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	<title>Knurów - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T20:10:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knur%C3%B3w&amp;diff=583384&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */ archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knur%C3%B3w&amp;diff=583384&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-07T13:36:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Stadt in der Woiwodschaft Schlesien. Ein gleichnamiges Dorf befindet sich in der Woiwodschaft Kleinpolen, siehe [[Knurów (Nowy Targ)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Knurów&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Herb Knurów-2018.png|109px|Wappen von Knurów]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Schlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Gliwice&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Gliwicki&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 13&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 41&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 33.95&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       =  44-190 bis 44-196&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 32&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = SGL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Zabrze]]–Knurów&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Autostrada A1 (Polen)|Autobahn A1]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = Stadtgemeinde&lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung = &lt;br /&gt;
| TERYT              = 2405011&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Tomasz Rzepa&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = Stadtpräsident&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2024&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = ul. Ogana 5&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 44-190 Knurów&lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.knurow.pl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knurów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈknuruf}}] ([[Deutsche Sprache|deutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Knurow,&amp;#039;&amp;#039; historisch &amp;#039;&amp;#039;Knauersdorf&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Powiat Gliwicki]] der [[Woiwodschaft Schlesien]] in [[Polen|Südpolen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Knurów liegt rund 20&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von [[Kattowitz]], 15&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Rybnik]] und sieben&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich der Kreisstadt [[Gliwice]] &amp;#039;&amp;#039;(Gleiwitz)&amp;#039;&amp;#039; am Südwestrand des [[Oberschlesisches Industriegebiet|Oberschlesischen Industriegebietes]] an einem östlichen Nebenbach der [[Birawka]].&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Das Stadtgebiet grenzt an die Gemeinden bzw. Städte [[Gliwice]] im Norden, [[Gmina Gierałtowice|Gierałtowice]] und [[Gmina Ornontowice|Ornontowice]] im Osten, [[Gmina Czerwionka-Leszczyny|Czerwionka-Leszczyny]] im Süden sowie [[Pilchowice]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Knurów gliedert sich in die Innenstadt im Norden des Stadtgebiets und die südwestlich gelegenen Stadtteile [[Krywałd]] &amp;#039;&amp;#039;(Kriewald)&amp;#039;&amp;#039; und [[Szczygłowice]] &amp;#039;&amp;#039;(Schyglowitz)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:K. św. Wawrzyńca Chorzów ul. Lwowska 30 nr rej. 1199-72 (3).jpg|mini|Die Knurówer Schrotholzkirche St. Laurentius stammt aus dem 16. Jahrhundert. Seit 1935 steht sie in [[Chorzów|Königshütte]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Knurówseal1902.jpg|100px|links|Knurower Gemeindesiegel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Szpital knurow.JPG|mini|Das ehemalige Knappschaftslazarett von 1912]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Knurów - Ratusz 01.jpg|mini|Die Stadtverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Knurow Aniolki.jpg|mini|Wetterschacht Aniolki der ehemaligen von-Velsen-Kohleschächte]]&lt;br /&gt;
