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	<title>Knut Nevermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T11:30:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knut_Nevermann&amp;diff=776695&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fabian.aichwald: Ort siehe Todesanzeige: trauer.tagesspiegel.de/traueranzeige/knut-nevermann</title>
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		<updated>2024-08-09T13:59:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ort siehe Todesanzeige: trauer.tagesspiegel.de/traueranzeige/knut-nevermann&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knut Nevermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1944]] in [[Hamburg]]; † [[24. Juli]] [[2024]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/inland/regional/berlin/rbb-aktivist-der-60er-und-spaeterer-berliner-staatssekretaer-knut-nevermann-ist-tot-100.html |titel=Berlin. Aktivist der 60er und späterer Berliner Staatssekretär Knut Nevermann ist tot |werk=[[tagesschau.de]] |datum=2024-08-02 |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] Jurist und [[politischer Beamter]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Von November 2010 bis Dezember 2014 war er [[Staatssekretär]] für Wissenschaft in der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung (ab 1. Dezember 2011: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft). Zuvor war er in ähnlicher Funktion bereits in Hamburg und Sachsen tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Knut Nevermann war der Sohn des früheren Hamburger Bürgermeisters [[Paul Nevermann]] und dessen Ehefrau Grete, geb. Faden. Seine Geschwister waren [[Jan Nevermann]] und [[Anke Fuchs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nevermann studierte nach dem Abitur 1963 [[Rechtswissenschaft]] zunächst in Hamburg und München und ab 1965 in Berlin. Dort wurde das [[Sozialistischer Hochschulbund|SPD]]- und [[Sozialistischer Hochschulbund|SHB]]-Mitglied im Februar 1966 zum [[Allgemeiner Studierendenausschuss|AStA]]-Vorsitzenden der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] gewählt. 1967 war er Gründungsmitglied des [[Republikanischer Club|Republikanischen Clubs]] in West-Berlin. Im selben Jahr nahm er am Kongress &amp;#039;&amp;#039;Bedingungen und Organisation des Widerstands&amp;#039;&amp;#039; teil (gemeinsam mit [[Rudi Dutschke]], [[Jürgen Habermas]] u.&amp;amp;nbsp;a.).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Mlynek]], Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 611f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1970 bis 1973 war Knut Nevermann Mitarbeiter beim [[Deutscher Bildungsrat|Deutschen Bildungsrat]]. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen war er von 1974 bis 1986 Mitarbeiter des [[Max-Planck-Institut für Bildungsforschung|Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung]] in Berlin. Nach einer juristischen Promotion 1981 habilitierte sich Nevermann 1986 in Berlin für [[Politikwissenschaft]] und leitete anschließend bis 1988 das Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in [[Soest]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dorothea Hilgenberg |url=http://www.zeit.de/1986/18/ein-langer-marsch/komplettansicht |titel=Knut Nevermann: Ein langer Marsch |werk=[[Die Zeit]] |datum=1986-04-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170119172349/http://www.zeit.de/1986/18/ein-langer-marsch/komplettansicht |archiv-datum=2017-01-19 |abruf=2024-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit den sechziger Jahren war er Mitherausgeber der [[Blätter für deutsche und internationale Politik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knut Nevermann war verheiratet und hatte eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ämter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KnutNevermannOper.jpg|mini|Knut Nevermann (rechts) bei der Eröffnung einer Fotoausstellung in der [[Hamburgische Staatsoper|Hamburgischen Staatsoper]] (2002)]]&lt;br /&gt;
1988 bis 1997 wirkte Nevermann als [[Senatssyndicus|Staatsrat]] in der [[Behörde für Kultur und Medien|Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg]], ab 1994 war er zugleich Bevollmächtigter Hamburgs beim Bund. 1998 bis 2006 war er Amtschef und Abteilungsleiter der [[Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] unter den [[Staatsminister (Deutschland)|Staatsministern]] [[Michael Naumann]], [[Julian Nida-Rümelin]] und [[Christina Weiss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2006 wurde er als Nachfolger von Frank Schmidt, der in den Ruhestand trat, zum Staatssekretär im [[Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst|sächsischen Wissenschaftsministerium]] berufen. Mit dem Ausscheiden der SPD aus der Staatsregierung nach der [[Landtagswahl in Sachsen 2009]] endete am 30. September 2009 auch seine Amtszeit; Nachfolger wurde [[Hansjörg König]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 2010 wurde Nevermann vom [[Senat von Berlin|Berliner Senat]] mit Wirkung ab dem 1. November 2010 zum Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung ernannt. Er löste [[Hans-Gerhard Husung]] (SPD) ab, der zum Generalsekretär der [[Gemeinsame