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	<title>Knoden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cosal: /* Anmerkungen und Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-11-03T21:59:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anmerkungen und Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Knoden&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            =&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lautertal (Odenwald)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename =&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung=&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.694389&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.719051&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 472 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 454&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 498&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.02&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 85&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-08-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 64686&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06254&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Bild                   = Blick auf Knoden.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Knoden (westlicher Teil des Ortes)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knoden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Lautertal (Odenwald)]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Bergstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Knoden liegt im [[Vorderer Odenwald|Vorderen Odenwald]] ca. 2,5&amp;amp;nbsp;südöstlich der Gemeindeverwaltung in [[Reichenbach (Lautertal)|Reichenbach]] und 7&amp;amp;nbsp;km östlich von Bensheim auf dem kurzen westlichen Ausläufer eines Höhenzuges, der die [[Wasserscheide]] bildet zwischen dem Einzugsgebiet des &amp;#039;&amp;#039;Schlierbachs&amp;#039;&amp;#039;, der im Osten bei [[Fürth (Odenwald)|Fürth]] der mittleren [[Weschnitz]] zufließt und dem &amp;#039;&amp;#039;Bach an den Rehklingen&amp;#039;&amp;#039;, dessen Lauf im Westen bei Gronau im [[Meerbach (Weschnitz)|Meerbach]] aufgeht, der wiederum durch [[Bensheim]] fließt und bei [[Lorsch]] in die untere Weschnitz mündet. Der Weiler Knoden ist zur Seite des Baches &amp;#039;&amp;#039;Rehklingen&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe seiner vier Quellen zu finden und besteht im Wesentlichen aus einigen Bauernhöfen. Das Gebiet des Ortsteils besteht aus der Gemarkung Knoden mit einer Fläche von 202 [[Hektar]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/063013 |titel=Gemarkung Knoden |werk=GEOindex |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, davon sind 72 Hektar Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Die Gemarkung erstreckt sich auf dem Höhenzug zu beiden Seiten der Wasserscheide und umfasst auch den drei Viertel Kilometer von Knoden entfernten Weiler [[Breitenwiesen]] im Nordosten. Höchste Erhebungen sind mit 511 Meter der bewaldete [[Knodener Kopf]] nordwestlich des Ortes jenseits des Baches in einer exponierten Lage hoch über dem [[Lauter (Rhein, Gernsheim)|Lautertal]] sowie der 536 Meter hohe ebenfalls bewaldete [[Knörschhügel]] östlich des Ortes. Große Teile der Hochfläche sind landwirtschaftlich genutzt. Die Ortslage befindet sich auf 454 bis {{Höhe|489|DE-NHN}}. Verkehrsmäßig wird Knoden durch die [[Kreisstraße]]&amp;amp;nbsp;55 erschlossen, die zwischen [[Gadernheim]] und [[Kolmbach]] von der [[Bundesstraße 47]] nach Westen abzweigt und weiter über [[Seidenbach]] nach [[Glattbach (Lindenfels)|Glattbach]] zur [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3099 verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegenen Ortschaften sind im Westen [[Elmshausen (Lautertal)|Elmshausen]], im Nordwesten Reichenbach, im Nordosten [[Raidelbach]] und [[Kolmbach]], im Osten [[Glattbach (Lindenfels)|Glattbach]] im Südosten [[Seidenbuch]], im Süden [[Schannenbach]] und im Südwesten [[Gronau (Bensheim)|Gronau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Von den Anfängen bis zum 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Knoden entstand im Gebiet der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Mark Heppenheim&amp;#039;&amp;#039;, einem Verwaltungsbezirk des [[Fränkisches Reich|Frankenreichs]]. Am 20. Januar 773 schenkte [[Karl der Große]] die Stadt [[Heppenheim]] nebst der &amp;#039;&amp;#039;Mark Heppenheim&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Kloster Lorsch|Reichskloster Lorsch]]. Nach langen