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	<title>Knicklenkung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:19:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knicklenkung&amp;diff=235159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Schulenburg: linkfix</title>
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		<updated>2025-10-28T03:42:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2007-06-27 Komatsu WA 470 Radlader mit Knicklenkung (beschr.).JPG|mini|Komatsu WA 470]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knicklenkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für eine Form der Fahrzeug-[[Lenkung]]. Sie setzt voraus, dass das zwei- oder mehrachsige Fahrzeug aus mindestens zwei Teilen besteht, die mit einem [[Gelenk (Technik)|Gelenk]] verbunden sind. Die Richtungsänderung erfolgt durch horizontales [[Verschwenken]] (oder „Knicken“) der Fahrzeugteile mitsamt den daran befindlichen [[Radsatz|Radsätzen]]. Durch die starr in den Teilkörpern gelagerten [[Achse (Technik)|Radachsen]] ergibt sich je nach Einschlagwinkel ein mehr oder weniger bogenförmiger Fahrkurs. Diese Art von Lenkung sieht man häufig bei selbstfahrenden Bau- und Arbeitsmaschinen, bei denen es auf eine gute Wendigkeit auf kleinem Raum ankommt, z.&amp;amp;nbsp;B. bei Holzarbeiten im Wald. Fahrzeuge mit dieser Bauweise werden häufig als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knicklenker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Verbindung zwischen Vorder- und Hinterwagen erfolgt meist mit doppelt [[Lagerungskonzepte|angestellten]] [[Wälzlager#Kegelrollenlager (DIN 720, ISO 355)|Kegelrollenlagern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schwickert-baumaschinen.de/_mediafiles/49-caterpillar_radlader_992_g.pdf |wayback=20160117090822 |text=Detailzeichnung eines Knicklenkers (Seite 5), abgerufen am 3. Dezember 2010}} (PDF; 1,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorteil ist, dass in den unteren Bereichen des Fahrzeugs durch Boden- oder Objektberührung gefährdete Bauteile wegfallen. Dafür wird in Kauf genommen, sämtliche Steuer-, Hydraulik-, Elektroleitungen und bei Allradantrieb auch die Antriebswelle flexibel durch das Knickgelenk zu führen. Meist wird auch die Fahrzeugverwindung im Knickgelenk ausgeglichen d.&amp;amp;nbsp;h. beide Achsen werden prinzipiell starr konstruiert und auftretende Verdrehungen zwischen Vorder- und Hinterachse nimmt ein weiteres am Knickgelenk angelagertes Gelenk auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rollstuhl Farfler 1655.jpg |mini|Rollstuhl von [[Stephan Farfler]]]]&lt;br /&gt;
Erste Erwähnung findet diese Form der [[Lenkung]] 1685, der Uhrmacher [[Stephan Farfler]] aus Altdorf bei Nürnberg entwickelte die Technik für den Einbau in einen dreirädrigen [[Rollstuhl]]. Im Jahr 1835 übernahm der englische Wagenbauer [[William Bridges Adams]] diese Form der Lenkung zur Konstruktion von Pferdewagen. Die Nachteile der Konstruktion, der größere [[Wendekreis (Fahrzeug)|Wenderadius]] als bei [[Schwenkachswagen]] und die komplizierte Trennung des Wagenaufbaus, sowie eine kostspielige Herstellung machte eine Verwendung bei [[Automobil]]en und [[Lastkraftwagen]] eher uninteressant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1940 wurden Gelenke entwickelt, die auch eine zusätzliche Bewegung um die Querachse erlaubten. Dies machte den Einsatz der Knicklenkung für [[Militärfahrzeug]]e und Schlepper (siehe [[Knickschlepper]]) möglich. Diese Gelenke ergeben kleine Wenderadien, die Fahrzeuge können auf unebenem Gelände rangieren. Als weiterer Vorteil gilt, dass die Räder von Vorder- und Hinterteil spurüberdeckend laufen, so dass die Hinterräder die im Boden verdichtete Spur der Vorderräder nutzen und sich somit der [[Rollwiderstand]] drastisch reduziert. Bei [[Radlader]]n und Kleinbaggern auf Radbasis ergibt sich erst durch die Knicklenkung eine seitliche (Mit-)Verschwenkbarkeit der Schaufel. Günstig ist auch die Vereinfachung des Manövrierens, da die Lenkgeometrie bei Vorwärtsfahrt identisch wie bei Rückwärtsfahrt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Weinbergschlepper]] und Obstbau erfordern besonders schmale Traktoren, an denen die für Geländegängigkeit nötigen großen Räder mit [[Achsschenkellenkung]] nur minimale Lenkwinkel erlauben würden. Mit Knicklenkung können die großen Räder stets parallel zum Rumpf laufen. Bei Holder-Traktoren war sogar [[Zwillingsbereifung]] fast ohne Verbreiterung möglich, weil das zweite Rad auf der Innenseite angebracht wurde, mit entsprechender [[Einpresstiefe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:2007-05-20 100 Holder Knicklenker, Bj. 1964.jpg|Knicklenkung eines [[Max Holder GmbH|Holder]]-Traktors mit [[Zwillingsbereifung]]&lt;br /&gt;
Datei:Knicklenker Detail.jpg|Knickgelenk einer [[Walze (Baumaschine)|Walze]]&lt;br /&gt;
Datei:Bauma 2007 Knicklenkung.jpg|Knicklenkung an einem Liebherr-Radlader&lt;br /&gt;
Datei:Scheuerle Schlackentransporter Hydraulik.jpg|Lenkhydraulik eines knickgelenkten Schlackentransporters&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stereolenkung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Knicklenker (Fahrrad)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Articulated steering|Knicklenkung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeuglenkung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutzfahrzeugtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landmaschinentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baumaschinentechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Schulenburg</name></author>
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