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	<title>Knorr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Marke&lt;br /&gt;
|Name              = Knorr&lt;br /&gt;
|Logo              = [[Datei:Knorr Logo 2020.svg|150px|Markenlogo]]&lt;br /&gt;
|Besitzer          = [[Unilever]]&lt;br /&gt;
|Einfuehrungsjahr  = 1838 (Gründung als eigenständiges Unternehmen),&amp;lt;br /&amp;gt;seit 2000 Marke des Unilever-Konzerns&lt;br /&gt;
|Produkte          = Lebensmittel&lt;br /&gt;
|Maerkte           = &lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.knorr.de/ www.knorr.de]&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.knorr.co.at/ www.knorr.co.at]&amp;lt;br /&amp;gt;[http://www.knorr.ch/ www.knorr.ch]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knorr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein für seine [[Fertigsuppe]]n bekannter Lebensmittelhersteller in [[Heilbronn]], der heute zur [[Unilever]]-Gruppe gehört. Die Produktpalette von Knorr umfasst neben Suppen [[Speisewürze]]n wie &amp;#039;&amp;#039;[[Aromat (Markenname)|Aromat]]&amp;#039;&amp;#039;, Saucen, Beilagen, Bouillons, [[Salatsauce]]n, sonstige Kochzutaten, [[Smoothie]]s, Tiefkühlkost und in zunehmendem Maß auch Fertiggerichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Aufschwung ===&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde 1838 von [[Carl Heinrich Theodor Knorr]] (1800–1875) in Heilbronn gegründet. Am 29. August 1838 eröffnete der Gründer einen Gemischtwarenladen (Kaiserstraße&amp;amp;nbsp;7), am 28. September 1838 erhielt er die [[Konzession]] für den Bau einer [[Zichorienfabrik]] für die Herstellung von [[Kaffeeersatz]] aus der Wurzel der [[Wegwarten|Zichorie]] vor dem Brückentor (heutiges Bahnhofsviertel). Die Fabrik mit 53 Arbeitern wurde zur größten Fabrik in Heilbronn. 1855 wurde sie an August Closs, den Bruder des Schwiegersohns des Firmengründers, verkauft. 1857 gründete Knorr auf dem Hefenweiler eine Tuchfabrik, die er wegen nicht bezahlter Schulden bereits 1858 schließen musste. Im Anschluss gründete Knorr die Firma &amp;#039;&amp;#039;C. H. Knorr Engros-Geschäft in Reis, Gerste, Sago und Landesprodukten&amp;#039;&amp;#039; in der Sülmerstraße. Der genaue Gründungszeitpunkt dieses Unternehmens ist unbekannt. 1862 war Knorr laut Heilbronner Adressbuch „Agent in Landesprodukten“, das [[Großhandel|Engros-Geschäft]] wird 1868 erwähnt, bestand aber wahrscheinlich schon einige Jahre zuvor. Der Firmensitz wurde bis 1872 in die Innere Rosenbergstraße (heute: Kreuzung Wilhelm-/Rollwagstraße) verlegt. 1875 firmierte die Fabrik als &amp;#039;&amp;#039;C.H. Knorr – Mühlenfabrikate, Landesprodukte, Fabrik von Suppenstoffen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilbronn Stadtplan 1903.jpg|mini|Knorr-Firmensitz 1903, am äußersten südlichen Ende von Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:C. H. Knorr AG 1929 1000 RM.jpg|mini|Aktie über 1000 RM der C. H. Knorr AG vom Dezember 1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erbswurst-1.jpg|mini|Von 1889 bis 2018 hergestellt: Knorr-Erbswurst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Erfolge hatte Knorr mit dem Export von [[Dörrobst]] nach Ungarn. Um 1870 begann die Fabrik mit der Produktion von Mehlen aus Grünkern, Erbsen, Linsen, Bohnen und [[Tapioka]]. Ein [[Bienenkorb]], Symbol für ein „fleißiges Völkchen“, wurde zum Markenzeichen der Firma. 1873 begann die Produktion von Suppenpräparaten aus Hülsenfrüchten, Gemüse und Gewürzen.&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Firmengründers 1875 ging die Firma auf dessen Söhne [[Carl Heinrich Eduard Knorr]] (1843–1921) und [[Alfred Knorr]] (1846–1895) über. Sie legten Versuchsgärten zur Verbesserung der Suppenzutaten an und mit dem Bau einer Mühle im Südviertel 1884 den Grundstein für das langjährige Firmengelände. 