Streitigkeiten konnten sich die [[Kurpfalz]] und [[Kurmainz]] Anfang des 14. Jahrhunderts über das Erbe der [[Kloster Lorsch|Lorscher Abtei]] einigen und die Pfälzer Teile wurden durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] Lindenfels verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung fand der Ort unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Knoden&amp;#039;&amp;#039; 1428. Kurmainz vergab in Knoden von 1420 bis 1461 ehemals Lorscher Besitz als [[Lehnswesen|Lehen]]. Breitenwiesen und Knoden hatten die [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Herren von Erbach]] zu [[Afterlehen]] gegeben. Anna [[Bickenbach (Adelsgeschlecht)|von Bickenbach]], Gemahlin Conrads von Erbach, kaufte beide Orte von Hans von Erlike am 23. April 1451 für 400&amp;amp;nbsp;[[Gulden|fl.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;M45&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=45}} |Seiten=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es im Grenzgebiet zwischen der Kurpfalz und der Grafschaft Erbach mehrere Vorfälle durch die unübersichtliche Gebietszugehörigkeit gab, einigte sich am 4. Juni 1561 der Pfälzer Kurfürst [[Friedrich III. (Pfalz)|Friedrich III.]] mit den Brüdern Georg, Eberhard und Valentin, Grafen von Erbach, über einen Gebietstausch. Dadurch kamen die zur Pfälzer [[Oberamt Lindenfels#Thal-Zent|&amp;#039;&amp;#039;Thalzent&amp;#039;&amp;#039;]] gehörigen Dörfer [[Lautern (Lautertal)|Lautern]], [[Gadernheim]] und [[Raidelbach|Reidelbach]] und der Pfälzer Anteil an [[Reichenbach (Lautertal)|Reichenbach]] an die Grafschaft Erbach und die erbachischen Dörfer Mittershausen, Mitlechtern, Scheuerberg, Schannenbach, Knoden, Breitenwiesen sowie Oberlaudenbach an die Pfalz. Dort bildeten sie die [[Oberamt Lindenfels#Neue Zent|&amp;#039;&amp;#039;Neu-Zent&amp;#039;&amp;#039;]] des [[Oberamt Lindenfels|Amts Lindenfels]]. Bis 1737 unterstand Lindenfels dem [[Oberamt Heidelberg]], danach wurde es ein selbständiges [[Oberamt Lindenfels|Oberamt]] der [[Kurpfalz|„Pfalzgrafschaft bei Rhein“]] (ab 1777 im [[Kurpfalz-Bayern|„Kurfürstentum Pfalzbayern“]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gerichtsbarkeit über Knoden lag anfangs in Heppenheim, wo die [[Hohe Gerichtsbarkeit]] über „Diebstahl, Mordgeschrei, Steinwurf, Räuber und Ketzerei“ bis 1714 blieb. Dagegen wird durch Urkunden bewiesen, dass die Neu-Zent bereits 1613 bestand und dass 1665 Rechtssachen an das [[Zentgericht]] in [[Mittershausen]] und von da an das kurpfälzische Hofgericht appelliert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M40&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=40}} |Seiten=40ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfängen der [[Reformation]] sympathisierten die pfälzischen Herrscher offen mit dem lutherischen Glauben, aber erst unter [[Ottheinrich]], Kurfürst von 1556 bis 1559, erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. Danach wechselten seine Nachfolger und gezwungenermaßen auch die Bevölkerung mehrfach zwischen der [[lutherisch]]en, [[Reformierte Kirchen|reformierten]] und [[Calvinismus|calvinistischen]] Religion. Knoden gehörte kirchlich spätestens nach 1650 als Filiale zur reformierten Pfarrei [[Schlierbach (Lindenfels)|Schlierbach]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;M40&amp;quot; /&amp;gt; Aus dem Jahr 1613 die Zugehörigkeit zur Pfarrei Reichenbach belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch - Starkenburg&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1937, S.&amp;amp;nbsp;400–401&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1613 hatte Knoden [[Leibeigenschaft|leibeigene]] Männer 4 und 7 Frauen, 7 [[Hausgesess]]e und 9 [[Hubengut|Huben]]. Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] (1618 bis 1648) war der Ort, wie viele andere der Kurpfalz, fast ausgestorben und die Pfalzgrafen versuchten durch ein von religiöser Toleranz geprägte Wiederansiedlungspolitik das Land neu zu beleben. Bekannt wurde der Knoden zur damaligen Zeit, als sich 1663 der wegen Hexerei aus der Schweiz ausgewiesenen Kaspar Dascher hier ansiedelte. In der Folgezeit traute man den Einwohnern Hexenkünste zu, die unter dem Begriff „Knodener Kunst“ Eingang in die Geschichtsbücher fanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Künzel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Hessen insbesondere Geschichte des Grossherzogthums Hessen und bei Rhein: ein historisches Lesebuch&amp;#039;&amp;#039;, Friedberg 1858. S.