In einer Besitzaufzählung des [[Erzbistum Breslau|Bistums Breslau]] vom Ende des 13. Jahrhunderts (&amp;#039;&amp;#039;Liber fundationis episcopatus Vratislaviensis&amp;#039;&amp;#039;) wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Cnurowicz&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Schon damals stellte Knurów eine [[Scholtisei]] dar, was sich bis zur Hälfte des 15. Jahrhunderts nicht änderte, als der Ort ein [[Rittergut]] wurde. Der erste Eigentümer &amp;#039;&amp;#039;Peter von Knurow&amp;#039;&amp;#039; ist in einem Dokument vom 13. Juli 1483 bezeugt. Der Ort teilte das Schicksal des [[Gliwice|Gleiwitzer]] Landes, kam mit diesem 1339 an [[Böhmen]] und 1526 an [[Habsburg]]. Knurow wurde 1730 Besitz der [[Kloster Rauden|Raudener Zisterzienser]] und kam 1742 an [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 14. Jahrhundert entstand in Knurow die &amp;#039;&amp;#039;[[Schrotholzkirche]] des Heiligen Laurentius&amp;#039;&amp;#039;. Für ihren wuchtigen Turm wurden im Jahre 1655 Glocken in [[Lothringen]] gegossen, die vom neuen Knurower Besitzer &amp;#039;&amp;#039;Adam Goszycki&amp;#039;&amp;#039; gestiftet worden waren. In ihr befand sich auch die &amp;#039;&amp;#039;Schöne Madonna von Knurow&amp;#039;&amp;#039;. Die 113&amp;amp;nbsp;cm hohe, gotische Figur wurde 1420 geschaffen und befindet sich heute im Erzdiözesanmuseum in [[Kattowitz]]. Der alte Kirchort Knurow, damals &amp;#039;&amp;#039;Knauersdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;krzoska&amp;quot;&amp;gt;Vgl. http://www.markuskrzoska.de/knurow.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist 1447 als [[Parochie|Pfarrei]] nachgewiesen, verlor aber mit dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] als [[Filialkirche|Filiale]] von [[Gierałtowice|Gieraltowitz]] seine Unabhängigkeit und wurde erst am 1. Juli 1915 wieder zur eigenständigen Pfarrei erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parafia&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv|url=http://www.cyryl-metody.katowice.opoka.org.pl/index.php?link=historia%2Fhistoria.html |wayback=20141124014348 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2022-03-10 03:43:23 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Jahr 1534 findet sich die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Knaurszdorff&amp;#039;&amp;#039; des Ortsnamens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [http://www.sbc.org.pl/dlibra/docmetadata?id=808&amp;amp;from=pubstats Johann Georg Knie: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1845]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann man im [[Kreis Rybnik]], dem das Dorf und Rittergut &amp;#039;&amp;#039;Knurrow&amp;#039;&amp;#039; (der im 19. Jahrhundert übliche Name)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knie&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Triest&amp;quot;&amp;gt;[http://www.sbc.katowice.pl/dlibra/docmetadata?id=3107&amp;amp;from=&amp;amp;dirids=1 Felix Triest: &amp;#039;&amp;#039;Topographisches Handbuch von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1865]&amp;lt;/ref&amp;gt; angehörte, [[Steinkohle]]bergbau zu betreiben. Auch das Gebiet um Knurow war reich an Kohlevorkommen und das Bauerndorf, das 1871 noch 849 Einwohner gezählt hatte, entwickelte sich zu einer Industriesiedlung mit 4339 Einwohnern im Jahr 1910. Am 7. Juni 1902 kaufte der [[Königreich Preußen|preußische Staat]] den Ort für 1,73 Millionen [[Mark (1871)|Mark]], und 1903 wurde mit dem Bau eines ersten [[Bergwerk]]s in Knurow begonnen, das 1906 seinen Betrieb aufnahm und nach dem preußischen Oberberghauptmann [[Gustav von Velsen]] (1847–1923) benannt wurde. Später folgte eine [[Kokerei]], für die von 1913 bis 1914 zwei Öfen errichtet wurden. Darüber hinaus erhielt der Ort mit neuen Straßen, die teilweise gepflastert waren, eine bessere Verkehrsanbindung an Gleiwitz und [[Rybnik]]. 1908 fand Knurow Anschluss an die Eisenbahnlinie nach [[Gierałtowice|Gieraltowitz]]. Wegen der raschen Bevölkerungszunahme wurden von 1904 bis 1910 insgesamt 821 neue Wohnungen errichtet. Diese befanden sich zum Teil in den vier neu angelegten [[Arbeiterkolonie]]n. Die Infrastruktur wurde auch durch ein [[Knappschaft]]s-Krankenhaus, ein Hotel und viele Geschäfte erweitert. Der größte Betrieb auf dem heutigen Stadtgebiet war die Chemiefabrik in Kriewald. Sie wurde bereits 1875 als [[Schwarzpulver]]fabrik von der in [[Köln]] ansässigen &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Rheinisch-Westfälische Pulverfabriken AG&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--nach Fusion 1890: Vereinigte Köln-Rottweiler Pulverfabriken AG--&amp;gt; angelegt. Das Schwarzpulver war für die Kohlebergwerke als Sprengmittel unentbehrlich. