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	<title>Knud Rasmussen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knud_Rasmussen&amp;diff=18200&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank C. Müller: diktion.</title>
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		<updated>2025-02-14T16:43:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;diktion.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Knud Rasmussen 01.jpg|mini|Knud Rasmussen (vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knud „Kunũnguaĸ“ Johan Victor Rasmussen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1879]] in [[Ilulissat]]; † [[21. Dezember]] [[1933]] in [[Gentofte]]) war ein [[Grönland|grönländisch]]-[[Dänemark|dänischer]] [[Polarforscher]], [[Ethnologe]] und [[Buchautor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rasmussenhaus.JPG|mini|links|Geburtshaus von Knud Rasmussen, Ilulissat, Grönland]]&lt;br /&gt;
Knud Rasmussen war der Sohn des dänischen [[Missionar]]s [[Christian Rasmussen (Missionar)|Christian Rasmussen]] (1846–1918) und dessen grönländischer Frau Sophie Lovise Susanne Fleischer (1842–1917). Seine Mutter war die Tochter des in Grönland geborenen niederländischstämmigen norwegischen Kolonialverwalters Knud Geelmuyden Fleischer (1815–1877) und seiner grönländischen Frau Regine Magdalene Paulussen (1816–1889) sowie die Enkelin des Kolonialverwalters [[Hans Mossin Fleischer]] (1789–1870).&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;&amp;gt;[[Hother Ostermann]]: [https://biografiskleksikon.lex.dk/Knud_Rasmussen Knud Rasmussen.] [[Dansk Biografisk Leksikon]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knud Rasmussen wuchs in Grönland auf und wurde stark von der damaligen grönländischen Kultur geprägt. Unter anderem war er ein ausgezeichneter [[Hundeschlitten]]führer. Er erhielt den Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;Kunũnguaĸ&amp;#039;&amp;#039; („Kleiner Knud“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;uqam&amp;quot;&amp;gt;Daniel Chartier et al.: [https://inuit.uqam.ca/en/person/rasmussen-knud Rasmussen, Knud.] Inuit Literatures ᐃᓄᐃᑦ ᐊᓪᓚᒍᓯᖏᑦ Littératures inuites. 2018–2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon als Kind wurde sein Abenteuergeist geweckt, als man ihm Sagen von einem weit im Norden lebenden Volk erzählte. Als er 9 Jahre alt war, durchquerte [[Fridtjof Nansen]] als Erster das [[Grönländisches Inlandeis|Grönländische Inlandeis]], was Knud Rasmussens Reiselust zusätzlich verstärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 12 Jahren wurde er nach Dänemark geschickt, wo er ab 1891 die Latein- und Realschule im [[Kopenhagen]]er Stadtteil [[Nørrebro]] besuchte, aber aufgewachsen in Grönland behagte ihm die Schule in Dänemark nicht. 1898 schloss er die Schule ab und legte zwei Jahre später auch sein [[Zwischenprüfung (Hochschulstudium)|Philosophicum]] an der [[Universität Kopenhagen]] ab, konnte sich aber für kein Fachstudium entscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt; Er zeigte jedoch Interesse an Operngesang, Schauspielerei und Journalismus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cgf&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Knud Johan Victor Rasmussen |Autor=C. George Fry |Hrsg=Frank N. Magill |Sammelwerk=Dictionary of World Biography: The 20th Century O–Z |Band=9 |Verlag=Routledge |Ort=New York City |Datum=2013 |ISBN=9781136593697 |Seiten=3121 |Online={{Google Buch |BuchID=xqvpudh8dasC |Seite=3121}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Expeditionen und Gründung der Thule-Station ===&lt;br /&gt;
Im Sommer 1900 reiste er in universitärem Rahmen nach [[Island]]. Die Reise wurde von [[Ludvig Mylius-Erichsen]] geleitet. Beide verband das Interesse an der Erforschung der [[Inuit-Kultur]] und sie beschlossen, um die Durchführung einer Expedition zu bitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 ging er als Korrespondent des [[Kristeligt Dagblad]] nach [[Stockholm]], um von den [[Nordische Spiele|Nordischen Spielen]] zu berichten, und reiste danach durch [[Lappland]], um Zeit unter den rentierzüchtenden nomadischen [[Samen (Volk)|Samen]] zu verbringen, wodurch sein Interesse an arktischer Kultur noch weiter verstärkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Moltke, Rasmussen, Mylius-Erichsen &amp;amp; Bertelsen by Riise.jpg|mini|Harald Moltke, Knud Rasmussen, Ludvig Mylius-Erichsen und Alfred Bertelsen, vier der fünf Teilnehmer der Literarischen Expedition (zwischen 1902 und 1904)]]&lt;br /&gt;
