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	<title>Klus Eddessen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T23:38:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klus_Eddessen&amp;diff=1482511&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-38589-27: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-12-05T08:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Borgentreich - 2021-09-19 - Klus Eddessen (DSC 3584).jpg|mini|Klus Eddessen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Borgentreich - 2021-09-19 - Klus Eddessen (DSC 3701).jpg|mini|Innenansicht der Kapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Borgentreich - 2021-09-19 - Klus Eddessen, Grab Ubaldus Bornemann (DSC 3602).jpg|mini|hochkant|Grab des Ubaldus Bornemann]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klus Eddessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wallfahrtskirche|Wallfahrtskapelle]] mit angeschlossener [[Einsiedelei|Eremitenklause]], welche im Eichhagen bei [[Borgholz]] zwischen [[Beverungen]] und [[Borgentreich]] im [[Kreis Höxter]] liegt. Die [[Klus (Kapelle)|Klus]] bildete das kirchliche Zentrum des Dorfes Eddessen, das im Spätmittelalter zur [[Wüstung]] wurde. Zur Klus finden von Borgholz am Sonntag nach dem Fest [[Kreuzauffindung]] (3. Mai) und dem Fest [[Kreuzerhöhung]] (14. September), von [[Dalhausen]] am Pfingstmontag (ursprünglich: Ostermontag) aus [[Prozession]]en und [[Wallfahrt]]en statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältesten bekannten urkundlichen Erwähnungen des Ortes stammen aus den [[Corveyer Traditionen]] (lat.: &amp;#039;&amp;#039;traditiones Corbeienses&amp;#039;&amp;#039;) um 1003 bis 1005 und der Vita des Paderborner Bischofs [[Meinwerk]] (Besitzübertragungen zwischen 1015 und 1036).&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Wüstung Eddessen im südlichen Weserbergland: Ergebnisse historisch-geographischer und archäologischer Untersuchungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südost-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Geographische Kommission für Westfalen, Münster 1991. S.&amp;amp;nbsp;155–181.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die der Verehrung des [[Heiliges Kreuz|Heiligen Kreuzes]] gewidmete Pfarrkirche von Eddessen war eine der Mutterpfarreien der Umgegend, der eine Anzahl von Pfarreien eingemeindet war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Leesch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarrorganisation der Diözese Paderborn am Ausgang des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ostwestfälisch-Weserländische Forschungen zur Geschichtlichen Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. Aschendorff, Münster 1970, S. 355.&amp;lt;/ref&amp;gt; Umfassend dokumentiert ist der Abpfarrungsprozess von Dalhausen im Jahre 1221, wonach sich das [[Kirchenpatronat]] im Besitz des in Eddessen ansässigen [[Ministeriale]]n S. befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Eddessen}}Eddessen wurde 1447 durch während der [[Soester Fehde]] angeworbene [[Hussiten|hussitische]] Söldner zerstört, die Pfarrrechte gingen an die [[Mariä Verkündigung (Borgholz)|Pfarrkirche Borgholz]] über. In dem verlassenen Eddessen sind bis 1655 [[Eremit|Klausner]] bezeugt. Die im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wieder zerstörte Dorfkirche wurde 1683 durch eine Kapelle ersetzt, nachdem 1679 bei einem Ausbruch der [[Dysenterie|Roten Ruhr]] in Borgholz die Abhaltung einer jährlichen Prozession gelobt worden war. Die Kapelle wurde 1856 wiederhergestellt und 1860 mit dem Zubau einer [[Klausur (Kloster)|Klausur]] versehen. Von 1859 bis 1915 betreute (der vor der Kapelle bestattete) „Kluspater“, Bruder Ubaldus Bornemann [[Franziskaner (OFM)|OFM]] aus dem [[Franziskanerkloster Paderborn]] die Klus; ihm folgte als Einsiedler 1916 bis 1926 Bruder Petrus OFM (Richard Windisch), der 1946 hierher zurückkehrte und bis kurz vor seinem Tod 1954 hier blieb. Der „Einsiedlerpfarrer“ Bruder Hermann Aufenanger hingegen lebte nicht auf der „Klus“, sondern in einem eigenen Gebäude entfernt von ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann-Josef Sander: &amp;#039;&amp;#039;Einfachheit und Verzicht als Lebensideal – Auf den Spuren von Einsiedlerpfarrer Bruder Hermann Aufenanger (1901–1988)&amp;#039;&amp;#039;, Holzminden 2019, ISBN 978-3-95954-082-7&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1975 bis 2008 lebten verschiedene Mitglieder der [[Benediktinerinnenabtei zur Heiligen Maria]] in [[Fulda]] auf der Klus. Bis Ende 2012 lebte hier [[Marianne Arndt|Sr.&amp;amp;nbsp;Benedikta]], ihr folgten 2013 bis 2016 der [[Kapuziner]]pater Joachim [[Kapuziner|OFMCap]] und 2016 bis 2018 Sr. Mechthild.