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	<title>Knielingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knielingen&amp;diff=109920&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Viawerek am 10. März 2026 um 07:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-10T07:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stadtteil von Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Stadtteil= Knielingen&lt;br /&gt;
|Wappen= DEU Knielingen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad= 49/02//N&lt;br /&gt;
|Längengrad= 08/21//E&lt;br /&gt;
|Höhe= 113 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Fläche= 20.6428&lt;br /&gt;
|Einwohner= 10223&lt;br /&gt;
|Stand= 2017-03-31&lt;br /&gt;
|PLZ= 76187, 76189&lt;br /&gt;
|Vorwahl= 0721&lt;br /&gt;
|Eingemeindet= 1935-4-1&lt;br /&gt;
|Bundesstraße1=10&lt;br /&gt;
|Bundesstraße2=36&lt;br /&gt;
|Regionalbahn1=B 51&lt;br /&gt;
|Stadtbahn1=5&lt;br /&gt;
|Stadtbahn2=51&lt;br /&gt;
|Stadtbahn3=52&lt;br /&gt;
|Straßenbahn1=2&lt;br /&gt;
|Buslinie1=74&lt;br /&gt;
|Buslinie2=75&lt;br /&gt;
|Nachtverkehr1=NL3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knielingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im Nordwesten von [[Karlsruhe]] am Rhein und ist der älteste urkundlich nachgewiesene und mit rund 2000 Hektar der flächenmäßig zweitgrößte Stadtteil, nach [[Durlach]]. Der Bezirk gliedert sich weiter in &amp;#039;&amp;#039;Alt-Knielingen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Neu-Knielingen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Knielinger See.jpg|links|mini|Der Knielinger See]]&lt;br /&gt;
786 wird Knielingen erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Cnutlinga&amp;#039;&amp;#039; urkundlich im [[Lorscher Codex]] erwähnt. Der Eintrag im Codex ist allerdings widersprüchlich, so dass evtl. von 776 auszugehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0217 | titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3542, 27. August 776? – Reg. 1524 | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=211 | zugriff=2016-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd3/0195 | titel=Lorscher Codex (Band 3), Urkunde 1304c zu fehlerhaftem Verzeichnis | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=189 | zugriff=2016-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grabungsfunde verweisen auf eine Besiedlung bereits in der [[La-Tène-Zeit]]. Aus der [[Römer]]zeit stammt ein Brandgräberfeld mit bisher 44 bekannten Bestattungen. Etwa die Hälfte der Bestatteten werden in das 1. Jahrhundert datiert, während sich die übrigen über den ganzen Zeitraum des 2. Jahrhunderts verteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Römisch-germanisches Korrespondenzblatt: Nachrichten für römisch-germanische Altertumsforschung.&amp;#039;&amp;#039; 1912, S. 55f. [https://doi.org/10.11588/diglit.25475#0069 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Germania - Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts, Band 11 Nr.2., 1928, ISSN 0016-8874, S. 143. [https://doi.org/10.11588/ger.1927.46854 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Möglicherweise bestand hier kurzzeitig ein Kastell im 1. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;H. P. Henn: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Knielingen 786 - 1986&amp;#039;&amp;#039;. G. Braun Druckerei und Verlage, Karlsruhe 1985, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1103 vermacht Heinrich von Spiegelberg der [[Speyerer Dom|Domkirche zu Speyer]] das [[Kloster Hördt]], zu dessen Besitz auch Knielingen zählt. Ab dem 12. besitzt das [[Kloster Gottesaue]] einen Großteil des Knielinger Grundbesitzes. Wohl um 1220 ist der Ort mit der Burg [[Mühlburg (Karlsruhe)#Geschichte|Mühlburg]] an die [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]] gekommen. Für das Jahr 1262 ist ein Ortsadeliger namens &amp;#039;&amp;#039;Marschall Werner von Knielingen&amp;#039;&amp;#039; belegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1688 wurde im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|pfälzisch-orleanischen Erbfolgekrieg]] Knielingen von französischen Truppen geplündert und niedergebrannt. Ebenso fand eine Plünderung während des [[Französisch-Österreichischer Krieg|französisch-österreichischen Krieg]] 1797 statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte Knielingens war schon immer sehr stark vom [[Rhein]] beeinflusst. [[Johann Gottfried Tulla|Tullas]] [[Rheinbegradigung]] ab 1817 führte zum Verlust von heute linksrheinisch liegenden Flächen. Am 1. April 1935 wurde Knielingen ein Teil der Stadt Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erlangte der Stadtteil als Industriestandort stärkere Bedeutung. 1950 wurde einer der größten [[Siemens]]-Standorte Deutschlands hier gegründet. Die [[MiRO|Karlsruher Raffinerien]] gingen 1962 am Rhein in Betrieb. Zudem entwickelte sich aus dem Siemens-Standort in Knielingen im Jahre 1997 der [[Siemens Industriepark Karlsruhe]] mit zahlreichen Unternehmen aus dem Technologiesektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg waren amerikanische Soldaten auf dem Kasernengelände im Stadtteil stationiert, sie wurden nach der Wiedervereinigung abgezogen. Auf dem Kasernengelände ist ein Neubaugebiet entstanden, was größtenteils fertiggestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1980 bildet ein Teil des Knielinger Sees das Naturschutzgebiet [[Altrhein Maxau]]. Mit der [[Burgau (Naturschutzgebiet)|Burgau]] befindet sich ein weiteres Naturschutzgebiet in Knielingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Knielingen trägt in seinem Ortswappen einen schwarzen [[Drudenfuß (Heraldik)|Drudenfuß]] auf goldenem Grund. Dieses Wappen erscheint erstmals im Jahre 1471. 1660 erscheint der Drudenfuß erstmals plastisch. Die Wappenfarben Schwarz-Gold wurden 1895 auf Vorschlag des Generallandesarchivs vom Knielinger Gemeinderat angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;H. P. Henn: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Knielingen 786 - 1986&amp;#039;&amp;#039;. G. Braun Druckerei und Verlage, Karlsruhe 1985, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spitzname ==&lt;br /&gt;
Da Knielingen früher für seine außergewöhnlich vielen [[Wildbirne]]nbäume, auch Holzbirne genannt, bekannt war, bekamen die Knielinger den Spitznamen „Holzbiere“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Niedrigwasser im Rhein bei PlittersdoNiedrigwasser im Rhein bei Maxau im November 2018rf im November 2018 (49351083757).jpg|mini|Blick auf die beiden Rheinbrücken Maxau und den Knielinger See (Hintergrund) sowie das [[Rheinhafen-Dampfkraftwerk Karlsruhe]]]]&lt;br /&gt;
Im Gebiet von Knielingen befinden sich mit den [[Rheinbrücke Maxau|Rheinbrücken Maxau]], einer Straßen- und einer parallel dazu gelegenen Eisenbahnbrücke, Karlsruhes einzige [[Liste der Rheinbrücken|Rheinbrücken]]. Sie verbinden die Stadt auf Straße und Schiene mit dem Bundesland [[Rheinland-Pfalz]]. Durch Knielingen verläuft die [[Südtangente (Karlsruhe)|Südtangente]], eine große Umgehungsstraße und endet an der Rheinbrücke. An das öffentliche Personennahverkehrsnetz ist Knielingen durch die [[Straßenbahn Karlsruhe|Straßenbahnlinie]] 2, die [[Stadtbahn Karlsruhe|Stadtbahnlinie S5]], die [[Bahnstrecke Winden–Karlsruhe]] ([[Bahnhof Karlsruhe-Knielingen]]) und die [[Verkehrsbetriebe Karlsruhe#Omnibusverkehr|Buslinien]] 74 und 75 angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Knielinger Kirche ===&lt;br /&gt;
Die [[Knielinger Kirche]] ist eine um 1700 neu erbaute evangelische Pfarrkirche, die unter Denkmalschutz (→ [[Liste der Kulturdenkmale in Karlsruhe-Knielingen]]) steht. Die erste Kirche an dieser Stelle ist aus dem Jahr 1480 überliefert. 1556 führte [[Karl II. (Baden-Durlach)]] in seiner Markgrafschaft das lutherische Bekenntnis ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Knielingen 2.0 ===&lt;br /&gt;
