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	<title>Knaack-Klub - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:04:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Knaack-Klub&amp;diff=1754632&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tom md am 7. November 2025 um 10:30 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-07T10:30:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Greifswalder224 (3).jpg|mini|Die [[Greifswalder Straße]] in [[Berlin-Prenzlauer Berg]]. Im Haus 224 bestand 1990–1993 ein Kino im Knaack-Klub.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knaack-Klub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Diskothek|Klub]] im [[Berlin]]er [[Bezirk Pankow]]. Er befand sich von 1952 bis 2010 in der [[Greifswalder Straße]] 224 im [[Winsviertel]] des Ortsteils [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]]. Der Club ist prominentes Beispiel für das Phänomen ‚[[Clubsterben]]‘ in Deutschland. Seit Mitte der 2010er Jahre ist eine Wiedereröffnung an der [[Eberswalder Straße]] im Gespräch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung ===&lt;br /&gt;
Der Knaack ging auf das &amp;#039;&amp;#039;Ernst-Knaack-Jugendheim&amp;#039;&amp;#039; zurück, das 1952 an heutiger Stelle entstand, nachdem die vorher hier seit 1946 ansässige Schneiderei im Juli 1951 die Räume aufgab. Der erste Mietvertrag wurde am 20. Februar 1952 unterschrieben. Benannt wurde es nach dem Widerstandskämpfer [[Ernst Knaack]], nach dem auch die in der Nähe liegende [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Prenzlauer Berg#Knaackstraße*|Knaackstraße]] benannt wurde. Zunächst sollten Jugendliche unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Sport und Spiel&amp;#039;&amp;#039; dem [[Kalter Krieg|westlichen Einfluss]] der [[Rockmusik]] entzogen werden, allerdings fanden im Winter auch Tanzveranstaltungen statt. Zu den [[Weltfestspiele der Jugend und Studenten|Weltfestspielen der Jugend und Studenten]] 1973 wurde der Knaack ein Jugendclub mit Diskothek. In der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wendezeit]] wandelte sich der &amp;#039;&amp;#039;Knaack&amp;#039;&amp;#039; in eine Diskothek westlichen Vorbilds mit mehreren „Floors“. Zunächst besetzten die Veranstalter aufgrund des großen Andrangs auf den &amp;#039;&amp;#039;First Floor&amp;#039;&amp;#039; den Keller, in dem früher eine Darmwäscherei war und sanierten diesen &amp;#039;&amp;#039;(Neue Darmwäsche)&amp;#039;&amp;#039;. Im Anschluss wurde die &amp;#039;&amp;#039;Dizzy Lounge&amp;#039;&amp;#039; hergerichtet und anschließend der &amp;#039;&amp;#039;Concert Floor&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Knaack&amp;#039;&amp;#039; fanden unter der Woche verschiedene Veranstaltungen statt. Neben den Dancefloors gab es mit der &amp;#039;&amp;#039;Dizzy Lounge&amp;#039;&amp;#039; auch einen ruhigeren Bereich mit [[Billard]] und [[Karaoke]]. Mehrmals die Woche fanden auf dem &amp;#039;&amp;#039;Concert Floor&amp;#039;&amp;#039; Konzerte statt, hier spielten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Rammstein]] (die im Haus auch ihre Verwaltung hatten), die [[Die Toten Hosen|Toten Hosen]], [[Volbeat]] und zahlreiche weitere bekannte Bands. Rammstein nutzten die Räumlichkeiten auch als Proberaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende an der Greifswalder Straße ===&lt;br /&gt;
Seit 2009 gab es gerichtliche Auseinandersetzungen mit Mietern eines neuerrichteten Wohnhauses in der Umgebung des Klubs wegen nächtlichen Lärms. Anfang Februar 2010 wurde dem Knaack untersagt, nach 22&amp;amp;nbsp;Uhr den [[Schalldruckpegel|Lärmpegel]] von 85 [[Bel (Einheit)|Dezibel]] zu überschreiten. Zwar gab es ab März 2010 auf Beschwerde des &amp;#039;&amp;#039;Knaacks&amp;#039;&amp;#039; einen Aufschub, jedoch wurde auch dieser im Juni 2010 wieder aufgehoben. Nach einem Urteil des [[Oberverwaltungsgericht Berlin|Oberverwaltungsgerichts]] war laut Betreibern der Betrieb nicht weiter möglich und die letzte Veranstaltung im &amp;#039;&amp;#039;Knaack&amp;#039;&amp;#039; fand am Silvesterabend 2010 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/knaack-club-muss-schlieen |titel=Knaack-Club muss schließen |werk=[[B.Z.]] |datum=2010-11-23 |abruf=2023-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dabei hatten sie [die Betreiber] gar keine Schuld. Vielmehr hatte das Pankower Bauamt schlichtweg vergessen, von den Investoren des Neubaus zu fordern, dass sie [[Lärmschutzwand|Lärmschutzwände]] einbauen müssen. Am Ende sah sich das Bezirksamt wegen seiner schlampigen Arbeit in der Pflicht, einen geeigneten neuen Standort für den Knaack zu finden.