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	<title>Ko-Ko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:16:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ko-Ko&amp;diff=2195687&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RobertLechner: /* Hintergrund der Komposition */ bild gewechselt</title>
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		<updated>2024-01-14T19:14:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hintergrund der Komposition: &lt;/span&gt; bild gewechselt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Duke Ellington orchestra koko.png|200px|mini|Duke Ellington Orchestra: „Ko-Ko“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ko-Ko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Jazz]]-Komposition von [[Duke Ellington]] aus dem Jahr 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund der Komposition ==&lt;br /&gt;
Ellingtons Komposition &amp;#039;&amp;#039;Ko-Ko&amp;#039;&amp;#039; gehörte zu der Reihe von Stücken, die der Pianist mit [[Duke Ellington Orchestra|seinem Orchester]] zwischen März und Oktober 1940 für [[Victor Records|Victor]] einspielte, wie das &amp;#039;&amp;#039;Concerto For Cootie&amp;#039;&amp;#039;,  &amp;#039;&amp;#039;[[Cotton Tail]], Bojangles, Harlem Air Shaft, Warm Valley&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[In a Mellow Tone|In a Mellotone]]&amp;#039;&amp;#039;, die als klassische Stücken der „[[Duke Ellington Orchestra#1939: „The Blanton-Webster-Band“|Blanton-Webster-Band]]“ gelten und deren Ersteinspielungen stark durch die Neuzugänge [[Jimmy Blanton]], [[Ben Webster]] und [[Billy Strayhorn]] geprägt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zij hebben gevlogen Volaverunt (titel op object) Los Caprichos (serietitel), RP-P-1921-2082.jpg|mini|150px|Goya: [[Los Caprichos]] 61]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Ellington-Biographie geht [[James Lincoln Collier]] ausführlich auf diese Komposition ein, die „in der gegebenen Form klassisch ist“. Er fühlte sich dabei an [[Francisco de Goya|Goyas]] &amp;#039;&amp;#039;Fliegende Hexen&amp;#039;&amp;#039; erinnert, „die wild über eine desolate Landschaft rasen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;collier&amp;quot;&amp;gt;J. L. Collier: &amp;#039;&amp;#039;Duke Ellington.&amp;#039;&amp;#039; S. 328&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=&amp;#039;&amp;#039;Ko-Ko&amp;#039;&amp;#039; hat einen intensiven, fast satanischen &amp;#039;&amp;#039;[[Drive (Musik)|drive]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Intensität allein ist furchterregend. [[Harry Carney|Carneys]] [[Baritonsaxophon|Bariton]] bedroht uns von der Introduktion an, und die Pedalnoten mit ihrer Weigerung, sich zu bewegen, sich den [[Harmonielehre|Harmonien]] anzupassen, sind mitleidlos.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Duke Ellington sagte zu seiner Komposition, dass sie als eine Beschreibung des &amp;#039;&amp;#039;Congo Square&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
in [[New Orleans]] zu verstehen sei, „wo der Jazz geboren sei,“ und das Stück somit ein Teil der &amp;#039;&amp;#039;[[Afroamerikanische Musik|Musical History of the Negro People]]&amp;#039;&amp;#039; sei, der er sich schließlich mit der Suite &amp;#039;&amp;#039;Black, Brown and Beige&amp;#039;&amp;#039; widmete.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pontchartrain.net/templates/System/details.asp?id=40334&amp;amp;PID=495392 Information zum Hintergrund von Ko-Ko] bei &amp;#039;&amp;#039;pontcharttrain&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Analyse ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ko-Ko&amp;#039;&amp;#039; ist „ein zwölftaktiker [[Jazzblues|Blues]] in E♭-Moll mit einer achttaktigen Introduktion, die am Schluss als eine viertaktige [[Coda (Musik)|Coda]] rekapituliert wird,“ so Collier. Harmonisch sei es eine „Übung im [[Orgelpunkt|Orgel- oder Pedalpunkt]] (...) Bei Ellingtons &amp;#039;&amp;#039;Ko-Ko&amp;#039;&amp;#039; sind die Introduktion und fünf bis sieben [[Chorus (Jazz)|Chorusse]] um Pedaltöne herum gebaut: Das tiefe E♭ des Baritonsaxophons in der Introduktion und das E♭ zwei [[Oktave]]n höher von [[Juan Tizol|Tizol]] im ersten Chorus, ein A♭ von den Saxophonen in [[unisono]] im zweiten und dritten Chorus und ein B im vierten Chorus, ebenfalls von den Saxophonen un unisono, sowie ein F von den Trompeten im fünften Chorus.“ Collier weist darauf hin, dass die Pedaltöne – wie im Orgelspiel üblich – nicht kontinuierlich gehalten, sondern wiederholt werden. Harmonisch sei das Stück auf jeden Fall recht dissonant, besonders in den beiden letzten Chorussen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;collier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Juan Tizol 1943.jpg|mini|160px|Juan Tizol (1943)]]&lt;br /&gt;
