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	<title>Klosterkirche Clus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:08:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Klosterkirche_Clus&amp;diff=2145261&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Äußerer Bau */</title>
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		<updated>2025-02-20T07:52:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Äußerer Bau&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kloster Clus.jpg|mini|hochkant=1.3|Kloster Clus; vorn der Westflügel des Konventsgebäudes, dahinter Turm und Portal der Klosterkirche (um 1900)]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klosterkirche Clus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1127–1159 als dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] erbaut und befindet sich im Stadtteil [[Clus]] der Stadt [[Bad Gandersheim]] in [[Niedersachsen]]. 1485 entstand der [[Gotik|gotische]] Chor.  Die drei Flügel der ehemaligen Konventsgebäude bilden mit der Kirche ein geschlossenes Quadrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußerer Bau ==&lt;br /&gt;
Die Klosterkirche ist eine im Kern [[Romanik|romanische]] Basilika mit dreischiffigem [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]], [[Querhaus]] und gotischem 5/8-Chorschluss.  Der steinsichtige Außenbau besteht vorwiegend aus [[Kalkstein|Kalkbruchstein]], weist aber auch [[Sandstein]]elemente auf. Reste der romanischen Außengliederung sind erhalten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. paarige Rundbogenfenster, [[Bogenfriese]] und [[Halbsäule]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wird auf der Nordseite von dem quadratischen Turm mit [[Zeltdach]] flankiert. Die asymmetrische Position des Turms seitlich des Eingangsportals erklärt sich damit, dass die Kirche früher eine [[Doppelturmfassade]] aufwies. Der Südturm wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innenraum ==&lt;br /&gt;
Vom Eingangsportal aus gelangt man in eine [[Tonnengewölbe|tonnengewölbte]] Halle, die dem Langhaus im Westen vorgesetzt ist. Deren Obergeschoss enthält die Orgelempore. Das dreischiffige Langhaus ist flach gedeckt. Die Querarme waren ursprünglich quadratisch, sie wurden bei einer Restaurierung 1848–52 verkleinert. Bei den Arkaden zwischen Hauptschiff und Seitenschiffen lösen Pfeiler und Säulen einander ab ([[Stützenwechsel|Rheinischer Stützenwechsel]]). Die Säulen ruhen auf [[Attische Basis|attischen Basen]], ihre [[Kapitell]]e zeigen zweizeilige Zungenblattornamente. Am Arkadengesims sind noch die Konsolen vorhanden, die früher Stuckfiguren trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erhöhte [[Chor (Architektur)|Chor]] ist im Unterschied zum romanischen Langhaus im gotischen Baustil errichtet. Er ist – wie auch die [[Vierung]] – mit einem [[Kreuzgratgewölbe]] versehen und weist große spitzbogige [[Maßwerkfenster]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; heights=&amp;quot;190&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klosterkirche Clus Westseite 2019.jpg|Westseite, Nordturm und Eingangsportal&lt;br /&gt;
Klosterkirche Clus Chorseite 2019.jpg|Ostseite mit gotischem Chor,&amp;lt;br /&amp;gt;rechts Teil eines Konventsgebäudes&lt;br /&gt;
Klosterkirche Clus Inneres 2019.jpg|Innenansicht – vom romanischen Langhaus zum gotischen Chor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klosterkirche Clus Altar 2019.jpg|mini|hochkant=1.7|Der gotische Schnitzaltar von 1487 zeigt die Marienkrönung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altar ===&lt;br /&gt;
Der gotische Schnitzaltar im Chor, ein [[Flügelaltar]], stammt aus Lübeck. Unter Abt Wedego wurde er 1487 für das Kloster erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bremen, Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; S. 366&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zeigt im Mittelschrein die [[Marienkrönung]], umgeben von den Büsten der [[zwölf Apostel]]. Flankiert wird die Szene von vier Heiligen: [[Innozenz I.|Papst Innozenz I.]] und [[Benedikt von Nursia]] oben sowie [[Cosmas und Damian]] unten. In die Darstellung fügen sich vier [[Evangelistensymbole]] ein. In den Flügeln des Altars sind Szenen aus dem Leben Marias dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holzskulpturen ===&lt;br /&gt;
Auf Konsolen an den Chorwänden stehen vier ca. 45 cm hohe Büsten aus Eichenholz aus dem 15. Jahrhundert. Sie gehörten ursprünglich zur [[Predella]] des [[Altarretabel|Altarretabels]] und stammen vermutlich vom gleichen Meister wie dieses. Welche Personen dargestellt sind, ist nicht nachgewiesen. Aus der Kleidung und den [[Attribut (Kunst)|Attributen]] lässt sich aber die gesellschaftliche Stellung ablesen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirche Clus Büste Königin 2019.jpg|Königin&lt;br /&gt;
