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	<title>Knudsgilde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:27:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knudsgilde&amp;diff=278094&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hopman44: /* Einflussschwund und Auflösungen */</title>
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		<updated>2023-02-17T07:20:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einflussschwund und Auflösungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die erste &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knudsgilde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Knutsgilde&amp;#039;&amp;#039;) wurde im [[12. Jahrhundert]] in [[Schleswig]] als [[Gilde (Kaufleute)|Gilde]] der reichen Fernkaufleute gegründet. Namensgeber, Beschützer und Heiliger der Gilde war der erste [[Herzogtum Schleswig|Herzog von Schleswig]] [[Knud Lavard]] (1096–1131). Die Gründung weiterer örtlicher Knudsgilden ermöglichten im [[Dänemark|dänisch]]-[[Skandinavien|skandinavischen]] Herrschaftsgebiet ein sich ausbreitendes Handelsnetz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Flexikon&amp;#039;&amp;#039;. 2009, Artikel: Knudsgilde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Knudsgilde in Schleswig konnte sich die Idee der Knudsgilde über [[Sønderjylland]] (Süderjütland) hinaus in weitere [[Dänemark|dänische]] und [[Skandinavien|skandinavische]] Städte ausbreiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt; Ein Ursprung für die Idee der Gilde lag möglicherweise auch im [[Flandern|flandrisch]]-[[Niederrhein (Region)|niederrheinische]] Raum,&amp;lt;ref&amp;gt; Horst Windmann: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig als Territorium&amp;#039;&amp;#039;. Wachholtz, Neumünster 1954, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem Schleswig zeitweise im Handelskontakt stand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geschichte-s-h.de/schleswig/ Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte], abgerufen am: 10. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in den Jahren nach der Heiligsprechung von Knud Lavard im Jahr 1169 gegründeten Knudsgilden gewannen an Einfluss im [[Ostsee]]raum, und sie traten bald in einen Wettbewerb mit der deutschen [[Hanse]]. So unterhielten die Kaufleute der Knudsgilde wie die Kaufleute aus Lübeck aufgrund des Umfangs ihrer Handelsaktivitäten bereits in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts in Visby feste Häuser. In ihrer Blütezeit existierten 50 Knudsgilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Hochmittelalter]] organisierte die Gilde Marktregeln und Gesetze für den Handel auf See und auf dem Land.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt; Die Gildebrüder gelobten unter [[Eid]], sich gegenseitig bei Krankheit und Not zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knudsgilde war nicht an eine Stadt gebunden. Die Kaufleute bildeten mit der Gilde eine feste Einheit. Die aus dem Eid resultierende Unterstützung gewährte dem einzelnen Händler auch in fremden Seestädten Rechts- und Eigentumsschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;B&amp;quot;&amp;gt;[http://www.flensburg-online.de/jahrhunderte/knudsgilde.html Flensburg-Online. Stadtgeschichte – Flensburg quer durch die Jahrhunderte. Knudsgilde], abgerufen am: 12. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt; Die Gildenbrüder ordneten die lokalen und staatlichen Gesetze denen der Gilde unter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;B&amp;quot;/&amp;gt; Die überaus strenge [[Gerichtsbarkeit]] der Gilde stand also über der Gerichtsbarkeit des sich gerade formenden städtischen [[Bürgertum]]s. Häufig stand ihr [[Recht]] somit sogar über dem Recht der königlichen [[Vogt|Vögte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit wurden viele Handelswaren aus dem dänisch beeinflussten Ostseeraum über die Häfen von [[Schleswig]] oder [[Flensburg]] (vgl. [[Flensburger Hafen]]) zu den [[Nordsee]]häfen [[Husum]], [[Tønder|Tondern]] oder [[Ribe]] umgeschlagen. Dieser Handelsweg stand in direkter Konkurrenz zum Handelsweg der Hanse von [[Lübeck]] nach [[Hamburg]]. Die Knudsgilde ähnelte schließlich somit in Struktur und Macht stark der [[Hanse|Deutschen Hanse]], die sich zum Gegenspieler entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.marschundfoerde.de/artikel/flensburg.html Marsch &amp;amp; Förde, Flensburg], vom: 20. Juni 2004; abgerufen am: 9. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einflussschwund und Auflösungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach gründeten andere Berufsgruppen weitere Gilden nach dem Vorbild der Knudsgilde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.marschundfoerde.de/artikel/knudsgilden.html Marsch &amp;amp; Förde, Knudsgilden], vom: 7. Dezember 2002; abgerufen am: 9. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; In den verschiedenen Orten, in denen die Knudsgilde über lange Zeit ihren Einfluss geltend machen konnte, wuchs der Einfluss der übrigen Bürgerschaft, die das eigene [[Stadtrecht]] und die jeweilige [[Ratsverfassung]] durchsetzten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt; Zudem minderte der Einfluss der Hanse den Einfluss der  Knudsgilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt; Doch auch die Hanse sollte ihren eigenen Niedergang im 15. und 16. Jahrhundert durchleben.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Flexikon&amp;#039;&amp;#039;. 2009, Artikel: Hafen&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Reformation]] lösten sich die meisten Knudsgilden auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt; Dennoch finden sich bis heute Vereine und Gemeinschaften, die sich auf die früheren Knudsgilden berufen. Die heutige Schleswiger Knudsgilde trägt beispielsweise den Namen &amp;quot;Altstädter Sankt Knudsgilde von 1449&amp;quot;. Sie ist nur mittelbar in Ritus, Habitus und Kultus als identisch zu verstehen. Mit den sehr viel älteren, ursprünglichen St. Knudsgilden gibt es nur Übereinstimmungen hinsichtlich des St. Knudssiegels. Der historische Nachweis einer sehr viel früheren Existenz der heutigen Knudsgilden konnte aus den gesichteten öffentlichen und kirchlichen Archivalien nicht bestätigt werden. Dies gilt auch für die heutige Flensburger St. Knudsgilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflistung der einzelnen Knudsgilden ==&lt;br /&gt;
Die folgende Auflistung ist nicht vollständig, es existierten fünfzig lokale Knudsgilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;A&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hinsichtlich skandinavischer Knudsgilden auch den Artikel in der [[:sv:Knutsgillen|schwedischen Wikipedia]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Knudsgilde (Flensburg)]]&lt;br /&gt;
* Knudsgilde ([[Laholm]])&lt;br /&gt;
* Knudsgilde ([[Landskrona]])&lt;br /&gt;
* Knudsgilde ([[Lund]])&lt;br /&gt;
* Knudsgilde ([[Malmö]])&lt;br /&gt;
* Knudsgilde ([[Odense]])&lt;br /&gt;
* Knudsgilde ([[Ringsted]])&lt;br /&gt;
* Knudsgilde ([[Ronneby]])&lt;br /&gt;
* [[Knudsgilde (Schleswig)]]&lt;br /&gt;
* Knudsgilde ([[Skanör-Falsterbo]])&lt;br /&gt;
* [[Kanutigilde|Knudsgilde (Tallinn)]]&lt;br /&gt;
* Knudsgilde ([[Tumathorp]]) (Tommarp)&lt;br /&gt;
* Knudsgilde ([[Visby]])&lt;br /&gt;
* Knudsgilde ([[Ystad]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Guilds of Saint Canute|Knudsgilde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Dänemarks im Mittelalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Organisation (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gilde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet in den 1170er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Schleswig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Schleswig)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hopman44</name></author>
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