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war die Fabrik ein kriegswichtiger Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des dritten [[Aufstände in Oberschlesien|schlesischen Aufstands]] fand die [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] am 20. März 1921 statt, bei der etwa 37 % der gültigen Stimmen in Knurow für Deutschland abgegeben wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.&amp;amp;nbsp;Juli 1921 explodierten in Kriewald zwei Güterwaggons mit [[Ammonsalpeter]]. Wegen des Hartwerdens des Materials war es zur Gewohnheit geworden, es mittels kleiner Sprengungen zu zerkleinern. Hierbei kam es zur Explosion, bei der 19 Menschen starben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARIA-17974&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.aria.developpement-durable.gouv.fr/accident/17974_en/?lang=en |titel=Explosion of 30 t of ammonium nitrate |titelerg= N° 17974 -  26/07/1921 -  POLOGNE - 00 - KNUROW (KRIEWALD)  |werk=ARIA No. 17974 |hrsg=BARPI - Bureau d’Analyse des Risques et Pollutions Industriels |datum= |abruf=2020-08-11 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Explosion des Oppauer Stickstoffwerkes]] nur zwei Monate später war die Ursache identisch, allerdings wurde dort eine Mischung mit 50 % [[Ammonsulfat]] hergestellt und gelagert, die als nicht mehr explosiv galt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ARIA_2008&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.aria.developpement-durable.gouv.fr/wp-content/files_mf/FD_14373_oppau_1921_ang.pdf |titel=Oppau – &amp;amp;#91;Rhénanie&amp;amp;#93; Germany |titelerg= Explosion in a nitrogenous fertiliser plant 21 September 1921 |werk=ARIA No. 14373 |hrsg=French Ministry of Environment – DPPR / SEI / BARPI |datum=2008-03 |format=PDF |abruf=2020-08-11 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FFI2016_37&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tor E. Kristensen |url=https://ffi-publikasjoner.archive.knowledgearc.net/bitstream/handle/20.500.12242/1259/16-01508.pdf#page=37 |titel=A factual clarification and chemical-technical reassessment of the 1921 Oppau explosion disaster |titelerg=the unforeseen explosivity of porous ammonium sulfate nitrate fertilizer |werk=FFI-RAPPORT 16/01508 |hrsg=Norwegian Defence Research Establishment(FFI) |datum=2016-10-04 |seiten=37f |abruf=2020-08-12 |format=PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1922 gehörten Knurow und seine heutigen Stadtteile zu Polen. Die Grenze zu Deutschland verlief direkt nördlich der Ortsgrenze. Mit der Zeit nahm Knurów immer mehr das Aussehen einer Stadt an. Es wurden neue Betriebe und Wohnbauten errichtet und schließlich auch ein neues Rathaus (1928–1929). Im Jahr 1935 verlor Knurów mit der Laurentiuskirche sein wichtigstes Baudenkmal, sie wurde nach [[Chorzów|Königshütte]] [[Translozierung|transloziert]], wo sie bis heute erhalten ist. Zwei Jahre später wurde mit dem Bau einer neuen Kirche begonnen, dieser moderne Bau wurde den Heiligen [[Method von Saloniki|Method]] und [[Kyrill von Saloniki|Kyrill]] geweiht. Beim [[Überfall auf Polen]] zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1939 wurde die Stadt von der deutschen [[Wehrmacht]] besetzt und wieder Knurow genannt; es bestanden aber Pläne, den Ort in Knauersdorf umzubenennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Januar 1945 um 15:00 Uhr erreichte die [[Rote Armee]] den Ort. Knurów war zu Kriegsende nicht zerstört, so dass sich das Wirtschaftsleben nach der Wiedereröffnung der Betriebe bald wieder normalisierte. Am 1. Dezember 1945 wurden auf einen Beschluss des Woiwoden vom 27. November 1945 die Gemeinde Szczygłowice und ihr Ortsteil Krywałd nach Knurów eingemeindet, das nun über 10.000 Einwohner zählte. Dies war auch ein erster Schritt in Richtung [[Stadtrecht|Stadterhebung]], die am 1. Januar 1951 vollzogen wurde. In der neuen Stadt Knurów wurden die bestehenden Industriebetriebe ausgebaut, und ab 1957 entstand ein neues Steinkohlebergwerk im Stadtteil Szczygłowice, das am 1. Juli 1961 eröffnet wurde. In den 1970er Jahren zählte die Stadt etwa 29.000 Einwohner. 