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	<title>Knappenhalde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:46:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-04-21T19:45:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oberhausen - Neue Mitte + Knappenhalde (Gasometer) 01 ies.jpg|mini|Die Knappenhalde in Oberhausen (2015)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberhausen - Knappenhalde - Aussichtsturm 02 ies.jpg|mini|hochkant|Aussichtsturm auf der Knappenhalde (2012)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Knappenhalde Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knappenhalde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Volksmund scherzhaft &amp;#039;&amp;#039;Monte Schlacko&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;waz1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Astrid Knümann |Titel=Knappenhalde in Oberhausen wird aufgeforstet |Online=https://www.waz.de/staedte/oberhausen/oberhausen-sued/knappenhalde-in-oberhausen-wird-aufgeforstet-id11487090.html |Abruf=2018-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine spitzkegelige [[Bergehalde]] in [[Oberhausen]]. Mit {{Höhe|102|DE-NHN|link=true}} und 55&amp;amp;nbsp;Metern über umliegendem Geländeniveau ist sie die höchste Erhebung im Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Halde befindet sich mit einer Grundfläche von rund acht Hektar auf dem Gelände des ehemaligen landwirtschaftlichen Schliepershofs, der nördlich der 1847 in Betrieb genommenen [[Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft|Köln-Mindener Eisenbahn]] lag. Graf Ludolf von Westerholt-Giesenberg hatte die Besitzung Schlieper 1773 an die damalige Fürstäbtissin vom [[Stift Essen]], [[Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach]], für die Finanzierung eines Waisenhauses verkauft. Mit dem Übergang des Stiftes Essen an [[Preußen]] (1802/1803), der [[Säkularisation#Rechtsrheinische Gebiete 1803|Säkularisation]], wurden die Ländereien preußischer Besitz. 1808 kam das Gelände an die Brüder [[Franz Haniel|Franz]] und [[Gerhard Haniel]], [[Heinrich Arnold Huyssen]] sowie [[Gottlob Jacobi]], die die Vorgesellschaft der benachbarten [[Gutehoffnungshütte]] gründeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn der Kohlenförderung auf der angrenzenden [[Zeche Oberhausen]] 1857 begann die Aufschüttung der Halde mit [[Abraum (Bergbau)|Abraum]]. Das später benachbarte, namensgebende [[Knappenviertel (Oberhausen)|Knappenviertel]] wurde in den Jahren 1870 und 1892 für die Arbeiterfamilien der Gutehoffnungshütte gebaut. Nach vorübergehendem, teilweisem Privatbesitz von Bürgermeister Ludwig Stock der Bürgermeisterei [[Borbeck-Mitte|Borbeck]] wurde das Gebiet Eigentum des benachbarten Stahlkonzerns Gutehoffnungshütte, der sie nach Schließung der Zeche Oberhausen 1931 zur Schüttung von [[Hochofenschlacke]] nutzte (daher die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Schlackeberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Monte Schlacko&amp;#039;&amp;#039;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1943/44 trieb man ein etwa 500&amp;amp;nbsp;Meter langes Stollensystem als Luftschutzbunker mit vier Zugängen in die Basis der Halde. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden etwa eine Million Kubikmeter Trümmerschutt von im Krieg zerstörten etwa 10.000 Wohnhäusern Oberhausens aufgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1950 und dem Anfang der 1960er Jahre wurde die Halde durch Schüler und Schülerinnen, Lehrlinge und Strafgefangene mit insgesamt 200.000 Weidenschösslingen und 50.000 Jungbäumen begrünt. Dann erwarb die Stadt Oberhausen die Halde vom [[August Thyssen-Hütte|Thyssen-Konzern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des nährstoffarmen Bodens und den Folgen des [[Ela (Tiefdruckgebiet)|Pfingststurms ELA]] 2014 wurde die Vegetation der Halde im Jahr 2016 aufgeforstet, auch damit das Wurzelwerk weiterhin den Aufbau der Halde schützt. So folgte die Bepflanzung mit eintausend jungen [[Erlen (Gattung)|Erlen]], [[Robinien]] und [[Berg-Ahorn]]en sowie mit je 