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	<title>Knoblauchkröte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T16:58:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knoblauchkr%C3%B6te&amp;diff=129951&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knoblauchkr%C3%B6te&amp;diff=129951&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-08T10:51:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Knoblauchkröte&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Pelobates fuscus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Josephus Nicolaus Laurenti|Laurenti]], 1768)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Europäische Schaufelfußkröten&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Pelobates&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Europäische Schaufelfußkröten&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pelobatidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Krötenfrösche&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pelobatoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Froschlurche&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anura&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Amphibien&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Lissamphibia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = PelobatesFuscus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Knoblauchkröte (&amp;#039;&amp;#039;Pelobates fuscus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knoblauchkröte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pelobates fuscus&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Froschlurche|Froschlurch]] und gehört zur Gattung der [[Europäische Schaufelfußkröten|Europäischen Schaufelfußkröten]] (&amp;#039;&amp;#039;Pelobates&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Überfamilie der [[Krötenfrösche]]. Mit den scharfkantigen, verhornten Auswüchsen an ihren Fußsohlen kann sie sich sehr schnell in lockeren Boden eingraben, wo sie den Tag verbringt. Aufgrund ihrer verborgenen Lebensweise und ihrer zerstreuten Verbreitung ist die Art allgemein nur wenig bekannt. Um auf ihre allgemeine Gefährdung aufmerksam zu machen, wurde sie zum Froschlurch des Jahres 2007 ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dght.de/files/web/tier_des_jahres/2007/2007_knoblauchkroete_broschuere.pdf |titel=Knoblauchkröte - Froschlurch des Jahres 2007 |abruf=2020-10-23 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Erwachsene Männchen erreichen eine Körperlänge von maximal 6,5&amp;amp;nbsp;cm, Weibchen maximal rund 8&amp;amp;nbsp;cm; im Durchschnitt bleiben aber beide Geschlechter etwas kleiner. Die Färbung der Knoblauchkröte variiert je nach Lebensweise, regionalem Vorkommen und Geschlecht. Meist zeigen die Tiere oberseits auf hellgrauem bis beigebraunem Grund unregelmäßige dunkelbraune, oft länglich-gestreckte Inselflecken. Fast jedes Tier ist dadurch individuell unterscheidbar. Hinzu können noch rötliche oder braune Warzen kommen, an den Flanken auch rote Tupfen. Weibchen sind in der Regel stärker rotbraun gefärbt, Männchen tendieren eher zu Grau- oder Lehmgelbtönen. Außerdem weisen letztere zur Paarungszeit verdickte Oberarmdrüsen auf. Manchen Exemplaren fehlt die Fleckenzeichnung fast völlig. Während des Wasseraufenthaltes dunkeln viele Tiere nach und haben so eine vorübergehend kontrastärmere Zeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Knobi-Auge.jpg|mini|links|Männchen mit typischem „Katzenauge“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauch ist weißlich gefärbt, oft mit hell- bis dunkelgrauen Sprenkeln. Gelegentlich treten auch [[Albinismus|albinotische]] Formen auf. Weitere markante äußere Merkmale sind ein helmartiger „Scheitelhöcker“ am Hinterkopf sowie die senkrecht schlitzförmigen Pupillen, wie sie unter den mitteleuropäischen Froschlurchen sonst nur noch die [[Gemeine Geburtshelferkröte|Geburtshelferkröte]] aufweist. Der bei allen Froschlurchen vorhandene [[Fersenhöcker]] (&amp;#039;&amp;#039;Callus internus&amp;#039;&amp;#039;) an den Fußsohlen ist bei der Knoblauchkröte besonders vergrößert, scharfkantig und verhärtet. Er dient dem Tier als „Grabschaufel“ (Grabschwiele; vergleiche Lebensweise).