&amp;amp;nbsp;454f. ([https://books.google.de/books?id=uXczAAAAYAAJ online bei Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1685 starb die reformierte Linie [[Pfalz-Simmern]] aus und die katholischen Vettern der Linie [[Pfalz-Neuburg]] traten mit Kurfürst [[Philipp Wilhelm (Pfalz)|Philipp Wilhelm]] die Regierung in der Kurpfalz an. Dieser verordnete die Gleichstellung des katholischen Glaubens in der mehrheitlich evangelischen bevölkerten Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1784 bewohnten den Ort 13 Familien mit 72 Seelen in 6 Wohnhäusern. Die Gemarkung bestand aus 160 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Ackerland, 33 Morgen Wiesen, zwei Morgen Gärten und einem Morgen Wald. Den großen [[Zehnten]] bezogen das [[Kurmainz|Domkapitel zu Mainz]] zwei und der [[Dalberg (Adelsgeschlecht)|Herr von Dalberg]] ein Teil. Vom kleinen Zehnten erhielten diese ein Drittel und der Pfarrer zu Reichenbach zwei Drittel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M45&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widder&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|1067855437|Seite=508 |Seiten=508f |Fundstelle=5) Knoden}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine&amp;#039;&amp;#039; findet sich 1786 über Knoden:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat| Knoden. Ist ebenfalls nur ein Weiler anderthalb Stunden von Lindenfels westwärts entfernet; hat zum Nachbaren gegen Ost Gladbach, gegen Süd Schannenbach; gegen West den gemeinschaftlichen Märkerwald; gegen Norden das Erbachische Hohenstein und vorgemeldetes Breitenwiesen, mit welchem es gleiche Schicksale gehabt. Neben dem Orte laufet das in den sogenannten Hofwiesen aus vier Brunnquellen entstehende Bächlein (Meerbach), nach Grünau, Zelle und so weiter in die Weschniz. Durch das Weiler ziehet die Landstraße von Lindenfels nach Bensheim. Im J. 1784 bewohnten es 13 Familien, 72 Seelen in 6 Wohnhäusern. Die Gemarkung enthält 160 M. Ackerfeld, 33 M.Wiesen, 2M. Gärten und 1 M. Wald. Mit dem großen und kleinen Zehnten verhält es sich, wie zu Breitenwiesen.|vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widder&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das gemeinsame Recht der Nutzung des Bensheimer Markwaldes schreibt C.F.M.L. Marchand:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Am 22. Sept. 1615 gab Pfalzgraf Friedrich eine Märkergerichtsordnung für die Bensheimer Markwaldungen zur Beseitigung der dieserhalb zwischen Bensheim, Gronau, Zell, Schannenbach, Knoden und Breitenwiesen bestandenen Irrungen. Zu dem Märkergericht stellte Bensheim den Schultheißen und 4 Mann, Gronau und Zell je 1 Mann, Schannenbach Knoden und Breitenwiesen 1 Mann zusammen. Die gemeinschaftlichen Waldungen bestanden aus dem Zellerholz (Vorderwald), Eselberg Kesselberg, Dengelberg, Schülberg und Knodelberg. Bensheim und Gronau hatten die beiden ersten allein. In der Mitte des 17. Jahrhunderts, nachdem die Sache vorher schon im Hofgericht zu Heidelberg streitig gelegen, bestanden noch mancherlei Dissidien, wegen der von Bensheim behaupteten Obermärkerschaft, des Steinsatzrechtes usw.|vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;M40&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert bis heute ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Knoden, Hessen - Bauerhof auf der Knodener Höh&amp;#039; (Zeno Ansichtskarten).jpg|mini|Postkarte (um 1900): Bauernhof auf der Knodener Höh&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Als Folge der [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]] wurde bereits 1797 das „[[Linkes Rheinufer|Linke Rheinufer]]“ und damit der linksrheinische Teil der Kurpfalz von Frankreich annektiert. Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803, der die territorialen Verhältnisse im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich (Deutscher Nation)]] neu regelte, wurden der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], als Ausgleich für verlorene linksrheinische Gebiete, unter anderem rechts des Rheins gelegene Teile der aufgelösten Fürstentümer [[Kurmainz]] und [[Kurpfalz]] und des [[Bistum Worms|Bistums Worms]] zugesprochen. Auch das Oberamt Lindenfels und mit ihm Knoden fiel damit an Hessen-Darmstadt. Dort wurde das Oberamt vorläufig als hessische [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amtsvogtei]] weitergeführt. Die übergeordnete Verwaltungsbehörde war der „Regierungsbezirk Darmstadt“, der ab 1803 auch als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|311428620|Seite=358ff|Seiten=358ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]] wurde das „Hofgericht Darmstadt“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] bzw. [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherren]] vorgenommen. