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	<title>Kloster Zuckau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T16:19:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Kloster_Zuckau&amp;diff=2524298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-29T15:25:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Zuckau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (auch &amp;#039;&amp;#039;Sukow&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Suckow&amp;#039;&amp;#039;) war ein Kloster des weiblichen Zweiges des [[Prämonstratenserorden]]s, das sich bis 1834 in [[Żukowo (Powiat Kartuski)|Zuckau]] (heute polnisch: &amp;#039;&amp;#039;Żukowo&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Danzig]] befand. Die Ortschaft Zuckau gehörte früher zum [[Kreis Karthaus]] in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Westpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zukowo1.jpg|mini|[[Klosterkirche Zuckau|Kirche]] des Klosters Zuckau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zukowo Klasztor Norbertanow wejscie.jpg|mini|Eingang zur Klosteranlage]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Żukowo, zespół klasztorny norbertanek - panoramio.jpg|mini|Innenhof des Klosters]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Żukowo - klasztor.jpg|mini|hochkant|Klostergebäude mit der Klosterkirche im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
Das Kloster war vermutlich am Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet und errichtet worden. Im Jahr 1201 bestätigte Papst [[Innozenz III.]] den Chorherren des Prämonstratenserstifts St. Vinzenz zu Breslau unter anderem den Besitz der Jakobikirche zu Zuckau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot;&amp;gt;Ernst Bahr: &amp;#039;&amp;#039;Zuckau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]], Ost- und Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 247.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gründungsjahr des Nonnenklosters Zuckau wird meistens 1209 angenommen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;TH&amp;quot;&amp;gt;[[Theodor Hirsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Zuckau und seine Umgebungen während des 13. und 14. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Preußische Provinzialblätter&amp;#039;&amp;#039;. Band 3 (Jahrgang 1853, Januar–Juni), Königsberg 1853, S. 4–71 ([https://books.google.de/books?id=SLUtAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA4&amp;amp;hl=de Online-Fassung])&amp;lt;/ref&amp;gt; da der Danziger Fürst [[Mestwin I.]] zu diesem Zeitpunkt den Prämonstratensern in der Nähe des Orts einen Platz zur Errichtung eines Klosters anwies und er die Stiftung mit umfangreichem Grundbesitz ausstattete. Die erste Klosteranlage befand sich in der Nähe der Mündung des Stolpe-Flüsschens in die [[Radunia|Radaune]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot; /&amp;gt; Auf Veranlassung des Abtes Alardus vom Breslauer St.-Vinzenzstift, der bis 1214 im Amt war, kamen die ersten Nonnen aus dem bei [[Hohensalza]] gelegenen [[Strzelno|Kloster Strzelno]]. 1224 wurde das Kloster beim Einfall der [[Pomesanien|Pomesanier]] zerstört, die Insassen wurden getötet. Um diese Zeit wurde das Kloster nach Zuckau selbst verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot; /&amp;gt; Wo  es sich in Zuckau zuletzt genau befunden hatte, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kloster Zuckau fanden Töchter pommerellischer Adliger und Danziger Patrizierfamilien, aber auch mehrere Angehörige des pommerellischen Herzoghauses Aufnahme. Am 25. Mai 1223 verstarb im Kloster Zuckau &amp;#039;&amp;#039;Damroka&amp;#039;&amp;#039;, Tochter eines &amp;#039;&amp;#039;Swantopolk&amp;#039;&amp;#039;, die die Kirche in [[Chmielno (Powiat Kartuski)|Chmielno]] gegründet hatte und  dem Kloster dieses Dorf und einige andere Dörfer geschenkt hatte, als sie selbst in das Kloster eintrat.  Bereits 1224 gehörten zu den Ländereien und Besitztümern des Klosters sowohl der &amp;#039;&amp;#039;Brodnosee&amp;#039;&amp;#039; als auch der &amp;#039;&amp;#039;Gartsnosee&amp;#039;&amp;#039; (nordwestlicher Ausläufer des &amp;#039;&amp;#039;Radaunesees&amp;#039;&amp;#039;) in der Region um [[Chmielno (Powiat Kartuski)|Chmelno]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://pom-wpru.kerntopf.com/kathkirche/chmielno.htm |wayback=20080514130839 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-23 12:30:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Herzog [[Mestwin II.]] von Ostpommern bestätigte später dem Kloster die Immunität von der Gerichtsbarkeit landesherrlicher Amtsträger, den Besitz der im Laufe der Zeit erworbenen Eigentumsortschaften und genehmigte ihre Umlegung zu deutschem Recht.