Kirche Clus Büste Bischof 2019.jpg|Bischof&lt;br /&gt;
Kirche Clus Büste Äbtissin 2019.jpg|Äbtissin&lt;br /&gt;
Kirche Clus Büste Adlige 2019.jpg|Adlige Frau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Clauß (Merian).jpg|mini|Klosterkirche Clus (hier mit [[Neuhochdeutsch|verhochdeutschter]] Namensform Clauß) als [[Matthäus Merian|Merian]]-Stich um 1654]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde am 17. Juni 1127 in Anwesenheit der Abtissin des [[Stift Gandersheim|Stiftes Gandersheim]] [[Bertha I. (Gandersheim)|Bertha I.]] und des Bischofs von [[Bistum Hildesheim|Hildesheim]] [[Berthold I. von Alvensleben|Berthold I.]] geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Goetting: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung des Benediktinerklosters Clus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 40, 1959, S. 17–39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster [[Abt]] von Clus war Heinrich, Vetter von [[Richenza von Northeim|Richenza]], der Gemahlin von König [[Lothar III. (HRR)|Lothar III.]]; dieser stattete das Kloster zunächst mit Gütern in [[Dankelsheim]] aus und vereinigte es 1134 mit dem [[Kloster Brunshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach weiteren Bauarbeiten erfolgte 1159 eine zweite Weihe durch [[Gerold von Oldenburg|Gerold]], Bischof von [[Bistum Oldenburg|Oldenburg]]. 1430 übernahm der Abt [[Johannes Dederoth]] dieses [[Benediktinerkloster]] und drei Jahre später auch das [[Kloster Bursfelde]]. Der Chor der Kirche wurde im 15. Jahrhundert im gotischen Stil vergrößert, mit einem Schnitzaltar ausgestattet und die Wände bemalt. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde die [[lutherisch]]e [[Reformation]] durchgeführt. Das Kloster bestand jedoch als Körperschaft weiter und gehörte bis 1810 zum Territorium des [[Reichsunmittelbarkeit|reichsfreien]] Stifts Gandersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kupferstich des Gebäudes im Jahr 1709 findet sich in der Chronik Antiquitates Gandersheimenses von [[Johann Georg Leuckfeld]]. Die Bücher des Stiftes, darunter ein Evangeliar aus dem 10. Jahrhundert, mussten 1624 an die [[Ehemalige Universitätsbibliothek Helmstedt|Universitätsbibliothek Helmstedt]] abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1810 kam die Kirche Clus in den Besitz des [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel|Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel]], und 1955 wurde die [[Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig|Landeskirche Braunschweig]] Eigentümerin. Die ehemaligen Konventsgebäude sind in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Closter Clauß |Band=15 |Seite=68}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Goetting]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung des Benediktinerklosters Clus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 40, 1959, S. 17–39.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Benediktinerkloster Klus bei Gandersheim und die Bursfelder Reform.&amp;#039;&amp;#039; Teubner, Leipzig &amp;amp; Berlin 1932, Reprint 1973, ISBN 3-8067-0147-4 ({{Google Buch|BuchID=HwJZAAAAMAAJ}}).&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: Bearbeitung Gerd Weiß: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bremen, Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Neubearbeitung 1992, S. 366 f, ISBN 3-422-03022-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/33816151/1/-/ &amp;#039;&amp;#039;Klostergut Clus, ehem. Klosterkirche&amp;#039;&amp;#039;] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* [http://www.landesgeschichte.uni-goettingen.de/kloester/website/artikel.php?id=162 Beschreibung von Kloster Clus] auf der &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsischen Klosterkarte&amp;#039;&amp;#039; des [[Institut für Historische Landesforschung|Instituts für Historische Landesforschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.88327|EW=10.00863|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Clus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Clus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Clus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Northeim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Niedersachsen|Clus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Bad Gandersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Northeim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig|Clus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterkirche in Deutschland|Clus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Bad Gandersheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Clus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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