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	<title>Knut Schulz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-01T12:22:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Knut Schulz.jpg|mini|Knut Schulz, private Aufnahme aus dem Jahr 2015]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knut Schulz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1937]] in [[Berlin]]) ist ein deutscher [[Historiker]]. Er legte zahlreiche grundlegende Arbeiten zur Handwerks- und Stadtgeschichte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Knut Schulz wurde 1937 als der dritte Sohn des damaligen Universitätsdozenten Fritz Schulz geboren. Er legte im Februar 1957 das Abitur an der Droste-Hülshoff-Oberschule in [[Berlin-Zehlendorf]] ab. Von 1957 bis 1963 studierte er Geschichte, Germanistik und Philosophie an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] und der [[Kirchliche Hochschule Berlin-Zehlendorf|Kirchlichen Hochschule Berlin]]. Im Juli 1963 schloss er das erste Staatsexamen ab. Von 1963 bis 1969 war Schulz Wissenschaftlicher Assistent am [[Friedrich-Meinecke-Institut]] und von 1969 bis 1972 als Akademischer Rat tätig. Im Oktober 1966 wurde er mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;[[Ministeriale|Ministerialität]] und Bürgertum in Trier&amp;#039;&amp;#039; an der FU Berlin [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Anfang 1972 erfolgte die [[Habilitation]] über &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaftliche Unterschichten im Hochmittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend wurde Schulz zum Professor für mittelalterliche Geschichte an der Freien Universität Berlin berufen und lehrte dort bis 2003. Im Jahr 1989 war er in Tokyo ([[Universität Tokio|Todai University]]) und 2000 in [[Kyōto]] ([[Kokusai Nihon Bunka Kenkyū Center|Nichibunken]], International Research Center for Japanese Studies) als Fellow, im Kollegjahr 1995/1996 war Schulz Forschungsstipendiat am [[Historisches Kolleg|Historischen Kolleg]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Forschungsschwerpunkte sind die Verfassungs- und Sozialgeschichte des Hochmittelalters, Stadtgeschichte des Hoch- und Spätmittelalters, [[Hofrecht]], Ministerialität, Zensualität und Rittertum, Handwerk, die Migration sowie der Status von Fremdgruppen vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit. Schulz brachte Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts den Begriff „bürgerliche Ministeriale“ in die mediävistische Diskussion ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Die Ministerialität als Problem der Stadtgeschichte. Einige allgemeine Bemerkungen, erläutert am Beispiel der Stadt Worms.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Vierteljahrsblätter&amp;#039;&amp;#039; 32, 1968, S. 184–219 ([https://digitale-sammlungen.ulb.uni-bonn.de/periodical/pageview/7857620 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Widerspruch äußerte [[Josef Fleckenstein]]. Er möchte lieber von „Bürgern ministerialischer Herkunft sprechen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Fleckenstein: &amp;#039;&amp;#039;Ministerialität und Stadtherrschaft. Ein Beitrag zu ihrem Verständnis am Beispiel von Hildesheim und Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; In: Kurt Ulrich Jäschke, Reinhard Wenskus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Helmut Beumann zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Sigmaringen 1977, S. 349–364, hier: S. 364.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er legte 2010 eine Synthese seiner bisherigen Forschungen über Handwerker, Zünfte und Gesellen für den deutschsprachigen Raum vom 10. bis zum beginnenden 17. Jahrhundert vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechung von [[Sabine von Heusinger]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[H-Soz-Kult]]&amp;#039;&amp;#039;, 24. März 2010 ([https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-13096 online]); [[Arnd Kluge]] in: &amp;#039;&amp;#039;sehepunkte&amp;#039;&amp;#039; 10, 2010, Nr. 3 [15. März 2010] ([https://www.sehepunkte.de/2010/03/15814.html online]); [[Helmut Bräuer]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung]]&amp;#039;&amp;#039; 119, 2011, S. 228–230 ([https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/mioeg/2011/1-2/ReviewMonograph417004545 online]); Thomas Buchner in: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Historische Forschung]]&amp;#039;&amp;#039; 38, 2011, S. 462–464.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1980er Jahren entdeckte er bei Recherchen mit [[Christiane Schuchard]] im Archivio del Vicariato di Roma das Notiz- und Tagebuch von [[Thomas Giese]], einem aus Lübeck stammenden Bäckersohn, der 1507 im Alter von 18 Jahren nach Rom ging. Im Jahr 2003 legte er mit Schuchard eine kritische Edition dieses Textes vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von Matthias Krüger in: &amp;#039;&amp;#039;Concilium medii aevi&amp;#039;&amp;#039; 6, 2003, S. 1021–1022 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/cma/article/download/78203/72118 online]); [[Rolf Hammel-Kiesow]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Lübeckische Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 85, 2005, S. 410–411 ([https://vlga.de/file/zvlga_85_2005.pdf online]); [[Rainer Postel]] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 90, 2004, S. 299 ([https://agora.sub.uni-hamburg.de/subhh/digbib/view?did=c1:44840&amp;amp;sdid=c1:44944 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenverzeichnisse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ein Schriftenverzeichnis bis 2001, zusammengestellt von Matthias Krüger, erschien in: [[Franz Josef Felten]], Stephanie Irrgang, Kurt Wesoly (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein gefüllter Willkomm. Festschrift für Knut Schulz zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Shaker-Verlag, Aachen 2002, ISBN 3-8322-0600-0, S. 671–683. &lt;br /&gt;
