dem inzwischen unsicher gewordenen [[Trier]] hierher. Auf seinen persönlichen Wunsch hin siedelten sich die [[Kapuziner]] 1627 in Ehrenbreitstein an und bauten sich ein [[Kapuzinerkloster Koblenz|Kloster]]. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Ehrenbreitstein 1636 verwüstet, als es harte Kämpfe zwischen kaiserlichen Truppen um die oberhalb der Stadt liegende und von Franzosen besetzte Festung gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgenden Kurfürsten behielten das Schloss Philippsburg als Residenz bei. Von hier gingen in den folgenden Jahren wichtige Impulse für das politische und kulturelle Leben von [[Kurtrier]] aus. Unmittelbar an der Zufahrt zum Schloss entstand unter Kurfürst [[Franz Georg von Schönborn]] von 1738 bis 1749 ein schlossähnliches Gebäude, das sogenannte Dikasterialgebäude (siehe [[Dikasterium]]), zur Unterbringung der kurtrierischen Zentralverwaltung nach Plänen von [[Balthasar Neumann]]. Gleichzeitig wurde hinter dem Dikasterialbau der Krummstall zur Unterbringung von Soldaten, Personal und Werkstätten gebaut. Neben dem Dikasterialbau errichtete [[Johannes Seiz]] 1762 den [[Marstall]]. Im Jahr 1672 erhielt der Ort eine erste [[Stadtbefestigung Ehrenbreitstein|Stadtbefestigung]] in Form einer [[Ringmauer]]. Die Zeit als Kurfürstliche Residenz endete, als Kurfürst [[Clemens Wenzeslaus von Sachsen]] wegen der schlechten Wohnqualität nicht mehr im Schloss Philippsburg wohnen wollte und 1786 in das neuerbaute [[Kurfürstliches Schloss (Koblenz)|Kurfürstliche Schloss]] nach Koblenz umzog. Fast die gesamte Bevölkerung von Ehrenbreitstein folgte ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Franzosen und Preußen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Koblenz im Buga-Jahr 2011 - Martin-Gropius-Bau.jpg|mini|Der [[Martin-Gropius-Bau (Koblenz)|Martin-Gropius-Bau]] war ehemals ein preußisches Garnisonslazarett]]&lt;br /&gt;
Nachdem französische Truppen 1794 Koblenz erobert hatten, belagerten sie die Festung bis zur kampflosen Aufgabe 1799. Die Festung wurde 1801 gesprengt, da die Franzosen im [[Frieden von Lunéville]] die rechtsrheinischen Gebiete räumen mussten. Das darunterliegende Schloss Philippsburg wurde bei der Sprengung so in Mitleidenschaft gezogen, dass es abgebrochen werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehrenbreitstein kam danach durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] erst an das [[Herzogtum Nassau]] und schließlich 1815 an [[Preußen]]. Von 1803 bis 1815 war Ehrenbreitstein Verwaltungssitz eines nassauischen [[Regierungsbezirk Ehrenbreitstein|Regierungsbezirks]]. Das preußische Militär baute die Festung Ehrenbreitstein im Rahmen des Baus der [[Festung Koblenz]] von 1817 bis 1828 wieder neu auf. Ehrenbreitstein wurde zur preußischen Garnisonsstadt, die verbliebenen Gebäude der Kurfürstlichen Residenz nahmen die [[Münz-Kaserne (Koblenz)|Münz-Kaserne]] auf, das Kapuzinerkloster zeitweise zum Traindepot. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auch die Stadtbefestigung von den Preußen weiter ausgebaut, die aber bereits 1890 wieder aufgegeben wurde. Mit Wiedererrichtung der preußischen Festung Ehrenbreitstein wurde mit der 1819 erbauten [[Schiffbrücke (Koblenz)|Schiffbrücke]] eine neue Rheinquerung von Ehrenbreitstein nach Koblenz geschaffen und ersetzte die seit 1680 verkehrende [[Fliegende Brücke (Koblenz)|Fliegende Brücke]]. Sie verband beide Seiten bis zu ihrer Zerstörung 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Kurz nach Räumung des Geländes von Schloss Philippsburg wurde eine Straße entlang des Rheins nach [[Vallendar]] gebaut (heute [[Bundesstraße 42|B&amp;amp;nbsp;42]]). Im Jahr 1869 folgte der Bau der Trasse der [[Rechte Rheinstrecke|rechten Rheinstrecke]], diese schnitt den Ort von Rhein ab. Der Ort war bis zur Eingemeindung nach Koblenz am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1937 Verwaltungssitz für die im [[Kreis Koblenz|Kreis Koblenz-Land]] gelegene (preußische) Bürgermeisterei Ehrenbreitstein, zu der außerdem [[Koblenz-Arenberg|Arenberg]], [[Koblenz-Arzheim|Arzheim]], [[Koblenz-Horchheim|Horchheim]], [[Koblenz-Immendorf|Immendorf]], [[Koblenz-Pfaffendorf|Pfaffendorf]] und [[Urbar (bei Koblenz)|Urbar]] gehörten. Bei den [[Luftangriffe auf Koblenz|Luftangriffen auf Koblenz]] im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt Ehrenbreitstein nur vergleichsweise leichten Schaden. Die 1707 vollendete [[Heilig-Kreuz-Kirche (Koblenz)|Heilig-Kreuz-Kirche]] wurde vollständig zerstört, ebenso das Haus, in dem [[Sophie von La Roche]] gelebt und ihren literarischen Salon unterhalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren wurde mit der Sanierung des historischen Ortskerns begonnen, die erst 2014 abgeschlossen werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/koblenz_artikel,-Koblenz-Ehrenbreitsteiner-feiern-Abschluss-der-Sanierung-_arid,1183869.html#.U89yg5R_uYE Koblenz: Ehrenbreitsteiner feiern Abschluss der Sanierung] in: [[Rhein-Zeitung]], 23. Juli 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Sanierung brachte eine erhebliche Verbesserung für den Stadtteil und seine Baudenkmäler, auch wenn einige historische Bürgerhäuser, die bereits stark verfallen waren, abgerissen wurden. Von 1979 bis 1982 wurde der [[Rheindüker Koblenz]] errichtet, der von den [[Rheinanlagen (Koblenz)|Rheinanlagen]] in Höhe des [[Pegelhaus (Koblenz)|Pegelhauses]] bis nach Ehrenbreitstein führt und der die Trinkwasserversorgung und die Entwässerung neu ordnete. Neben dem [[Martin-Gropius-Bau (Koblenz)|Martin-Gropius-Bau]] wurde danach noch 1983–1985 ein Trinkwasser-Pumpwerk erbaut. Nachdem man 1993 in den Berg unter der Festung Ehrenbreitstein den 450 m langen [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] „Monika“ getrieben hatte, konnte der Mühlbach verlegt werden. Der historische Kern von Ehrenbreitstein wurde 1998 zur [[Denkmalzone]] erklärt, obwohl der Ort zu dieser Zeit noch das flächenmäßig größte Sanierungsgebiet in Rheinland-Pfalz war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1997 bis 2003 wurde Ehrenbreitstein mit einem [[Hochwasserschutz Koblenz|Hochwasserschutz]] ausgestattet. Dazu wurde 1997–1999 gegenüber dem Kapuzinerplatz ein [[Regenrückhaltebecken]] und ein Hochwasserpumpwerk errichtet. Der Bau der [[Flutmauer|Hochwasserschutzmauer]] entlang des Bahndamms folgte bis 2002. Gleichzeitig wurde bis 2005 die Trasse der B&amp;amp;nbsp;42 als [[Hochstraße]] parallel zur Bahnstrecke verlegt und der Ortskern [[Verkehrsberuhigung|verkehrsberuhigt]]. Danach konnte die alte Trasse, entlang der Hofstraße und des Kapuzinerplatzes, bis zur [[Bundesgartenschau 2011]] neu gestaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesgartenschau 2011 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Koblenz im Buga-Jahr 2011 - Festung Ehrenbreitstein 08.jpg|mini|Die hölzerne Aussichtsplattform auf der [[Bundesgartenschau 2011]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bundesgartenschau 2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Koblenz erhielt den Zuschlag für die Austragung der Bundesgartenschau 2011. Das Vorgelände der Festung, hier entstand ein Landschaftspark, und die Festung selbst wurden als Austragungsfläche genutzt. Dazu hat das Land Rheinland-Pfalz die Festungsanlagen komplett saniert. Eine [[Seilbahn Koblenz|Kabinenseilbahn]] befördert seitdem die Besucher von den [[Rheinanlagen (Koblenz)|Rheinanlagen]] über den Rhein auf das Plateau vor der Festung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://rhein-zeitung.de/on/08/11/27/rlp/t/rzo505370.html |wayback=20090402210923 |text=&amp;#039;&amp;#039;Doppelmayr baut zur Koblenzer Buga eine der größten Seilbahnen Europas über Rhein.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2026-01-07 08:26:43 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rhein-Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 27. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rheinanlagen Ehrenbreitstein wurden ebenfalls umgestaltet. So entstand eine zusammenhängende Grünanlage. Ziel ist es, langfristig einen baumüberstellten [[Park]] zu erhalten. Die Böschungen wurden überarbeitet und neue Anglerplätze errichtet. Der vorhandene Kinderspielplatz wurde auf zwei Ebenen errichtet und insgesamt ca. 400 m² Spielfläche erhalten. Spielgeräte in Anlehnung an Motive der Binnenschifffahrt wurden dafür als Sonderkonstruktionen gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Festung Ehrenbreitstein]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Philippsburg (Koblenz)|Kurfürstliche Residenz]]&lt;br /&gt;