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PelobatesFuscusVentral.jpg|mini|Bauchseite; man beachte auch die Fersenhöcker an den Fußsohlen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Merkmal – wie auch die Pupillenform – teilt sich die Art mit ihren nahen südeuropäischen Verwandten, dem [[Messerfuß]] (&amp;#039;&amp;#039;Pelobates cultripes&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Syrische Schaufelkröte|Syrischen Schaufelkröte]] (&amp;#039;&amp;#039;Pelobates syriacus&amp;#039;&amp;#039;), aber auch mit den [[Amerikanische Schaufelfußkröten|Amerikanischen Schaufelfußkröten]] (Scaphiopodidae). Unterschiedlich ist je nach Art die Farbe der Grabschwielen – bei der Knoblauchkröte sind sie hellbraun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der namensgebende [[Knoblauch]]geruch, der diesem Froschlurch nachgesagt wird, ist höchstens bei einer starken Schreckreaktion wahrnehmbar. Das dabei abgegebene Sekret dient der Feindabwehr. Zum Verhaltensrepertoire bei der Feindabwehr sollen auch das aktive Angreifen und Beißen des Gegners gehören sowie das Ausstoßen eines Schreckrufes, der einem Kleinkindschrei ähnelt. Wesentlich regelmäßiger sind in Bedrohungssituationen jedoch passive Verhaltensweisen wie das Aufblähen des Körpers oder geducktes Zusammenkauern zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung und Individualentwicklung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;([[Phänologie|Phänologische]] Daten im Folgenden beziehen sich in der Regel auf das mitteleuropäische Tiefland.)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PelobatesFuscusSpawn.jpg|mini|Laichschnur der Knoblauchkröte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaulquappen-3.jpg|mini|links|Größenvergleich zwischen der Larve einer Knoblauchkröte und einer – schon weiter entwickelten – [[Erdkröte]]nlarve (unten). Gut erkennbar sind die weit außen liegenden Augen, das Atemloch (Spiraculum) an der linken Flanke und die häufig zu beobachtende halbtransparente Silhouette.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelobates fuscus Larve.jpg|mini|Sehr helle, fast zeichnungslose Larve der Knoblauchkröte im Stadium der Metamorphose]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Eintritt deutlich frostfreier, regnerischer Nächte (meistens etwa Ende März) begeben sich Knoblauchkröten auf Wanderschaft von ihrem Winterquartier zum Fortpflanzungsgewässer. Sie erscheinen dabei in Normaljahren mit Winterwitterung bis in den Februar/März hinein oft nur einige Tage verzögert gegenüber typischen „Frühlaichern“ wie [[Erdkröte]] oder [[Grasfrosch]], wobei die Männchen wie bei den meisten Amphibienarten im Durchschnitt etwas früher aktiv sind als die Weibchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Paarungsrufe der Männchen – auch Weibchen sind zu Lautbildungen fähig – sind aufgrund fehlender [[Schallblase]]n sehr leise und werden außerdem in der Regel unter Wasser geäußert. Dadurch sind sie für den Beobachter nur aus nächster Nähe hörbar. Sie klingen etwa wie „wock .. wock .. wock“ oder „klock .. klock .. klock“. Die Hauptruf- und -laichzeit liegt etwa zwischen Ende März und Mitte Mai. Ausgelöst durch ausgiebige Regenfälle im Hochsommer findet dann gelegentlich eine zweite Balz- und Laichphase (Nebenlaichzeit) statt. Beim [[Amplexus]] wird das Weibchen vom Männchen in der Lendengegend umklammert – dies ist typisch für die stammesgeschichtlich ursprünglicheren Arten der [[Mesobatrachia]] und der [[Archaeobatrachia]] („Urtümliche Froschlurche“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Laich]], der spiralig um bevorzugt senkrecht ausgerichtete Pflanzenstängel gewickelt wird, unterscheidet sich sowohl von dem der [[Echte Kröten (Gattung)|Echten Kröten]] (dünne Schnüre) als auch von dem der Frösche (Ballen bzw. Klumpen): Es sind dicke Gallertschnüre von circa 40–70 cm Länge und einem Durchmesser von anderthalb bis zwei Zentimetern. Sie enthalten zwischen 1200 und 3400 braunschwarze Eier. Nach vier bis zehn Tagen Embryonalentwicklung schlüpfen die Kaulquappen. Die älteren Entwicklungsstadien sind auffällig groß und bewegen sich fischartig, sie werden mit Gesamtlängen von 9 bis 12&amp;amp;nbsp;Zentimetern – ausnahmsweise auch über 20&amp;amp;nbsp;cm – deutlich größer als viele andere Froschlarven. Sie haben in der Draufsicht auffallend weit auseinanderstehende Augen (wie sonst bei mitteleuropäischen Arten nur noch Kaulquappen des [[Europäischer Laubfrosch|Laubfrosches]]) und verfügen über relativ stark ausgeprägte, dunkle Hornschnäbel. Gerne schwimmen sie dicht unterhalb der Wasseroberfläche in warmen Wasserschichten, um bei Beunruhigung blitzartig abzutauchen und sich im Schlamm zu verbergen. Auch beim Verlassen des Larvalgewässers (Ende Juni und im Juli, manchmal später), also bei Vollendung der [[Metamorphose (Zoologie)|Metamorphose]], sind die Tiere vergleichsweise groß: Mit 2 bis 3,5&amp;amp;nbsp;cm sind sie zwar gegenüber dem Larvenstadium erheblich geschrumpft, aber immer noch gut doppelt so lang wie die meisten anderen frischmetamorphosierten Froschlurche in Europa. Knoblauchkröten können bereits nach einem Jahr geschlechtsreif werden; meist nehmen sie aber erst im zweiten Jahr nach der Metamorphose selbst am [[Reproduktion]]sgeschehen teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum, Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die erwachsenen Kröten sind, abgesehen von der Laichzeit, bodenbewohnende Landtiere. Sie bevorzugen insbesondere Landschaften mit lockeren, sandigen bis sandig-lehmigen Oberböden (beispielsweise Heiden, [[Binnendüne]]n, Magerrasen, Steppen). Hier können sich die Tiere mittels ihrer Fersenhöcker-„Schaufeln“ an den Hinterfüßen und der speziell angepassten Beinmuskulatur rasch eingraben. Die Grabtiefen liegen nach einer Untersuchung aus Nordwestdeutschland während der Laichzeit je nach Bodentyp und Umfeld nur zwischen 1,5 und 8&amp;amp;nbsp;Zentimetern, in der übrigen Zeit aber wahrscheinlich deutlich tiefer (circa 10 bis 60&amp;amp;nbsp;cm).&amp;lt;ref&amp;gt;Karen Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Beobachtungen zur Eingrabtiefe von Pelobates fuscus während der Laichzeit.&amp;#039;&amp;#039; – Zeitschrift für Feldherpetologie 4 (1997, Heft 1), S. 165–172. ISBN 3-933066-00-X&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gegrabenen Höhlungen werden von den Tieren mehrfach genutzt. Bei optimalen Umweltbedingungen werden die unterirdischen Tagesverstecke regelrecht zur Wohnhöhle ausgebaut, indem die Wände durch die Knoblauchkröte mechanisch stabilisiert und gefestigt werden. In sehr trockenen Sommern kann es gelegentlich zu längeren Phasen der Inaktivität kommen, in denen die Kröten ihr Erdloch nur selten verlassen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Knoblauchkroete IMGP4749.jpg|mini|Ausgewachsenes Männchen]]&lt;br /&gt;
Sobald die abendliche Dämmerung anbricht, graben sich die Tiere aus ihrem unterirdischen Versteck frei, um an der Oberfläche auf Nahrungssuche zu gehen. Knoblauchkröten sind vorwiegend Insektenfresser. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus [[Käfer]]n, [[Feldgrille]]n, [[Heuschrecken]] und glatten Raupen, aber auch [[Asseln]], kleinen bis mittelgroßen Schnecken und [[Regenwürmer]]n. Sie selbst gehören zum Beutespektrum verschiedener Vogel- und Säugetierarten. Als wichtigste Fressfeinde gelten [[Eulen]] wie der [[Waldkauz]] (für [[adult]]e Kröten)&amp;lt;ref&amp;gt;beispielsweise: Viktor Wendland: &amp;#039;&amp;#039;Die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) in Berlin und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; – Milu 2 (1967), S. 332–339.&amp;lt;/ref&amp;gt; und insbesondere die [[Stockente]] beim Vertilgen von Laich und Larven.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Nöllert: &amp;#039;&amp;#039;Die Knoblauchkröte.&amp;#039;&amp;#039; – Neue Brehm-Bücherei, Ziemsen-Verlag, Wittenberg, 2. Aufl. 1990, 103 S. ISBN 3-7403-0243-7; dort auch Zitate weiterer Referenzen zu dieser Aussage.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben treten beispielsweise auch [[Reiher]], [[Störche]] und [[Greifvögel]] als [[Prädator]]en der Kaulquappen und der Adulten auf (vergleiche hierzu auch: [[Rotfußfalke]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Knoblauchkröte Lebensraum.jpg|mini|links|Lebensraum mit sandigem Boden – ideal für Knoblauchkröten]]&lt;br /&gt;