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Strauss |url=https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/mauerpark-in-berlin-knaack-klub-kommt-zurueck-li.42131 |titel=Mauerpark in Berlin: Knaack-Klub kommt zurück |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2019-03-13 |abruf=2023-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das vormalige Gebäude wurde umgebaut, 33 Wohnungen und zwei Ladeneinheiten wurden geplant. So wurde der &amp;#039;&amp;#039;Knaack&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Club, der den Begriff ‚[[Clubsterben]]‘ prägte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Die Vielzahl der Veranstaltungen im &amp;#039;&amp;#039;Knaack&amp;#039;&amp;#039; ist kaum zu rekonstruieren. Mehr als 90 Rock-Konzerte werden bei &amp;#039;&amp;#039;RockinBerlin&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8239;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rockinberlin.de/index.php?title=Knaack-Club &amp;#039;&amp;#039;Knaack-Club&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;RockinBerlin&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 14. Juli 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit verlinkten Hintergrundinfos dargestellt. Gelegentlich trat der &amp;#039;&amp;#039;Knaack-Klub&amp;#039;&amp;#039; auch als Veranstalter für Konzerte an anderen Orten in Erscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplante Neueröffnung ===&lt;br /&gt;
Eine Wiedereröffnung als &amp;#039;&amp;#039;Knaack Kulturhaus&amp;#039;&amp;#039; am [[Mauerpark]] war zunächst für Anfang 2016 geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/club-szene-das-knaack-kehrt-zurueck-li.16318 |titel=Club-Szene: Das Knaack kehrt zurück |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2013-02-14 |abruf=2023-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das neue Grundstück am Mauerpark wurde gefunden und die Planung sah 2018 eine Wiedereröffnung vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-prenzlauer-berg-knaack-klub-koennte-2018-am-mauerpark-eroeffnen-li.25449 |titel=Berlin-Prenzlauer Berg: Knaack Klub könnte 2018 am Mauerpark eröffnen |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2017-01-13 |abruf=2023-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Lange: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.morgenpost.de/berlin/article113651560/Der-legendaere-Knaack-Klub-kommt-zurueck.html Der legendaere Knaack-Klub kommt zurueck]&amp;#039;&amp;#039;: „Wir sind in der Endphase der Verhandlungen, bestätigte Jens-Holger Kirchner am Donnerstag. Das 2300 Quadratmeter große Grundstück gehöre dem Land Berlin und werde den Betreibern in [[Erbbauzins|Erbbaupacht]] zur Verfügung gestellt.“ In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Februar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2013 fand schon einmal ein Knaack-Sommerfest im Mauerpark statt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mauerpark Redaktion |url=https://www.mauerpark.info/2013/08/der-knaack-club-feiert-sein-revival-im-mauerpark/ |titel=Der Knaack-Club feiert sein Revival im Mauerpark |werk=Freunde des Mauerparks e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2013-08-09 |abruf=2020-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber für das eigentliche Bauprojekt gab es Verzögerungen etwa aufgrund der [[COVID-19-Pandemie in Berlin|COVID-19-Pandemie]] aber auch wegen eines Streits mit der [[Berliner Verkehrsbetriebe|BVG]] über die Nutzung der dem Land Berlin gehörenden 2400&amp;amp;nbsp;m² große Grundstück an der Eberswalder Straße. Darüber hinaus muss, bevor der [[Bezirk Pankow]] den Bauantrag genehmigt, das besagte Grundstück der &amp;#039;&amp;#039;Knaack Kulturhaus GbR&amp;#039;&amp;#039; erst als [[Erbbaurecht]]svertrag übertragen werden; ein Vertragsabschluss ist, laut Mitgeschäftsführer Udo Petter, für Ende 2025 vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2025/08/berlin-prenzlauer-berg-pankow-mauerpark-knaack-kulturhaus-club.html |werk=[[rbb24]] |titel=So steht es um das geplante Knaack-Kulturhaus am Mauerpark |datum=2025-08-11 |sprache=de |abruf=2025-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauarbeiten könnten dann Mitte 2027 starten und 2030 abgeschlossen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Geplant ist ein dreigeschossiger Stahlbetonbau mit einem Konzertsaal für 600–1000 Personen, und auch das alte Logo soll wieder angebracht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BZ2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Knaack club|Knaack-Klub}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/31/49/N |EW=13/25/33/E |type=landmark |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diskothek (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Prenzlauer Berg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rammstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tom md</name></author>
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