1885 wurden Abpackstellen in Österreich und der Schweiz eröffnet, um eine Erhöhung von Einfuhrzöllen in diese Länder zu umgehen. Knorr-Fertigsuppen wurden nicht nur als Pulver in Tüten angeboten, sondern ab 1886 als Tafeln, ab 1889 in Wurstform als [[Erbswurst]], 1897 als Tabletten und 1910 in Form von [[Suppenwürfel]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1892 bestand darüber hinaus eine eigene Teigwaren-Produktion, 1908 wurde auch Suppenwürze produziert und ab 1911 Fleischbrühwürfel. [[Fridtjof Nansen]]s Nordpol-Expedition von 1893 ernährte sich von Knorr-Produkten, auf der Heilbronner Gewerbe- und Industrie-Ausstellung von 1897 präsentierte Knorr einen gepressten Gemüseblock von einem Kubikmeter, der 70.000 Portionen Suppe ergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Alfred Knorr 1895 übernahm Carl Heinrich Eduard Knorr die alleinige Führung des Unternehmens. 1899 wurde es zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt. Die beiden Knorr-Familien hielten zunächst Aktienanteile von jeweils 40 Prozent. In der Folgezeit wurden kleinere Aktienanteile an höhere Angestellte und Knorr-Verwandte vergeben. Zu Vorstandsmitgliedern der Aktiengesellschaft wurden die bisherigen Prokuristen [[Christian Eberhardt]] (1857–1939) und [[Gustav Pielenz]] (1862–1944) ernannt, die bis 1925 beziehungsweise 1936 im Vorstand blieben. Carl Heinrich Eduard Knorr gehörte von 1899 bis 1905 zunächst dem Aufsichtsrat an, 1905 trat er für sieben Jahre in den Vorstand ein. 1912 wechselte er wieder in den Aufsichtsrat über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knorr wurde zunehmend international: 1901 wurde ein Vertrieb in Paris eröffnet, 1902 ein Lagerhaus in Berlin, 1906 ein Verkaufshaus in Paris, 1907 eine Knorr-Fabrik in [[Wels (Stadt)|Wels]] (Österreich), 1907 eine Knorr-Fabrik in [[Thayngen]] (Schweiz), 1908 eine Niederlassung in [[Breslau]], 1909 eine Bouillon-Fabrik in [[Nancy]], 1912 eine Suppenfabrik in [[Monza]] und ein Lagerhaus in [[Düsseldorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anteilseigner und Aufsichtsratsmitglieder gehörten zu den reichsten Personen in Württemberg. Das &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Millionäre in Württemberg mit Hohenzollern&amp;#039;&amp;#039; von 1914 nennt für Kommerzienrat Karl Knorr ein Vermögen von 4 Mio. Mark, ebenso für den Aufsichtsratsvorsitzenden Friedrich Ackermann sowie die Aufsichtsratsmitglieder [[Hugo Rümelin]] und Karl Hagenbucher. Das Vermögen des Aufsichtsratsmitglieds Hugo Zapf wurde auf 2 Mio. Mark beziffert, das von Eugen Fischel auf 1 Mio. Reichsmark.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Martin: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Millionäre in Württemberg mit Hohenzollern.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 wurde die Straße am Heilbronner Stammwerk in [[Knorrstraße (Heilbronn)|Knorrstraße]] umbenannt. In der Nachbarschaft des Werks entstand von 1911 bis 1916 eine Wohnsiedlung für höhere Knorr-Angestellte, von der sich verschiedene Gebäude in der Liebigstraße erhalten haben und inzwischen denkmalgeschützt sind ([[Liebigstraße 8 (Heilbronn)|Nr. 8]], [[Liebigstraße 10 (Heilbronn)|Nr. 10]], [[Liebigstraße 12 und 14 (Heilbronn)|Nr. 12/14]], [[Liebigstraße 16 und 18 (Heilbronn)|Nr. 16/18]], [[Liebigstraße 22 und 24 (Heilbronn)|Nr. 22/24]], [[Liebigstraße 26 (Heilbronn)|Nr. 26]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg und Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Knorr alt.svg|mini|Älteres Knorr-Logo]]&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] am 1. August 1914 wurden 130 Knorr-Arbeiter zum Heeresdienst eingezogen, die Produktion wurde danach zunehmend von Frauen übernommen. Das Unternehmen wurde der Heeresverwaltung unterstellt. Der Krieg brachte lukrative Aufträge; bereits am 18. August 1914 erging ein Auftrag über 7,5 Millionen Feldrationen. Die bis Ende 1914 auf 1300 Arbeiter angewachsene Belegschaft lieferte täglich über 200.000 Feldrationen aus, die dem Geist der Zeit geschuldete