Strukturell sei das Stück „in Schichten“ aufgebaut, welche „die verwendeten Harmonien zunehmend komplex machen; die Komplexität ist jedoch linear entwickelt, und jede aufeinanderfolgende Lage bleibt hörbar und zugänglich“; im Verlauf des Stückes nehme die Anzahl der Stimmen, die zugleich sprechen, allgemein zu:&amp;lt;ref name=&amp;quot;collier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [0:00] – Introduktion: Die Pedalstimme wird von den Posaunen beantwortet; der erste Chorus besteht aus Tizols Pedal-Es gegen eine Figur der [[Holzbläser]].&lt;br /&gt;
* [0:14] – Im zweiten Chorus wird die Pedalstimme durch eine kurze [[Riff (Musik)|Riff]]-Figur des [[Blechbläser|Blechs]] mit [[Plunger-Dämpfer]] und [[Tricky Sam Nanton|Nanton]], der mit dem &amp;#039;&amp;#039;plunger&amp;#039;&amp;#039; „klagt“, betont.&lt;br /&gt;
* [0:32] – Dies wird im dritten Chorus fortgesetzt, in dem Ellingtons Piano erste tastende Akzente setzt.&lt;br /&gt;
* [1:02] – Der vierte Chorus hat Trompeten mit &amp;#039;&amp;#039;plunger&amp;#039;&amp;#039;-Dämpfern, die die Pedalnote betonen, „während Ellington alles mit exzentrischen und sehr dissonanten Klavierfiguren unterlegt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;collier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [1:28] – Der fünfte Chorus enthält vier Stimmen: ein Pedal-F von den Trompeten, zwei separate Saxophon-Figuren und [[Punktierung (Musik)|Punktierung]] durch die &amp;#039;&amp;#039;plunger&amp;#039;&amp;#039;-Posaunen.&lt;br /&gt;
* [1:48] Der sechste Chorus ist eine [[Call and Response|Ruf-und-Antwort]]-Passage zwischen dem Orchester und dem [[Kontrabass|Bass]], „doch der Ruf des Orchesters besteht aus vier verschiedenen Stimmengewirr hören, das plötzlich beginnt und endet, so wie auch der Bass erscheint und verschwindet.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;collier&amp;quot; /&amp;gt; In diesem&lt;br /&gt;
* [2:23] – bzw. im siebten Chorus gibt es keinen Pedalpunkt; aber hier seien die Akkorde so dissonant, dass eine Pedalstimme kaum wahrgenommen werden könne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;collier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf das [[Timbre]] und die Tonfarben sei &amp;#039;&amp;#039;Ko-Ko&amp;#039;&amp;#039; „ein gut Teil [[monochromatisch]]er als die meisten von Ellingtons besten Stücken.“ es herrschen die Posaunen vor und der [[Plunger-Dämpfer|Plunger]] ist häufig in Gebrauch; die Saxophone sind untergeordnet und werden hauptsächlich dazu verwendet, um die Pedalnoten zu erzeugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;collier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Einspielungen ==&lt;br /&gt;
Die Komposition wurde vom Ellington-Orchester erstmals am 6. März 1940 in Chicago eingespielt, zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Jack the Bear&amp;#039;&amp;#039;; die B-Seite der Schallplatte (Victor 25677) war &amp;#039;&amp;#039;Conga Brava&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.78discography.com/vic26500.html Victor Records 25600-Serie bei &amp;#039;&amp;#039;78discography.com&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Solisten sind Juan Tizol, „Tricky“ Joe Nanton, Ellington und [[Jimmy Blanton]]. Ein so kompliziertes Stück wie &amp;#039;&amp;#039;Ko-Ko&amp;#039;&amp;#039; schaffte es lediglich, für eine Woche #25 der US-amerikanischen Hitparade zu erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klußmeier&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Klußmeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Jazz in the Charts. Another view on jazz history.&amp;#039;&amp;#039; Liner notes und Begleitbuch der 100-CD-Edition. Membran International GmbH. ISBN 978-3-86735-062-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November dieses Jahres wurde eine weitere Version von &amp;#039;&amp;#039;Ko-Ko&amp;#039;&amp;#039; beim [[Duke Ellington at Fargo, 1940 Live|Konzert im Fargo, North Dakota]] mitgeschnitten. Im Januar 1943 spielte es die Band bei ihrem [[Carnegie Hall|Carnegie-Hall]]-Konzert. Im Februar 1956 kam es zu einer erneuten Aufnahme für [[Bethlehem Records]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ellington-Komposition ist nicht mit dem [[The Charlie Parker Story|gleichnamigen Stück]] von [[Charlie Parker]] von 1945 zu verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* James Lincoln Collier: &amp;#039;&amp;#039;Duke Ellington.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein.&lt;br /&gt;
* Alain Paillier: &amp;#039;&amp;#039;Ko-Ko.&amp;#039;&amp;#039; Paris, Alter Ego Editions. 2011. ISBN 978-2-915528-26-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.arte.tv/de/Kultur-entdecken/50-Jahrhundertaufnahmen-des-Jazz/50-Jahrhundertaufnahmen-des-Jazz/1152486,CmC=1210280.html Hans-Werner Wunderlich: Duke Ellington: Ko-Ko – Jahrhundertaufnahmen des Jazz bei] [[Arte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Titel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lied von Duke Ellington]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lied 1940]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
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