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das [[Oberappellationsgericht Darmstadt]]. Damit hatten die „[[Zent Heppenheim]]“ und die mit ihnen verbundenen [[Zentgericht]]e endgültig ihre Funktion eingebüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. August 1806 erhob [[Napoleon]] Hessen-Darmstadt zum [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtum]]. 1812 wurde der Amtsbereich des „Amts Lindenfels“ aufgeteilt und Knoden erst dem „Amt Bensheim“&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Dahl: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch, oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues&amp;#039;&amp;#039;, Darmstadt 1812. S.&amp;amp;nbsp;248 ({{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=vJnomI9RGzYC|Seite=248}})&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 18. April des gleichen Jahres mit den anderen Orten der ehemaligen Neu-Zent dem ehemals mainzischen „[[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] Heppenheim“ zugewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=zIBIAAAAYAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA87#v=onepage&amp;amp;q=Amt%20Bensheim&amp;amp;f=false Sammlung von Verfügungen aus dem Jahr 1812]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 wurden im Großherzogtum Provinzen gebildet und das vorher als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnete Gebiet, das aus den südlich des [[Main]]s gelegenen alten hessischen und den ab 1803 hinzugekommenen rechtsrheinischen Territorien bestand, in [[Starkenburg (Provinz)|„Provinz Starkenburg“]] umbenannt. 1821 wurden die Amtsvogteien in den Provinzen [[Starkenburg (Provinz)|Starkenburg]] und [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Oberhessen]] des Großherzogtums aufgelöst und [[Landratsbezirk]]e eingeführt, wobei Knoden zum [[Landratsbezirk Lindenfels]] kam. Im Rahmen dieser Reform wurden auch [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichte]] geschaffen, die unabhängig von der Verwaltung waren. Deren [[Gerichtsbezirk]]e entsprachen in ihrem Umfang den Landratsbezirken. Für den Landratsbezirk Lindenfels war das [[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]] als Gericht erster Instanz zuständig. Diese Reform ordnete auch die Verwaltung auf Gemeindeebene neu. So war die [[Bürgermeisterei (Großherzogtum Hessen)|Bürgermeisterei]] in [[Mittershausen]] außer für Mittershausen auch für [[Breitenwiesen]], [[Igelsbach (Heppenheim)|Igelsbach]], Knoden, [[Mitlechtern]], [[Schannenbach]] und [[Mittershausen-Scheuerberg|Scheuerberg]] zuständig. Entsprechend der Gemeindeverordnung vom 30. Juni 1821 gab es keine Einsetzungen von [[Schultheiß]]en mehr, sondern einen gewählten Ortsvorstand, der sich aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat zusammensetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3555013521|Seite=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Knoden:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Knoden (L. Bez. Lindenfels) luth. und reform. Filialdorf, liegt {{Bruch|1|1|2}}&amp;amp;nbsp;St. von Lindenfels und hat 9 Häuser und 77 Einw. und darunter 56 Luth. und 21 Reformirte. Die Knodner Hohe liegt 2247 [[Alte Maße und Gewichte (Hessen)|Hess. Fuß &amp;#039;&amp;#039;(0,25m)&amp;#039;&amp;#039;]] über der Meeresfläche. Diesen Ort hatten die Grafen von Erbach früher zu Afterlehen gegeben. Des Schenken Conrads von Erbach Gemahlin Anna von Bickenbach brachte Knoden 1451 von Hans von Erlikheim käuflich wieder an sich und 1561 kam derselbe durch Tausch an Churpfalz, so wie 1802 an Hessen.&lt;br /&gt;
|vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;Georg W. Wagner: Band 1, S.&amp;amp;nbsp;127 ({{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=SJcAAAAAcAAJ|Seite=127}})&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurden die Verwaltungseinheiten weiter vergrößert und es wurden [[Landkreis|Kreise]] geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem [[Kreis Bensheim]] der [[Kreis Heppenheim]] als zweiter Kreis gebildet wurde, zu dem jetzt Knoden gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 1842 erfolgte eine Trennung. Schannenbach mit Knoden und Breitenweisen bildete ab dem 22. Juli eine die eigene Bürgermeisterei, die übrigen Gemeinden blieben bei Mittershausen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mittershausen-scheuerberg.de/chronik?SID=bba893095b76f7890981f0b643ecc9059105f491 Dorfgeschichte Mittershausen - Scheuerberg], abgerufen im Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039; von 1845 heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Knoden b. Lindenfels. – Dorf, zur evangelisch-lutherischen Pfarrei Reichesbach, reformirten Pfarrei Schlierbach, kathol. Pfarrei Lindenfels gehörig. – 9 H. 77 evangel. E. – Großherzogth. Hessen. – Prov. Starkenburg. – Kreis Heppenheim. – Landgericht Fürth. – Hofgericht Darmstadt. – Das Dorf Knoden ist im Jahre 1802 von Churpfalz an Hessen übergegangen.&lt;br /&gt;