165 [[Holunder]]-, [[Weißdorne|Weißdorn]]- und [[Gemeine Hasel|Haselnusssträucher]]n. Etwa alle fünf bis 10 Jahre wird der Haldenwald aufgeforstet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;waz1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;waz2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=3000 Jungbäume für die Knappenhalde |Online=https://www.waz.de/staedte/oberhausen/3000-jungbaeume-fuer-die-knappenhalde-id11729723.html |Abruf=2020-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Die Halde dient heute der Freizeit und Erholung. Ab 1980 wurde sie für die Freizeitnutzung hergerichtet, indem Waldschneisen geschlagen und Wege angelegt wurden. Auf der Haldenspitze wurde ein 15&amp;amp;nbsp;Meter hoher [[Aussichtsturm]] aus verzinktem Stahl errichtet. Im Zuge einer Wohnumfeldverbesserung entstanden auf und um die Halde herum einige Kunstwerke:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eisenschaffende Industrie&amp;#039;&amp;#039; von Ernst Baumeister und Adolf Franken (1990), auf dem Boden liegende, mehrteilige Eisenskulptur am nördlichen Fuß der Halde&lt;br /&gt;
*  &amp;#039;&amp;#039;Durchblick&amp;#039;&amp;#039; von Kuno Lange aus [[Mülheim an der Ruhr]] (1993), Stahlskulptur am westlichen Fuß der Halde, vier Meter hoch, sechs Meter breit&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kunolange.de/Durchblick.html Kuno Lange: Durchblick]; abgerufen am 14. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Industrietempel&amp;#039;&amp;#039; von [[Hannes Forster (Künstler)|Hannes Forster]] (1994), neogotische Backsteinhäuschen auf den Pfeilern der ehemaligen Lorenbahn erinnern, laut Forster, an Grabmale, denn in ihnen sei auch die Arbeit des Menschen begraben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berg der Arbeit&amp;#039;&amp;#039; von Werner Philipp Klunk (1994), 16 Pflastersteinskulpturen auf dem Wanderpfad auf die Halde&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhausen Knappenhalde - Industrietempel von Hannes Forster (1994).jpg|Industrietempel von [[Hannes Forster (Künstler)|Hannes Forster]] &lt;br /&gt;
Oberhausen - Knappenhalde - Pflasterskulptur 06 ies.jpg|Pflastersteinskulpturen auf dem Wanderpfad auf die Halde&amp;lt;br&amp;gt;[[commons:Category:Berg der Arbeit (Werner Philipp Klunk)|weitere Bilder]]&lt;br /&gt;
Eisenschaffende Industrie (Ernst Baumeister und Adolf Franken) (01).jpg|Eisenschaffende Industrie (1)&lt;br /&gt;
Eisenschaffende Industrie (Ernst Baumeister und Adolf Franken) (02).jpg|Eisenschaffende Industrie (2)&lt;br /&gt;
Durchblick (Kuno Lange).jpg|Durchblick von Kuno Lange&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knappenhalde ist Teil der [[Route der Industriekultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Halden im Ruhrgebiet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Berke]]: &amp;#039;&amp;#039;Über alle Berge. Der definitive Haldenführer Ruhrgebiet&amp;#039;&amp;#039;. [[Klartext Verlag]], Essen, 2009, ISBN 978-3-8375-0170-4, S. 140ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturkanal.ruhr/knappenhalde kulturkanal.ruhr: Knappenhalde]&lt;br /&gt;
* [https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/neue-mitte.html Halden Ruhr - Die »Neue Mitte« in Oberhausen: Die Knappenhalde]&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/standorte-der-route/themenrouten/25-panoramen-und-landmarken/ Beschreibung aller Standorte auf dieser Themenroute] als Teil der [[Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/28/57/N |EW=6/52/43/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 4: Oberhausen: Industrie macht Stadt&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 17: Rheinische Bergbauroute&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 25: Panoramen und Landmarken&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halde im Ruhrgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Oberhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Oberhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oberhausen)]]&lt;/div&gt;</summary>
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