Von der Landwirtschaft und ihrer Tendenz zu immer größeren Acker-Anbauflächen haben Knoblauchkröten in mancher Hinsicht profitiert (vergleiche aber auch: Gefährdung). Je mehr offene, bearbeitete Bodenflächen mit lockerer Körnung vorliegen, desto häufiger wandern die Tiere in diese Lebensräume ein. Besonders gerne besiedeln Knoblauchkröten sandige [[Kartoffel]]- und [[Spargel]]äcker („Kartoffelkröte“).&lt;br /&gt;
[[Datei:Panorama Pelobates gewässer heimerzheim 31 Mai 2008 weddeling 2.jpg|mini|Laichgewässer am Westrand des Areals in intensiver Agrarlandschaft (Heimerzheim, Rhein-Sieg-Kreis, NRW)]]&lt;br /&gt;
Als Laichbiotope werden kleinere bis mittelgroße, [[eutroph]]e Stillgewässer wie Weiher und Teiche mit einer Mindesttiefe von circa 30&amp;amp;nbsp;Zentimetern bevorzugt. Gerne besiedeln sie auch sogenannte [[Sekundärbiotop]]e wie Kies-, Sand- oder Tongruben, aber auch extensiv bewirtschaftete Karpfenteichgebiete. Eine vegetationsreiche Uferzone, beispielsweise bewachsen mit [[Großer Wasserschwaden|Schwadenröhricht]], [[Rohrkolben]]röhricht oder [[Flutrasen]], kommt den Bedürfnissen der Tiere entgegen. Häufiger liegen die Laichplätze in der Nähe oder sogar inmitten von bewirtschafteten Ackerflächen. Zur Überwinterung graben sich Knoblauchkröten bis zu einem Meter tief in den Boden ein. Vorgefundene Erdhohlräume, wie Mauselöcher oder Maulwurfsgänge, werden bevorzugt als Winterquartier angenommen und nach den eigenen Bedürfnissen umgestaltet. Oberböden im Niedermoor sowie im Überflutungs- und Auenbereich werden von den Knoblauchkröten meistens gemieden – es sei denn, die Aue ist mit Flugsanddünen, Geestinseln oder [[fluviatil]]en Sandablagerungen durchsetzt. Dies ist beispielsweise an der mittleren [[Elbe]] der Fall, wo die Art teilweise sogar sehr individuenreiche Vorkommen hat. In optimalen Lebensräumen können manchmal Populationen von mehreren hundert oder sogar über tausend Knoblauchkröten nachgewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Krone (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) – Verbreitung, Biologie, Ökologie und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; RANA, Sonderheft 5, Rangsdorf 2008, ISBN 978-3-9810058-6-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Allgemein ist davon auszugehen, dass die Vorkommen der Art aufgrund ihrer versteckten, unauffälligen Lebensweise noch nicht vollständig bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelobates fuscus dis.png|mini|Verbreitungskarte gemäß [{{IUCN|ID=16498|ScientificName=Pelobates fuscus|PureURL=yes}} IUCN-Daten]. Das hier gezeigte Verbreitungsgebiet schließt jedoch auch die [[Östliche Knoblauchkröte]] mit ein.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Knoblauchkröte 1.jpg|mini|links|Ein Weibchen; bei der Fleckenmusterung ist es arttypisch, dass eine Längslinie in der Rückenmitte ausgespart bleibt.]]&lt;br /&gt;
Die Verbreitung der [[Nominotypisches Taxon|Nominatform]] &amp;#039;&amp;#039;Pelobates fuscus fuscus&amp;#039;&amp;#039; umfasst hauptsächlich das [[Mitteleuropäisches Tiefland|Tiefland Mittel- und Osteuropas]]. Die Knoblauchkröte ist eine kontinental-[[pontisch]] verbreitete Spezies. Die westlichsten Vorkommen befinden sich an der Ostgrenze von [[Frankreich]] ([[Rhein]]gebiet) und im Osten der [[Niederlande]], die nördlichsten in [[Dänemark]] und [[Estland]]. Im Osten reicht das Areal bis nach [[Kasachstan]] und im Süden bis nach Ober[[italien]], Nord[[serbien]] und [[Bulgarien]]. In der [[Schweiz]] gilt die Art als [[ausgestorben]] oder hat allenfalls einen heute ungewissen Status, in [[Österreich]] ist sie außerhalb des Alpenraumes zerstreut bis selten in östlichen Beckenlagen feststellbar ([[Steiermark]], [[Oberösterreich]], [[Burgenland]], [[Niederösterreich]], [[Wien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbreitungsschwerpunkte in [[Deutschland]] liegen überwiegend in Tieflandbereichen aller nordöstlichen Bundesländer (= [[Norddeutsches Tiefland|nordostdeutsches Tiefland]]) sowie in [[Niedersachsen]] (dort insbesondere in der Osthälfte). Außerdem gibt es gewisse Fundpunkthäufungen im nördlichen [[Bayern]] (vor allem: [[Franken (Region)|Fränkische]] Teichlandschaft) sowie im Oberrheinischen Tiefland [[Baden-Württemberg]]s