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Günter Schumacher|Titel=Schwester Mechthild ist die neue Eremitin der Klus Eddessen|Sammelwerk=Warburg|Online=https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/warburg/20662293_Schwester-Mechthild-ist-die-neue-Eremitin-der-Klus-Eddessen.html|Abruf=2017-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2016 ist die Klus Eddessen als „Pastoraler Ort“ innerhalb des Pastoralverbunds Borgentreicher Land anerkannt, 2017 erfolgte eine umfassende Restaurierung der Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die heutige Kluskapelle ist eine mit Giebel[[dachreiter]] ausgestattete barocke [[Saalkirche]] in den einfachen Formen des [[Weserbarock]] errichtete, mit einem eingangsseitig vorgesetztem hölzernen Vorbau mit ionischen [[Pilaster]]n. Dem im Unterschied zur üblichen [[Ostung]] nach Süden ausgerichtete Kapellenbau ist rückwärtig die im Obergeschoss in [[Fachwerk]] ausgeführte Klause angegliedert. Gedeckt ist der einfache Baukörper mit Platten aus [[Wesersandstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von einer barocken [[Voute]]ndecke abgeschlossene Kirchenraum ist mit dem Unterbau eines abgebrochenen Barockaltars aus einer der benachbarten Pfarrkirchen ausgestattet. 1897 erfolgten Fensterstiftungen mit Darstellungen des hl. [[Antonius der Große|Antonius des Einsiedlers]] durch den aus Borgholz stammenden, nach Amerika ausgewanderten Ferdinand Anton von St. Bernhard, des hl. [[Josef von Nazaret|Joseph]] durch den Patron der Kirche, Ferdinand Graf [[Spiegel (westfälisches Adelsgeschlecht)|Spiegel-Diesenberg]], des hl. [[Hubertus von Lüttich|Hubertus]] durch den Paderborner Bischof und späteren Kölner Erzbischof [[Hubert Theophil Simar]] sowie des [[Heiligstes Herz Jesu|Heiligsten Herzens Jesu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kirchenbau umgibt ein Kranz von vierzehn [[Kreuzweg]]stationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Klus Eddessen“ war aufgrund ihrer idyllischen Waldlage häufig Thema auf Gemälden von Karl und [[Gustav Behre]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Tombrock: &amp;#039;&amp;#039;Gustav Behre: Maler und Graphiker.&amp;#039;&amp;#039; Beverungen (Weser), 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Brunnenlegende ==&lt;br /&gt;
Der Überlieferung zufolge waren bei der Plünderung von Dorf und Kirche Eddessen 1447 durch hussitische Söldner [[Kelch (Liturgie)|Kelch]], [[Monstranz]] und anderes [[liturgisches Gerät]] im (noch bestehenden) Brunnen hinter der Kirche versenkt und das Wasser durch einen Eimer Milch getrübt worden, so dass sie der Wegnahme entgingen und nach Abzug der Truppen geborgen werden konnten. Seither, so heißt es, zeige das durch die Berührung mit den Gefäßen geheiligte Wasser des Brunnens einen silbrigen bis goldenen Glanz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/borgentreich/22088524_Um-den-Brunnen-an-der-Klus-Eddessen-rankt-sich-eine-besondere-Legende.html Beitrag vom 17.  März 2018 zur Brunnenlegende]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Harald Kindl: &amp;#039;&amp;#039;Dreihundert Jahre „Lobeprozession“ nach Klus Eddessen: zur Geschichte der Klus und der Prozessionen nach der Kapelle Eddessen.&amp;#039;&amp;#039; Fulda 1980&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kurt Guss: &amp;#039;&amp;#039;Klus Eddessen. Wege zur Spiritualität.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Ostwestfalen-Akademie, Borgentreich 2024. ISBN 978-3-947435-62-3&lt;br /&gt;
* Hermann-Josef Sander: &amp;#039;&amp;#039;Die Klus Eddessen in Geschichte und Gegenwart - Wallfahrtsstätte, Eremitage, Pastoraler Ort,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Entdeckungen in der Umgegend.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Jörg Mitzkat, Holzminden 2025. ISBN 978-3-95954-191-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pastoralverbund-borgentreicher-land.de/klus.php Website des Pastoralverbunds Borgentreicher Land]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.603203|EW=9.313808|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7796378-7|VIAF=217002460}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Kreis Höxter|Eddessen, Klus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche des Erzbistums Paderborn|Eddessen, Klus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Nordrhein-Westfalen|Eddessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Borgentreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Kreis Höxter|Eddessen, Klus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Borgentreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Borgentreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreuzkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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