1902 gelang es, eine Expedition zu organisieren, die [[Literarische Expedition]]. Ludvig Mylius-Erichsen war Expeditionsleiter. Die übrigen Teilnehmer waren Knud Rasmussen, der dänische Maler [[Harald Moltke]], der Distriktsarzt [[Alfred Bertelsen]] und Knud Rasmussens grönländischer Kindheitsfreund [[Jørgen Brønlund]]. Vermutlich auf Bestreben Knud Rasmussens hin reiste die Gruppe in den bis dahin nahezu unbekannten Nordwesten Grönlands, um die Lieder und Legenden der [[Inughuit]] zu sammeln. Erst 1904 wurde die Expedition abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeinflusst durch seine Lapplandreise wenige Jahre zuvor, erwog er die Einführung der Rentierzucht in Grönland und bereiste 1905 die grönländische Westküste auf der Suche nach geeigneten Orten für die Ansiedlung von samischen Rentieren. Obwohl es gelang, mehrere geeignete Gebiete ausfindig zu machen, verliefen sich die Pläne vorerst. Erst 1952 wurde durch [[Jens Rosing]] die grönländische Rentierzucht in [[Itinnera]] östlich von [[Nuuk]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inughuit waren, obwohl sie niemals kolonisiert worden waren und im [[Niemandsland]] lebten, mittlerweile von [[Walfänger]]n abhängig geworden, die sie mit Schusswaffen versorgten. Als 1905 keine Walfänger nach Nordgrönland fuhren, fürchtete Knud Rasmussen, dass den Inughuit die Munition ausgehen könnte und die Bevölkerung somit hungern müsste. Deswegen reiste er im Winter 1906 mit dem [[Hundeschlitten]] zu den Inughuit, um sie mit Versorgungen zu beliefern. Er kehrte aber nicht zurück, sondern blieb zwei Jahre lang bei ihnen wohnen, wo er ihre Kultur studierte und auch eine Reise nach [[Ellesmere Island]] unternahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 kehrte er nach Dänemark zurück. Dort in Kopenhagen heiratete er am 11. November 1908 Dagmar Theresia Andersen (1882–1965), Tochter des bedeutenden Bauunternehmers [[Niels Andersen (Unternehmer)|Niels Andersen]] (1835–1911) und seiner Frau Thora Amalie Husen (1845–1917).&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt; Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Hanne Thora Regine Rasmussen (* 26. Dezember 1909 in Lynge),&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sa.dk/ao-soegesider/da/billedviser?bsid=153465#153465,25567344 Kirchenbuch Lynge Sogn 1901–1920.] S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Inge Rasmussen (* 6. März 1911 in Kopenhagen)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sa.dk/ao-soegesider/da/billedviser?bsid=153465#153465,25567347 Kirchenbuch Lynge Sogn 1901–1920.] S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Niels Christian Geelmuyden Rasmussen (* 6. März 1919 in Frederiksberg).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sa.dk/ao-soegesider/da/billedviser?bsid=149687#149687,24770194 Kirchenbuch Frederiksberg Sogn 1915–1925 (Geborene Jungen).] S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knud Rasmussen erkannte den Bedarf für eine Kolonisierung Nordgrönlands, aber die dänischen Behörden zeigten kein Interesse an einem solchen Vorhaben. Mit Unterstützung der [[Dänische Missionsgesellschaft|Dänischen Missionsgesellschaft]] und &amp;#039;&amp;#039;Den grønlandske Kirkesag&amp;#039;&amp;#039; gelang es ihm dennoch, die notwendigen Mittel aufzutreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neuordnung der grönländischen Verwaltung mit der Einführung von [[Grønlands Styrelse]] im Jahr 1908 wurde Knud Rasmussen im Sommer 1909 damit beauftragt, die gesamte westgrönländische Küste zu bereisen und die Bevölkerung über die Neuordnung aufzuklären. Anschließend reiste er weiter nach Nordgrönland, wo er die Thule-Station in [[Uummannaq (Dundas)]] gründete. Die Station bestand aus einer vom Westgrönländer [[Gustav Olsen]] geleiteten Missionsstation und einer vom Dänen [[Peter Freuchen]] geleiteten Handelsstation. Für Knud Rasmussen sollte die Station zudem als Ausgangspunkt seiner weiteren Forschung dienen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thule-Expeditionen ===&lt;br /&gt;
