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	<title>Knetanimation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T23:44:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knetanimation&amp;diff=92512&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;The Smart Star: Hd version</title>
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		<updated>2026-03-26T14:37:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hd version&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Animacion-con-plastilina-y-clay-animation-pelicula-Kuzmich-153.jpg|mini|Knetanimation]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knetanimation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knetfigurentrick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder englisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Claymation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;clay&amp;#039;&amp;#039; „Ton, Lehm“, &amp;#039;&amp;#039;animation&amp;#039;&amp;#039; „Belebung“, auch &amp;#039;&amp;#039;Clay-Motion&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet eine Animationstechnik, bei der Figuren aus Ton oder Knetgummi ([[Plastilin]]) [[Einzelbild (Film)|einzelbildweise]] [[Fotografie|fotografiert]] werden. Von Bild zu Bild werden sie dabei verändert, damit im fertigen Film eine flüssige Bewegung zu sehen ist ([[Stop-Motion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Knetfigurentrick ist etwas überholt, da heutzutage oft Mischtechniken verwendet werden, bei denen Teile der Figuren aus festem Plastik bestehen und nur noch ausgetauscht werden. Irreführend ist die Übersetzung der englischen Bezeichnung, mit &amp;#039;&amp;#039;clay&amp;#039;&amp;#039; als [[Tonminerale|Ton]] bzw. [[Lehm]]. Im Englischen wird Plastilin auch als „oilbased clay“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kunstwort ‚claymation‘ wurde 1976 von dem amerikanischen Animator und Regisseur [[Will Vinton]] für seine Arbeiten erfunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://willvinton.net/history.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Will Vinton’s History (and the History of Claymation and Computer Animation).&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120722042954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vinton ließ den Begriff rechtlich schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das [[Plastilin]] wurde 1880 vom Münchner [[Apotheke]]r [[Franz Kolb (Apotheker)|Franz Kolb]] erfunden, damals noch unter der Bezeichnung „Kunst-Modellierthon“. Im englischsprachigen Raum ist das Material unter dem Namen „Plasticine“ bekannt. Als Erfinder gilt hier aufgrund der uneinheitlichen [[Patent]]rechte der Engländer [[William Harbutt]], der es 1897 erfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:The Sculptor&amp;#039;s Nightmare (Wallace McCutcheon, 1908).webm|thumb|The Sculptor&amp;#039;s Nightmare (Wallace McCutcheon, 1908)]]&lt;br /&gt;
Als erster Film mit Knetanimationselementen gilt der Real-Kurzfilm „[[A Sculptor’s Welsh Rabbit Dream]]“ der [[Edison Manufacturing Company]] aus dem Jahr 1908.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BH&amp;quot;&amp;gt;Finn Orfano: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.brighthub.com/multimedia/video/articles/59445/ Who Invented Claymation?]&amp;#039;&amp;#039; In: brighthub.com, abgerufen am 26. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr realisierte [[Wallace McCutcheon sr.]] mit „[[The Sculptor’s Nightmare]]“ einen weiteren Film mit Knetanimations-Elementen. Ab Mitte der 1910er Jahre entstanden zahlreiche weitere Knetanimations-Filme. Zu den Pionieren des Genres zählte [[Helena Smith Dayton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren produzierte [[Art Clokey]] zahlreiche Filme mit animierten Knetfiguren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYT&amp;quot;&amp;gt;Margalit Fox: [https://www.nytimes.com/2010/01/11/arts/television/11clokey.html Art Clokey, Animator Who Created Gumby, Dies at 88] auf &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times|nytimes.com]]&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Oktober 2011 (englisch), abgerufen am 26. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Clokey realisierte unter anderem die Kindersendungen „[[Gumby]]“ und „[[Davey and Goliath]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland animierte [[André Roche]] 1973 für das Studio Cineplast in München die Serien „Die Wilden Männer“ in der Sendung [[Kli-Kla-Klawitter]] und „Herr Daniel passt auf“ für den „Deutschen Verkehrssicherheitsrat“ (DVR), beide Serien, die das [[ZDF]] ausstrahlte, sowie die Sprachunterricht-Serie „Sprich mit mir“ für das [[Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht|FWU]]. 1980 traten zwei animierte Knetfiguren in den [[Filmset|Set]]s der ansonsten als [[Realfilm]] produzierten Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Luzie, der Schrecken der Straße]]&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1987 bis 1997 realisierte das [[Anima (Studio, Hamburg)|Anima Studio]] für Film &amp;amp; Grafik GmbH in Hamburg die Kinderserie „[[Plonsters]]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die arbeitsaufwendige Herstellungsweise, die es nicht erlaubt, Bewegungen wiederzuverwenden, und die bei Fehlern eine Szene komplett neu beginnen muss, hat dazu geführt, dass Knetanimation bis in die 1990er Jahre hinein fast nur in Kurzfilmen hauptsächlich fürs Fernsehen verwendet wurde. Erst neue Techniken wie Videokontrolle schon bei der Aufnahme sowie rationalisierte Animation durch auswechselbare Teile, z.&amp;amp;nbsp;B. in den Animationsfilmen des Studios [[Laika (Unternehmen)|Laika]], haben eine Renaissance aufwendigerer und längerer Filme ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Knetanimations-Computerspiel „[[The Neverhood]]“ von 1996 hat auch heute noch eine große Fangemeinde. Andere Computerspiele, die Knetanimation nutzen, sind „Platypus“ (2002), „Bert the Barbarian“ (1999) und „Cletus Clay“ (2009) von Squashy Software oder auch das Projekt „[[Dark Oberon]]“ einiger Studenten der [[Karls-Universität Prag]]. In den 1980er und 1990er Jahren war die Schweizer Knetanimation-Produktion [[Pingu]] international erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf MTV wurde auch „[[Celebrity Deathmatch]]“ ausgestrahlt, bei dem Knetfiguren, die bekannten Personen nachempfunden sind, gegeneinander in einem [[Wrestling]]-Match antreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wohl bekanntesten Knetfiguren zählen „[[Wallace &amp;amp; Gromit]]“ von [[Nick Park]] ([[Aardman Animations]]) und „[[Mary &amp;amp; Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?|Mary &amp;amp; Max]]“ von [[Adam Elliot]], der auch den oscarprämierten [[Animationsfilm]] „[[Harvie Krumpet]]“ gedreht hat. Der englische Regisseur und Animateur [[Richard Goleszowski]] wurde durch zwei Staffeln &amp;#039;&amp;#039;[[Creature Comforts (Fernsehserie)|Creature Comforts]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Shaun das Schaf]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Clay animation|Knetanimation}}&lt;br /&gt;
* [https://www.filmothek-nrw.de/tutorials/trickfilm-animationstechniken/ Animationstechniken im Bereich Trickfilm]&lt;br /&gt;
* [https://www.movie-college.de/filmschule/animation/knetanimation Knetanimation]&lt;br /&gt;
* [https://www.adobe.com/de/creativecloud/animation/discover/claymation.html Claymation: Was ist das und wie funktioniert sie?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knetanimationsfilm| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stop-Motion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;The Smart Star</name></author>
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