<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Knud_Ahlborn</id>
	<title>Knud Ahlborn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Knud_Ahlborn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knud_Ahlborn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T08:19:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knud_Ahlborn&amp;diff=2039039&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Diener: /* Leben */ Tippfehlerberichtigungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knud_Ahlborn&amp;diff=2039039&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-04-14T18:37:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehlerberichtigungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knud Ahlborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1888]] in [[Hamburg]]; † [[9. Mai]] [[1977]] in [[Kampen (Sylt)|Kampen]]) zählte zu den wichtigsten Persönlichkeiten der frühen [[Jugendbewegung]]. Er war maßgeblich beteiligt am [[Erster Freideutscher Jugendtag|Ersten Freideutschen Jugendtag]] sowie an der Gründung des Freideutschen Lagers [[Klappholttal]] zwischen [[Kampen (Sylt)|Kampen]] und [[List auf Sylt|List]] auf der Insel [[Sylt]] und [[Puan Klent]] in [[Rantum]] auch auf Sylt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Knud Hermann Friedrich Ahlborn war einer von drei Söhnen des [[Zoologie|Zoologen]] und Physikers (Strömungsforschers) [[Friedrich Ahlborn]]. Als 14-Jähriger unternahm er Wanderungen mit anderen Schülern in der nahegelegenen Heide. So gründete er 1905 den Hamburger Wanderverein als „Selbsterziehungsgemeinschaft höherer Schüler“, aus dem später der [[Bund Deutscher Wanderer]] (BDW) hervorging. Ahlborn trat 1908 in den Göttinger [[Alt-Wandervogel]] ein und gründete die Akademische Freischar zu [[Göttingen]], die sich mit weiteren Freischaren zur [[Deutsche Akademische Freischar|Deutschen Akademischen Freischar]] (DAF) zusammenschlossen, deren Vorsitzender Ahlborn bis 1917 war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Aufrufe zum [[Erster Freideutscher Jugendtag|Meißnertreffen]] 1913 wurde von Knud Ahlborn unterschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aufruf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://buendische-vielfalt.de/wp-content/uploads/2010/02/1913-1.jpg |titel= 1. Aufruf zum Ersten Freideutschen Jugendtag |zugriff=30. Juli 2010}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diesem Treffen war Ahlborn für die Leitung und die Feuerrede verantwortlich. Ihm werden auch die Worte der Meißnerformel zugeschrieben, die er zusammen mit den jugendbewegten Ärzten Erwin von Hattingberg und Gustav Franke auf dem Weg zwischen [[Burg Hanstein]] und [[Hoher Meißner|Meißner]] ausformulierte. Ahlborn wurde auch zum ersten Vorsitzenden des Ausschusses der [[Freideutsche Jugend|Freideutschen Jugend]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahm er als Oberarzt im Bayerischen [[Feldlazarett]] Nr. 17 teil. Aus dem Felde heraus übernahm er die Schriftleitung der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Freideutsche Jugend&amp;#039;&amp;#039; und entwarf einen Verfassungsentwurf für den „Führerrat der Freideutschen Jugend“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg engagierte sich Ahlborn weiter im Sinne der Freideutschen Jugend. In Hamburg mietete er das sogenannte Freideutsche Haus an, in dem ein von ihm mitbegründeter Verlag und deren Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Junge Menschen&amp;#039;&amp;#039; unterkam. 1919 entdeckte er auf Sylt die ehemaligen Kriegslager Klappholttal und Puan Klent, die er erwarb. Aus dem einen entstand unter Ahlborns Zutun und mit Unterstützung der Stadt Hamburg das Ferienlager [[Puan Klent]], wobei Ahlborn, der eine gesundheitsfördernde Wirkung des Nordseeklimas annahm, ab 1918/19 bestrebt war, unterernährte Kinder und Jugendliche aus Hamburg und Altona in Puan Klent unterzubringen, was ihm ab 1920 gelang. Klappholttal wurde als „freideutsches Lager“ zeitweise ein Sammelort der Freideutschen Bewegung. Das Heim ist noch heute unter dem Namen Nordseeheim Klappholttal existent. Aus der Anlage dieses Heimes entstand die Volkshochschule Klappholttal, seit 1976 Akademie am Meer benannt, als deren Gründer Ahlborn verzeichnet ist.&amp;lt;ref&amp;gt; siehe: Schiller, Hartmut: Manfred Wedemeyer †, Nordfriesland 165, März 2009, S. 6, auf der Internetseite https://web.archive.org/web/20100215102208/http://www.nordfriiskinstituut.de/165.pdf (abgerufen am 25. Oktober 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm zu Ehren trägt ein Tagesraum den Namen Ahlbornsaal.