und Süd-[[Hessen]]s. Ansonsten findet man Vorkommen dieser Art in Deutschland nur unstetig oder sie fehlen ganz, insbesondere in den von Verwitterungsgesteinen dominierten Mittelgebirgsregionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Knoblauchkröte und weitere drei nahe verwandte Arten der Gattung [[Europäische Schaufelfußkröten]] (&amp;#039;&amp;#039;Pelobates&amp;#039;&amp;#039;) bilden in neueren systematischen Übersichten meist eine eigenständige Familie Pelobatidae innerhalb der entstehungsgeschichtlich „mittelweit“ entwickelten Froschlurch-Unterordnung [[Mesobatrachia]] (die von manchen Autoren nicht von den [[Archaeobatrachia]] getrennt wird). Früher wurde die Familie Pelobatidae weiter definiert und umfasste auch die [[Amerikanische Schaufelfußkröten|Amerikanischen Schaufelfußkröten]] und die [[Asiatische Krötenfrösche|Asiatischen Krötenfrösche]]. Basierend auf vergleichenden [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]]-Untersuchungen&amp;lt;ref&amp;gt;M. García-París, D.R. Buchholtz &amp;amp; G. Parra-Olea: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic relationships of Pelobatoidea re-examined using mtDNA.&amp;#039;&amp;#039; – Molecular Phylogenetics and Evolution 28 (2003), S. 12–23.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden diese nun jeweils als eigene Familien betrachtet und nur noch in Form der [[Familie (Biologie)|Überfamilien]] der [[Krötenfrösche]] (Pelobatoidea) und der Pelodytoidea (gemeinsam mit den [[Schlammtaucher]]n) [[Taxonomie|taxonomisch]] zusammengefasst. Andere Autoren fassen die in Pelobatoidea und Pelodytoidea subsumierten Familien teilweise nur als Unterfamilien auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Alain Dubois: &amp;#039;&amp;#039;Amphibia Mundi. 1.1. An ergotaxonomy of recent amphibians.&amp;#039;&amp;#039; – Alytes, Intern. Journal of Batrachology, Vol. 23, 2005, S. 1–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Disjunktion (Ökologie)|disjunkten]] Knoblauchkröten-Vorkommen in der italienischen [[Po (Fluss)|Poebene]] – früher auch in der äußersten [[Südschweiz]] – wurden zeitweise als eigene [[Unterart]] &amp;#039;&amp;#039;Pelobates fuscus insubricus&amp;#039;&amp;#039; Cornalia, 1873 (Italienische Knoblauchkröte) behandelt. Dieser taxonomische Status wird inzwischen jedoch angezweifelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Grossenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Zur Charakterisierung und aktuellen Situation der Italienischen Knoblauchkröte, Pelobates fuscus insubricus.&amp;#039;&amp;#039; S. 17–28 in: Andreas Krone (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) – Verbreitung, Biologie, Ökologie und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; RANA, Sonderheft 5, Rangsdorf 2008, ISBN 978-3-9810058-6-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Hauptverbreitungsgebiet werden darüber hinaus eine westliche und eine östliche Form der Knoblauchkröte unterschieden; manche Autoren billigen der östlichen sogar einen eigenen Artrang zu. Zumindest erscheint es aber gerechtfertigt, diese als weitere Unterart von der Nominatform abzugrenzen. Die östliche Unterart wird als &amp;#039;&amp;#039;Pelobates fuscus vespertinus&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und kommt ab der östlichen Ukraine und dem europäischen Teil Russlands ostwärts vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Axel Kwet &amp;amp; Andreas Nöllert: &amp;#039;&amp;#039;Die Knoblauchkröte – von Rösel von Rosenhof zum Froschlurch des Jahres 2007.&amp;#039;&amp;#039; S. 5–16 in: Andreas Krone (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) – Verbreitung, Biologie, Ökologie und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; RANA, Sonderheft 5, Rangsdorf 2008, ISBN 978-3-9810058-6-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossile Nachweise ==&lt;br /&gt;