Namen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Paul von Hindenburg|Hindenburg]]-Suppe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Ludendorff]]-Suppe&amp;#039;&amp;#039; trugen. Die Firmenniederlassungen in Frankreich und Italien wurden von den Kriegsgegnern beschlagnahmt, dafür erhielt Knorr 1917 günstig die vom Deutschen Reich beschlagnahmten britischen Anteile der Berliner [[Mondamin (Markenname)|Mondamin GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Not nach Kriegsende wurde auch im Unternehmen spürbar: die Produktion lag 1919 aus Kohlenmangel mehrere Wochen still, die Belegschaft sank von 1450 auf 300 Personen.&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-000957-X-70609 Cappiello.tif|mini|Plakat von [[Leonetto Cappiello]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg brachte auch Probleme mit den Lieferungen in die Schweiz, welche aus dem Stammhaus in Heilbronn erfolgten. Die Folge war die weitgehende Verselbstständigung von Knorr Thayngen, woraus 1922 die &amp;#039;&amp;#039;Knorr-Nährmittel Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; hervorging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tz1999&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Wie das Suppen-Knorrli der Hausfrau half, Zeit zu sparen |Hrsg=[[Thurgauer Zeitung]] |Band=201 |Nummer=303 |Datum=1999-12-29 |Online=[https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=TGZ19991229-01.2.71.7.2 online] |Abruf=2026-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sh.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-102.610.049 |titel=Knorr-Nährmittel Aktiengesellschaft |hrsg=Handelsregisteramt des Kantons Schaffhausen |abruf=2026-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach Überwindung der Inflation im Jahr 1923 nahm die Firmengeschichte wieder eine positive Wendung. Die 1916 in Hamburg gegründete Firma [[Maizena|Deutsche Maizena-Werke GmbH]] erwarb 1922 75 Prozent der Aktien der Knorr-Tochter Mondamin und damit etwa 10 Prozent der Knorr-Aktien. Die C. H. Knorr AG war zu dieser Zeit an den Börsen Berlin, Frankfurt und Stuttgart notiert. Neue Niederlassungen entstanden 1927 in der Schweiz, 1928 in New York und 1932 in [[Antwerpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn der NS-Diktatur 1933 wirkten sich die staatlichen Preisregulierungen auf landwirtschaftliche Produkte günstig für Knorr aus. 1938 wurde mit 3000 Beschäftigten ein Höchststand erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hn-knorr-kochzentrum.jpg|mini|„Knorr Koch-Centrum“ in Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hn-knorr-verwaltung.jpg|mini|Ehemaliges Knorr-Verwaltungsgebäude in Heilbronn]]&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs beeinträchtigte die Kriegswirtschaft die Produktion abermals erheblich. [[Hafer]]produkte und Hartnudeln durften ab 1940 nur noch lose verkauft werden, [[Gerste]]nmehl, Teigwaren und anderes waren auch für Großproduzenten nur noch auf Sammelbezugsscheine erhältlich. Im März 1940 forderte NSDAP-Kreisleiter [[Richard Drauz]] einen Sitz im Aufsichtsrat, der ihm jedoch vom Knorr-Vorstand verwehrt wurde. Wie schon im Ersten Weltkrieg wurden Teile der Belegschaft eingezogen und Rohstoffe knapp. Beim Luftangriff am 10. September 1944 wurde die Heilbronner Fabrik erstmals durch Bomben getroffen, beim [[Luftangriff auf Heilbronn]] am 4. Dezember 1944 wurde das Werk zur Hälfte zerstört. Zwar wurde am 12. Januar 1945 die Hafermühle wieder in Betrieb genommen, aufgrund der nahenden Front wurde der Betrieb jedoch Mitte März 1945 eingestellt. Vom 6. bis 8. April 1945 war das Fabrikgelände bei der Verteidigung Heilbronns umkämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach Kriegsende nahm man im Mai 1945 die Produktion erneut auf. Bis September 1945 wurden bereits wieder 650 Mitarbeiter gezählt. Die Fabrik stand bis Dezember 1948 unter Verwaltung der Militärregierung. Verkaufsleiter [[Paul Meyle]], seit 1929 bei Knorr, wechselte 1945 mangels verkäuflicher Produkte ins Rathaus von Heilbronn und wurde 1948 Oberbürgermeister der Stadt.&lt;br /&gt;
