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	<title>Knollenknaufschwert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:33:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knollenknaufschwert&amp;diff=2204832&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Infobox Hieb- und Stichwaffen)</title>
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		<updated>2025-06-09T16:41:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Infobox Hieb- und Stichwaffen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Hieb- und Stichwaffen&lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
[[Datei:Knollenknaufschwert org.jpg|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt allgemeine Angaben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Waffenart = Schwert, Einhänder&lt;br /&gt;
|Bezeichnungen = Knollenknaufschwert&lt;br /&gt;
|Verwendung = Waffe&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = ca. 5.–1. Jh. v. Chr.&lt;br /&gt;
|Einsatzzeit = &lt;br /&gt;
|Ursprungsregion/Urheber = [[Kelten]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Abschnitt Maße und Material --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gesamtlänge = bis ca. 100 cm&lt;br /&gt;
|Klingenlänge = &lt;br /&gt;
|Werkstoff = [[Keltenstahl]]&lt;br /&gt;
|Besonderheiten = weltweit ca. 50 Stück erhalten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knollenknaufschwert &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  oder auch &amp;#039;&amp;#039;keltisches Rapier&amp;#039;&amp;#039; ist ein eigentümlicher [[Schwert]]typ, von dem in [[Frankreich]], Süd[[deutschland]] und der [[Schweiz]] nur ca. 50&amp;amp;nbsp;Exemplare fast ausschließlich in Flüssen oder Seen gefunden wurden. Aufgrund des Luftabschlusses sind die Waffen oft in gutem Zustand erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Knollenknaufschwert besteht vollständig aus [[Ferrum Noricum|Stahl aus keltischer Produktion]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Susanne Sievers]], [[Otto Helmut Urban]], Peter C. Ramsl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Keltischen Archäologie.&amp;#039;&amp;#039; (Band 2:) &amp;#039;&amp;#039;L–Z&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Prähistorischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 73, 2) Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2012, ISBN 978-3-7001-6765-5, S.&amp;amp;nbsp;1688.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Anstelle einer [[Parierstange]] sind zwischen Griff und Klinge zwei Stahlknollen angebracht, die zusammen mit den typischen Knollen am oberen Griffende dem Schwert seinen Namen geben. In der Form ähnelt es am ehesten einem [[Rapier]] aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich wohl um eine frühe Form eines gewollt gefertigten [[Damaszener Stahl|Damaststahls]]. Aufgrund der vorzüglichen [[Schmied]]etechnik waren die ersten Fundexemplare zunächst dem [[Mittelalter]] zugeordnet worden. Erst durch weitere Funde und deren Fundzusammenhänge wurde die keltische Entstehungsgeschichte bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Nach [[Helmut Birkhan|Birkhan]] sind diese Schwerter unter Beachtung der Fundorte wohl stets als rituelle Objekte verstanden worden, etwa für einen [[Schwerttanz]] oder als Gegenstand der [[Judiz|Rechtsprechung]] (z. B. im oder nach einem Krieg). Für den Kampfeinsatz waren sie nicht gedacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Birkhan]]: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3, S.&amp;amp;nbsp;798&amp;amp;nbsp;f., 1128&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen diese These sprechen Stücke mit eindeutigen „Nutzungsspuren“ in Form von Scharten in der Schneide.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tf.uni-kiel.de/matwis/amat/iss/kap_a/advanced/ta_1_1c.html |titel=Critical Museum Guide: Landesmuseum Württemberg; Württemberg State Museum, Stuttgart, Germany |abruf=2021-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Welt der Kelten. Zentren der Macht. Kostbarkeiten der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-7995-0752-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch rechtfertigt eine kultische bzw. nicht kämpferische Nutzung nicht die herausragende Stahlqualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Krämer (Archäologe)|Werner Krämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Knollenknaufschwert aus dem Chiemsee.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Krämer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus Bayerns Frühzeit. Friedrich Wagner zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 62, {{ZDB|504145-4}}). Beck, München 1962, S. 109–124.&lt;br /&gt;
* Moritz Paysan: &amp;#039;&amp;#039;Knollenknaufschwerter – Die keltischen Rapiere.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologie in Deutschland]].&amp;#039;&amp;#039; Band 18, Nr. 3, 2002, S. 66–67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeremonialwaffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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