* Eine Fortsetzung des Schriftenverzeichnisses für die Jahre 2002–2007 erschien in: &amp;#039;&amp;#039;Die Freiheit des Bürgers. Städtische Gesellschaft im Hoch- und Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Matthias Krüger. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 3-534-21350-5, S. 271–272. &lt;br /&gt;
* Ein vollständiges Schriftenverzeichnis für die Jahre 1968–2025 stellte Christiane Schuchard nach Vorarbeiten von Matthias Krüger zusammen. Es erschien in: &amp;#039;&amp;#039;Die Bürgerstadt des Mittelalters und der Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2025, ISBN 978-3-96023-645-0, S. 501–513&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsatzsammlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Freiheit des Bürgers. Städtische Gesellschaft im Hoch- und Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Matthias Krüger]]. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 3-534-21350-5 (vereinigt neun Aufsätze, die zwischen 1968 und 2000 erschienen sind).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bürgerstadt des Mittelalters und der Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2025, ISBN 978-3-96023-645-0 (vereinigt 18 Beiträge, die zwischen 1985 und 2022 erscheinen sind).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handwerk, Zünfte und Gewerbe. Mittelalter und Renaissance.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010, ISBN 978-3-534-20590-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Denn sie lieben die Freiheit so sehr ...“. Kommunale Aufstände und Entstehung des europäischen Bürgertums im Hochmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1995, ISBN 3-534-10710-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handwerksgesellen und Lohnarbeiter. Untersuchungen zur oberrheinischen und oberdeutschen Stadtgeschichte des 14. bis 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Sigmaringen 1985, ISBN 3-7995-7026-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ministerialität und Bürgertum in Trier. Untersuchung zur rechtlichen und sozialen Gliederung der Trierer Bürgerschaft vom ausgehenden 11. bis zum Ende des 14. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Rheinisches Archiv. Veröffentlichungen des Instituts für Geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an der Universität Bonn.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 66). Röhrscheid, Bonn 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handwerk in Europa. Vom Spätmittelalter bis zur Frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Historischen Kollegs. Kolloquien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 41). Oldenbourg, München 1999, ISBN 978-3-486-56395-5 ([https://www.historischeskolleg.de/fileadmin/pdf/kolloquien_pdf/Kolloquien41.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Mittelalters. Festschrift für Herbert Helbig zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln u. a. 1976, ISBN 978-3-412-01675-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quelleneditionen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* mit [[Christiane Schuchard]]: &amp;#039;&amp;#039;Handwerker deutscher Herkunft und ihre Bruderschaften im Rom der Renaissance. Darstellung und ausgewählte Quellen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Römische Quartalschrift für christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte. Supplementband.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 57). Herder, Rom u. a. 2005, ISBN 978-3-451-26719-2.&lt;br /&gt;
* mit Christiane Schuchard: &amp;#039;&amp;#039;Thomas Giese aus Lübeck und sein römisches Notizbuch der Jahre 1507 bis 1526&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck&amp;#039;&amp;#039;, Reihe B, Bd. 39). Schmidt-Römhild, Lübeck 2003, ISBN 978-3-7950-0477-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Confraternitas Campi Sancti de Urbe. Die ältesten Mitgliederverzeichnisse (1500/01–1536) und Statuten der Bruderschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Römische Quartalschrift für christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte. Supplementband.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 54). Herder, Rom u. a. 2002, ISBN 978-3-451-26254-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Die Freiheit des Bürgers – Zum Œuvre von Knut Schulz.&amp;#039;&amp;#039; In: Knut Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Die Freiheit des Bürgers. Städtische Gesellschaft im Hoch- und Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Matthias Krüger. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, ISBN 3-534-21350-5, S. 7–16.&lt;br /&gt;
* [[Franz Josef Felten]], [[Stephanie Irrgang]], [[Kurt Wesoly]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein gefüllter Willkomm. Festschrift für Knut Schulz zum 65. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Shaker-Verlag, Aachen 2002, ISBN 3-8322-0600-0.&lt;br /&gt;
* Karol Kubicki, [[Siegward Lönnendonker]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichtswissenschaft an der Freien Universität Berlin&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte der Freien Universität Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). V &amp;amp; R unipress, Göttingen 2008, ISBN 978-3-89971-475-3, S. 59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124375634}}&lt;br /&gt;
* [https://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Schulz%2C+Knut Veröffentlichungen von Knut Schulz] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [https://www.geschkult.fu-berlin.de/e/fmi/institut/mitglieder/Emeriti_Professorinnen_und_Professoren_im_Ruhestand/schulz.html Seite von Knut Schulz am Friedrich-Meinecke-Institut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124375634|LCCN=n/85/60807|VIAF=109019268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schulz, Knut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schulz, Knut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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