1951 übernahm Maizena weitere Knorr-Aktien von der [[Dr. August Oetker KG|Oetker-Gruppe]] und steigerte seinen Anteil auf 32 Prozent, 1958/1959 wurde Maizena Mehrheitsaktionär mit einem Anteil von 58,4 Prozent und setzte die Umwandlung von Knorr in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.unileverfoodsolutions.de/unternehmen/geschichte/knorr_caterplan |text=Internetpräsenz von Unilever |wayback=20100807103449}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit [[Alexander Knorr (Unternehmer)|Alexander Knorr]] (1889–1978) schied 1958 der letzte Knorr aus dem Vorstand des Unternehmens aus. Trotz des faktischen Besitzerwechsels blieb der Name &amp;#039;&amp;#039;Knorr&amp;#039;&amp;#039; als Markenname erhalten. Das letzte Knorr-Familienmitglied im Unternehmen war bis 1976 der [[Prokura|Prokurist]] Carl Heinrich Clemens Knorr (1913–1985), ein Urenkel des Firmengründers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz hat die Knorr AG in Thayngen ab 1949, als erste Nährmittelfabrik Europas, [[Glutamate]] als Geschmacksverstärker in der Suppenproduktion eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tz1999&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schweizer Suppen für 70 Länder |Hrsg=[[Der Bund]] |Band=108 |Nummer=402 |Datum=1957-08-29 |Online=[https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=DBB19570829-02.2.22 online] |Abruf=2026-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1953 kam Glutamat in Form von [[Aromat (Markenname)|Aromat]] auf den Markt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Köche, die 1953 eine Einheitswürze schufen |Hrsg=[[Der Bund]] |Band=137 |Nummer=174 |Datum=1986-07-29 |Online=[https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=DBB19860729-01.2.20.1 online] |Abruf=2026-04-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 hat Knorr mit &amp;#039;&amp;#039;Stocki&amp;#039;&amp;#039; ein [[Kartoffelpüree#Instant-Kartoffelpüree|Instant-Kartoffelpüree]] lanciert, welches bis heute durch [[Frigemo]] produziert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fenaco.com/media/504/download |titel=Überzeugen durch Leistung |titelerg=Die Geschichte des Zusammenschlusses der landwirtschaftlichen Genossenschaftsverbände der Schweiz |werk=fenaco.com |datum=2015 |format=PDF; 4 MB. S. 26 |abruf=2020-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1964 brachte Nippon Consomme Co., Ltd., eine Tochter des Lebensmittelkonzerns [[Ajinomoto]], zusammen mit der US-amerikanischen CPC (Corn Products Company) Knorrsuppe auf den japanischen Markt. Im folgenden Jahr wurde Nippon Consomme in Knorr Foods Co., Ltd. umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ajinomoto.com/about/history/1950_1969.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Ajinomoto Group History 1950–1969&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20111228183425 |archiv-bot=2022-03-10 03:26:06 InternetArchiveBot}} auf http://www.ajinomoto.com/ (englisch) und {{Webarchiv |url=http://www.knorr.jp/company/history.html |text=沿革 |wayback=20120327091938 |archiv-bot=2019-04-23 13:40:57 InternetArchiveBot}}{{Webarchiv |url=http://www.knorr.jp/company/history.html |text=沿革 |wayback=20120327091938 |archiv-bot=2019-04-23 13:40:57 InternetArchiveBot}} auf http://www.knorr.jp/ (japanisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Spielzeugsammlung Waldfee Wald AR Knorrli KB-036755.jpg|mini|Knorrli-Puppen aus der [[Spielzeugsammlung Waldfee]]]]&lt;br /&gt;