Die frühesten [[Fossil]]funde der Knoblauchkröte in Mitteleuropa stammen aus dem [[Pliozän|Oberpliozän]] vor etwa zwei Millionen Jahren. Für das Eiszeitalter ([[Pleistozän]]) liegen weit verbreitete, allerdings nicht sehr häufige Nachweise vor allem aus Gebieten mit [[Löss|Lößböden]] vor. Nacheiszeitliche Warmphasen waren mit intensiver Wiederbewaldung verbunden – bei der „Steppenart“ Knoblauchkröte führte dies zwischenzeitlich sogar zu einem Rückgang.&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Böhme: &amp;#039;&amp;#039;Zur historischen Entwicklung der Herpetofaunen Mitteleuropas im Eiszeitalter (Quartär).&amp;#039;&amp;#039; – In: Rainer Günther (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Amphibien und Reptilien Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; – G. Fischer-Verlag, Jena, 1996, S. 30–39. ISBN 3-437-35016-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Fossilisierte [[Skelett]]funde (aber auch „neuzeitliche“ beispielsweise in Eulen[[gewölle]]n) lassen sich recht gut der Knoblauchkröte zuordnen, da sie über markante Merkmale im Knochenbau verfügt. Dazu gehören höckerartige Hautverknöcherungen am Schädeldach und schmetterlingsförmige Verbreiterungen und Querfortsätze am [[Wirbelsäule|Lendenwirbel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kiesgrube.jpg|mini|Naturnah entwickelte Kiesgrube]]&lt;br /&gt;
Knoblauchkröten leiden wie alle mitteleuropäischen Amphibien vor allem unter der Zerstörung oder Beeinträchtigung von Kleingewässern in der Kulturlandschaft durch Zuschüttung oder Eintrag von Müll und Umweltgiften. Auch die Einschwemmung von Düngerstoffen belastet viele Gewässer und trägt zu ihrer vorzeitigen Verlandung durch [[Eutrophierung]] bei. Allerdings scheinen gerade Knoblauchkröten in dieser Hinsicht etwas weniger empfindlich zu sein als Arten wie etwa der [[Europäischer Laubfrosch|Laubfrosch]]. Werden von Menschen Fische in Kleingewässer eingesetzt, die dort natürlicherweise nicht vorkommen würden, führt dies in der Regel zum Zusammenbruch von Lurchpopulationen, da deren Laich und Larven von den meisten Fischen gefressen werden. In extensiven Karpfenteichwirtschaften mit naturnahen Röhrichtzonen können Knoblauchkröten aber recht gut überleben und auch größere Bestände aufbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Stöcklein: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen an Amphibien-Populationen am Rande der mittelfränkischen Weiherlandschaft unter besonderer Berücksichtigung der Knoblauchkröte (Pelobates fuscus Laur.).&amp;#039;&amp;#039; – Dissert. an der Univ. Erlangen-Nürnberg, 1980, 192 S.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschieht dann manchmal zum Ärger von Teichwirten, die die großen Kaulquappen als lästig, vielleicht auch als Nahrungskonkurrenten ihrer Karpfen wahrnehmen. Daher kommt es immer noch zur Bekämpfung der völlig harmlosen Kaulquappen, die sich von [[Detritus (Biologie)|organischen Schwebstoffen]] und gelegentlich [[Aas]] und verletzten Artgenossen ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besiedlung von Ackerflächen ist für Knoblauchkröten mit erheblichen Gefahren verbunden. Sie können von landwirtschaftlichen Maschinen während der Bodenbearbeitung verletzt oder getötet werden, [[Letalität|letale]] Hautverätzungen durch Kunstdünger erleiden, bei der Ausbringung von [[Klärschlamm]] und [[Gülle]] in Mitleidenschaft gezogen werden sowie durch [[Pestizid]]e direkt oder mittelbar über die [[Nahrungskette]] vergiftet werden. Außerdem wird die Knoblauchkröte bei ihren Wanderungen durch den Straßenverkehr gefährdet, wenn beispielsweise zwischen dem Winterquartier und dem Laichgewässer eine Straße verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Bestände der Art in Arealzentren (wie in Deutschland etwa in [[Brandenburg]] und in [[Sachsen-Anhalt]]) oft noch als ungefährdet eingeschätzt werden, machen sich insbesondere an den Verbreitungsrändern regionale Rückgangstendenzen bemerkbar.&amp;lt;ref&amp;gt;beispielsweise: Christian Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Bestands- und Arealverluste von Kreuzkröten (Bufo calamita) und Knoblauchkröten (Pelobates fuscus) in Ostfriesland (NW-Niedersachsen).&amp;#039;&amp;#039; – Zeitschrift für Feldherpetologie, Laurenti-Verlag, Bochum, Jg. 6 (1999), S. 95–101.