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	<title>Knochengewebe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:14:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knochengewebe&amp;diff=632607&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cuello de pepino: Link angepasst.</title>
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		<updated>2026-03-19T16:14:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link angepasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Illu compact spongy bone.jpg|thumb|300px|Schematischer Aufbau eines Röhrenknochens.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knochengewebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; heißt dasjenige [[Gewebe (Biologie)|Gewebe]], das dem [[Knochen]] seine Stabilität verleiht. Knochengewebe wird dem [[Binde- und Stützgewebe]] zugerechnet und besteht aus einem Netzwerk von Knochenzellen &amp;#039;&amp;#039;([[Osteozyt]]en)&amp;#039;&amp;#039;, das in eine &amp;#039;&amp;#039;[[extrazelluläre Matrix]]&amp;#039;&amp;#039; aus 25 % [[Wasser]], 30 % organischen und 45 % anorganischen Stoffen eingebettet ist. Die inneren und äußeren Oberflächen des Knochengewebes sind mit [[Endost]] bzw. [[Periost]] überzogen; diese Knochenhäute enthalten die [[Osteoklast]]en und [[Osteoblast]]en, die das Knochengewebe im Rahmen des [[Knochenumbau]]s ab- bzw. wieder aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Knochenmatrix ==&lt;br /&gt;
=== Organische Bestandteile ===&lt;br /&gt;
Die organischen Anteile der Knochenmatrix bestehen zu 95 % aus [[Kollagen]] Typ I und zu 5 % aus [[Proteoglycane]]n sowie mehreren anderen nicht-kollagenen Proteinen, beispielsweise [[Osteonectin]], [[Osteopontin]] und [[Osteocalcin]]. Knochenmatrix, die allein aus diesen organischen Bestandteilen besteht, heißt &amp;#039;&amp;#039;[[Osteoid]]&amp;#039;&amp;#039; und kommt als Vorstufe zur mineralisierten Matrix beim Aufbau von Knochengewebe sowie in geringer Menge unmittelbar unterhalb des [[Endost]]s vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anorganische Bestandteile ===&lt;br /&gt;
An die zugfesten Kollagenfibrillen sind longitudinal [[Hydroxylapatit]]-[[Kristall]]e angelagert, die dem Knochen seine Druckfestigkeit verleihen; die Anlagerung und definierte Ausrichtung der Kristalle kommt durch ihre Affinität zu den Kollagenmolekülen zustande. Die Phosphationen im Hydroxylapatit sind zu einem geringen Anteil durch Carbonationen ersetzt und [[Hydroxygruppe]]n sind seltener als im reinen Hydroxylapatit. Die Kristallite haben nur eine Dicke von 3&amp;amp;nbsp;nm. Zu etwa einem Prozent sind auch Citratmoleküle im Knochen eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothea Schleuter, Susanne Ueberlein, Elke Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Biomineralien und Biomaterialien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;GIT-Laborzeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Mai 2013, S.&amp;amp;nbsp;297.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lakuno-kanalikuläres System ==&lt;br /&gt;
Die Osteozyten durchziehen die Knochenmatrix mit langen Zellfortsätzen, mit denen sie mechanische Belastung erfassen und untereinander mittels [[Gap Junction]]s Nährstoffe und Informationen austauschen. Die mineralisierte Knochenmatrix liegt diesem Netzwerk nicht unmittelbar an: Die Zellkörper liegen in kleinen Höhlen &amp;#039;&amp;#039;(Lakunen)&amp;#039;&amp;#039; und die Zellfortsätze in Knochenkanälchen &amp;#039;&amp;#039;(Canaliculi)&amp;#039;&amp;#039;, das so entstehende mit interstitieller Flüssigkeit gefüllte Hohlraumsystem wird &amp;#039;&amp;#039;lakuno-kanalikuläres System&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung ==&lt;br /&gt;
Nach der räumlichen Organisation der Kollagenfibrillen werden &amp;#039;&amp;#039;Geflechtknochen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lamellenknochen&amp;#039;&amp;#039; unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geflechtknochen ===&lt;br /&gt;