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Helbig und Lorenz Weinreich: &amp;#039;&amp;#039;Diplomata et chronica historiam locationis Teutonicorum illustranta&amp;#039;&amp;#039;, 1968.&amp;lt;/ref&amp;gt;  1260 verlieh der [[Pommerellen|pommerellische]] Herzog [[Swantopolk II.]] dem Kloster das Marktrecht und stellte ihm anheim, die Ortschaft zu einer Stadt auszubauen. Dieser Plan wurde jedoch nicht in die Tat umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1433 fügten  durchziehende marodierende  [[Hussiten]] dem Kloster durch Brandlegung und Raub schwerste Schäden zu. Im Jahr 1443 war das [[Refektorium]] noch immer ohne Dach.  Als das Kloster, das ursprünglich für die Aufnahme von  60 Nonnen ausgelegt worden war,  den [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] um Hilfe bat, machte dieser den Übertritt der Nonnen zur Regel des Deutschen Ordens zur Bedingung. Die Nonnen wandten sich daraufhin an den Papst, der den Übertritt genehmigte, und waren seit 1445 Deutschordens-Schwestern. Dem Abt der Prämonstratenser verbot der Papst, in dem Kloster in Zukunft Visitationen durchzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[August von Kotzebue]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußens ältere Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 4, Riga 1808, [https://books.google.de/books?id=INgAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA273&amp;amp;hl=de S. 373].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1564 kaufte der Lauenburger Landeshauptmann Ernst von Weiher, der ältere Bruder des Camminer Bischofs [[Martin Weiher|Martin von Weiher]], die Güter [[Charbrowo|Charbrow]], [[Łebieniec|Labenz]], und [[Osieki Lęborskie|Ossecken]], die zuvor zum Kloster Zuckau gehört hatten,  von dem [[Bistum Włocławek|Włocławeker Bischof]] [[Jakub Uchański]] für 12.000 [[Taler]].&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Cramer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Lande Lauenburg und Bütow&amp;#039;&amp;#039;.  Teil I, Königsberg 1858,  [https://books.google.de/books?id=Cc8AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA183&amp;amp;hl=de S. 183].&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das Dorf Charbrow  hatte Herzog [[Mestwin II.]] im Jahr 1286  dem Kujavischen Domkapitel geschenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Jakob Sell]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Herzogtums Pommern von den ältesten Zeiten bis zum Tode des letzten Herzogs, oder bis zum Westfälischen Frieden&amp;#039;&amp;#039;. 1. Teil, Berlin 1819, [https://books.google.de/books?id=BpMvBl0O-bsC&amp;amp;pg=PA349&amp;amp;hl=de S. 349–350, Fußnote b)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 waren die Gebäude des Klosters baufällig geworden, und seit 1604 wurden umfassende Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt. Im Jahr 1661 wurde festgehalten, dass das Kloster »guter Leute Kinder«, sowohl adliger als auch bürgerlicher, »in die Lehre nahm«, denen es  »neben der  Furcht des Herrn Schreiben, Lesen und Nähen« beibrachte; außer einer Mädchenschule gab es auch eine Knabenschule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 wurde das Kloster aufgehoben. Seit 1836 wurde die [[Klosterkirche Zuckau|Klosterkirche]] als Pfarrkirche verwendet. Ein Teil der Klosteranlage wurde 1863 zum Abbruch verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HHS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Bahr (Historiker)|Ernst Bahr]]: &amp;#039;&amp;#039;Zuckau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]], Ost- und Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;, Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 247.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hirsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kloster Zuckau und seine Umgebungen während des 13. und 14. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Preußische Provinzialblätter&amp;#039;&amp;#039;. Band 3 (Jahrgang 1853, Januar–Juni), Königsberg 1853, S. 4–71 ([https://books.google.de/books?id=SLUtAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA4&amp;amp;hl=de Online-Fassung])&lt;br /&gt;
* [[Max Perlbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Totenbuch des Prämonstratenserinnen-Klosters Zuckau bei Danzig&amp;#039;&amp;#039;, 1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=7704144-6|VIAF=234399010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zuckau, Kloster}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Żukowo|Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum (Westpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Prämonstratenserinnenkloster in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1209|Zuckau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1834]]&lt;/div&gt;</summary>
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