Knud Rasmussen führte zwischen 1912 und 1933 sieben als [[Thule-Expeditionen]] bekannte Forschungsreisen durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Erste Thule-Expedition|1. Thule-Expedition]] bereiste er gemeinsam mit Freuchen den äußersten Norden Grönlands für geografische, meteorologische und historische Untersuchungen. Dabei fand er unter anderem Überreste menschlicher Besiedelung in dem bisher völlig unbekannten Gebiet. 1913/14 fand Knud Rasmussen ein Bruchstück des [[Cape York (Meteorit)|Cape-York-Meteoriten]]. Die [[Zweite Thule-Expedition|2. Thule-Expedition]] von 1916 bis 1918 wurde von [[Lauge Koch]] geleitet und führte erneut in den äußersten Norden Grönlands, wo kartografische, geologische und botanische Untersuchungen durchgeführt wurden. Auf der Expedition kamen der Grönländer Hendrik Olsen und der schwedische Botaniker [[Thorild Wulff]] ums Leben. Die von 1919 bis 1920 durchgeführte [[Dritte Thule-Expedition|3. Thule-Expedition]] organisierte Knud Rasmussen, nahm aber selbst nicht teil. Dabei errichtete der dänische Kapitän [[Godfred Hansen]] Versorgungsdepots für [[Roald Amundsen]]s Nordpolexpedition mit der [[Maud (Schiff, 1917)|Maud]]. Zeitgleich führte Rasmussen im Sommer 1919 die [[Vierte Thule-Expedition|4. Thule-Expedition]] durch, um Lieder und Mythen der [[Tunumiit]] in Ostgrönland zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Knud Rasmussen 1924.jpg|mini|Rasmussen mit seinen zwei Begleitern [[Arnarulunnguaq]] und [[Qaavigarsuaq Miteq]] nach der Rückkehr von der 5. Thule-Expedition (1924)]]&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung war die [[Fünfte Thule-Expedition|5. Thule-Expedition]] von 1921 bis 1924, die dem Ziel diente, die Herkunft der Eskimos aufzuklären. Expeditionsteilnehmer waren Knud Rasmussen als Leiter, Peter Freuchen, der Ethnograf [[Kaj Birket-Smith]], der Archäologe [[Therkel Mathiassen]] und der Grönländer [[Jakob Olsen]], ein Bruder von Gustav Olsen, der die Missionsstation in Thule leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel= Rasmussens Thulefahrt. Zwei Jahre im Schlitten durch unerforschtes Eskimoland|Autor=Knud Rasmussen |Verlag= Societäts-Verlag|Ort=Frankfurt am Main|Datum=1934|Seiten=349}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Expedition schlug ihr Lager zunächst auf einer Insel im östlichen arktischen Kanada auf und besuchte die Inuit-Siedlungen im größeren Umkreis. Im Frühjahr 1923 begann Rasmussen in Begleitung zweier Inuit die längste Hundeschlittenreise in der Geschichte der Arktisforschung, die ihn entlang der Nordküste des nordamerikanischen Festlands innerhalb von 16 Monaten bis nach [[Nome (Alaska)|Nome]] in Alaska führte. Mit der Expedition hatte Knud Rasmussen sein Lebensziel erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Knud Rasmussen.jpg|mini|links|Knud Rasmussen (1930)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-12418, Knud Rasmussen und Adolphus Greeley.jpg|mini|Knud Rasmussen und [[Adolphus Greely]] (1931)]]&lt;br /&gt;
Bei der [[Sechste Thule-Expedition|6. Thule-Expedition]] 1931 und der [[Siebte Thule-Expedition|7. Thule-Expedition]] erforschte er Ostgrönland sowohl kartografisch als auch archäologisch und kulturell. Auf seiner letzten Expedition schuf er gemeinsam mit [[Friedrich Dalsheim]] den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Palos Brautfahrt]]&amp;#039;&amp;#039;, der als ethnografisches Dokument das Alltagsleben der Tunumiit zeigt, als dramatischer Spielfilm aber international große Erfolge feierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt; Bei der letzten Thule-Expedition erlitt er eine Fleischvergiftung und erkrankte anschließend an der [[Influenza|Grippe]] und einer [[Lungenentzündung]], an deren Folgen er im Dezember 1933 im Alter von nur 54 Jahren in [[Gentofte]] verstarb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cgf&amp;quot;/&amp;gt; Seine Aufzeichnungen von seinen letzten beiden Expeditionen wurden nach seinem Tod von [[Hother Ostermann]] herausgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Knud Rasmussens Hus.jpg|mini|Knud Rasmussens Wohnhaus in [[Hundested]] auf [[Seeland (Dänemark)|Seeland]]]]&lt;br /&gt;