1987 wurde ein Bergbaugesundheitszentrum errichtet. Im Zuge des [[Regionaler Strukturwandel|Strukturwandels]] nach der politischen Wende in Polen 1989 mussten in der Stadt einige unrentable Betriebe geschlossen werden. Andere, wie die örtlichen Kohlebergwerke, wurden modernisiert, und es entstanden neue Betriebe außerhalb der [[Schwerindustrie]], die der steigenden Arbeitslosenzahl entgegenwirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen von Knurów nach dem jeweiligen Gebietsstand (inkl. Gutsbezirk):&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quellen der Einwohnerzahlen:&lt;br /&gt;
:1845: [http://www.sbc.org.pl/dlibra/docmetadata?id=808&amp;amp;from=pubstats] - 1855, 1861: [http://www.sbc.katowice.pl/dlibra/docmetadata?id=3107&amp;amp;from=&amp;amp;dirids=1]  -  1885, 1905: {{Webarchiv|url=http://www.geschichte-on-demand.de/sch_rybnik.html |wayback=20070930014417 |text=Archivierte Kopie }} – 1910: {{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/rybnik.htm |titel=Landkreis Rybnik |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221206105516if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/rybnik.htm |archiv-datum=2022-12-06 |abruf=2026-02-24 |abruf-verborgen=1}} – 1995, 2000, 2005: [http://www.stat.gov.pl/bdr_n/app/strona.indeks2]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1845 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 675&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1855 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 698&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 776&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 849&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 821&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.137&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4.339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1931 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8.774&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 44.124&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 40.907&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 39.844&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtpräsident ===&lt;br /&gt;
An der Spitze der Verwaltung steht der [[Stadtpräsident]]. Seit 2008 war dies Adam Rams, der der für das Wahlkomitee „Gemeinsam für Knurów“ antrat. Die turnusmäßige Wahl im April 2024 brachte folgendes Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://samorzad2024.pkw.gov.pl/samorzad2024/en/wbp/okregi/240501 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Tomasz Rzepa (Wahlkomitee „Gemeinsam für Knurów“) 41,7 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Bogdan Leśniowski (Wahlkomitee „Ihr Knurów“) 24,8 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Wojciech Kołociej ([[Koalicja Obywatelska|KO]]) 18,9 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Maciej Kandzior (Wahlkomitee „Initiative für Knurów“) 14,5 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der damit notwendigen Stichwahl setzte sich Rzepa mit 53,2 % der Stimmen gegen Leśniowski durch und wurde zum neuen Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die turnusmäßige Wahl im Oktober 2018 brachte folgendes Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/240501#results_vote_elect_mayor_round_1 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adam Rams (Wahlkomitee „Gemeinsam für Knurów“) 64,2 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Paweł Żak ([[Prawo i Sprawiedliwość|PiS]]) 20,2 % der Stimmen&lt;br /&gt;
* Prezemysław Dulias ([[Kukiz’15]]) 15,6 % der Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Amtsinhaber Rams bereits im ersten Wahlgang für eine weitere Amtszeit gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat von Knurów besteht aus 21 Mitgliedern, die in Mehrpersonenwahlkreisen gewählt werden. Die Wahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://samorzad2024.pkw.gov.pl/samorzad2024/en/rada_gminy/okregi/240501 Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Gemeinsam für Knurów“ 28,4 % der Stimmen, 9 Sitze&lt;br /&gt;