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://akademie-am-meer.de/ueber-klappholttal/index.html Akademie am Meer.] Abgerufen am 1. Februar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahlborn richtete das Lager nach Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus]] 1933 nach nationalsozialistischen Gesichtspunkten aus und verbot Juden die Mitgliedschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.schattenblick.de/infopool/medien/altern/gegew564.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Er selbst trat der [[Sturmabteilung|SA]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-I/4225&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie zum 1. August 1935 der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.682.076).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/170890&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] diente Ahlborn als Truppenarzt zunächst im Westen und später in Russland, wo er zum [[Stabsarzt]] befördert wurde. Zum Ende des Krieges wurde er nach Frankreich versetzt. Auf der Flucht geriet er mit einer Sanitätsabteilung in Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 infolge einer [[Dysenterie|Ruhr-Erkrankung]] entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des 40. Jahrestages des Meißnertreffens gründete Ahlborn mit Gleichgesinnten die &amp;#039;&amp;#039;Gilde Hoher Meißner&amp;#039;&amp;#039;, deren Vorsitz er übernahm. Auf der Insel Sylt engagierte er sich zunehmend im Landschaftsschutz und in Umweltinitiativen. 1953 wurde dort unter seinem Einfluss die &amp;#039;&amp;#039;[[fkk-jugend]] – Bund der Lichtscharen&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Anlässlich des 40. Jahrestages von Klappholttal, wurde ihm vom damaligen Bundespräsidenten [[Theodor Heuss]] am 5. Juni 1959 das [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft der Ordenskanzlei im Bundespräsidialamt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Oktober 1963 nahm er mit der Gilde Hoher Meißner und der fkk-jugend am [[Freideutscher Jugendtag#1963|dritten Freideutschen Jugendtag]] teil. Ahlborn wurde 1977 beigesetzt auf dem Friedhof der Inselkirche [[St. Severin (Keitum)]]. Sein Nachlass befindet sich im [[Archiv der deutschen Jugendbewegung]] auf der [[Burg Ludwigstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Knud Ahlborn: &amp;#039;&amp;#039;Klappholttal. Die Idee eines Jugendlagers.&amp;#039;&amp;#039; (1921), Sylter Druckerei Jueptner, Westerland 1989, Nachwort von [[Manfred Wedemeyer]]&lt;br /&gt;
* Erich R. Andersen: &amp;#039;&amp;#039;Volkshochschule im Dünensand&amp;#039;&amp;#039;. Pro Business, Berlin 2009&lt;br /&gt;
* Sigrid Bias-Engels: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Wandervogel und Wissenschaft – zur Geschichte von Jugendbewegung und Studentenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Köln: Wissenschaft &amp;amp; Politik, 1988 (= Edition Archiv der Deutschen Jugendbewegung, Bd. 4)&lt;br /&gt;
* Hinrich Jantzen: &amp;#039;&amp;#039;Namen und Werke&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, dipa, Frankfurt/Main 1974, S. 15–22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Archiv der deutschen Jugendbewegung]] ([[Burg Ludwigstein]]) erwarb 1978 seinen Nachlass (2,9 lfm).&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Holger Paul, [[Archiv der sozialen Demokratie Bonn]] (Hrsg.): [http://books.google.de/books?id=Z4YOKr0UyOcC&amp;amp;pg=PR7&amp;amp;lpg=PR7&amp;amp;dq=%22Inventar+zu+den+Nachl%C3%A4ssen+der+deutschen+Arbeiterbewegung%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=LtV7LwkcCA&amp;amp;sig=VI4mYQc8jOox9DCjJmovcwWJQ5o&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dfOwU5bcOIPDO76FgLAC&amp;amp;ved=0CEUQ6AEwBw#v=onepage&amp;amp;q=%22Inventar%20zu%20den%20Nachl%C3%A4ssen%20der%20deutschen%20Arbeiterbewegung%22&amp;amp;f=false Inventar zu den Nachlässen der deutschen Arbeiterbewegung (1993)], S. 3–6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|typ=Detail|ID=b6049 | linktext=Ahlborn, Knud (1888–1977) |linkerg= &amp;amp;nbsp;(AdJb Bestand N 2)| hrsg=default}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.akademie-am-meer.de/ueberklappholttalneu.html | wayback=20120420030910 | text=Die Volkshochschule Klappholttal auf Sylt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11627056X|LCCN=no2003094926|VIAF=8135034}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ahlborn, Knud}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ahlborn, Knud&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Funktionär der Jugendbewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1888 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kampen (Sylt)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Diener</name></author>
	</entry>
</feed>