|vor=»|nach=«|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Kratzsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten&amp;#039;&amp;#039;, Naumburg 1845, Band 2, S.&amp;amp;nbsp;102 ([https://catalog.hathitrust.org/Record/009731873 online bei Hathi Trust, digital library])&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1848 wurden in den Provinzen die Kreise und die Landratsbezirke abgeschafft und durch „Regierungsbezirke“ ersetzt, wobei die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim zum [[Regierungsbezirk Heppenheim]] vereinigt wurden. Bereits vier Jahre später, im Laufe der [[Reaktionsära]], kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück und Knoden wurde Teil des neu geschaffenen [[Kreis Lindenfels|Kreises Lindenfels]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Online=[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510180_00232.html?zoom=0.7000000000000002 Online bei der Bayerischen Staatsbibliothek digital] |Hrsg=Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren |Titel=Verordnung, die Eintheilung des Großherzogtums in Kreise Betreffend vom 12. Mai 1852 |Sammelwerk=Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1852 Nr. 30 |Seiten=224–229 |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Dezember 1852 aufgenommenen Bevölkerungs- und [[Kataster]]listen&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3110190567|Seite=172}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ergaben für Knoden:&amp;lt;ref&amp;gt;Philipp Alexander Ferdinand Walther: &amp;#039;&amp;#039;Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Jonghans, Darmstadt 1854, S.&amp;amp;nbsp;340 ([https://books.google.de/books?id=AZAAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA340 online bei Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; Katholisches und reformatorisches Filialdorf mit 78 Einwohnern, das mit [[Breitenwiesen]] eine Gemarkung bildet. Diese Gemarkung besteht aus 776 [[Morgen (Einheit)|Morgen]], davon 344 Morgen Ackerland, 130 Morgen Wiesen und 284 Morgen Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Statistiken des Großherzogtums werden, bezogen auf Dezember 1867, für das Filialdorf Knoden, die Bürgermeisterei Schannenbach, 10 Häuser, 84 Einwohner, der Kreis Lindenfels, das Landgericht Fürth, die evangelische reformierte Pfarrei Schlierbach bzw. die lutheranische Pfarrei Reichenbach des Dekanats Lindenfels und die katholische Pfarrei Lindenfels des Dekanats Heppenheim, angegeben. In der Gemarkung von Knoden liegt noch der Weiler [[Breitenwiesen]] (5 Häuser, 47 Einw.)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;, 1869, S.&amp;amp;nbsp;16 ([https://books.google.de/books?id=YeVSAAAAcAAJ online bei Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 wurde eine Anzahl von Verwaltungsreformen beschlossen. So wurden die landesständige Geschäftsordnung sowie die Verwaltung der Kreise und Provinzen durch Kreis- und Provinzialtage geregelt. Die Neuregelung trat am 12. Juli 1874 in Kraft und verfügte auch die Auflösung der Kreise Lindenfels und Wimpfen und die Eingliederung von Knoden in den [[Kreis Bensheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Kukowski: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: Überlieferung aus dem ehemaligen Grossherzogtum und dem Volksstaat Hessen. Band 3&amp;#039;&amp;#039;, K.G. Saur, 1998, ISBN 3-598-23252-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich der Einführung des [[Gerichtsverfassungsgesetz]]es mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Fürth“ und Zuteilung zum Bezirk des [[Landgericht Darmstadt|Landgerichts Darmstadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hess. Reg.Bl&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=HRBL |hrsg=Großherzog von Hessen und bei Rhein  |titel=Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze |nr=15 |jahr=1879 |datum=1879-05-14 |seite=197 |seiten=197–211|kbytes=17800}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ab 1839 erbaute Staatsstraße von Worms über Bensheim, durch das Lautertal nach Lindenfels und weiter bis Michelstadt, leistete einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur des [[Vorderer Odenwald|vorderen Odenwaldes]]. Sie erhielt den auf die [[Nibelungensage]] hinweisenden Namen „Nibelungenstraße“. Im Jahr 1869 wurde die Eröffnung der [[Nibelungenbahn]] von Worms über Lorsch nach Bensheim gefeiert, wo sie Anschluss an die bereits 1846 fertiggestellten [[Bahnstrecke Frankfurt am Main–Heidelberg|Main-Neckar-Bahn]] hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 wurde die Gemarkungsgröße einschließlich des [[Weiler]]s Breitenwiesen mit 193,7&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hessischen Provinzen Starkenburg, [[Rheinhessen (Provinz)|Rheinhessen]] und [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Oberhessen]] wurden 1937 nach der 1936 erfolgten Auflösung der Provinzial- und Kreistage aufgehoben. Zum 1. November 1938 trat eine umfassende Gebietsreform auf Kreisebene in Kraft. In der ehemaligen Provinz Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen, da er aufgelöst und zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen wurde. Der Kreis Heppenheim übernahm auch die Rechtsnachfolge des Kreises Bensheim und erhielt den neuen Namen [[Landkreis Bergstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |titel=Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“. |titelerg=Die Entstehung des Kreises Bergstraße |datum=2007 |seiten=109 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161005121532/http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |archiv-datum=2016-10-05 |offline=1 |abruf=2015-02-09 |format=PDF; 9,0&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Einwohnerzahlen von 1939 und 1946 zeigen, nahm auch Knoden nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] viele [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945 bis 1950|Flüchtlinge und Vertriebene]] aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1961 wurde die Gemarkungsgröße mit 201&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] angegeben, davon waren 72&amp;amp;nbsp;ha Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Knoden zusammen mit Breitenwiesen Zum 1. August 1972 kraft [[Landesgesetz]]es in die Gemeinde Lautertal [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Bergstraße (GVBl. II 330–15 §&amp;amp;nbsp;1) |nr=17| jahr=1972 |datum=1972-07-11 |seite=8 |seiten=222ff |kbytes=1190}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Ortsteil Knoden mit Breitenwiesen wurde ein [[Ortsbezirk]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lautertal.de/pdf/na-h-tuerlich-informiert/satzungen/hauptsatzung-1.pdf?cid=baj |titel=Hauptsatzung |titelerg=§;&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Lautertal |format=PDF;&amp;amp;nbsp;29&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Knoden angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1561: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Erbach]]&lt;br /&gt;
* ab 1561: Heiliges Römisches Reich, [[Kurpfalz|Pfalzgrafschaft bei Rhein]], [[Oberamt Heidelberg]], [[Oberamt Lindenfels|Amt Lindenfels]], [[Oberamt Lindenfels#Neue Zent|Neue Zent]]&lt;br /&gt;
* ab 1737: Heiliges Römisches Reich, Pfalzgrafschaft bei Rhein, [[Oberamt Lindenfels]], Neue Zent&lt;br /&gt;
* ab 1777: Heiliges Römisches Reich, [[Kurpfalz-Bayern|Kurfürstentum Pfalzbayern]], Pfalzgrafschaft bei Rhein, Oberamt Lindenfels, Neue Zent&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], [[Oberamt Lindenfels|Amt Lindenfels]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]], Fürstentum Starkenburg, Amt Lindenfels&lt;br /&gt;
* ab 1812: Großherzogtum Hessen, Fürstentum Starkenburg, [[Amt Bensheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Bensheim&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Lindenfels]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Fürth (Hessen)|Landgericht Fürth]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Lindenfels]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Lindenfels&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Bensheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]], Provinz Starkenburg, Kreis Bensheim&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Gemeinde Lautertal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Knoden 63 Einwohner. Darunter waren 3 (4,8 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 12 Einwohner unter 18 Jahren, 21 zwischen 18 und 49, 12 zwischen 50 und 64 und 15 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 27 Haushalten. Davon waren 6 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 6 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 9 Paare mit Kindern, sowie 3 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und keine [[Wohngemeinschaft]]en. In 6 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 12 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1613: || {{0}}7 [[Hausgesess]]e; [[Leibeigenschaft|Leibeigene]]: 4 Männer, 7 Frauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1784: || 72 Seelen, 13 Familien in 6 Wohnhäusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Widder&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Knoden|width=450|float=none|maxEinwohner=150&lt;br /&gt;