*[[Koalicja Obywatelska]] (KO) 22,0 % der Stimmen, 5 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Initiative für Knurów“ 13,0 % der Stimmen, 2 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Ihr Knurów“ 13,0 % der Stimmen, 2 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Knurów unsere Zukunft“ 12,4 % der Stimmen, 2 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Zusammen für die Einwohner von Knurów“ 11,2 % der Stimmen, 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl 2018 führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wybory2018.pkw.gov.pl/pl/geografia/240501#results_elect_council Ergebnis] auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Prawo i Sprawiedliwość]] (PiS) 25,3 % der Stimmen, 6 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Gemeinsam für Knurów“ 23,2 % der Stimmen, 6 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Zusammen für die Einwohner von Knurów“ 19,4 % der Stimmen, 5 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Vereinigung der Einwohner des Landkreises Gliwice“ 14,0 % der Stimmen, 3 Sitze&lt;br /&gt;
* Wahlkomitee „Meine Gemeinde unser Landkreis“ 9,2 % der Stimmen, kein Sitz&lt;br /&gt;
* [[Kukiz’15]] 8,9 %, 1 Sitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerstädte ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Knurów unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:&lt;br /&gt;
* [[Kazincbarcika]] (Ungarn) seit 1996&lt;br /&gt;
* [[Svit]] (Slowakei) seit 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Knurów Kosciół św Cyryla i Metodego 28 01 2012 DSC 6804.jpg|mini|Pfarrkirche St. Method und Kyrill]]&lt;br /&gt;
* Mit dem Bau der &amp;#039;&amp;#039;katholischen Pfarrkirche St. Method und Kyrill&amp;#039;&amp;#039; wurde 1937 begonnen. Er zog sich jedoch, vom Zweiten Weltkrieg unterbrochen, zehn Jahre hin, so dass das Bauwerk erst 1947 geweiht werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parafia&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auch wenn die Stadt Knurów über kein [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] Gebäude verfügt, verdienen die von 1900 bis 1921 erbauten &amp;#039;&amp;#039;Knurower Arbeiterkolonien&amp;#039;&amp;#039; Beachtung. Sie entstanden in Umgebung der &amp;#039;&amp;#039;Von-Velsen-Schächte&amp;#039;&amp;#039;, für die auch ein großes Gasthaus (1905), ein [[Knappschaftskrankenhaus|Knappschaftslazarett]] sowie das Verwaltungsgebäude der Bergwerksdirektion (beide von 1912) gebaut wurden. Der Stadtplaner [[Karl Henrici]] entwarf die Kolonien nach dem Schema einer [[Gartenstadt]] mit Arbeiter- und Beamtenwohnhäusern. Die historisch wertvolle Bausubstanz steht nicht unter Denkmalschutz und ist mehr und mehr dem Verfall preisgegeben. So wurde der Abriss der Hälfte der Beamtenwohnhäuser an der ul. Dworcowa für den Bau einer Autobahnauffahrt vom Woiwodschaftsdenkmalamt nicht gestoppt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://katowice.wyborcza.pl/katowice/1,73757,4013734.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Anselmo Pietrulla]] [[Franziskaner (OFM)|OFM]] (1906–1992), Ordensgeistlicher, Bischof in Brasilien&lt;br /&gt;
* [[Henryk Janduda]] (1924–2008), polnisch-deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Emil Kiszka]] (1926–2007), Sprinter und Weitspringer&lt;br /&gt;
* [[Krystyna Szumilas]] (* 1956), Politikerin, Abgeordnete des Sejm&lt;br /&gt;
* [[Krzysztof Zagórski]] (* 1967), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Henryk Bałuszyński]] (1972–2012), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Marcin Brosz]], (* 1973), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Janosch Dziwior]] (* 1974), deutscher Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Piotr Wyleżoł]] (* 1976), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Tomasz Copik]] (* 1978), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.knurow.pl/ Website der Stadt] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://miastoknurow.pl/ Miasto Knurów] Nachrichten (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.wirtualnyknurow.pl/ Wirtualny Knurów] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Gliwicki}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knurow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knurów| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Schlesien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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