Durch den Abzug der amerikanischen Streitkräfte aus dem Kasernengelände an der Sudetenstraße nach Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] wurde ein 30&amp;amp;nbsp;Hektar großes Areal im Norden Knielingens frei, das seit ca. 2009 nach und nach bebaut wird. Vorwiegend wird das Gelände mit Miet- oder Eigentumswohnungen und Reihenhäusern bebaut. Es entsteht auch ein Gewerbebereich, unter anderem ein Nahversorgungszentrum mit großem Supermarkt, der 2009 eröffnet wurde. Das Projekt soll Wohnraum für bis zu 2000 Menschen bieten und wird als „Knielingen 2.0“ bezeichnet. Seit November 2020 fährt dort auch die Straßenbahnlinie&amp;amp;nbsp;2.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Janina Keller |url=https://bnn.de/karlsruhe/neue-strecke-in-karlsruhe-knielingen-eroeffnet-mit-der-linie-2-direkt-in-die-innenstadt |titel=Neue Strecke in Karlsruhe-Knielingen eröffnet: Mit der Linie 2 direkt in die Innenstadt |werk=BNN.de (Badische Neueste Nachrichten) |datum=2020-11-30 |abruf=2020-12-08 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Zum ältesten Sportverein in Knielingen zählt der [[TV Knielingen]] (gegründet 1891). Dieser bietet neben Turnen auch Handball, Tennis, Tischtennis, Badminton, Ski, Volleyball, [[Rollstuhlrugby]] und Kampfkunst an. Die Handball-Abteilung spielte in der [[Handball-Oberliga Baden-Württemberg der Männer 2022/23|Saison 2022/23]] in der [[Handball-Oberliga Baden-Württemberg der Männer|Handball-Oberliga Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fußballverein besteht der [[VfB 05 Knielingen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rennbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2023-05-22 Knielingen Pferderennbahn.jpg|rechts|mini|Der [[Windmühlenberg (Karlsruhe)|Windmühlenberg]], davor die Pferderennbahn Knielingen]]&lt;br /&gt;
Der Zucht- und Rennverein Karlsruhe-Knielingen betreibt in Knielingen eine [[Pferderennen|Pferderennbahn]], die im [[Burgau (Natur- und Landschaftsschutzgebiet)|Naturschutzgebiet Burgau]] gelegen ist. Auf der Sandbahn werden Trab- und Galopprennen durchgeführt. Zudem gibt es mehrere Gebäude zur Bewirtung, für den Totalisatorbetrieb, sowie eine überdachte Tribüne. Auf dem Stehwall kann man in erhöhter Position die Bahn überblicken. Jeweils im Mai wird ein Renntag durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Drollinger]] (1861–1943), evangelischer Geistlicher und Begründer der Schweizer Gemeinde für Urchristentum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilibald Reichwein: &amp;#039;&amp;#039;Knielingen. Ein Beitr. zur Heimatgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Knielingen, 1924.&lt;br /&gt;
* Karin Niederle und Michael Niederle: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch]] Knielingen (mit „Filial“ Mühlburg bis 1721)&amp;#039;&amp;#039;. Cardamina-Verlag, Plaidt 2014 (= Badische [[Ortsfamilienbuch|Ortssippenbücher]] 165), ISBN 978-3-86424-195-6.&lt;br /&gt;
* Bürgerverein Knielingen e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;1200 Jahre Knielingen 786 - 1986&amp;#039;&amp;#039;. G. Braun Druckerei und Verlage, Karlsruhe 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Knielingen}}&lt;br /&gt;
* {{KA-Stadtwiki}}&lt;br /&gt;
* [https://www.karlsruhe.de/b4/stadtteile/norden/knielingen.de Stadt Karlsruhe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile in Karlsruhe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4265420-8|LCCN=n/2014/71261|VIAF=234253757}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knielingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 786]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1935]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Viawerek</name></author>
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