&amp;lt;/ref&amp;gt; So gilt die Art in [[Nordrhein-Westfalen]] inzwischen als „vom Aussterben bedroht“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isabella Draber |Titel=Schutz der Knoblauchkröte im Münsterland: Untersuchungen an Larven und Juvenilen der Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) im Rahmen eines Life+-Projekts im Münstrerland (NRW) |Verlag=Hochschule Osnabrück |Ort=Osnabrück |Datum=2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Bayern hat sich die Bestandssituation deutlich verschärft, dort wird &amp;#039;&amp;#039;P. fuscus&amp;#039;&amp;#039; als „stark gefährdet“ eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beutler, A. &amp;amp; U. Rudolph |Hrsg=Bayerisches Landesamt für Umweltschutz |Titel=Rote Liste gefährdeter Lurche (Amphibia) Bayerns. |Sammelwerk=Rote Liste Tiere Bayerns. |Verlag=Schriftenreihe des Bayerischen Landesamts für Umweltschutz 166 |Datum=2003 |Seiten=48-51.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PelobatesFuscusFront-RZ.jpg|mini|Vorderansicht einer Knoblauchkröte mit weit geöffneten Pupillen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesetzlicher Schutzstatus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wisia.de/servlets/wisia/GetTaxInfo?knoten_id=36524&amp;amp;check_viewimg=1&amp;amp;lang=deu |wayback=20160201091856 |text=Knoblauchkröte bei www.wisia.de |archiv-bot=2022-03-10 03:08:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie]] (FFH-RL): Anhang IV (streng zu schützende Art)&lt;br /&gt;
*: Unterart &amp;#039;&amp;#039;P. f. insubricus&amp;#039;&amp;#039;: Anhang II (es sind eigens Schutzgebiete auszuweisen)&lt;br /&gt;
* [[Bundesnaturschutzgesetz]] (BNatSchG): streng geschützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nationale Rote Liste-Einstufungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rote Liste der gefährdeten Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands 1: Wirbeltiere.&amp;#039;&amp;#039; Landwirtschaftsverlag, Münster 2009, ISBN 978-3-7843-5033-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amphibienschutz.de/schutz/artenschutz/roteliste.htm Online-Übersicht bei www.amphibienschutz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rote Liste gefährdeter Arten|Rote Liste]] Bundesrepublik Deutschland: 3 – gefährdet&lt;br /&gt;
* Rote Liste Österreichs: EN (entspricht: stark gefährdet)&lt;br /&gt;
* Rote Liste der Schweiz: DD (data deficient = ungenügende Datenlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nomenklatur ==&lt;br /&gt;
Veraltete wissenschaftliche [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] sind &amp;#039;&amp;#039;Bufo fuscus&amp;#039;&amp;#039; Laurenti, 1768 (Erstbeschreibung), &amp;#039;&amp;#039;Rana fusca&amp;#039;&amp;#039; Freyhans, 1779 und &amp;#039;&amp;#039;Bombina marmorata&amp;#039;&amp;#039; Koch, 1828. Den taxonomisch korrekten wissenschaftlichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Pelobates fuscus&amp;#039;&amp;#039; führte [[Johann Georg Wagler]] im Jahr 1830 ein. Dieser Name wurde abgeleitet aus dem Griechischen (&amp;#039;&amp;#039;ho pelos&amp;#039;&amp;#039; = Schlamm, &amp;#039;&amp;#039;bainein&amp;#039;&amp;#039; = gehen) und dem Lateinischen (&amp;#039;&amp;#039;fuscus&amp;#039;&amp;#039; = dunkelbraun, dunkelgrau). Wenig bis kaum noch gebräuchliche deutschsprachige Trivialnamen sind „Knoblauchskröte“, „Knoblauchfroschkröte“, „Brauner Krötenfrosch“, „Landunke“, „Wasserkröte“ oder „Braune“ bzw. „Marmorierte Protze“. Im Englischen wird die Art „Common Spadefoot“, im Französischen „Pélobate brun“, im Niederländischen „Knoflookpad“, im Italienischen „Pelobate bruno“, im Polnischen „Grzebiuszka ziemna“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Beutler, A. &amp;amp; U. Rudolph (2003): &amp;#039;&amp;#039;Rote Liste gefährdeter Lurche (Amphibia) Bayerns.&amp;#039;&amp;#039; In: Bayerisches Landesamt für Umweltschutz (Hrsg.): Rote Liste Tiere Bayerns. - Schriftenreihe des Bayerischen Landesamts für Umweltschutz 166: 48-51.&lt;br /&gt;
* Andreas Krone (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) – Verbreitung, Biologie, Ökologie und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; RANA, Sonderheft 5, Rangsdorf 2008, ISBN 978-3-9810058-6-8.&lt;br /&gt;