Im Geflechtknochen sind im Gegensatz zum Lamellenknochen die Osteozyten unregelmäßig verteilt und die Kollagenfasern der Knochenmatrix sind in groben Bündeln scheinbar ungeordnet ausgerichtet. Geflechtknochen entsteht bei der [[Osteogenese]] und in der ersten Phase der [[Knochenheilung]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jerosch&amp;quot;&amp;gt;Jörg Jerosch u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Knochen: curasan Taschenatlas spezial&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme Verlag, 2002, ISBN 3-13-132921-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; meist wird er später im Rahmen des natürlichen Knochenumbaus in den biomechanisch hochwertigeren Lamellenknochen umgebaut. Bei Erwachsenen kommt er lediglich im [[Felsenbein]], in den [[Gehörknöchelchen]], an den [[Zahnfach|Zahnfächern]] und den Rändern der [[Sutur|Schädelnähte]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moll&amp;quot; /&amp;gt; Auch bestimmte [[Knochentumor]]en und Knochenzysten können sich aus Geflechtknochen zusammensetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jerosch&amp;quot; /&amp;gt; Geflechtknochen enthält relativ viele Osteoblasten, ist gut durchblutet und weniger mineralisiert als Lamellenknochen. Er ist sehr zugfest und biegungselastisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moll&amp;quot;&amp;gt;Karl-Josef Moll, Michaela Moll: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie: Kurzlehrbuch zum Gegenstandskatalog 1.&amp;#039;&amp;#039; 18. Auflage. Elsevier, Urban &amp;amp; Fischer Verlag, 2005, ISBN 3-437-41743-6, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lamellenknochen ===&lt;br /&gt;
Lamellenknochen ist stabiler als Geflechtknochen und ersetzt diesen beim Menschen ab dem 2. Lebensjahr.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Roche Lexikon Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Urban &amp;amp; Fischer, München 2003, ISBN 3-437-15156-8. Eintrag „Lamellenknochen“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besteht aus 3&amp;amp;nbsp;µm bis 5&amp;amp;nbsp;µm dicken Schichten, in denen die Kollagenfibrillen annähernd gleichartig ausgerichtet sind. Zwischen aufeinander liegenden Lamellen wechselt diese Verlaufsrichtung, indem die zur Belastungsrichtung senkrecht stehende Komponente ihr Vorzeichen wechselt. Der Winkel der Fibrillen zur Belastungsrichtung ist umso kleiner, je mehr der Knochen auf Zug beansprucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kortikalis und Spongiosa|Spongiosa]] sind die Lamellen überwiegend parallel zur Trabekeloberfläche angeordnet. Die Trabekel sind gefäßlos, sodass die [[Osteozyt]]en darin per [[Diffusion]] aus den Gefäßen des Knochenmarks ernährt werden müssen, was die Dicke der Trabekel auf in der Regel 300&amp;amp;nbsp;µm begrenzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Renate Lüllmann-Rauch | Titel=Taschenlehrbuch Histologie | Auflage=5. | Verlag=Thieme | Ort=Stuttgart | Jahr=2015 | ISBN=978-3-13-129245-2 | Seiten=169 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an der Außenseite der [[Kortikalis und Spongiosa|Kortikalis]] verlaufen die Lamellen parallel zur Oberfläche, sodass eine &amp;#039;&amp;#039;äußere Generallamelle&amp;#039;&amp;#039; (Syn. &amp;#039;&amp;#039;Grundlamelle&amp;#039;&amp;#039;) entsteht, die den Knochen vollständig umgibt. Manche Knochen besitzen auch eine &amp;#039;&amp;#039;innere Generallamelle&amp;#039;&amp;#039; auf der der [[Markhöhle (Anatomie)|Markhöhle]] zugewandten Seite der Kortikalis. In ihrem Inneren ist die Kortikalis aus &amp;#039;&amp;#039;Osteonen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schaltlamellen&amp;#039;&amp;#039; aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Osteone ====&lt;br /&gt;
Ein Osteon (von griech. ὀστέον „[[Knochen]]“; auch Havers-System nach [[Clopton Havers]]) besteht aus einem zentralen [[Havers-Kanal]], der kleine [[Blutgefäß]]e enthält. Um diesen Kanal sind konzentrisch etwa 5 bis 20 Knochenlamellen (Havers-Lamellen) angeordnet. Senkrecht zu den Havers-Kanälen verlaufen [[Volkmann-Kanal|Volkmann-Kanäle]], die ebenfalls kleine Gefäße enthalten und damit [[Anastomose]]n zwischen den Havers-Gefäßen schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schaltlamellen ====&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Knochenumbau|Knochengeweberemodellierung]] werden in Belastungsrichtung ständig neue Osteone durch die Kortikalis getrieben, wobei bestehende Strukturen von Osteoklasten abgebaut und von nachfolgenden Osteoblasten neue Lamellen von außen nach innen auf die entstandene Tunnelwand gebaut werden. Osteone, die nicht mehr vollständig sind, weil sie teilweise von neuen Osteonen ersetzt wurden, füllen als Schaltlamellen den Raum zwischen den Osteonen. Das Ergebnis des Umbauprozesses ergibt die [[Knochendichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.maxanim.com/physiology/Bone%20Growth/Bone%20Growth.htm Osteon-Entwicklung: animation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osteologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Histologie der Binde- und Stützgewebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cuello de pepino</name></author>
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