[[File:Knorr Museum.jpg|thumb|Knorr-Produkte im Museum Allerheiligen SH]]&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird seit den 1940er Jahren bis heute &amp;#039;&amp;#039;Knorrli&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Graf: [https://blog.nationalmuseum.ch/2017/10/nimm-sknorrli-mit/ &amp;#039;&amp;#039;«Nimm s’Knorrli mit»&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 27. Oktober 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein Männchen mit Zipfelmütze, Holzschuhen und einem Kochlöffel in der linken Hand, als Werbefigur genutzt (entworfen von [[Hans Tomamichel]]). In Deutschland war in den 1960er Jahren die Werbefigur &amp;#039;&amp;#039;Knorri&amp;#039;&amp;#039; populär, ein auf zwei Beinen stehender Ochse mit einem Kochlöffel in der rechten Hand, ebenso die Figur &amp;#039;&amp;#039;Stocki&amp;#039;&amp;#039;, eine halb geschälte Kartoffel mit [[Schiebermütze]], die das gleichnamige Kartoffelpüree bewarb. Für in dieser Zeit im Kino gezeigte [[Werbefilm]]e konnte die Firma den bereits bundesweit bekannten Fußballer [[Franz Beckenbauer]] unter Vertrag nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 errichtete Maizena in Heilbronn die damals modernste, vollautomatische Suppenfabrik Deutschlands, 1987 wurde der Firmensitz von Hamburg nach Heilbronn verlegt. Am Standort Heilbronn waren damals 1800 Menschen beschäftigt. Im Jahr 1988 fand in der Heilbronner [[Konzert- und Kongresszentrum Harmonie (Heilbronn)|Harmonie]] die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;10000 Jahre Suppe – 150 Jahre Knorr&amp;#039;&amp;#039; zur Firmengeschichte statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde aus Maizena (selbst eine Tochter des CPC-Konzerns) der Bestfoods-Konzern, im Herbst 2000 wurde Bestfoods von dem britisch-niederländischen Konzern [[Unilever]] übernommen. Im Oktober 2016 gab Unilever bekannt, das Entwicklungszentrum in Heilbronn zu schließen, die 220 Mitarbeiter sollen künftig in den Niederlanden arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2019 wurden Pläne Unilevers bekannt, das Heilbronner Knorr-Werk mit noch 550 Mitarbeitern zu schließen, ohne dass ein konkreter Zeitplan genannt wurde. Ein Standortvertrag läuft Ende 2020 aus. Eine Zukunft für das Werk könne es laut Unilever vielleicht geben, wenn „radikale Kosten-Einsparungen“ erbracht würden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/lokales/Heilbronner-Knorr-Werk-steht-auf-der-Kippe;art140895,4267267 Manfred Stockburger: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Knorr-Werk steht auf der Kippe&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;stimme.de&amp;#039;&amp;#039;, 21. Oktober 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Verhandlungen wurde im Juni 2020 ein geänderter Tarifvertrag unterzeichnet, der eine Standort- und Beschäftigungssicherung bis 2030 vorsieht, im Gegenzug unter anderem geringere Lohnsteigerungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.knorr-werk-in-heilbronn-tarifvertraege-unterzeichnet-standort-bleibt-bis-2030-bestehen.74f587d2-5f5c-4d14-96b5-545fe2100890.html |titel=Knorr-Werk in Heilbronn: Tarifverträge unterzeichnet – Standort  bleibt bis 2030 bestehen - Wirtschaft |werk=stuttgarter-nachrichten.de |datum=2020-06-17 |abruf=2024-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medienberichte vom 20.&amp;amp;nbsp;März 2026 zufolge plant [[Unilever]], die Marke Knorr sowie andere Lebensmittelmarken, einschließlich des Stammwerks Heilbronn, zu verkaufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/unilever-verkauf-knorr-lebensmittel-usa-heilbronn-100.html |titel=Gewerkschaft sieht Chancen und Risiken - Knorr steht zum Verkauf: Unilever trennt sich von Lebensmittelmarken |werk=swr.de |hrsg=Südwestrundfunk, Stuttgart |datum=2026-03-20 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20260320212624/https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/unilever-verkauf-knorr-lebensmittel-usa-heilbronn-100.html |archiv-datum=2026-03-20 |abruf=2026-03-20 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dieter Bachmann |url=https://www.nzz.ch/wirtschaft/werden-aromat-und-knorrli-bald-amerikanisch-unilever-prueft-abspaltung-der-lebensmittelsparte-ld.1930241 |titel=Werden Aromat und Knorrli bald