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	<title>Knutonen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T10:50:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knutonen&amp;diff=753986&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Echoray: link</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Knuth-Wappen.png|mini|hochkant|Wappen der Knutonen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Knutonen-Wappen Flug.png|mini|hochkant|Wappenvariante der Knutonen mit Flug]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Knaut-Wappen Sachsen.jpg|mini|hochkant|Wappenvariante mit Pfauenfederstoß]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter Knuth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knutonen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein altritterliches Geschlecht in [[Liste thüringischer Rittergeschlechter|Thüringen]] und [[Sachsen]]. Sie werden in Urkunden häufig erwähnt, zumeist als Zeugen. Im 17. Jahrhundert sind die Thüringer Familien Knuth/Knaut erloschen. Die im norddeutschen Raum vorkommenden adligen Familien „[[Knut (Adelsgeschlechter)|von Knut(h)]]“ haben teilweise in den Knutonen gemeinsame Vorfahren, deren Linien sich aber bereits im 13. Jahrhundert trennten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft und -varianten ==&lt;br /&gt;
Alfred Schmekel vermutete in seinem Buch „Historisch topografische Beschreibung des Hochstiftes Merseburg“ aus dem Jahre 1858, dass der Name Knute von dem [[mittelhochdeutsch]]en Adjektiv „knuz“ hergeleitet werden kann, was so viel wie „kampflustig“ bedeutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden geschrieben: Knuth, Knuten, Knute, Knůt, Knyt, Knuit, Knuto, Knutho, auch mit dem Beinamen von Scheidungen, Familienbezeichnung: Knutonen, Knutones, Cnutones. Die Verschiedenheit der Schreibweise mit und ohne „h“ hinter dem „t“ ist ohne Bedeutung. [[Knaut]], [[Knauth]], Canutus, Cnaut sind latinisierte Schreibweisen von Knuth und sind mit diesen identisch. Die Schreibweisen Kunitz, Kunich, Kuradt konnten bisher urkundlich nicht belegt bzw. der Familie zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Knutsche Geschlecht hat nur selten das Adelspräfix „von“ vor den Familiennamen gestellt. In der Regel verzichtete es auf Nennung des Adelsprädikates, da sein Adel allgemein bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1140 erstmals mit &amp;#039;&amp;#039;Hainrich Knot&amp;#039;&amp;#039; urkundlich und 1174 in [[Merseburg]]er Urkunden erwähnt. Die Knutonen waren zur Regentenzeit des Thüringer Landgrafen [[Albrecht II. (Meißen)|Albrecht]] und seines Sohnes [[Friedrich I. (Meißen)|Friedrich des Gebissenen]] deren Räte und standen am Hofe in großem Ansehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knutonen ließen sich auch in der Grafschaft [[Groitzsch]], südlich von [[Leipzig]], nieder. Die Orte [[Knauthain]], [[Knautnaundorf]] und [[Knautkleeberg]] (Herrensitz 1190) sowie Knöteberg (Knateberg, [[Wüstung|wüst]]) waren in deren Besitz und verdanken dem Geschlecht Knaut ihren Namen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das thüringische Geschlecht Knut(h)/Knaut(h), das zu den Stiftsvasallen (&amp;#039;&amp;#039;nostri fideles&amp;#039;&amp;#039;) des Bistums Merseburg und der Thüringer Landgrafen gehörte, besaß im 13. und 14. Jh. in Mitteldeutschland, an der mittleren Saale und unteren Unstrut Güter. Sie waren u. a. Castellane der Burgen [[Schloss Burgscheidungen|Burgscheidungen]], [[Pfalz Allstedt|Allstedt]], [[Sachsenburg (An der Schmücke)|Sachsenburg]], [[Schloss Beichlingen|Beichlingen]], [[Kelbra]], [[Weißenfels]] und vermutlich auch von [[Leipzig]]. Sie fügten ihrem Namen auch die Orte hinzu, die sie besaßen oder wo sie Familiensitze hatten, u. a. Scheidingen, Bottendorf, Teuditz, Hayn/Indagine, [[Markwerben]] (1312–1315), Breitenbuch, Weißenfels, Zwenkau und Cornere (?). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht besaß u. a. in Thüringen und Meißen, an der mittleren Saale und unteren Unstrut Güter zu [[Agnesdorf]] (1463–1570), [[Bischofrode]] (1463), Burgscheidungen (1230–1294), [[Borxleben]]  (1324–1364), Bedra (1260–1321), [[Bad Bibra]] (1315–1388), Braunsdorf, [[Breitungen (Südharz)|Breitungen]], [[Gehofen]]  (1346–1525), [[Großkorbetha]]  (1290), [[Kachstedt]]  (1525–1553), Kämmeritz, [[Kelbra]] (1478–1486), [[Kirchscheidungen]] (1294–1425), [[Landgrafroda]], Langendorf (1230–1315), Möckerling, Muttlau (bei Langendorf, 1290–1298), [[Mönchpfiffel]] (1279), Neumark, [[Niederbösa]], Ober- und Untergreißlau (1275–1290), [[Oeglitzsch]] (1286), [[Ostramondra]] (1461–1596/1612), Penrik (1416, Pennrich), Pulschitz (1292–1302, Wüstung bei [[Weißenfels]]), [[Questenberg (Südharz)|Questenberg]]  (1453–1670), [[Ringleben (Bad Frankenhausen)|Ringleben]] (1440–1448), Thal- und Bergwinkel, [[Sachsenburg (An der Schmücke)|Sachsenburg]]  bei Oldisleben (1279–1312), [[Teuchern]]  (1349), Teuditz (1244–1322, gehört seit 1937 zur Gemeinde [[Tollwitz]]), Thalheim (1496), [[Voigtstedt]]  (1453), [[Wickerode]] (1463–1585), Winkel, Wulferode (1463), [[Zorbau]] (1290), Weißenfels (1288–1308). (Kämmeritz, Möckerling, Neumark und Zorbau fielen zu Beginn des 20. Jh. der Braunkohleabbau im Geiseltal zum Opfer und existieren heute nicht mehr.) Es war auch in Sachsen, Mecklenburg, Brandenburg, Hessen, Pommern, Anhalt, Schwarzburg und im Stolbergischen beheimatet und begütert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Vertreter ==&lt;br /&gt;
* Knaut, Ritter, 1260 Hauptburgmann der Burg Allstedt&lt;br /&gt;
* Herman Knaut, 1295 Rat des Thüringer Landgrafen Friedrich&lt;br /&gt;
* Konrad Knaut, 1325 Domherr in Bamberg&lt;br /&gt;
* Albrecht Knaut, 1347 bis 1367, Propst in [[Bautzen]] und Domherr zu Meißen&lt;br /&gt;
* Konrad Knaut, 1366 bis 1385 Domkirchenvikar zu Meißen&lt;br /&gt;
* Friedrich Knaut, 1400 Domherr und von 1410 bis 1434 Dechant des Halberstädter Doms St. Stephanus &lt;br /&gt;
* Albrecht Knaut, 1436 Bruder des Deutschordens in Golub&lt;br /&gt;
* [[Hans Knauth]] der Ältere († um 1485), Ritter, Amtmann von Sangerhausen und Lehnsmann der [[Stolberg (Adelsgeschlecht)|Grafen zu Stolberg]]&lt;br /&gt;
* Hans Knaut, auf dem Eichsfeld gesessen, Amtmann zu (Giesel-)Werder, 1505–1511 Rat des Landgrafen Wilhelm d.&amp;amp;nbsp;Ä. von Hessen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen ist von Silber und Schwarz drei- oder viermal geteilt. Verschiedene Helmzierden: 1.) offener, wie der Schild gezeichneter und tingierter Flug, 2.) ein Pfauenspiegel. 3.) zwei, wie der Schild tingierte, Büffelhörner. Decken: Schwarz und Silber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der später im Harzgebiet lebende Familienzweig führt statt Silber-Schwarz die Farben Silber-Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Wappenvarianten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
knutonen wappen.jpg|Wappen der Ritter Knuth in [[Siebmachers Wappenbuch]] von 1605&lt;br /&gt;
Knaut 2 Sm.png|Wappen der Knaut in Siebmachers Wappenbuch von 1884&lt;br /&gt;
Knaut 3 Sm.png|Wappen der Knaut in Siebmachers Wappenbuch von 1908&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rüdiger Bier: &amp;#039;&amp;#039;1500 Jahre Geschichte und Geschichten der herrschaftlichen Sitze zu Kirchscheidungen und Burgscheidungen&amp;#039;&amp;#039;,  Eigenverlag [[Rittergut Kirchscheidungen]] 2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Knuth family|Knutonen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adelsgeschlecht (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thüringer Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sächsisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Echoray</name></author>
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