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	<title>Kniepsand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kniepsand&amp;diff=318834&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Otopon: Satellitenbild aktualisiert</title>
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		<updated>2026-03-08T08:30:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satellitenbild aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sandbank&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD1=Amrum satellite view 2.jpeg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=[[Sentinel-2]]-Satellitenbild von [[Amrum]] mit dem westlich angelagerten Kniepsand und dem kleinen westlich vorgelagerten [[Jungnamensand]]&lt;br /&gt;
|BILD2=Christian Johansen Amrum Karte 1861.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Karte von [[Amrum]] 1861: Der Kniepsand (&amp;#039;&amp;#039;Knip&amp;#039;&amp;#039;) ist im nördlichen Bereich noch von der Insel getrennt&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Nordsee]]&lt;br /&gt;
|WASSERTIEFE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=54/38/26/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=08/19/43/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-SH&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=15&lt;br /&gt;
|BREITE=1.5&lt;br /&gt;
|FLAECHE=10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kniepsand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knipsand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=August Krause |Titel=Die Insel Amrum |Ort=Stuttgart |Datum=1913 |Verlag=Strecker &amp;amp; Schröder |Reihe=Geographische Arbeiten |BandReihe=IX |HrsgReihe=Willi Ule |Seiten=29 ff |Online=https://dn790004.ca.archive.org/0/items/dieinselamrum00unkngoog/dieinselamrum00unkngoog.pdf |Abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine extrem langsam wandernde [[Sandbank]] in der [[Nordsee]]. Sie liegt westlich der [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] Insel [[Amrum]] und nimmt eine Fläche von rund 10&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schleswig-holstein.de/KuestenSchutz/DE/01_Amrum/00_Einleitung/02_Entwicklung/ein_node.html |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131224213707/http://www.schleswig-holstein.de/KuestenSchutz/DE/01_Amrum/00_Einleitung/02_Entwicklung/ein_node.html |archiv-datum=2013-12-24 |titel=Fachpläne Küstenschutz - Entwicklung der Insel Amrum |werk=[[Schleswig-Holstein|schleswig-holstein.de]] |offline=1 |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein. &lt;br /&gt;
Vom [[Amt Föhr-Amrum]] wird die Fläche von Amrum mit und ohne Kniepsand angegeben (30 bzw. 20&amp;amp;nbsp;km²).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amtfa.de/seite/324530/zahlen,-daten,-fakten.html |titel=Zahlen, Daten, Fakten - Amt Föhr-Amrum |werk=[[Amt Föhr-Amrum|amtfa.de]] |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da das Gebiet gewöhnlich nicht überflutet wird, handelt es sich um einen [[Hochsand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name geht auf das [[Öömrang]]-Wort &amp;#039;&amp;#039;kniap&amp;#039;&amp;#039; für „kneifen“ zurück. Laut einer Theorie „kniff“ der feine Sand die Badegäste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesportal/land-und-leute/landschaft-natur/_documents/amrum |hrsg=www.schleswig-holstein.de |titel=Nordseeinsel Amrum |werk=[[Schleswig-Holstein|schleswig-holstein.de]] |datum=2022-10-06 |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Kniepsand bildet einen scheinbar zu Amrum gehörenden, 15 Kilometer langen und bis zu 1,5&amp;amp;nbsp;Kilometer breiten [[Strand|Sandstrand]], der der gesamten Westküste der Insel vorgelagert ist und unmittelbar in die tatsächlich zur Insel gehörenden [[Sanddüne]]n übergeht. Dennoch ist der Kniepsand [[Geologie|geologisch]] gesehen kein Teil Amrums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quedens1991&amp;quot; details=&amp;quot;12&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Georg Quedens]], Hans Hingst, Gerhard Stück, Ommo Wilts |Titel=Amrum. Landschaft, Geschichte, Natur |Verlag=Verlag Jens Quedens |Ort=Amrum |Datum=1991 |ISBN=3-924422-24-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wird ein Weiterwandern des Kniepsandes um die Nordspitze Amrums, die [[Amrumer Odde]], herum erwartet. Der Kniepsand fungiert als natürlicher Inselschutz bei [[Sturmflut]]en und liefert reichlich Sand für den Aufbau des sich anschließenden Dünengürtels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter wird der Kniepsand regelmäßig von hohen Sturmfluten überspült. Dabei werden häufig die im Sommerhalbjahr entstandenen [[Primärdüne]]n abgetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1585 wurde der Kniepsand auf einer Seekarte als &amp;#039;&amp;#039;Ameren bor&amp;#039;&amp;#039; („Amrumer Barriere“) erwähnt. Er lag damals annähernd im rechten Winkel zur Insel Amrum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Quedens |Titel=Amrum |Verlag= Breklumer Verlag |Ort=Breklum |Datum=1975 |Auflage=4 |ISBN=3779311100}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelalter befand sich auf Höhe des heutigen [[Süddorf (Amrum)|Süddorfer]] Strandes eine Fischereistation. Durch die zunehmende Drehung des Kniepsands Richtung Küste versandete sie. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts beschleunigte sich der Prozess. Die Amrumer [[Seenotrettung]]sstation befand sich 1865 auf Höhe [[Nebel (Amrum)|Nebels]] und musste dann innerhalb zwei Jahrzehnten mehrfach Richtung Norden bis zum [[Norddorf auf Amrum|Norddorfer]] Strand verlagert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quedens1991&amp;quot;  details=&amp;quot;14 &amp;quot;/&amp;gt; Im Kniephafen, der im Schutz des Kniepsands in einem von Norden her befahrbaren [[Priel]] bei Norddorf lag, befand sich bis ca. 1940 eine Anlegestelle für die Passagierschifffahrt nach [[Hörnum (Sylt)|Hörnum]] auf Sylt, wo Anschluss an die Dampfer der Hamburger Seebäderlinie bestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kapriolen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.amrum-news.de/2020/11/05/kapriolen-des-kniepsandes/ |autor=Georg Quedens |titel=Kapriolen des Kniepsandes |werk=[https://www.amrum-news.de amrum-news.de] |datum=2020-11-05 |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://biologie-seite.de/Biologie/Kniepsand |titel=Kniepsand |werk=[https://biologie-seite.de biologie-seite.de] |offline=1 |abruf=2025-03-05 |hrsg=Hans-Peter Willig}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte des 19. Jahrhunderts diente er großen Handelsschiffen als Ankerplatz im Winter. Wegen der zunehmenden Versandung musste er 1901, 1909 und 1938 nordwärts verlegt werden, bis er im Zweiten Weltkrieg ganz aufgegeben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quedens1991&amp;quot;  details=&amp;quot;14 &amp;quot;/&amp;gt; Bis Mitte der 1960er-Jahre war der Kniepsand noch durch einen zunehmend schmaler werdenden Priel von der Insel getrennt. Heute ist er nicht mehr vorhanden, da der Kniepsand inzwischen weiter in Richtung Amrumer Odde wanderte. Mittlerweile hat sich im Süden Amrums, bei Wittdün, eine natürliche Sandzufuhr zugetragen, wodurch sich ein neuer, breiterer Sandwall bildete, der auch bei  Hochwasser nicht überflutet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kapriolen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde ein Abzweig der [[Amrumer Inselbahn]] von Wittdün durch die Dünen bis über den Kniepsand gebaut, doch die Schienen und Badegebäude wurden gleich von der ersten Sturmflut im Winter vernichtet. Die Strecke wurde mehrfach wieder aufgebaut und schließlich aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Der Kniepsand fungiert als Strand der Insel Amrum. Es gibt mehrere bewachte Badestrände und [[FKK]]-Abschnitte. In einigen Bereichen errichten Urlauber aus Strandgut fantasievolle Holzbauten, die mit den Sturmfluten im Herbst wieder abgetragen werden. Sie werden vom Bau- und Ordnungsamt geduldet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/reise/nordsee/article240170623/Amrum-Die-Strandburgen-stehen-fuer-friesische-Freiheit.html |titel=Amrum: Die Strandburgen stehen für friesische Freiheit |werk=[[Die Welt|welt.de]] |datum=2023-05-23 |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt wurde „Panschos Burg“, die der Künstler Ottfried Schwarz mehrfach neu erbaute. Die erste Version wurde inklusive 200 Sack Amrumer Sand zeitweise im Hof des [[Altonaer Museum]]s in Hamburg-Altona gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oliver Schulz |Titel=Sand unter |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Datum=2005-08-25 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/2005/35/Sand_unter |Abruf=2025-03-05 |Kommentar=hinter einer [[Paywall]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 ging Panchos Burg endgültig verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Georg Quedens |url=https://www.amrum-news.de/2017/04/26/die-panscho-burg-eine-amrumer-attraktion-ging-verloren/ |titel=Die »Panscho«-Burg – eine Amrumer Attraktion ging verloren! |werk=[https://www.amrum-news.de AmrumNews.de] |datum=2017-04-26 |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur- und Landschaftsschutz ==&lt;br /&gt;
Der Kniepsand ist kein Teil des [[Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer|Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer]], jedoch als Teil des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat Gebietes]] „Küsten- und Dünenlandschaften Amrums“ an das europäische Schutzgebietsnetz [[Natura 2000]] gemeldet. So gibt es einige für Menschen gesperrte Areale. Dazu zählen – bis auf den Flutsaum – das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] Amrum-Odde, der Kniepsand westlich des [[Leuchtturm Norddorf|Norddorfer Leuchtturms]] sowie die Südspitze des Kniepsandes bei [[Wittdün auf Amrum|Wittdün]]. Diese Gebiete dienen als Rückzugs- bzw. Brutgebiete zahlreicher Vogelarten. Außerdem ist es Teil des [[Amrum (Landschaftsschutzgebiet)|Landschaftsschutzgebiets „Amrum“]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Amrum - Kniepsand bei Wittdün.jpg|Kniepsand vor Wittdün&lt;br /&gt;
Kniepsand (Amrum).jpg|Auf dem Kniepsand nahe dem [[Leuchtturm Norddorf|Leit- und Quermarkenfeuer]]&lt;br /&gt;
Vordünen auf dem Kniepsand (Amrum).jpg|Kniepsand mit Primärdünen&lt;br /&gt;
Kniepsand.jpg|Düne auf dem Kniepsand&lt;br /&gt;
Amrum - Kniepsand bei Norddorf.jpg|Kniepsand bei Norddorf: Links die Amrumer Dünen, rechts der Kniepsand&lt;br /&gt;
Amrum strand norddorf ds 05 2009.jpg|Strandleben bei Norddorf&lt;br /&gt;
Kniepsand im Winter.JPG|Kniepsand nach dem [[Orkan Xaver]] (2013)&lt;br /&gt;
Kuestenseeschwalbe-Kniepsand.jpg|Brütende [[Küstenseeschwalbe]] auf dem Kniepsand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Nordfriesische Inseln}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1073997006|VIAF=317051687}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochsand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Amrum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Nordsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otopon</name></author>
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