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	<title>Knorke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:44:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knorke&amp;diff=439167&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-17T19:55:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knorke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wort der [[Umgangssprache]] und bedeutet so viel wie „gut“, „ausgezeichnet“, „zufrieden“, ähnlich dem heutigen Gebrauch von &amp;#039;&amp;#039;[[cool]]&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der [[Etymologie|etymologische]] Ursprung des Wortes ist ungeklärt. Möglicherweise steht es mit dem Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Knocke&amp;#039;&amp;#039; in Verbindung, der so viel bedeuten soll wie „eine Handvoll (und damit zufrieden)“. Das Wort ist seit 1916 in [[Berlin]] nachgewiesen&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Storfer: &amp;#039;&amp;#039;Wörter und ihre Schicksale.&amp;#039;&amp;#039; Atlantis, Berlin, Zürich 1935, S.&amp;amp;nbsp;215&amp;amp;#8239;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde rasch zum beliebten [[Modewort]], auch im [[Journalismus|Zeitungsjournalismus]], im [[Kabarett]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Claire Waldoff]], die in manchen Quellen auch als Schöpferin des Wortes bezeichnet wird) sowie in der Kunst (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Heinrich Zille]]) und der Literatur (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Alfred Döblin]], [[Erich Kästner]]). Laut [[Kurt Tucholsky]] galt es bereits im Herbst 1924 als veraltet;&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Tucholsky: [https://www.textlog.de/tucholsky-der-fall-knorke.html &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Knorke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vossische Zeitung,&amp;#039;&amp;#039; 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 1924].&amp;lt;/ref&amp;gt; es erfreute sich seitdem jedoch phasenweise immer wieder größerer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus Berlin stammende Germanistin [[Agathe Lasch]] erklärt die Entstehung von „knorke“ 1928 so: „Erst in den letzten Jahren aufgekommen, nach der Aufschrift ‚Knorkes [[Frikadelle#Bezeichnungen|Buletten]] sind die besten‘, mit der ein Händler oder [[Budike#Budiker|Budiker]] in dem großen Fabrikenviertel im Norden seine Ware anpries. Scherzhaft identifizierte man ‚Knorke‘ mit ‚dem besten‘ in echt berlinischer witziger Wortbeziehung; schnell verbreitete knorke sich in den Betrieben, wo man Knorkes Schild kannte, griff von da aus weiter um sich.“&amp;lt;ref&amp;gt;Agathe Lasch: &amp;#039;&amp;#039;„Berlinisch“. Eine berlinische Sprachgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Hobbing, Berlin [1928] (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Berlinische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2), S.&amp;amp;nbsp;204, wo es weiter heißt: „Es ist mir bisher nicht gelungen festzustellen, ob der Vorgang sich wirklich so, wie berichtet wird, ereignet hat. […] – Steigernde Weiterbildung: edelknorke, vollknorke; knorke mit’n Knick ist nur halb gelungen.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Knorke&amp;#039;&amp;#039; gehört seit den 1930er Jahren auch zum Sprachgebrauch der norddeutschen Jugend. Altkanzler [[Helmut Schmidt]], geboren und aufgewachsen in Hamburg, sprach 2010 in einer Sendung mit [[Sandra Maischberger]] über Wörter seiner Kindheit – unter anderem über „knorke“. In einem Radio-Interview bei WDR&amp;amp;nbsp;5 im Oktober 2011 äußerte er dazu seine Vermutung, der Begriff könne populär geworden sein durch ein beliebtes [[Flusspferd|Nilpferd]] im [[Zoologischer Garten Berlin|Berliner Zoo]] namens „Knorke“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wdr5.de/sendungen/tischgespraech/s/d/05.10.2011-20.05.html | wayback=20111007005710 | text=WDR 5 Tischgespräch mit Gabriele Gillen, als Podcast nachhörbar}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings irrte der Altkanzler. Das berühmte Berliner Nilpferd hieß [[Knautschke]]. Um 1956/57 hatte die Berliner [[Brax Leineweber#Geschichte|Bekleidungsfirma Leineweber]] dem Berliner Zoo einen [[Gorillas|Gorilla]] geschenkt und dazu unter Berliner Schulkindern einen Wettbewerb ausgeschrieben, um für das Tier einen Namen zu finden. Der Siegername war &amp;#039;&amp;#039;Knorke&amp;#039;&amp;#039;. Begründet wurde dies&amp;lt;!-- was?--&amp;gt; mit der Wortbedeutung „toll“, „klasse“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Knorke&amp;#039;&amp;#039; ist heute weit über den [[Berliner Dialekt|Berliner Sprachraum]] hinaus bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rock-Band [[Knorkator]] hat das Wort abgewandelt zu ihrem Bandnamen gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Schnieke]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Gutknecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Lauter blühender Unsinn: Erstaunliche Wortgeschichten von Aberwitz bis Wischiwaschi&amp;#039;&amp;#039;. C.&amp;amp;#8239;H. Beck, Hamburg 2001 (3.&amp;amp;nbsp;Ausgabe), ISBN 3406475574, S.&amp;amp;nbsp;157 &amp;amp; 158.&lt;br /&gt;
* Agathe Lasch: &amp;#039;&amp;#039;„Berlinisch“. Eine berlinische Sprachgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Hobbing, Berlin [1928] (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Berlinische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2), S.&amp;amp;nbsp;204.&lt;br /&gt;
* Hans Meyer, [[Walther Kiaulehn]], Siegfried Mauermann: &amp;#039;&amp;#039;Der richtige Berliner in Wörtern und Redensarten&amp;#039;&amp;#039;. C.&amp;amp;#8239;H. Beck, Hamburg 2000, ISBN 3406459889, S.&amp;amp;nbsp;31, 32, 90 &amp;amp; 125.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|knorke}}&lt;br /&gt;
* [https://www.duden.de/rechtschreibung/knorke &amp;#039;&amp;#039;knorke&amp;#039;&amp;#039; bei duden.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.ceryx.de/sprache/wd_knorke.html Worterläuterung bei Ceryx.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redewendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Dialekt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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