Knud Rasmussen wurde für seine wissenschaftliche Arbeit weltweit geehrt. 1909 wurde er zum [[Ritterkreuz|Ritter]] des [[Dannebrogorden]]s ernannt. 1921 erhielt er die dänische [[Fortjenstmedaljen]] in Silber und 1924 in Gold.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbl&amp;quot;/&amp;gt; Zudem war er [[Komtur (Ordenskunde)|Kommandeur]] des norwegischen [[Sankt-Olav-Orden]]s, Kommandeur des finnischen [[Finnischer Orden der Weißen Rose|Ordens der Weißen Rose]], und Kommandeur des schwedischen [[Nordstern-Orden]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://slaegtsbibliotek.dk/918011.pdf Kongelig Dansk Hof-og Statskalender 1933.] S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied zahlreicher [[Wissenschaftliche Gesellschaft|wissenschaftlicher Gesellschaften]], nämlich der [[Norwegische Geographische Gesellschaft|Norwegischen Geographischen Gesellschaften]], der [[Schwedische Gesellschaft für Anthropologie und Geographie|Schwedischen Gesellschaft für Anthropologie und Geographie]], der [[Italienische Geographische Gesellschaft|Italienischen Geographischen Gesellschaft]] der [[American Geographical Society]], des [[The Explorers Club|Explorers Club]] und der [[Vetenskapssocieteten i Lund]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;cgf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Universität Kopenhagen]] (1925) und die schottische [[University of St Andrews]] (1927) verliehen Rasmussen die [[Ehrendoktor]]würde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mythos Nordpol. 200 Jahre Expeditionsgeschichte |Autor=[[Jean Malaurie]] |Verlag=National Geographic |Ort=Hamburg |Datum=2003 |ISBN=9783936559200 |Seiten=261 |Online={{Google Buch |BuchID=K_n_qwK0FQkC |Seite=261}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Dänisches Nationalmuseum|Dänische Nationalmuseum]], das ihm 16.000 Sammlungsstücke verdankt, besitzt einen Knud-Rasmussen-Saal. Die [[Knud Rasmussenip Højskolia]] in [[Sisimiut]] trägt ebenfalls seinen Namen. Weltweit sind Straßen nach Knud Rasmussen benannt, im deutschsprachigen Raum z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Greifswald]], [[Güstrow]], [[Ingolstadt]], [[Lübeck]], [[Rostock]], [[Wien]] und [[Wilhelmshaven]]. Nach Knud Rasmussen ist eine Reihe [[Geographisches Objekt|geographischer Objekte]] benannt. Dazu zählen [[Knud Rasmussen Land]], das [[Kap Knud Rasmussen]], der [[Knud Rasmussen Fjeld]], die [[Usulluk|Knud Rasmussen Bjerge]] (Usulluk), der [[Apuseeq (Gletscher, bei Sermiligaaq)|Knud Rasmussen Gletsjer]] (Apuseeq), der [[Equutissaatsut Sermiat|Knud Rasmussen Gletsjer]] (Equutissaatsut Sermiat) und der [[Knud Rasmussen Nunatak]] in Grönland sowie das [[Rasmussen Basin]] in der kanadischen Arktis. In der Antarktis trägt die [[Rasmussen-Halbinsel]] seinen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uqam&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* 1905: &amp;#039;&amp;#039;Nye mennesker&amp;#039;&amp;#039; ({{archive.org |neuemenschenein00rasmgoog |Deutsche Ausgabe}})&lt;br /&gt;
* 1906: &amp;#039;&amp;#039;Under Nordenvindens Svøbe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1907: &amp;#039;&amp;#039;Lapland&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1915: &amp;#039;&amp;#039;Foran Dagens Øje&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1915: &amp;#039;&amp;#039;Min Rejsedagbog&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1915: &amp;#039;&amp;#039;En Grønlænders Drøm&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung von [[Mathias Storch]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;Singnagtugaĸ&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1919: &amp;#039;&amp;#039;Grønland langs Polhavet&amp;#039;&amp;#039; ({{archive.org |inderheimatdespo00rasm |Deutsche Ausgabe}})&lt;br /&gt;
* 1921–1925: &amp;#039;&amp;#039;Myter og Sagn fra Grønland&amp;#039;&amp;#039; (3 Bände)&lt;br /&gt;