* [[Kapuzinerkloster Koblenz]]&lt;br /&gt;
* [[Konradhaus Koblenz]]&lt;br /&gt;
* [[Heilig-Kreuz-Kirche (Koblenz)|Heilig-Kreuz-Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Heribertturm]]&lt;br /&gt;
* [[Klausenbergkapelle (Koblenz)|Klausenbergkapelle]]&lt;br /&gt;
* [[Martin-Gropius-Bau (Koblenz)|Martin-Gropius-Bau]], erbaut 1878 von [[Martin Gropius]] und [[Heino Schmieden]] als preußisches Lazarett&lt;br /&gt;
* [[Klausenburg (Koblenz)|Klausenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Luisenturm (Koblenz)|Luisenturm]]&lt;br /&gt;
* [[Rheinburg]]&lt;br /&gt;
* [[Mutter-Beethoven-Haus|Geburtshaus der Mutter von Beethoven]]&lt;br /&gt;
* [[Dähler Born]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Liste der Kulturdenkmäler in Koblenz-Ehrenbreitstein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kapuzinerkloster 09 Koblenz 2013.jpg|[[Kapuzinerkloster Koblenz]]&lt;br /&gt;
 Heilig-Kreuz-Kirche 01 Koblenz 2013.jpg|Neue [[Heilig-Kreuz-Kirche (Koblenz)|Heilig-Kreuz-Kirche]]&lt;br /&gt;
 Klausenburg Rheinburg Koblenz-Ehrenbreitstein 2012.jpg|Die [[Klausenburg (Koblenz)|Klausenburg]] (links) und die [[Rheinburg]] (rechts), im Hintergrund die Festung Ehrenbreitstein&lt;br /&gt;
 Mutter-Beethoven-Haus 01 Koblenz-Ehrenbreitstein 2013.jpg|[[Mutter-Beethoven-Haus]]&lt;br /&gt;
 Dähler Born 01 Koblenz 2013.jpg|[[Dähler Born]]&lt;br /&gt;
 Koblenz, Pegelbrunnen (2015-09-15 3841 Sp).JPG|Pegelbrunnen auf dem Kapuzinerplatz zeigt die höchsten Wasserstände des Rheins&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clp 20140827 2894 Bf Koblenz-Ehrenbreitstein Bstg.jpg|mini|Bahnsteige am Bahnhof Koblenz-Ehrenbreitstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koblenz im Buga-Jahr 2011 - Schrägaufzug Ehrenbreitstein 01.jpg|mini|Der [[Schrägaufzug Ehrenbreitstein]] zur Festung Ehrenbreitstein]]&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Ehrenbreitstein liegt an der [[Bundesstraße 42|B&amp;amp;nbsp;42]] sowie der [[Rechte Rheinstrecke|rechten Rheinstrecke]] mit dem [[Bahnhof Koblenz-Ehrenbreitstein]]. Hier verkehren die Züge der [[Liste der SPNV-Linien in Rheinland-Pfalz#Linien 20–29|RB&amp;amp;nbsp;27]] täglich im [[Taktfahrplan|Stundentakt]] von [[Koblenz Hauptbahnhof|Koblenz Hbf]] über [[Bahnhof Bonn-Beuel|Bonn-Beuel]], [[Bahnhof Köln/Bonn Flughafen|Köln/Bonn Flughafen]] und [[Köln Hauptbahnhof|Köln]] nach [[Mönchengladbach Hauptbahnhof|Mönchengladbach]]. Beide Verkehrswege trennen den Ort vom Rheinufer. An Stelle der ehemaligen [[Schiffbrücke (Koblenz)|Schiffbrücke]] überquert heute die [[Rheinfähre Koblenz|Personenfähre „Schängel“]] den Fluss. Der [[Schrägaufzug Ehrenbreitstein]] verbindet seit 2011 das Ehrenbreitsteiner Tal mit der Ostseite der Festung Ehrenbreitstein. An gleicher Stelle verkehrte zuvor 53 Jahre lang die [[Sesselbahn Ehrenbreitstein]], die Ende 2009 ihren Betrieb einstellte. Seit der Bundesgartenschau verkehrt über den Rhein eine [[Seilbahn Koblenz|Kabinenseilbahn]] von den [[Rheinanlagen (Koblenz)|Rheinanlagen]] zum Plateau vor der Festung Ehrenbreitstein. Die UNESCO hat am 19. Juni 2013 in [[Phnom Penh]] auf der 37. Sitzung des Welterbekomitees beschlossen, den Betrieb der Seilbahn bis 2026 zu erlauben. Dann endet die technisch längstmögliche Betriebsdauer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/koblenz-rhein-seilbahn-darf-bis-2026-bleiben-12236451.html Rhein-Seilbahn darf bis 2026 bleiben] in: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 19. Juni 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clemens Brentano.jpg|mini|hochkant|[[Clemens Brentano]]]]&lt;br /&gt;
Folgende Persönlichkeiten wurden in Ehrenbreitstein geboren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1735: [[Johann Matthias Carrich]], Jesuit&lt;br /&gt;