Wissenschaftskonferenz|Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz]] gewählt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2010/pressemitteilung.55835.php |titel=Dr. Knut Nevermann wird neuer Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung in Berlin |werk=[[Senatskanzlei (Berlin)|berlin.de]] |datum=2010-10-26 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160826210823/https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2010/pressemitteilung.55835.php |archiv-datum=2016-08-26 |abruf=2024-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nevermann übte den Posten des Staatssekretärs bis 2014 aus. Danach ernannte Senatorin [[Sandra Scheeres]] den Politikwissenschaftler [[Steffen Krach]] zum Nachfolger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anja Kühne |url=https://www.tagesspiegel.de/wissen/knut-nevermann-geht-steffen-krach-kommt-8105659.html  |titel=Knut Nevermann geht, Steffen Krach kommt |werk=[[Tagesspiegel|tagesspiegel.de]] |datum=2014-12-11 |abruf=2024-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Januar 2017 bis Mitte 2019 leitete er als ehrenamtlicher Vorstand die Aufbauphase der neu gegründeten [[Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Jens Hager: &amp;#039;&amp;#039;Die Rebellen von Berlin. Studentenpolitik an der Freien Universität. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von [[Hartmut Häußermann]], [[Niels Kadritzke]], Knut Nevermann. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln, Berlin 1967. (=&amp;#039;&amp;#039;Information Sonderband&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der 2. Juni 1967. Studenten zwischen Notstand und Demokratie. Dokumente zu den Ereignissen anläßlich des Schah-Besuches.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Verband Deutscher Studentenschaften. Pahl-Rugenstein Verlag, Köln 1967.&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension von [[Ekkehart Krippendorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Erwachen am 2. Juni.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Zeit, Nr. 37, 15. September 1967, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Schulleiter. Juristische und historische Aspekte zum Verhältnis von Bürokratie und Pädagogik.&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, zugleich Dissertation 1981.) Klett-Cotta, Stuttgart 1982, ISBN 978-3-12-936030-9.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Lokal 2000. Berlin als Testfall.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1983, ISBN 3-499-15134-0.&lt;br /&gt;
* zusammen mit [[Martin Baethge]], [[Dieter Lenzen]]: &amp;#039;&amp;#039;Organisation, Recht und Ökonomie des Bildungswesens.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 5 der Enzyklopädie Erziehungswissenschaft. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1984, ISBN 978-3-12-932250-5.&lt;br /&gt;
* zusammen mit [[Christel Hopf]], Ingrid Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Wie kamen die Nationalsozialisten an die Macht. Eine empirische Analyse von Deutungen im Unterricht.&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung.) Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1985, ISBN 978-3-593-33529-2.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Die 68er. Von der Selbst-Politisierung der Studentenbewegung zum Wandel der Öffentlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; VSA-Verlag, Hamburg 2018, ISBN 978-3-89965-793-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|138232202}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Kerrin Zielke, Carsten Wette  |url=https://www.fu-berlin.de/campusleben/campus/2017/170411-50-jahre-studentenbewegung-erinnerungen-knut-nevermann/index.html |titel=„Plötzlich hatten wir den Mut, Autoritäten infrage zu stellen“ |werk=Freie Universität Berlin campus.leben |datum=2017-04-11 |kommentar=Gespräch mit Knut Nevermann |abruf=2024-08-05 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/slogan-der-studentenbewegung-das-war-schon-eine-geniale-idee-100.html |titel=Slogan der Studentenbewegung – „Das war schon eine geniale Idee“. Knut Nevermann im Gespräch mit Nicole Dittmer und Julius Stucke |werk=[[Deutschlandfunk Kultur|Deutschlandfunk-Kultur]]-Sendung „Studio 9“ |datum=2017-11-09 |abruf=2024-08-05 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Michael Naumann]] |url=https://www.tagesspiegel.de/kultur/ohne-ihn-gabe-es-kein-staatsministerium-fur-kultur-und-medien-zum-80-geburtstag-von-knut-nevermann-11006434.html |titel=Ohne ihn gäbe es kein Staatsministerium für Kultur und Medien: Zum 80. Geburtstag von Knut Nevermann |werk=[[Tagesspiegel|Tagesspiegel.de]] |datum=2024-01-06 |abruf=2024-08-05 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138232202|LCCN=n/80/138328|VIAF=64558739|NDL=00679769}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nevermann, Knut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrat (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Sozialistischen Hochschulbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der 68er-Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundeskanzleramt, Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nevermann, Knut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fabian.aichwald</name></author>
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