* 1925–1926: &amp;#039;&amp;#039;Fra Grønland til Stillehavet: rejser ogmennesker fra 5. Thule-Ekspedition 1921–1924&amp;#039;&amp;#039; (2 Bände) (dt. &amp;#039;&amp;#039;Rasmussens Thulefahrt. 2 Jahre im Schlitten durch unerforschtes Eskimoland&amp;#039;&amp;#039;, 1926, Übersetzung von [[Friedrich Sieburg]])&lt;br /&gt;
* 1929: &amp;#039;&amp;#039;Festens Gave&amp;#039;&amp;#039; (2 Bände)&lt;br /&gt;
* 1930: &amp;#039;&amp;#039;Snehyttens Sange&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;Den store Slæderejse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1932: &amp;#039;&amp;#039;Polarforskningens Saga&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Kaj Birket-Smith]] |Titel=Knud Rasmussen |Sammelwerk=Journal de la Société des Américanistes |Band=25 |Nummer=2 |Datum=1933 |Seiten=371–374 |Online=[https://www.persee.fr/doc/jsa_0037-9174_1933_num_25_2_1898 Online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Aenne Schmücker]] |Titel=Knud Rasmussen |Sammelwerk=[[Polarforschung (Zeitschrift)|Polarforschung]] |Band=27 |Datum=1957 |Seiten=43–45 |Online=[[hdl:10013/epic.29177.d001]]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Liz Cruwys |Hrsg=Mark Nuttall |Titel=Rasmussen, Knud |Sammelwerk=Encyclopedia of the Arctic |Band=3 |Verlag=Routledge |Ort=New York / London |Datum=2003 |ISBN=1-57958-436-5 |Seiten=1743–1745 |Online={{Google Buch |BuchID=Swr9BTI_2FEC |Seite=1743}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Kurt L. Frederiksen |Titel=Knud Rasmussen. Kongen af Thule |Verlag=Borgen |Ort=Valby |Datum=2009 |ISBN=9788721034542}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Knud Johan Victor Rasmussen |Autor=C. George Fry |Hrsg=Frank N. Magill |Sammelwerk=Dictionary of World Biography: The 20th Century O–Z |Band=9 |Verlag=Routledge |Ort=New York City |Datum=2013 |ISBN=9781136593697 |Seiten=3121–3124 |Online={{Google Buch |BuchID=xqvpudh8dasC |Seite=3121}}}}&lt;br /&gt;
* Daniel Chartier et al.: [https://inuit.uqam.ca/en/person/rasmussen-knud Rasmussen, Knud.] Inuit Literatures ᐃᓄᐃᑦ ᐊᓪᓚᒍᓯᖏᑦ Littératures inuites. 2018–2021.&lt;br /&gt;
* [[Hother Ostermann]]: [https://biografiskleksikon.lex.dk/Knud_Rasmussen Knud Rasmussen.] [[Dansk biografisk leksikon]].&lt;br /&gt;
* Ole Ventegodt: [http://www.denstoredanske.dk/Geografi_og_historie/Ekspeditioner/Knud_Rasmussen Knud Rasmussen.] [[Den Store Danske]].&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Lieselotte Düngel-Gilles |Titel=Knud Rasmussen |Verlag=Altberliner Verlag |Ort=Berlin |Datum=1964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11859835X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/014145}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0711366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11859835X|LCCN=n79113859|VIAF=10112523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rasmussen, Knud}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polarforscher (Arktis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Dänisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of St Andrews]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied von Det Grønlandske Selskab]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Dannebrogordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Fortjenstmedaljen in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sankt-Olav-Ordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nordstern-Ordens (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Finnischen Ordens der Weißen Rose (Kommandeur 2. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grönländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rasmussen, Knud&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rasmussen, Knud Johan Victor (vollständiger Name); Kunũnguaĸ (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänischer Polarforscher, Ethnologe und Buchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ilulissat]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Dezember 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gentofte]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank C. Müller</name></author>
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