amerikanisch? Unilever prüft Abspaltung der Lebensmittelsparte |werk=nzz.ch |hrsg=Neue Zürcher Zeitung AG, Zürich, Schweiz |datum=2026-03-20 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20260320214445/https://www.nzz.ch/wirtschaft/werden-aromat-und-knorrli-bald-amerikanisch-unilever-prueft-abspaltung-der-lebensmittelsparte-ld.1930241 |archiv-datum=2026-03-20 |abruf=2026-03-20 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heiko Fritze |url=https://www.stimme.de/wirtschaft/baden-wuerttemberg/heilbronn-knorr-unilever-mccormick-verkauf-2026-lebensmittelsparte-marken-uebernahme-gespraeche-art-5153883 |titel=Konsumgüterkonzern: Unilever will Knorr und andere Marken verkaufen – Stammwerk in Heilbronn betroffen |werk=stimme.de |hrsg=Heilbronner Stimme GmbH &amp;amp; Co. KG, Heilbronn |datum=2026-03-20 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20260320214554/https://www.stimme.de/wirtschaft/baden-wuerttemberg/heilbronn-knorr-unilever-mccormick-verkauf-2026-lebensmittelsparte-marken-uebernahme-gespraeche-art-5153883 |archiv-datum=2026-03-20 |abruf=2026-03-20 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der britische Konzern möchte sich künftig auf Produkte aus den Bereichen [[Hygiene]] und [[Kosmetik]] konzentrieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Der US-amerikanische Gewürzhersteller [[McCormick &amp;amp; Company]] hat Interesse an einem Kauf bekundet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|41773|&amp;#039;&amp;#039;Knorr&amp;#039;&amp;#039;|Autor= Adrian Knoepfli}}&lt;br /&gt;
* Alexander Knorr: &amp;#039;&amp;#039;Knorr Chronik 1838 bis 1959. Bände I–IV&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Maizena Werke GmbH, Hamburg 1959.&lt;br /&gt;
* Uwe Jacobi: &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Knorr: 1838–1988&amp;#039;&amp;#039;. Maizena Gesellschaft mbH, Heilbronn 1988.&lt;br /&gt;
* Daniela Rüther: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Fall Nährwert&amp;quot;. Ein Wirtschaftskrimi aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;, Wallstein Verlag, Göttingen ²2021, ISBN 978-3-8353-3744-2.&lt;br /&gt;
* Werner Thunert u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Sie machten Geschichte – Zwölf Porträts berühmter Heilbronner&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Heilbronner Stimme 1977, S. 80–88.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit der Erbswurst um die Welt. Carl Heinrich Knorr und seine Söhne Carl und Alfred&amp;#039;&amp;#039;. In: Hubert Weckbach: &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Köpfe&amp;#039;&amp;#039;. Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1998, ISBN 3-928990-64-0 (&amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriftenreihe des Archivs der Stadt Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;. 42), S. 40–49.&lt;br /&gt;
* Bernhard Müller: [https://stadtarchiv.heilbronn.de/fileadmin/daten/stadtarchiv/bilder/stadtgeschichte/sgu/20._Jahrhundert/spAusdruck.pdf C. H. Knorr Nahrungsmittelfabriken Heilbronn – Werbung und Marketing]. Heilbronn 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Knorr}}&lt;br /&gt;
* [https://www.knorr.de/ Website von Knorr]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/041977|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49.13190 |EW=9.21349 |region=DE-BW |type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unilever-Unternehmen|Knorr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelhersteller (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unilever (Lebensmittelmarke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Convenience Food]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Fertiggerichten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hersteller von Würzmitteln, Gewürzen und anderen würzenden Zutaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqt</name></author>
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