* Dario Mauermann, Andre Hamm &amp;amp; Klaus Weddeling: Die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) in der Börde bei Heimerzheim (Rhein-Sieg-Kreis, NRW): Bestandsgröße, Vergesellschaftung und Ansiedlungserfolg. - Zeitschrift für Feldherpetologie 26: 188-196. ([https://www.researchgate.net/publication/335886979_Die_Knoblauchkrote_Pelobates_fuscus_in_der_Borde_bei_Heimerzheim_Rhein-Sieg-Kreis_NRW_Bestandsgrosse_Vergesellschaftung_und_Ansiedlungserfolg_-_Zeitschrift_fur_Feldherpetologie_26_188-196 Zusammenfassung])&lt;br /&gt;
* Norbert Menke, Christian Göcking &amp;amp; Arno Geiger: Die Knoblauchkröte (Pelobates fuscus) – Verbreitung, Biologie, Ökologie, Schutzstrategien und Nachzucht. LANUV-Fachberichte 75, 2016, 279 S. [https://www.lanuv.nrw.de/uploads/tx_commercedownloads/Fachbericht_75_Knoblauchkroete.pdf Volltext als PDF]&lt;br /&gt;
* Robert Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Die Lurche und Kriechtiere des Rhein-Main-Gebiets.&amp;#039;&amp;#039; – Verlag Kramer, Frankfurt/M., 1975.&lt;br /&gt;
* Burkhard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Bio-akustische und endokrinologische Untersuchungen an der Knoblauchkröte Pelobates fuscus fuscus (Laurenti, 1768) (Salientia: Pelobatidae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Salamandra.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, 1984, S. 121–142.&lt;br /&gt;
* Andreas Nöllert: &amp;#039;&amp;#039;Die Knoblauchkröte.&amp;#039;&amp;#039; Neue Brehm-Bücherei, Ziemsen-Verlag, Wittenberg, 2. Aufl. 1990, 103 S. ISBN 3-7403-0243-7.&lt;br /&gt;
* Andreas Nöllert, Rainer Günther: &amp;#039;&amp;#039;Knoblauchkröte – Pelobates fuscus (Laurenti, 1768).&amp;#039;&amp;#039; In: Rainer Günther (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Amphibien und Reptilien Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; G. Fischer-Verlag, Jena/Stuttgart/Lübeck/Ulm 1996, ISBN 3-437-35016-1, S. 252–274.&lt;br /&gt;
* Peter Sacher: &amp;#039;&amp;#039;Mehrjährige Beobachtung an einer Population der Knoblauchkröte (Pelobates fuscus).&amp;#039;&amp;#039; – Hercynia N.F. Bd.&amp;amp;nbsp;24 (1987), S. 142–152.&lt;br /&gt;
* Hans Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Paarungsrufe einheimischer Froschlurche (Discoglossidae, Pelobatidae, Bufonidae, Hylidae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Morphologie und Ökologie der Tiere.&amp;#039;&amp;#039; Band 57, 1966, S. 119–136.&lt;br /&gt;
* Hans Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Bioakustik der Froschlurche – Einheimische und verwandte Arten. Mit Audio-CD.&amp;#039;&amp;#039; Supplement der Zeitschrift für Feldherpetologie 6. Laurenti Verlag, Bielefeld 2005. ISBN 3-933066-23-9. Hörbeispiele 10–11.&lt;br /&gt;
* Ulrich Sinsch: &amp;#039;&amp;#039;Auskiesungen als Sekundärhabitate für bedrohte Amphibien und Reptilien.&amp;#039;&amp;#039; In: Salamandra, Band 24, Heft 2/3, 1988, S. 161–174.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commons|Pelobates fuscus|Knoblauchkröte}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.nabu.de/m05/m05_10/06268.html |text=„Bei Gefahr: Eingraben oder Kopfstöße verteilen“ |wayback=20080311005417}} bei [[NABU]].de&lt;br /&gt;
* [http://www.herp.it/indexjs.htm?SpeciesPages/PelobFuscu.htm Fotos der Knoblauchkröte auf www.herp.it] (inkl. ssp. &amp;#039;&amp;#039;insubricus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [https://www.iucnredlist.org/species/196236126/228187875 Rote Liste der IUCN: &amp;#039;&amp;#039;Pelobates fuscus&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 11. November 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Knoblauchkröte&lt;br /&gt;
|dateiname    = De-Knoblauchkroete-article.ogg&lt;br /&gt;
|dauer        = 21:26&lt;br /&gt;
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|oldid        = 80800153&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2010-10-27&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Reptil/Lurch des Jahres in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|8. Februar 2006|13510847}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4164278-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knoblauchkrote}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krötenfrösche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Arten (Anhang IV)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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