* 1746: [[Maria Magdalena Keverich]], Mutter von Ludwig van Beethoven&lt;br /&gt;
* 1747: [[Benedikt Beckenkamp]], Maler&lt;br /&gt;
* 1756: [[Joseph Marius von Babo]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* 1757: [[Peter Ernst von Lassaulx]], Bürgermeister&lt;br /&gt;
* 1766: [[Wilhelm von Metzen]], hoch dekorierter Offizier der Bayerischen Armee&lt;br /&gt;
* 1768: [[Franz Joseph Manskirsch]], Porträt- und Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
* 1773: [[Johann Anton Friedrich Reil]], deutsch-österreichischer Schauspieler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* 1774: [[Johann Jacob von Metzen]], kurtrierischer, dann nassauischer Offizier&lt;br /&gt;
* 1775: [[Clemens Wenzeslaus Coudray]], Architekt&lt;br /&gt;
* 1775: [[Georg Brentano]], Großkaufmann&lt;br /&gt;
* 1777: [[Abundius Maehler]], von 1818 bis 1847 Oberbürgermeister von Koblenz&lt;br /&gt;
* 1778: [[Clemens Brentano]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* 1800: [[Carl Josef Holzer]], römisch-katholischer Geistlicher und Politiker&lt;br /&gt;
* 1800: [[Johann Joseph Trapp von Ehrenschild]], nassauischer Beamter und Abgeordneter&lt;br /&gt;
* 1805: [[Gottlieb Gassen]], Maler&lt;br /&gt;
* 1811: [[Friedrich Theodor Müller (Politiker, 1811)|Friedrich Theodor Müller]], preußischer Beamter und Politiker&lt;br /&gt;
* 1817: [[Adam Goerz]], Historiker und Archivar&lt;br /&gt;
* 1844: [[Alfred von Gescher (Politiker, 1844)|Alfred von Gescher]], Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* 1850: [[Paula Reinhard]], Mitbegründerin des Klosters Bethlehem&lt;br /&gt;
* 1870: [[Carl Mengelkoch]], Reichsgerichtsrat&lt;br /&gt;
* 1893: [[Josef Buschmann (Kirchenmusiker)|Josef Buschmann]], Kirchenmusiker&lt;br /&gt;
* 1895: [[Carl Clemens Bücker]], Flugzeugkonstrukteur&lt;br /&gt;
* 1902: [[Heinrich Schneider (Politiker, 1902)|Heinrich Schneider]], Politiker&lt;br /&gt;
* 1903: [[Joseph Breitbach]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* 1919: [[Max Jacoby]], Fotograf&lt;br /&gt;
* 1923: [[Jürgen von Manger]], Schauspieler und Kabarettist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtliche Entwicklung von Ehrenbreitstein&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Baukunst, Düsseldorf 1931 ([http://www.dilibri.de/rlb/content/titleinfo/707490 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Joachim J. Kneis: &amp;#039;&amp;#039;Koblenz-Ehrenbreitstein. Ein Führer durch die ehemalige Residenzstadt.&amp;#039;&amp;#039; Koblenz 2006, ISBN 978-3-936436-08-2.&lt;br /&gt;
* Klaus Künzel: &amp;#039;&amp;#039;Schatzkistchen zu entstauben. Koblenz-Ehrenbreitstein.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel in &amp;#039;&amp;#039;Verschluckte Städte. Zehn Spaziergänge durch ganz besondere Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2013, ISBN 978-3-8491-8363-9.&lt;br /&gt;
* Ulrike Weber (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 3.3: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Koblenz. Stadtteile.&amp;#039;&amp;#039; Werner, Worms 2013, ISBN 978-3-88462-345-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Koblenz-Ehrenbreitstein}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Ehrenbreitstein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ehrenbreitstein.de/ Private Homepage zu Ehrenbreitstein]&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3227 Bild von Ehrenbreitstein aus J.F. Dielmann, A. Fay, J. Becker (Zeichner): F.C. Vogels Panorama des Rheins, Bilder des rechten und linken Rheinufers, Lithographische Anstalt F.C. Vogel, Frankfurt 1833]&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/mittelrhein/ehrenbreitstein.html Geschichtliche Informationen zu Ehrenbreitstein] in: regionalgeschichte.net&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o111000000500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4098580-5|LCCN=n95056855|VIAF=128002571}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Koblenz|Ehrenbreitstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
	</entry>
</feed>