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	<title>Klosterrather Hof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T17:20:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klosterrather_Hof&amp;diff=1582355&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;-wuppertaler: (GR) File renamed: File:20140822 aachen032.JPG → File:Aachen, Klosterrather Hof 20140822 032.jpg Criterion 2 (meaningless or ambiguous name)</title>
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		<updated>2025-08-19T21:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:20140822_aachen032.JPG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:20140822 aachen032.JPG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:20140822 aachen032.JPG&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Aachen,_Klosterrather_Hof_20140822_032.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Aachen, Klosterrather Hof 20140822 032.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Aachen, Klosterrather Hof 20140822 032.jpg&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Criterion 2&lt;/a&gt; (meaningless or ambiguous name)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ehemaliger Klosterrather Hof, Aachen.jpg|mini|Klosterrather Hof um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aachen, Klosterrather Hof.jpg|mini|Rekonstruierter Torbogen vor dem Hörsaalgebäude 2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aachen, Klosterrather Hof 20140822 032.jpg|mini|Gedenktafel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klosterrather Hof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klosterrather Refugium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirchrather Hof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, war ein früherer [[Kloster]]hof und späterer Wohn- und Fabrikationskomplex in der Eilfschornsteinstraße in [[Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Klosterrather Hof war seit dem Jahre 1536 das Aachener Stadthaus der [[Abtei Rolduc|Abtei Klosterrath]], [[Herzogtum Limburg]]. Nach dem [[Stadtbrand von Aachen]] wurde das Grundstück 1660 durch Zukauf von Grundstücken, unter anderem entlang der Eilfschornsteinstraße, wesentlich vergrößert. Bis 1786 erfolgten Neubauten durch den Aachener Barockbaumeister [[Joseph Moretti]], darunter das noch bestehende Hoftor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 fiel der Klosterrather Hof im Zuge der [[Säkularisation]] der linksrheinischen Departments nach Konsularbeschluss vom 9. Juni an die [[Erste Französische Republik|Französische Republik]]. Bei seinem Besuch in Aachen im September 1804 verkaufte [[Napoleon]] persönlich den Hof an den aus dem Elsass stammenden und von ihm geschätzten Nadelfabrikanten [[Laurenz Jecker]] für nur 13.000 [[Französischer Franc|Franc]], um dort die Einrichtung eines Wirtschaftsunternehmens zu unterstützen. Zusammen mit den Brüdern [[Jean-Baptiste Migeon]] aus [[Grandvillers]] und Jean Vincent Victor Migeon aus [[Charleville-Mézières|Charleville]] richtete Jecker dort eine moderne Nadelfabrik ein, die dort mit ca. 150 Mitarbeitern jährlich über eine Million Stecknadeln produzierte und nach ganz Europa exportierte. 1809 zog sich Jecker nach einer Krise aus dem Unternehmen zurück und verkaufte seine Anteile an die Brüder Migeon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1811 stiegen die Brüder Johann Josef und [[Johann Heinrich Schervier]], die bereits auf einem benachbarten Grundstück am Templergraben einen [[Kupferhof]] betrieben, als gleichberechtigte Teilhaber in das nun &amp;#039;&amp;#039;Migeon et Schervier frères&amp;#039;&amp;#039; genannte Unternehmen ein. 1816 übernahmen die Schervier-Brüder auch die Anteile von Vincent Victor Migeon. 1823 bis zu seinem Tod 1845 war schließlich Johann Heinrich Schervier alleiniger Eigentümer. Seine Tochter, die Ordensgründerin [[Franziska Schervier]], wuchs in dem Wohnhaus Eilfschornsteinstraße 15 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 erbte Ludwig Heinrich Schervier das Grundstück und verlegte die väterliche Fabrik nach dem Zusammenschluss mit Adalbert Kern als Kratzenfabrik &amp;#039;&amp;#039;Kern &amp;amp; Schervier&amp;#039;&amp;#039; nach Burtscheid, behielt aber die Grundstücke in der Eilfschornsteinstraße. Die Betriebsgebäude am Klosterrather Hof übernahm daraufhin Laurenz Jeckers Sohn Julius Caesar Jecker (1820–1881), der sie 1877 dem Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Heusch &amp;amp; Butenberg&amp;#039;&amp;#039; übertrug. Nach dem Tod von Ludwig Heinrich Schervier im Jahr 1896 erbte seine Witwe Franziska, geb. Hock, die Grundstücke, die sie 1910 an den Maschinenfabrikanten A. Schiffers verkaufte, nachdem &amp;#039;&amp;#039;Heusch &amp;amp; Butenberg&amp;#039;&amp;#039; ihren Betrieb in die leerstehende [[Tuchfabrik Lochner]] verlegt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Klosterrather Hof zerstört und danach weitgehend beseitigt. Die Grundstücke gingen ins Eigentum des Landes [[Nordrhein-Westfalen]] zur Nutzung durch die [[RWTH Aachen]] über, die es in den 1977 Jahren mit einem Hörsaalgebäudekomplex ([[Kármán-Auditorium]]) bebaute. Lediglich der Torbogen von 1786 blieb erhalten und wurde in die Freiflächengestaltung integriert. Unter Studenten ist die Sage verbreitet, das Tor bringe Unglück. Den Erstsemestern wird erzählt, sie würden ihren Abschluss nicht schaffen, wenn man durch das Tor ginge, weshalb zahlreiche Studierende das Tor lieber umgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Unterwegs auf Couvens Spuren| Autor=Marcel Bauer, Frank Hovens, Anke Kappler, Belinda Petri, Christine Vogt &amp;amp; Anke Volkmer | Verlag= Grenzecho-Verlag | ISBN=90-5433-187-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/pdfs_stadtbuerger/pdf_aktuelles/sehenlernen_flyer.pdf Sehstation Aachen] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schrittweise. Geschichte(n) zu Fuß erleben.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Aachen, Jülich, Heinsberg.&amp;#039;&amp;#039; Meyer &amp;amp; Meyer, Aachen 2008, ISBN 978-3-89899-446-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Gerhard Rey: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Schervier und deren Sippen&amp;#039;&amp;#039;, Veröffentlichungen des bischöflichen Diözesanarchivs Aachen Nr. 1, {{ZDB|846757-2}}. Johannes Volk Verlag, Aachen 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Klosterrather Hof}}&lt;br /&gt;
* {{KuLaDig|O-9502-20110404-11 |Barocktor des Klosterrather Hofs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.777071|EW=6.079854|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterbau in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tor in Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aachen im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstadt (Aachen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;-wuppertaler</name></author>
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