|123|119|114|123|120|126|112|110|102|95|100|95|100|103|143|143|95|99|104&lt;br /&gt;
|vor1834=(1784,72)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,101)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,63)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 56 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] (= , %), 21 [[Reformierte Kirchen|evangelisch-reformierte]] (= 0,67 %), ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] (= 0,17 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 96 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 96,97 %), 3 [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] (= 3,03 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
;Ortsbeirat&lt;br /&gt;
Für Knoden mit Breitenwiesen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinden Knoden mit Breitenwiesen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]], nach Maßgabe der §§ 81 und 82 [[Hessische Gemeindeordnung|HGO]] und des [[Kommunalwahlrecht (Hessen)|Kommunalwahlgesetzes]] in der jeweils gültigen Fassung. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Knoden 88,73 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06431014/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=515&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_650 |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbeirat Knoden |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Lautertal |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Kandidaten gehörten der „Wählergemeinschaft Koden-Breitenwiesen“ an. Der Ortsbeirat wählte Dieter Bickelhaupt zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://lautertal.gremien.info/committee.php?id=OBKno |titel=Ortsbeirat Knoden |werk=Rats-Info-System |hrsg=Gemeinde Lautertal |abruf=2025-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Für den überörtlichen Verkehr ist Knoden durch die [[Kreisstraße]] K 55 erschlossen, die bei [[Gadernheim]] von der als [[Nibelungenstraße]] bekannten [[Bundesstraße 47]] abzweigt, nördlich an Breitenwiesen vorbeigeht, das Ortsende von Knoden im Osten berührt und über Schannenbach und Seidenbuch nach Glattbach zu Tal führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Goswin Widder: &amp;#039;&amp;#039;Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine. Band 1&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1786–1788. ([https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015014113016&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=5 Online bei Hathi Trust, digital library])&lt;br /&gt;
* Georg W. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg, Band 1.&amp;#039;&amp;#039; Oktober 1829.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand |Titel=Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen |Ort=Darmstadt |Datum=1858 |Online={{Google Buch|Linktext=Online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=NnoAAAAAcAAJ |Seite=1}} }}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Lautertal-Knoden |PPN=116320958 |GNDfehlt=2025-03-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lautertal.de/na-h-tuerlich-erleben/lautertal-stellt-sich-vor/#accordion-1-5 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Knoden mit Breitenwiesen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Lautertal.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13112 | titel=Knoden, Landkreis Bergstraße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|ID=13112 | titel=Knoden, Landkreis Bergstraße |datum=2018-05-08}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=14 |seiten=10 und 64 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=14 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Lautertal (Odenwald)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lautertal (Odenwald))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bergstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1428]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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